26    Jul 2013Ein Kommentar

Geschichte: Kroatien, das 28. EU-Mitglied und seine große Migrationswelle

Heute präsentieren wir euch noch einen Gastbeitrag von Frau Christina Rajkovic! Heute erzählt sie uns mehr über Kroatien, die Geschichte des Landes und über Migration.

Viel Spaß beim Lesen!

Südseite Diokletianpalast - Wikipedia.de

"Seit Anfang des Monats ist Kroatien das 28. EU-Mitglied. Für viele kroatische Staatsbürger erfüllt sich ein Wunsch. „Europa war, ist und wird eine Idee sein, der wir angehören. Wir waren, sind und bleiben Europäer“, äußert sich der kroatische Staatspräsident Ivo Josipovic in seiner Festrede. Seit je her betrachten sich Kroaten als Europäer, trotz des südosteuropäischen Standortes. Dies rührt von der kroatischen Geschichte, welche geprägt war von den immer währenden Beziehungen zu West- und Zentraleuropäischen Staaten und Staatsgebilden, aber insbesondere auch durch die jahrhundertelange Abwehr der osmanischen Herrschaft.

Nun ist diese Verbindung mit der Aufnahme in die Europäische Union wieder hergestellt. Dies bietet Anlass, einen kurzen Überblick zur Geschichte des neuen EU-Mitgliedes zu liefern. In den vergangen Jahrhunderten wanderten immer wieder Menschen durch politische und wirtschaftliche Ereignisse aus den Gebieten des heutigen Kroatiens ab. Die bedeutendste Einwanderungswelle für Österreich in Bezug zur kroatischen Bevölkerung war jene der Burgenländischen Kroaten im 16. Jahrhundert. Die vergangenen Beiträge handelten von Arbeitsmigranten, die einerseits durch die Arbeitssuche, andererseits durch Arbeiteranwerbung initiiert wurden. Die Auswanderungswelle der "Gradišcanski Hrvati" in die österreichischen Gebiete, hing unter anderem mit dem Vorrücken des Osmanischen Reiches zusammen.

Kroatien durch die Jahrhunderte

Die Gebiete Kroatiens waren durch die Lage seit jeher ein Übergangsbereich zwischen Ost und West und daher ein Sammelbecken für viele Kulturen. Dieses Gebiet wurde bereits in der Prähistorie bewohnt. Für dies steht etwa der „Kaprina-Mensch“ aus der Zeit der Neanderthaler. Indoeuropäische Stämme, wie etwa Dalmater, Japoden, Histerer, usw. lebten ab ca. 1200 v.Ch. in der panonischen Ebene, welche unter dem Namen Illyrer zusammengefasst wurden. Im 4. Jahrhundert v.Ch. wanderten zudem die Kelten in diese Gebiete. Aber auch die Griechen gründeten zu dieser Zeit befestigte Kolonien u.a. in Trogir und Salona (Dalmatien)1.

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7    Mrz 20138 Kommentare

Migration und Ahnenforschung

Ich freue mich sehr, hier im Blog eine neue Kategorie vorstellen zu dürfen: Geschichte. Seit einem halben Jahr erfreuen wir uns an der Mitwirkung von einem Historiker, der Beiträge schreibt, wobei Themen der Ahnenforschung und Geschichte kombiniert werden. Herr Hans-Peter Geis hat erst über seine eigene Familiengeschichte erzählt und seitdem schreibt er regelmäßig für unseren Blog.

Und da wir denken, dass Familienforschung und Geschichte wunderbar zusammenpassen, freuen wir uns, dass Frau Christina Rajkovic ebenfalls mitwirken möchte! Die Geschichtsstudentin beabsichtigt, kleinere Beiträge zu verschiedenen Ereignisse zu schreiben, inklusive Literaturvorschläge, falls man sich tiefer mit der Thematik beschäftigen möchte.

Das heutige Thema wird vielen von euch ansprechen: Migration und Ahnenforschung. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Migration und Ahnenforschung

Migration ist ein Schlagwort unserer Zeit und wir werden immer und überall damit konfrontiert, im Fernsehen, in Zeitungen, auf Werbe- und Wahlplakaten…

Migration ist aber kein Phänomen des 20. und 21. Jahrhundert. In jeder Epoche finden sich mehrere unterschiedliche Gründe zur Abwanderung von Menschen: Arbeitsmangel, Naturkatastrophen, Kriege, etc. sind heute und auch schon früher
Gründe für das Verlassen der Heimat gewesen.

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