4    Mai 2012Ein Kommentar

Die historische Entwicklung der Ahnenforschung – Teil I

Im alten Ägypten legitimierte die Herkunft den Herrschaftsanspruch

Heutzutage werden Königreiche auch vererbt, Klassen-, Stände- und Kastengrenzen manifestiert und vakante Positionen innerhalb der Familie weitergegeben - und meist wird die Selbstverständnis, mit der dies geschieht, aus der genealogischen Abstammung hergeleitet. Die Genealogie oder Ahnenforschung ist aber nicht nur für die Herrscher von Bedeutung, sondern hat sich für viele Menschen zur alltäglichen Freizeitbeschäftigung entwickelt.

Stammbäume und Ahnenlisten gehören weltweit in nahezu allen Kulturen zu den ersten Formen der Geschichtsschreibung. Die alten Ägypter versuchten ebenso wie die Maya die Macht ihrer Herrscher mit der Abstammung von mächtigen Königen, Feldherren oder Göttern zu legitimieren.

Ein bekanntes Beispiel dafür sind beispielsweise auch die “Stammbäume Jesu” in den Evangelien des Lukas und des Matthäus, die jeweils völlig andere Ahnenfolgen konstruieren, um Jesus als Nachfahre Abrahams bzw. Adams darzustellen.
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26    Mrz 20122 Kommentare

Das Jahr 1940

Letzten Freitag haben wir über die Veröffentlichung der US-Volkszählung von 1940 berichtet. Hierzu haben wir eine schöne Grafik für euch vorbereitet, die das Leben im Jahre 1940 in den USA ein wenig darstellt.

Was war eigentlich in Deutschland los? Habt ihr besondere Erinnerungen an das Jahr 1940? Hier Ereignisse, die für Deutschland von Bedeutung waren/sind:

Der Zweite Weltkrieg dominierte den deutschen Alltag.

Am 24. Januar 1940 wird der deutsche Politiker und Publizist Joachim Gauck, der elfte Bundespräsident Deutschlands und erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, geboren.

Am 13. April 1940 wird an der Semperoper in Dresden die Oper Romeo und Julia von Heinrich Sutermeister uraufgeführt.

Das Leben im Jahre 1940 in den USA (zum Vergrößern, Bild bitte anklicken)

22    Mrz 2012Ein Kommentar

Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang Goethe im Alter von 62. Nach dem Gemälde von Luise Seidler (Weimar 1811)

Der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe ist heute vor genau 180 Jahren gestorben. Seine Werke "Faust" und "Die Leiden des jungen Werthers" haben mich schon während meiner Schulzeiten fasziniert. Wer aber war Goethe? Heute wollen wir euch ein wenig über seine Person erzählen und kurz auf seine Familiengeschichte eingehen.

Johann Wolfgang von Goethe forschte und publizierte auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten. Er bekleidete am Hof von Weimar unterschiedliche politische und administrative Ämter. Goethes literarische Produktion umfasst Gedichte, Dramen, erzählende Werke (in Vers und Prosa), autobiografische, ästhetische, kunst- und literaturtheoretische sowie naturwissenschaftliche Schriften. Auch sein umfangreicher Briefwechsel ist von großer literarischer Bedeutung.

Goethe war ein Vorreiter und der wichtigste Vertreter des Sturm und Drang. Im Alter galt Goethe auch im Ausland als Repräsentant des geistigen Deutschland. Bis heute gilt Goethe als bedeutendster deutscher Dichter, sein Werk wird zu den Höhepunkten der Weltliteratur gezählt.
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19    Okt 20110 Kommentare

Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation

Am 6. Oktober 2011 startete das Webprojekt „Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation“. Das Projekt ist eine Art lebendige Geschichtsdatenbank. Durch die Erinnerungen der Zeitzeugen bekommen reine Daten und Fakten ein Gesicht. Die Interviews sind bei YouTube in einem Kanal und auf der Internetseite des Projekts gedaechtnis-der-nation.de gesammelt, geordnet und redaktionell bearbeitet.

Betreut wird das Projekt von der Zeitschrift Stern und dem ZDF. Das Angebot ist kostenlos. Das gemeinnützige Projekt folgt dem Beispiel der „Shoah Foundation“ des Filmregisseurs Steven Spielberg, in dem Erinnerungen von Überlebenden des Holocausts aufgezeichnet wurden.
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11    Jul 20110 Kommentare

Ausstellung: Den Kelten auf der Spur

Wer waren die Kelten? Die Kenntnis dieser frühgeschichtlichen Gruppe ist bescheiden. Die einen denken an Asterix und Obelix, die anderen an Tier- und Menschenopfer. Ganz gerecht wird man den Menschen, die zwischen dem 6. und 1. Jahrhundert vor Christus nördlich der Alpen siedelten, mit beiden Klischees nicht. Sie schufen schönen Schmuck und Keramik, trieben Handel mit Italien und Griechenland und waren mutige Kämpfer. Nur eines taten sie nicht: „Es gibt keine schriftlichen Quellen zur eigenen Geschichte, nur Inschriften auf Schwerten, Gräbern oder Münzen“, sagt Caroline von Nicolai, Archäologin am Archäologischen Landesmuseum in Konstanz.

Die Darstellung der Kelten auf einem Gemälde.

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18    Mrz 20110 Kommentare

Vorstellung des Heimatbildarchivs des Oberbergischen Kreises

Rund 35 000 Fotografien und Dias lagern im Heimatbildarchiv. Sie geben einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Oberbergischen Landes seit 1925. In den vergangenen Jahren haben viele namenhafte Heimatforscher und Historiker um Hilfe gebeten.

Birgit Behrendt öffnet eine Schublade. Aus dem großen Aktenfach lugen tausende Karteikarten hervor. „Das hier könnte passen“, sagt Behrendt und zieht aus dem Wust ein Foto heraus. Im Heimatbildarchiv des Oberbergischen Kreises sucht die studierte Bibliothekarin das Foto eines Kalkofens. Der Nümbrechter Heimatverein möchte über den Ortsteil Kalkofen berichten und seinen Aufsatz illustrieren.

Im zweiten Untergeschoss des Hauses Moltkestraße 34 lagern in mehreren mannshohen Aktenschränken rund 35 000 Fotografien und Dias. Sie geben einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Oberbergischen Landes in den vergangenen 86 Jahren.

Im Jahre 1925 gründete der Kreis Gummersbach das Heimatbildarchiv als Teil der damaligen Kreisbildstelle, dem heutigen Medienzentrum. Seitdem ist hier das Leben in der Region abgelichtet: Die Fotos zeigen das bäuerliche Leben in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, den Aufmarsch der Nationalsozialisten, zerbombte Dörfer und das Leben zu bundesrepublikanischer Zeit.
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10    Mrz 2011Ein Kommentar

In Westerkappeln liegt Geschichte versteckt in der Erde

Ein schöner Bauplatz“, sagt Wilfried Schneider. Er steht auf einem Grundstück, auf dem  hinter ihm ein Bagger bei strahlendem Sonnenschein seine Schaufel ins Erdreich gräbt. Hier wird allerdings nicht ausgeschachtet, sondern nach Spuren frühzeitlicher Besiedlung gesucht. Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sind im Einsatz.

Der Bagger trägt den Mutterboden ab, denn unter dieser Schicht könnten die Wissenschaftler auf Reste von bronzezeitlichen Grabanlagen stoßen, die bei zurückliegenden Grabungskampagnen zuhauf entdeckt wurden. „Es ist zu erwarten, dass wir wieder etwas finden“, erklärt Grabungstechniker Wilfried Schneider. Das aktuelle Grabungsgebiet ist  700 Quadratmeter groß, für die Untersuchung sind vier Wochen veranschlagt.
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2    Mrz 20110 Kommentare

Zwei Jahrzehnte Fotosammlung am Deutschen Historischen Museum

Seit zwanzig Jahren sammelt das Deutsche Historische Museum Fotografien zur Zeitgeschichte und zum Alltagsleben. Teilnachlässe von Fotografen und Bildagenturen konnten gekauft oder auch als Schenkungen übernommen werden. Neben diesen Erwerbungen und Übernahmen hat das DHM künstlerisch ambitionierte Fotografie gesammelt. Nun ist die Zeit reif für eine Präsentation des umfassenden Repertoires der Sammlung. Die Ausstellung zeigt in über 250 Motiven die fotografischen Highlights der Sammlung von den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts bis zum Ende der DDR 1990 in einem chronologischen Überblick.

1945: Auf der Flucht aus der brennenden Stadt Danzig

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28    Feb 20110 Kommentare

Restauriertes Saalbuch von 1740 aus Scharrenstetten in Baden-Württemberg

Das Saalbuch (Salbuch) von Scharrenstetten hat einen Weg hinter sich, wie viele alte Bücher. Erst wurde es auf einem Dachboden gelagert, dann wurde es zufällig bei Aufräumarbeiten gefunden, der Wert wurde erkannt, es wurde restauriert und nun wird es ausgestellt und steht der Forschung zur Verfügung.

Ein Salbuch ist ein Güterverzeichnis bzw ein Verzeichnis der Besitzrechte, dass es seit der Zeit des Mittelalters gibt.
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24    Feb 20117 Kommentare

20 Jahre Entdeckung von Ötzi

Von 1. März 2011 bis 15. Januar 2012 präsentiert das Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen die Sonderausstellung Ötzi20 rund um den geheimnisvollen Mann aus dem Eis. Besucher erwartet ein neuartiger Rundblick in die Welt und den Lebensraum des Ötzi. Mit Spannung wird außerdem die Enthüllung des "Ötzi neu" erwartet: Die Gestalt des Ötzi wurde mit modernster Technik vollkommen neu nachempfunden.

Zur Fundgeschichte
1991 machten Bergwanderer einen sensationellen Fund, der die ganze Welt bewegte: Sie fanden eine etwa 5.300 Jahre alte Gletschermumie, die bis heute die einzige erhaltene und auf natürlichem Weg konservierte Leiche aus der Zeit um 3400 v. Chr. in Mitteleuropa ist. Der Ötzi war "geboren" - und mit ihm viele Geheimnisse, Mythen und neue Erkenntnisse über die Geschichte. Heute, zwanzig Jahre nach Entdeckung der Mumie, stellt das Südtiroler Archäologiemuseum die große Sonderausstellung Ötzi20 vor. Sie zeigt die gesamte Bandbreite seiner Lebensumstände, der Forschungsergebnisse, der Medienrealität und der Fiktionen, die um ihn herum entstanden sind.
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