15    Feb 20115 Kommentare

Eine Burg in Vorpommern – die Wasserburg Osten

Wasserburg Osten

Zeichnung Uwe Niebergall

Heutzutage findet man in Vorpommern nur noch wenige Burgen, doch früher gab es sie zahlreich, obwohl die Landschaft hier flach ist. Der Besitz einer Burg oder eines festen Schlosses verband sich stets mit einem höheren Rang unter dem sesshaften Adel. Eine dieser Burgen, die Wasserburg Osten, befand sich elf Kilometer südöstlich von Demmin an der Tollense.  Sie lag strategisch günstig, denn hier überquerte die alte Land- und Handelsstraße Stralsund-Loitz-Treptow-Neubrandenburg den Fluss. Die Straße sowie der schiffbare Fluss versprachen beim Anlegen einer Zollsperre reichen Gewinn.

Erbaut wurde die Burg von einem Rittergeschlecht de Ost, denn das Siegel des Ritters Hermanus de Ost befand sich auf der Gründungsurkunde der Hansestadt Demmin aus dem Jahre 1292. Zur Burg Osten gehörten die Dörfer Schmarsow, Vanselow, Roidin und Teusin. Der Grundbesitz wurde mit 112 Landhufen angegeben, die Hufe zu zirka 30 Morgen.
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7    Feb 20110 Kommentare

Das Stadtmuseum Düsseldorf zeigt eine Ausstellung über die Geschichte der Düsseldorfer Frauen

Die Stadt ist weiblich heißt die aktuelle Themenausstellung im Stadtmuseum. Zusammen mit dem Frauenbüro haben die Historiker die Geschichte der Düsseldorferinnen über 500 Jahre nachvollziehbar gemacht.
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3    Feb 20113 Kommentare

Die Geschichte einer Kaufhausdynastie

In den Niederlanden ist die Kaufhauskette Vroom & Dreesmann mit ihren 62 Filialen und rund 11000 Mitarbeitern heute so bekannt wie in Deutschland Kaufhof oder Karstadt. Was kaum jemand weiß: Firmengründer Anton Dreesmann (1854–1934) stammte aus Haselünne bei Osnabrück – und alle vier Urgroßväter seines Geschäftspartners Willem Vroom (1850–1925) wurden im Emsland geboren.
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28    Jan 20110 Kommentare

Almoshof und die Residenzen der Nürnberger Patrizier

In Almoshof (Nürnberg) gab es bereits 1504  „3 sitz daselbs“ von Patrizern. Ein vierter Herrensitz kam bald darauf hinzu; denn in dem Verzeichnis der vom „fürstlichen Mordbrenner“, dem Markgrafen Alkibiades 1552/53 eingeäscherten Orte hieß es ausdrücklich, dass in Almoshof „vier schöner herrnheuser verprennth worden“ seien. Doch alle vier Herrensitze wurden in der Folgezeit wieder aufgebaut.


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11    Jan 20112 Kommentare

ANNO – AustriaN Newspapers Online

Wir haben heute eine wunderbare Seite gefunden, die nicht nur für Österreicher von großem Interesse sein dürfte, sondern für alle deutschsprachigen (wenn nicht sogar internationalen) Nutzer.

Auf der Seite ANNO findet man über 6 Millionen historische österreichische Zeitungen und Zeitschriften online! ANNO ist der virtuelle Zeitungslesesaal der Österreichischen Nationalbibliothek. Hier kann in Zeitungen und Zeitschriften online geblättert und gelesen werden.

Zwei Titelblätter vom 28. Februar 1930

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3    Jan 20112 Kommentare

950 Jahre Hohenzollern – ein Jubiläum

Zwei Tote markieren den Anfang der Geschichte des Geschlechtes der Hohenzollern. Für das Jahr 1061 notierte ein Mönch auf der Insel  Reichenau, dass "Burchardus et Wezelin de Zolorin" im Kampf gestorben seien. Das ist die erste Notiz über die Hohenzollern. Aus diesem Grund wird im Jahr 2011 das Familienjubiläum begangen.
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30    Dez 20109 Kommentare

Exulanten – Glaubensflüchtlinge aus Österreich im 17. Jahrhundert

Das Wort Exulant ist abgeleitet vom Partizip Präsens exulans des Verbs exulare (ursprünglich: exsulare), das zum Substantiv exsul für Verbannter gebildet wurde. Dieses wiederum ist aus ex für aus ... heraus und solum für Boden oder Land entstanden. Exulanten sind also wörtlich die „außerhalb ihres Landes Lebenden“. Exilant ist dagegen eine neuere Wortschöpfung, die von Exil (aus lat. exsilium, ebenfalls von exul) abgeleitet ist. (Wikipedia)

Es ist wie eine kriminalistische Spurensuche. Seit Jahrzehnten verbringt Pfarrer i.R. Karl Heinz Keller seinen Urlaub in Österreich und forscht in Kirchenbüchern nach den Herkunftsorten der Exulanten ­ der evangelischen Glaubensflüchtlinge, die zu Zig-Tausenden in Franken eine neue Heimat gefunden hatten.
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22    Dez 2010Ein Kommentar

Buchvorstellung: Geschichte der Kelten im Saarland

Heute möchte ich euch ein interessantes Buch vorstellen, dass sich mit der Geschichte der Kelten im Saarland beschäftigt. Zeitgleich gibt es eine Kelten-Ausstellung im Völklinger Weltkulturerbe.

Seit 35 Jahren gräbt Walter Reinhard (60) – Leiter der Bodendenkmalpflege – nach archäologischen Schätzen. In seinem Buch „Kelten, Römer und Germanen im Bliesgau“ hat er jüngste Forschungs-Erkenntnisse aufgearbeitet.

Reinhards Werk spannt den Bogen bis in die Spätantike, bis zu den Merowingern (7. Jhd. n. Chr.). So ergibt sich ein erstaunliches Panorama auf die kontinuierliche 1600-jährige Besiedlung des Bliesgaus.

Vor allem aber bohrt sich Reinhards Buch, bildlich gesprochen, ganz tief in die heimatliche Erde, arbeitet mit großzügigen Foto-Strecken und Flurbezeichnung alle Fundstellen ab. Kollegen sollten mit und nach dem Buch arbeiten können. Zugleich sorgt Reinhard für die Nicht-Experten. Dank vorzüglicher Bebilderung erlebt man Bodendenkmalpflege „live“ und erwirbt zusätzlich in Zusammenfassungen Grundsatz-Wissen über die frühen Gesellschaften.
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28    Nov 2010Ein Kommentar

Der 1. Advent

Heute begehen die Christen den 1. Advent.

Advent kommt aus dem lateinischen adventus und bedeutet "Ankunft". Es bezeichnet die Jahreszeit in er die Christenheit der Geburt von Jesus gedenkt.

Die Adventszeit war ursprünglich eine Fastenzeit, die die Alte Kirche auf die Tage zwischen dem 11. November und dem ursprünglichen Weihnachtstermin, dem Erscheinungsfest am 6. Januar festlegte. Diese acht Wochen ergeben abzüglich der fastenfreien Sonn- und Samstage insgesamt vierzig Tage. Seit 1917 wird das Adventsfasten vom katholischen Kirchenrecht nicht mehr verlangt.

Das 7. Jahrhundert gilt als Zeit der Entstehung der Adventszeit. In der römischen Kirche des Westens gab es zunächst zwischen vier und sechs Sonntage im Advent, bis Papst Gregor der Große ihre Zahl auf vier festlegte. Die vier Sonntage standen symbolisch für die 4.000 Jahre, welche die Menschen nach kirchlicher Geschichtsschreibung auf den Erlöser warten mussten. Diese Regelung wurde von dem Konzil von Trient bestätigt, nachdem sich abweichende regionale Traditionen etabliert hatten. Die rechtsverbindliche Regelung erfolgte 1570 durch Papst Pius V. Im ambrosianischen Ritus sowie in einigen Diözesen, z. B. in der Diözese Mailand, hat sich die sechswöchige Adventszeit bis heute gehalten.

Das MyHeritage-Team wünscht allen einen friedlichen und besinnlichen 1. Advent und eine schöne Vorweihnachtszeit.

Quelle: Wikipedia

18    Nov 20107 Kommentare

Die schrägsten Berufe der Geschichte

Heute möchte ich euch einige Berufe vorstellen, die im Laufe der Geschichte verschwunden oder sehr selten geworden sind, aber gerade in der Ahnenforschung auftauchen können. Im Laufe der Geschichte entwickelten sich viele Berufe, die wieder verschwanden, bedingt durch die industrielle Revolution oder andere geschichtliche Ereignisse.

Hier erfahrt ihr, was hinter so interessanten Berufsbezeichnungen wie Abtrittanbieter oder Kaffeeriecher steht:
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