So wie ich, aber doch nicht ich: Zwillinge
Jedes Mal, wenn ich Zwillinge sehe, muss ich denken: Auch ich hätte sehr gerne eine Zwillingsschwester.
Vor allem die eineiige Zwillinge sind wirklich faszinierend. Was denken sie bloß, wenn sie jemanden sehen, der genau so aussieht, wie sie selbst? Können sie wirklich ohne Wörter kommunizieren? Wissen sie wirklich, trotz Entfernung, was die Anderen fühlen? Werden sie gleichzeitig krank?
Ganz einfach formuliert (wir wollen ja kein medizinischer Blog werden!) werden Kinder als Zwillinge bezeichnet, wenn sie innerhalb der gleichen Schwangerschaft herangewachsen sind und gleichzeitig zur Welt kommen. Das Wort Zwilling, älter auch zwiniling, gezwinele, ist eine Ableitung vom Zahlwort zwei und bedeutet ursprünglich „was doppelt vorkommt“, „wovon es ein Zweites gibt“.
Die Zahl der Zwillingsgeburten steigt aufgrund von Hormonbehandlung und künstlicher Befruchtung stetig an. Die Stadt Candido Godói in Brasilien ist die sogenannte "Welthauptstadt der Zwillinge". Dort bringt eine von 10 Schwangeren Zwillinge zur Welt. Weltweit ist aber im Schnitt nur jede 40. Geburt eine Zwillingsgeburt.
Obwohl Zwillinge nicht so oft vorkommen, habe ich in meiner Familie Zwillingscousinen und vor kurzem wurde ich auch Tante von zwei Zwillingsnichten: Emma und Jana. Und sogar bei MyHeritage arbeiten Zwillingsbrüder: Mayan und Maor (siehe Bild).
Habt ihr selber eine Zwillingsschwester oder einen Zwillingsbruder? Kann man, wie man oft hört, davon profitieren? Zum Beispiel, dass der Bruder, der gut fährt, die Fahrprüfung macht oder dass die Zwillingsschwester, die sehr gut im Mathe ist, die Abiklausur schreibt?
Wie ist es, mit Zwillingsgeschwistern groß zu werden? Was sollen die Eltern machen, damit die Geschwister eigene Interessen entwickeln und pflegen, wenn sich die Kinder Spielzeuge, Klamotten und die Aufmerksamkeit der Eltern teilen müssen?
Wir sind auf eure Kommentare sehr gespannt!
Quelle: Wikipedia.de

Familiengeschichte: Die Schule meiner Mutter
September ist ein Monat, in dem die meisten deutschen Schulkinder wieder zurück in die Schule müssen. Deswegen hat sich das MyHeritage-Team entschieden, im Laufe des Monats über die Schule von heute und von früher zu berichten.
Angefangen haben wir mit dem Thema Einschulung (wer den Blogpost verpasst hat, hier geht es zum Artikel), und heute möchten wir unsere Schulreihe fortsetzen mit einer leider traurigen Geschichte von einer polnischen Nutzerin.
"Der 1. September ist ein besonderer Tag. Er ist eng mit dem Anfang des Krieges und den düsteren Jahren der Besatzungszeit verbunden. Deswegen habe ich mich entschieden, die Geschichte meiner Mutter zu erzählen.
Als der Zweiter Weltkrieg begann, war meine Mutter noch nicht 8 Jahre alt und war gerade in die 2. Klasse gekommen.
Als meine Mutter anfing, mir ihre Kindheitsgeschichte zu erzählen, musste sie plötzlich innehalten und abwägen. Ich habe mich gar nicht getraut, ihr Schweigen zu stören, sie war von den vielen Gedanken überwältigt und ganz weit weg. Sie guckte mich mit sehr traurigen Augen an, und fing an zu erzählen:
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10 Dinge, die wir unseren Kinder lieber nicht sagen sollten
Es gibt manche Sprüche, die wir lieber vermeiden sollten, wenn wir mit unseren Kindern sprechen. Das berichtet die argentinische Zeitschrift Contexto.
Leider wurde das ultimative Buch über Kindererziehung noch nicht geschrieben. Was man machen muss, um bessere Eltern zu sein, steht also noch nicht fest. Aber es gibt ein paar Ideen, die uns dabei helfen können.
Wir sind uns sicher, dass ihr weitere Ideen habt, wenn ihr diese Liste seht. Die Kommentarfelder unten stehen für eure Vorschläge zur Verfügung.
- "Du bist so....". Gefolgt von einem Adjektiv wie: dumm, unmöglich, faul, etc.
- "Ich vertraue Dir nicht" oder "Du bist ein Lügner".
- "Wein doch nicht". Man sollte die Gefühle von den Kindern nicht unterdrücken. Das könnte zu emotionalen Störungen führen.
- "Das werde ich deiner Mama oder deinem Papa erzählen". Es ist wichtig, dass die Rollenverteilung von beiden Elternteile gleich ist. Die Kinder sollen die Eltern respektieren, aber nicht fürchten.
- "Du machst nie etwas richtiges".
- "Hör auf zu stören/zu nerven".
- "Warum bist du nicht wie dein Bruder/wie deine Schwester?" oder "Du musst mit deinem Bruder/mit deiner Schwester lernen". Kinder zu vergleichen, ist nie gut, Geschwister zu vergleichen, ist noch schlimmer.
- "Ich bekomme noch einen Herzinfarkt" oder "Ich habe nur Ärger mit dir". Man sollte einem Kind nie das Gefühl geben, dass es nur Probleme bringt.
- "Wenn du dich nicht benimmst..." Drohungen sind nicht das beste Mittel, um Kinder zu erziehen.
- Beleidigungen, Verspottungen oder Demütigungen. Es ist wichtig sich nicht lustig über die Fehler der Kindern zu machen. Solche Wörter sind für das Selbstwertgefühl der Kinder sehr schädlich und können dazu führen, dass die Kinder sich nicht trauen, etwas zu machen, weil sie dann verspottet werden.

Einschulung
Manche Kinder haben es schon hinter sich, für andere ist es am Ende dieser Woche endlich so weit: der erste Schultag. Das ist der erste Schritt im Leben mit mehr Pflichten und Verantwortung, und der Tag gehört zu den wichtigsten Tagen in unserem Leben.
Früher war die Einschulung zwar ein wichtiger, aber unspektakulärer Tag. Heutzutage ist die Einschulung ein Event, die in den meisten Schulen festlich begangen wird. Dazu gehört oft ein ökumenischer Einschulungsgottesdienst, eine Aufführung durch die 3. oder 4. Klassen und ein feierlicher Einzug der neuen Schüler unter Führung der neuen Klassenlehrer aus der Aula oder Pausenhalle in die Klassenräume.
Was damals und heute zur Einschulung gehört ist die Schultüte, die den ersten Schultag versüßt. Auch Zuckertüte genannt, wird sie mit Süßigkeiten, Spielzeuge und anderen Gegenständen, die in der Schule benötigt werden, befüllt.
Wann genau die erste Schultüte entstanden ist, ist nicht dokumentiert. Aber 1852 erschien in Dresden das Bilderbuch "Zuckertütenbuch für alle Kinder, die zum ersten mal in die Schule gehen", was belegt, dass die Schultüte ein etwa 200 Jahre alter Brauch ist.

Sommertipps für die Kinder: Familienforschung
Jetzt, dass die Sommerferien wirklich bundesweit angelaufen sind, fragen sich bestimmt viele Eltern, Großeltern oder Betreuungspersonen: was machen wir mit den Kindern?
Wir haben ja letzte Woche gezeigt, wie man mit der Familienforschung sehr früh anfangen kann. David Krüger ist selbst auf der Idee gekommen, über seine Familie zu recherchieren. Aber was können wir tun, damit die Kinder Genealogie interessant finden?
Hier sind unsere 7 Vorschläge:
1- Oma, Opa oder die engsten Familienangehörige besuchen. Davor den Kindern kurze Geschichte oder Anekdoten über die jeweilige Person erzählen, um Interesse zu erwecken. Kinder finden Geschichten, die so anfangen unglaublich spannend: "Deine Oma hatte früher unglaublich viele Haustiere gehabt..." oder "Opa hatte immer schlechte Laune bis auf einmal...".
2- Andere Familienmitglieder besuchen, die weiter weg wohnen und die Verbindung zwischen ihnen und den Kindern erklären. Wichtig ist es auch die Kindern zu ermutigen, Fragen zu stellen.
3- Historische Städte besuchen. Macht einfach einen Spaziergang. Ihr könnt zeigen, wo die Mama zur Schule gegangen ist, oder wo die Oma gelebt hat und wo die besten Kuchen der Stadt zu finden waren.
4- Ein Museumsbesuch einplanen. Erklärt den Kindern, warum Geschichte wichtig ist und versucht alles lebendiger und vertrauter zu machen. Es gibt einen Unterschied zwischen: "Viele Familien sind nach Amerika ausgewandert" und " Dein Großonkel Robert war 4 Wochen in einem riesigen Schiff mit 2300 anderen Fahrgäste mit nichts in der Tasche, außer einer Adresse und 20 Dollar, als er nach Amerika gefahren ist".
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Buch-Tipp: “Großer Bruder, kleine Schwester”
Mittlere Kinder sind besonders diplomatisch, können sich aber nicht festlegen. Erstgeborene sind total leistungsorientiert und vergleichen sich ständig. Aber ist an diesen Klischees über die Rangfolge von Kindern wirklich was dran?
Psychologin Linda Blair sagt „Ja!“ und erklärt in ihrem Buch "Großer Bruder, kleine Schwester", wie unsere Stellung in der Familie unseren Charakter prägt.
Hier ein kurzer Einblick in die vier wichtigsten Positionen der Geschwisterreihe:
Einzelkinder
- starkes Selbstbewusstsein – Grund: Durch die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Eltern haben sie das sichere Gefühl von Liebe und Bestätigung.
- Hang zum Perfektionismus – Grund: Einzelkinder richten sich in den ersten Lebensjahren fast ausschließlich an Erwachsenen aus und legen deren Maßstäbe an. Dadurch ist die Erwartungshaltung an sich selbst sehr hoch.
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Umfrage: Wie alt warst du als du Papa geworden bist?
Das Erbgut von Spermien ändert sich im Laufe des Lebens eines Mannes. Es entwickelt einen DNA-Code, der zu einer längeren Lebensdauer führt - eine Eigenschaft, die der Vater seinen Kindern weitergibt.
Ein Team aus US-Amerikanischen Forschern kam zu dieser Verbindung nach einer DNA-Analyse von 1779 jungen Erwachsenen.
Experten wissen seit einiger Zeit, dass die Lebensdauer auf die Länge der Telomere, bekannt als Strukturen, die am Ende der Chromosomen sitzen, zurück zu führen sind. Im Allgemeinen bedeutet ein kürzeres Telomere auch eine kürzere Lebenserwartung. DieTelomere schützen die chromosomalen Enden vor Schäden. Aber in den meisten Zellen verkürzen sie sich mit dem Alter, bis die Zellen nicht mehr in der Lage sind sich zu replizieren.
Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden, dass in Spermien die Telomere sich mit zunehmendem Alter verlängern. Und da die Männer über ihre Spermien ihre DNA an die Kinder weitergeben, können diese langen Telomere von der nächsten Generation vererbt werden.
Wie sieht es denn bei euch aus, liebe Väter: wie alt wart ihr, als ihr Väter geworden seid?

Umfrage: Bist du zufrieden mit deiner Erziehungsweise?
Die Erziehung von Kindern ist sicherlich nicht leicht und es bedarf vor allem viel Liebe, um den Kindern eine schöne Kindheit zu schenken. Ich selbst fange an zu träumen, wenn ich an meine eigene Kindheit denke. Ich finde, dass meine Eltern einen sehr guten Job geleistet haben.
Da ich nun selbst in wenigen Monaten Mutter werde, fange ich an über meine eigenen Erziehungsmethoden nachzudenken. Werde ich wohl eine gute Mutter? Was macht überhaupt eine gute Mutter aus?
Ich kenne sehr verwöhnte Kinder, die einfach alles bekommen, was sie sich wünschen und die teilweise keinen Respekt mehr ihren Eltern gegenüber haben. Da sage ich mir: "Meine Kinder werden bestimmt NICHT so werden!" Aber kann ich das wirklich schaffen? Wenn du dein eigenes Fleisch und Blut in den Händen hältst, oder es dich mit seinen Kulleraugen anschaut und dich um etwas bittet, kann man da wirklich "Nein" sagen und konsequent sein?
Ich werde wohl noch etwas warten müssen, um die Antwort zu erfahren...
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Happy Birthday Albert Uderzo!
Da fragt ihr euch wer Albert Uderzo ist? Obelix & Asterix sagen euch aber bestimmt was, oder? Der Herr Uderzo ist der Zeichner der berühmten Comic-Figuren und feiert heute seinen 85. Geburtstag.

Albert Uderzo wuchs als Sohn italienischer Einwanderer auf, die 1934 die französische Staatsbürgerschaft bekamen. Schon im Kindergartenalter zeigte er ein ausgeprägtes zeichnerisches Talent. Durch Anleitung beispielsweise von Edmond-François Calvo, inspiriert von den Figuren Walt Disneys, eignete er sich teils autodidaktisch das Handwerkszeug eines Comic-Zeichners an (trotz Rot-Grün-Sehschwäche!).
Erste Zeichnungen veröffentlichte er von 1948 bis 1954 mit Jean-Michel Charlier als Texter des Comics Belloy, Ritter ohne Rüstung. Ebenfalls zusammen mit Charlier entstanden in den 60ern die ersten acht Geschichten von Mick Tangy.
1959 schuf er mit Autor René Goscinny die beiden Gallier. Auflage bis heute 250 Mio. Hefte in 77 Ländern! Na dann, gratulieren wir Herrn Uderzo ganz herzlich zum Geburtstag!

Das Lieblingskind
Und Eltern haben doch ein Lieblingskind! Zumindest zeitweise...
Vor der Geburt meines Bruders (ich war 6 Jahre alt) bin ich von meinen Eltern schon ziemlich verwöhnt worden. Als das Baby dann da war, hat sich fast alles nur ums Baby gedreht. Auch wenn sich meine Eltern bemüht haben, sich weiterhin intensiv um mich zu kümmern, irgendwie war ich doch ganz schön eifersüchtig auf meinen Bruder...
Das Nesthäkchen wird verwöhnt, während der Älteste die meisten Aufgaben im Haushalt aufgebrummt bekommt. Laut Forscher kein Mythos!
Der Münchner Familienforscher Hartmut Kasten hat es als einen „Mythos“ bezeichnet, dass Eltern ihre Kinder immer gleich behandeln. „Natürlich haben sie Lieblingskinder“, sagte Kasten dem Magazin „Focus-Schule“. Es sei nur menschlich, sich in manchen Phasen der Entwicklung oder je nach Situation dem einen oder dem anderen Kind näher zu fühlen. Allerdings sollte diese Bevorzugung zeitlich begrenzt sein, so der Wissenschaftler. Wenn sich die Zuwendung dauerhaft auf ein Kind konzentriere, werde es für die Persönlichkeitsentwicklung und für die Geschwisterbeziehung problematisch.
Den Eltern rät Kastens, ihren Kindern immer zu vermitteln, dass sie diese liebten, auch wenn die tatsächliche Beziehung und der Kontakt in manchen Lebensphasen etwas loser erscheinen. Zugleich räumte der Wissenschaftler mit dem Vorurteil auf, die Reihenfolge der Geschwister habe Einfluss auf deren Persönlichkeit. Dieser mache maximal fünf Prozent aus. In der frühesten Kindheit prägten Geschwister gegenseitig ihre Persönlichkeiten, danach nehme der Einfluss ab. Um eine Konkurrenz zu vermeiden, bilde im Übrigen jedes Kind seine eigenen Stärken und Schwächen aus.



