Restauriertes Saalbuch von 1740 aus Scharrenstetten in Baden-Württemberg
Das Saalbuch (Salbuch) von Scharrenstetten hat einen Weg hinter sich, wie viele alte Bücher. Erst wurde es auf einem Dachboden gelagert, dann wurde es zufällig bei Aufräumarbeiten gefunden, der Wert wurde erkannt, es wurde restauriert und nun wird es ausgestellt und steht der Forschung zur Verfügung.
Ein Salbuch ist ein Güterverzeichnis bzw ein Verzeichnis der Besitzrechte, dass es seit der Zeit des Mittelalters gibt.
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20 Jahre Entdeckung von Ötzi
Von 1. März 2011 bis 15. Januar 2012 präsentiert das Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen die Sonderausstellung Ötzi20 rund um den geheimnisvollen Mann aus dem Eis. Besucher erwartet ein neuartiger Rundblick in die Welt und den Lebensraum des Ötzi. Mit Spannung wird außerdem die Enthüllung des "Ötzi neu" erwartet: Die Gestalt des Ötzi wurde mit modernster Technik vollkommen neu nachempfunden.
Zur Fundgeschichte
1991 machten Bergwanderer einen sensationellen Fund, der die ganze Welt bewegte: Sie fanden eine etwa 5.300 Jahre alte Gletschermumie, die bis heute die einzige erhaltene und auf natürlichem Weg konservierte Leiche aus der Zeit um 3400 v. Chr. in Mitteleuropa ist. Der Ötzi war "geboren" - und mit ihm viele Geheimnisse, Mythen und neue Erkenntnisse über die Geschichte. Heute, zwanzig Jahre nach Entdeckung der Mumie, stellt das Südtiroler Archäologiemuseum die große Sonderausstellung Ötzi20 vor. Sie zeigt die gesamte Bandbreite seiner Lebensumstände, der Forschungsergebnisse, der Medienrealität und der Fiktionen, die um ihn herum entstanden sind.
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Eine Burg in Vorpommern – die Wasserburg Osten
Heutzutage findet man in Vorpommern nur noch wenige Burgen, doch früher gab es sie zahlreich, obwohl die Landschaft hier flach ist. Der Besitz einer Burg oder eines festen Schlosses verband sich stets mit einem höheren Rang unter dem sesshaften Adel. Eine dieser Burgen, die Wasserburg Osten, befand sich elf Kilometer südöstlich von Demmin an der Tollense. Sie lag strategisch günstig, denn hier überquerte die alte Land- und Handelsstraße Stralsund-Loitz-Treptow-Neubrandenburg den Fluss. Die Straße sowie der schiffbare Fluss versprachen beim Anlegen einer Zollsperre reichen Gewinn.
Erbaut wurde die Burg von einem Rittergeschlecht de Ost, denn das Siegel des Ritters Hermanus de Ost befand sich auf der Gründungsurkunde der Hansestadt Demmin aus dem Jahre 1292. Zur Burg Osten gehörten die Dörfer Schmarsow, Vanselow, Roidin und Teusin. Der Grundbesitz wurde mit 112 Landhufen angegeben, die Hufe zu zirka 30 Morgen.
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Das Stadtmuseum Düsseldorf zeigt eine Ausstellung über die Geschichte der Düsseldorfer Frauen

Die Stadt ist weiblich heißt die aktuelle Themenausstellung im Stadtmuseum. Zusammen mit dem Frauenbüro haben die Historiker die Geschichte der Düsseldorferinnen über 500 Jahre nachvollziehbar gemacht.
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Die Geschichte einer Kaufhausdynastie
In den Niederlanden ist die Kaufhauskette Vroom & Dreesmann mit ih
ren 62 Filialen und rund 11000 Mitarbeitern heute so bekannt wie in Deutschland Kaufhof oder Karstadt. Was kaum jemand weiß: Firmengründer Anton Dreesmann (1854–1934) stammte aus Haselünne bei Osnabrück – und alle vier Urgroßväter seines Geschäftspartners Willem Vroom (1850–1925) wurden im Emsland geboren.
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Almoshof und die Residenzen der Nürnberger Patrizier
In Almoshof (Nürnberg) gab es bereits 1504 „3 sitz daselbs“ von Patrizern. Ein vierter Herrensitz kam bald darauf hinzu; denn in dem Verzeichnis der vom „fürstlichen Mordbrenner“, dem Markgrafen Alkibiades 1552/53 eingeäscherten Orte hieß es ausdrücklich, dass in Almoshof „vier schöner herrnheuser verprennth worden“ seien. Doch alle vier Herrensitze wurden in der Folgezeit wieder aufgebaut.

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ANNO – AustriaN Newspapers Online
Wir haben heute eine wunderbare Seite gefunden, die nicht nur für Österreicher von großem Interesse sein dürfte, sondern für alle deutschsprachigen (wenn nicht sogar internationalen) Nutzer.
Auf der Seite ANNO findet man über 6 Millionen historische österreichische Zeitungen und Zeitschriften online! ANNO ist der virtuelle Zeitungslesesaal der Österreichischen Nationalbibliothek. Hier kann in Zeitungen und Zeitschriften online geblättert und gelesen werden.

Zwei Titelblätter vom 28. Februar 1930
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950 Jahre Hohenzollern – ein Jubiläum
Zwei Tote markieren den Anfang der Geschichte des Geschlechtes der Hohenzollern. Für das Jahr 1061 notierte ein Mönch auf der Insel Reichenau, dass "Burchardus et Wezelin de
Zolorin" im Kampf gestorben seien. Das ist die erste Notiz über die Hohenzollern. Aus diesem Grund wird im Jahr 2011 das Familienjubiläum begangen.
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Exulanten – Glaubensflüchtlinge aus Österreich im 17. Jahrhundert
Das Wort Exulant ist abgeleitet vom Partizip Präsens exulans des Verbs exulare (ursprünglich: exsulare), das zum Substantiv exsul für Verbannter gebildet wurde. Dieses wiederum ist aus ex für aus ... heraus und solum für Boden oder Land entstanden. Exulanten sind also wörtlich die „außerhalb ihres Landes Lebenden“. Exilant ist dagegen eine neuere Wortschöpfung, die von Exil (aus lat. exsilium, ebenfalls von exul) abgeleitet ist. (Wikipedia)
Es ist wie eine kriminalistische Spurensuche. Seit Jahrzehnten verbringt Pfarrer i.R. Karl Heinz Keller seinen Urlaub in Österreich und forscht in Kirchenbüchern nach den Herkunftsorten der Exulanten der evangelischen Glaubensflüchtlinge, die zu Zig-Tausenden in Franken eine neue Heimat gefunden hatten.
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Buchvorstellung: Geschichte der Kelten im Saarland
Heute möchte ich euch ein interessantes Buch vorstellen, dass sich mit der Geschichte der Kelten im Saarland beschäftigt. Zeitgleich gibt es eine Kelten-Ausstellung im Völklinger Weltkulturerbe.
Seit 35 Jahren gräbt Walter Reinhard (60) – Leiter der Bodendenkmalpflege – nach archäologischen Schätzen. In seinem Buch „Kelten, Römer und Germanen im Bliesgau“ hat er jüngste Forschungs-Erkenntnisse aufgearbeitet.
Reinhards Werk spannt den Bogen bis in die Spätantike, bis zu den Merowingern (7. Jhd. n. Chr.). So ergibt sich ein erstaunliches Panorama auf die kontinuierliche 1600-jährige Besiedlung des Bliesgaus.
Vor allem aber bohrt sich Reinhards Buch, bildlich gesprochen, ganz tief in die heimatliche Erde, arbeitet mit großzügigen Foto-Strecken und Flurbezeichnung alle Fundstellen ab. Kollegen sollten mit und nach dem Buch arbeiten können. Zugleich sorgt Reinhard für die Nicht-Experten. Dank vorzüglicher Bebilderung erlebt man Bodendenkmalpflege „live“ und erwirbt zusätzlich in Zusammenfassungen Grundsatz-Wissen über die frühen Gesellschaften.
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