25    Mrz 20130 Kommentare

Familiengeschichte: Anne Frank

Wir betonen immer wieder, dass Dachboden und Keller fantastische Orte für eine Entdeckungsreise sind und dass man die Chance nicht versäumen sollte, den Dachboden oder Keller älterer Familienmitglieder (natürlich mit deren Erlaubnis) zu durchsuchen.

Genau das wurde auf einem Baseler Dachboden in der Herbstgasse gemacht, wo einst die halbe Familie von Anne Frank wohnte: Briefe, Fotos, Postkarten und Tagebücher der Familie Frank wurden so gefunden. In diesem Haus, wo sich die Familie Frank, die sonst über ganz Europa verstreut war, alljährlich traf, lebt heute noch Anne Franks Cousin Buddy Elias mit seiner Frau Gerti.

Die Anne-Frank-Biografin und Tagebuch-Übersetzerin Mirjam Pressler wurde infolge dieser Entdeckung gebeten, die Geschichte der Familie zusammenzuschreiben. So ist das Buch "Grüße und Küsse an alle" entstanden, eine Familienchronik, die nicht nur 200 Jahre Zeit- und Alltagsgeschichte erzählt, sondern auch, wie die jüdische Familie von den Nazis in ganz Europa versprengt wurde.

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24    Okt 20120 Kommentare

Nie wieder

Nach knapp einem Monat seit seiner Veröffentlichung hat das Video "Nie wieder" von dem Frankfurter Rapper Bernard Idalewitsch alias "Burnart", über 16.000 Zuschauer erreicht.

"Nie wieder" ist ein Lied, das die traurige Geschichte einer jüdischen Familie während des Krieges erzählt. Der Jura-Student Idealewitsch und sein Freund Benjamin Herlich haben das Video im Stadtwald, auf der Brücke im Stadtwald und am alten Jüdischen Friedhof gedreht - gleichfalls mit eigenen Mitteln, geliehenen Kamerastativen und wochenlanger Arbeit (mehr dazu: Taunus Zeitung).

In Burnarts eigenen Wörtern über seinen Song: Hierbei handelt es sich um das erste Werk der deutschen HipHop-Geschichte, das die Judenverfolgung und den Holocaust im Dritten Reich thematisiert. Vor dem Hintergrund jüngster Geschehnisse, wie der Nazimorde durch die Zwickauer Terrorzelle und der erhöhten NPD Aktivität innerhalb und außerhalb der Medien, erscheint dieses Thema relevanter denn je.

Das Video dient dazu, einen Vorgeschmack für das Album "Verstehen Sie Rap?" zu geben, das am 07.11.2012 erscheinen soll.

2    Sep 20110 Kommentare

Ausstellung zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur

Am Sonntag, 4. September, eröffnet der Förderverein Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach in seinem Domizil im Blauen Haus eine Ausstellung, die an das Leben jüdischer Familien erinnert, die über viele Generationen hinweg in der Münsterstadt zu Hause waren.

"Was blieb? – Zeugnisse jüdischen Lebens" heißt die Ausstellung, präsentiert werden Objekte und Dokumente aus früheren jüdischen Haushalten in Breisach. Seit Bestehen des Blauen Hauses als Gedenk- und Begegnungsstätte hat der Förderverein diese Erinnerungsstücke gesammelt, die ihm zur Aufbewahrung zur Verfügung gestellt wurden. Sie kamen von Nachfahren ehemaliger Juden aus Breisach oder wurden von Bürgern der Münsterstadt dem Blauen Haus geschenkt: Bücher, Fotos, amtliche und private Dokumente, religiöse Objekte, Geschirr, Tischsilber und Kunsthandwerk.

Historische Fotos aus Breisacher jüdischen Familien zeigt die Ausstellung, die am Sonntag im Blauen Haus in Breisach zu sehen ist.

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