14    Feb 20120 Kommentare

Am Valentinstag: die wichtige Rolle der Liebe in der Familiengeschichte

Millionen Paare feiern heute wohl den romantischsten Tag des Jahres. Liebe liegt in der Luft und viele Liebesgeschichten umgeben uns.

Amor auf einer Valentinsgrußkarte, ca. Anfang 1900.

Vor genau zwei Wochen haben wir euch nach den Liebesgeschichten und Fotos eurer Vorfahren gefragt. Wir bekamen jede Menge Feedback mit interessanten Geschichten und Fotos, von überall auf der Welt. Da alle Geschichten besonders sind, ist uns die Auswahl der drei Gewinner nicht leicht gefallen. Wir haben daher beschlossen die Anzahl der Gewinner zu verdoppeln! Hier also die sechs internationalen Liebesgeschichten/Fotos der Gewinner:
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14    Feb 20110 Kommentare

Dein schönster Liebesbrief…

...hier bin ich nun, und Du bist bei den Antipoden. O fluchtwürdiges Leben, das unseren Lippen verwehrt, sich zu küssen, wenn auch unsere Seelen vereint sind. Was kann ich Dir in einem Briefe sagen? Ach! nichts von alledem, was ich Dir sagen möchte. Die Botschaften der Götter werden nicht durch Feder und Tinte übermittelt, auch könnte selbst Deine leibliche Anwesenheit hier Dich nicht wirklicher machen: denn ich fühle Deine Finger in meinem Haar und Deine Wange an die meine geschmiegt... (Oscar Wilde (1854 - 1900) an seine Frau Constance Wilde (1858 - 1898))

... Dein Brief teuerste liebste Caroline hat meine Seele tief ergriffen und bewegt, und ich weiß nicht ob ich Dir sogleich etwas daraus beantworten kann. Aber vor meiner Seele steht es verklärt und helle, welcher Himmel in der Deinigen mir bereitet liegt. O was für himmlisch schöne Tage öffnen sich uns - In ihrer ganzen Fülle darf ich sie mir jetzt kaum denken, wenn mein Wesen nicht für die Wirklichkeit ganz unbrauchbar werden soll. O wie sehnlich wünsche ich, dass ihr mich ganz durchschaut haben möchtet, alle meine Schwächen gesehen hättet, alle, und dennoch mich gewählt... (Friedrich Schiller (1759 - 1805) an Caroline von Beulwitz, geb. von Lengefeld (1763 - 1847))

... Wahrhaftig, gnädige Frau, ich bitte Sie tausendmal um Vergebung für diese einfältige, anonyme Reimerei. Sie ist entsetzlich kindisch - aber was soll ich beginnen? Ich bin egoistisch wie Kinder und Kranke. Immer, wenn ich leiden muss, denke ich an die Person, die ich liebe. An Sie denke ich meist in Versen und sind die Verse vollendet, so kann ich nicht anders, als sie derjenigen zu zeigen, der sie gehören. - Gleichzeitig aber verstecke ich mich, wie jemand, der die größte Scheu vor der Lächerlichkeit hat... (Charles Baudelaire (1821 - 1867) an Madame Sabatier (1822 - 1889))
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