19    Mrz 20140 Kommentare

10 bemerkenswerte Erfindungen, die nie auf dem Markt kamen!

1. Faltbare Klaviere. Speziell für bettlägerige Patienten entwickelt. Großbritannien, 1935.

Nationaal Archief / Spaarnestad Photo / Fotograaf onbekend, SFA008001012.

2. Die Hamblin-Brille. Problemloses Lesen im Bett. England 1936.

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16    Jul 20130 Kommentare

Dinge, die in Vergessenheit geraten

Quelle: commons.wikimedia.org

Kein Zweifel: Wir alle verändern uns mit der Zeit, und genauso wie wir uns ändern, ändern sich auch die Dinge um uns herum. Wir Menschen erfinden immer wieder neue Gegenstände, um unser Leben zu erleichtern und auch unsere Bedürfnisse ändern sich mit der Zeit. Vor 100 Jahren hätte kein Mensch gesagt, dass er unbedingt ein Smartphone braucht. Oder ein Handy. So was gab es damals nicht. Vielleicht auch deshalb, weil die Notwendigkeit für so ein Gerät noch nicht vorhanden war.

Tatsache ist, dass viele der Erfindungen der letzten Jahren, vor allem im technologischen Bereich, von unseren Kindern und Enkelkindern nicht mehr erkannt werden können.

Ältere "Klassiker" haben es ebenso schwer: Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Videoshops, Papierkarten, Lexika, Gelbe Seiten, ihre Tage sind gezählt. Wir müssen nur an die vielen Zeitungen denken, die bereits nicht mehr existieren...

Ein interessantes französisches Video (auf Französisch mit englischen Untertiteln) zeigt die Reaktion der jüngeren Generation auf ältere Technologien und wie sie sich wundern, wozu sie dienen könnten, weil sie nicht mehr alltäglich sind.

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31    Mai 2013Ein Kommentar

Arbeitsmigration – Anwerbung von Arbeitskräften im 19. Jahrhundert

In dem heutigen Gastbeitrag erzählt uns Christina Rajkovic über die aktive Anwerbung von Arbeitskräften im 19. Jahrhundert. Viel Spaß beim Lesen!

"Der letzte Beitrag „Arbeitsmigration“ im vergangenen Monat, beschäftigte sich mit der Migration, die vor allem durch die Arbeitssuche ausgelöst wurde. Zu solchen Prozessen gehören immer zwei Seiten – die eine sucht Arbeit, die andere wiederum hält nach Beschäftigten Ausschau.

Schulung italienischer Gastarbeiter, die im Bergbau eingesetzt werden sollen, Duisburg 1962 - Wikipedia.de

„Anwerbung von Arbeitskräften“, sehr schnell fallen einem bei diesen Stichworten die Zuwanderungen der späten 1950er, 1960er und 1970er Jahre ein. Durch das Wirtschaftswunder der 50er Jahre in Deutschland und auch in Österreich, wuchs ebenso der Bedarf an Arbeitnehmern. Erste Einwanderer kamen etwa 1950 aus Italien, 1960 aus Griechenland und Spanien, ab 1961 kamen auch Arbeitskräfte aus der Türkei, Marokko , Portugal und Tunesien. Der letzte größere Schub an Arbeitern und Arbeiterinnen kam 1968 aus dem ehemalige Jugoslawien. Dies machte etwa bei der Bevölkerung in Deutschland einen Arbeiteranteil an ausländischen Arbeitnehmern von 11,9 % im Jahr 1973 aus[1].

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22    Mai 20130 Kommentare

MyHeritage im Genealogie-Podcast: Der Genealoge!

Vor einem Jahr haben wir hier im Blog davon berichtet, wie Timo Kracke den ersten deutschen Genealogie-Podcast in Deutschland gestartet hat. In seiner quasi "virtuellen Radiosendung" für Genealogen, Ahnenforscher, Familienforscher, Heraldiker, Geschichtsinteressierte und für alle, die einfach mal reinhören möchten, interviewt Timo Kracke verschiedene Personen und es wird über alle Themen rund um die Genealogie berichtet.

Wir waren alle sehr stolz darauf, dass auch MyHeritage eingeladen wurde mitzumachen!

Nun laden wir euch alle ein, die letzte Folge des Podcasts zu hören, um etwas mehr über MyHeritage zu erfahren.

Hier ist der Link dazu: DerGenealoge

Viel Spaß!

8    Apr 20130 Kommentare

Geschichte: Arbeitsmigration

Vor Kurzem haben wir hier im Blog eine neue Kategorie mit dem Thema Geschichte eingeführt. Herr Hans-Peter Geis hat uns schon mehrmals mit seinen Texten eine Freude bereitet und auch Frau Christina Rajkovic hat bereits hier über Ahnenforschung und Migration berichtet.
Heute setzt sie die Reihe fort und erzählt über die arbeitsbedingte Migration im 19. Jahrhundert.

Viel Spaß beim Lesen!

Arbeitsmigration ist ein brandaktuelles Thema. Durch die Krisenzeiten des südeuropäischen Arbeitsmarktes, werden in Zentral- und Nordeuropa über hunderttausend Menschen erwartet. Der Spiegel berichtet etwa von 2,2 Millionen Zuwanderern bis 2017. Diese Zahlen wurden einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Kiel Economics entnommen.

Die Welt präsentiert eine prozentuale Auflistung der Zuwanderer, bei welcher Griechen, Spanier und Portugiesen die vordersten Plätze belegen. Gründe: Finanz- und Schuldenkrise, Sparmaßnahmen, Verlust des Arbeitsplatzes, Überqualifikation, mangelnde Perspektiven, etc. und Deutschland wird als DAS Land für Arbeitssuchende beschrieben.

Die süddeutsche Zeitung bezieht sich auf die statistischen Veröffentlichungen des Bundesamtes Deutschland. Die Nettowanderung (Ausgleich von Ein- und Auswandern) befand sich von Januar bis Juni 2012 bei 300.000 Personen.

Ist diese Arbeits-Zuwanderungswelle wirklich eine Neuheit des 20. und 21. Jahrhunderts? Kam solch eine Krisensituation am Arbeitsmarkt tatsächlich noch nie auf?
Die Antwort kann erahnt werden: Nein!

Arbeitsmigration im 19 Jahrhundert

Krisenhafte Zeiten sind auch in der Geschichte zu finden. Besonders das 19. Jahrhundert gilt als ein sehr mobiles Zeitalter. Dieses ist insbesondere von der Arbeitsmigration gekennzeichnet und wurde von den Migrationsmustern der Frühen Neuzeit geprägt. Traditionelle Migrationsformen des langen 19. Jahrhunderts und auch teilweise der Frühen Neuzeit waren etwa die Gesellenwanderung, der Städtewachstum (Urbanisierung), das Entstehen neuer Stadttypen wie etwa der Industriestädte, sowie auch die transatlantische Migration. Besonders bemerkbar war die Zunahme der Binnenmigration, welche sich in einer Land-Land und einer Land-Stadt-Migration manifestierte.

Die Urbanisierung und der Aufschwung des Produktions- und Handelssektors erforderten einen Ausbau der Verkehrsverbindungen, die Verbesserung des Transportangebotes sowie auch den Aufbau eines Kanal- und Eisenbaunetzes. Die nun aufgehobene Leibeigenschaft und die neu entstandene allgemeine Auswanderungsfreiheit, schafften den gesetzlichen Rahmen für die Migration [1].

Stadtansicht von 1854 - Wikipedia.de

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4    Apr 20130 Kommentare

Förderpreis Fränkische Personen-, Kultur- und Sozialgeschichte 2013

Der Fränkische Rechen - Wikipedia.de

Liegt euer Forschungsschwerpunkt in der Fränkischen Genealogie? Dann ist hier eine Chance für euch!

Zum ersten Mal schreibt die Gesellschaft für Familienforschung in Franken e.V. (Nürnberg) den mit 1.000 Euro dotierten Förderpreis für Fränkische Personen-, Kultur- und Sozialgeschichte aus. Prämiert werden die besten Studienabschlussarbeiten zu entsprechenden Themen mit Schwerpunkt Franken.

Adressaten
Die Gesellschaft ermutigt Absolventinnen und Absolventen der Geschichte aller Epochen und Teilgebiete, der fränkischen Landesgeschichte, Volkskunde bzw. Europäischen Ethnologie, der Historischen Demographie, Geografie, Soziologie, Politologie, Kunst- und Literaturgeschichte sowie verwandter Fächer, sich mit einschlägigen Beiträgen zu beteiligen. Eingereicht werden können Studienabschlussarbeiten (Master bzw. vergleichbare Abschlüsse) der Jahre 2012 und 2013 (Datum des Abschlusses) mit der Bewertung ‚sehr gut‘ oder ‚gut‘. Diese dürfen noch nicht veröffentlicht sein.

Auswahl
Die Auswahlkommission wird gebildet aus Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft und externen Gutachtern. Bei einem Mangel an geeigneten Beiträgen wird kein Preis vergeben. Bei mehreren preiswürdigen Arbeiten kann die Preissumme geteilt werden. Eine Rechtspflicht zur Verleihung der Preise besteht nicht. Bewerbungen von Mitgliedern der Gesellschaft sind zulässig.

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2    Apr 20133 Kommentare

Geschichte: Die Ostpreußen

In dem Blogpost vom 14.März 2013 konntet ihr lesen, wie die Ordensritter die ursprünglichen Einwohner Ostpreußens, die Prussen, unterwarfen und danach eine „deutsche“ Geschichte Ostpreußens begann. Hier erzählt Herr Hans-Peter Geis weiter, gestützt auf den Text aus seinem Buch „Bauer, Bürger, Arbeitsmann“:

Nachdem der Deutsche Orden die Prussen Ostpreußens endgültig unter seine Herrschaft gezwungen hat, versucht er in

Provinz Ostpreußen - Wikipedia.de

jährlichen Feldzügen auch noch die Litauer zu unterwerfen. Doch die haben sich 1386 mit den Polen vereinigt und auch angefangen, das Christentum zu übernehmen. Nun schlägt ein vereintes litauisch-polnisches Heer das Ordensheer 1410 bei Tannenberg (die Polen nennen es die Schlacht von Grunwald). Außer einem sehr hohen Lösegeld für die gefangenen Ritter kommt der Orden jedoch noch einmal glimpflich davon.

Er versucht, dieses Lösegeld der Stadt Danzig sowie Städten, Bischöfen und Adel des Kulmerlandes (einem südwestlichen Ausläufer Ostpreußens) abzupressen, ohne ihnen irgendein Recht auf Mitbestimmung einzuräumen. Deshalb erkennen die so Bedrückten mit ihrer deutsch-prussischen Bevölkerung schon bald den polnischen König als ihren Herrn an, bei ihm fühlen sie sich offenbar besser aufgehoben; der Orden braucht das Land aber nicht abzutreten. Bald revoltieren auch im übrigen Ostpreußen die Städte und der Adel. 1440 schließen sie sich zusammen im Preußischen Bund.

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14    Mrz 20133 Kommentare

Geschichte: Die endgültige Unterwerfung der Prussen

Im letzten Blogpost von Herrn Geis hörten wir, dass der Deutsche Ritterorden beim ungarischen König abgeblitzt ist,  als er versucht in Siebenbürgen eine eigene Herrschaft zu errichten. Noch im gleichen Jahr 1225 ruft ihn der polnische Herzog von Masowien. Er soll ihm helfen, seine nördlichen Nachbarn, die wilden Prussen, zu unterwerfen. Wie es weiter geht, steht in seinem Buch „Bauer Bürger Arbeitsmann“.

Eroberung des Prussen- (oder Pruzzen-)landes. Aus dtv-Atlas zur Weltgeschichte. München 1964

Heute schenkt uns Herr Geis eine Leseprobe aus seinem Buch, damit ihr mal testen könnt, wie es sich lesen lässt, z.B. in Kapitel 16:

"1229-30 kommen die ersten Ordensritter in die Gegend von Kulm, etwa 150 km südlich von Danzig. Diese Gegend - sie ist damals von Polen bewohnt - überlässt ihnen Konrad von Masowien, und hier bauen sie bis 1232 ihre erste Burg in Thorn (Torun, heute Polen) und bei dem polnischen Ort Chelmno die Burg Kulm. Sofort ziehen sie deutsche Bürger und Bauern, auch Polen sind darunter, nach, und bereits 1233 stellen sie die Kulmer Handfeste aus, in welcher sie die Rechte und Pflichten der Bürger der neuen Städte Kulm und Thorn nach Magdeburger Vorbild festhalten. Ähnlich folgt Marienwerder (Kwidzyn) im Jahr 1234. Als Beispiel dafür, welche Art von Rechten den Städten damals zugestanden wird und wie sie begrenzt sind, soll hier kurz der Inhalt der einzelnen Artikel wiedergegeben werden:

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8    Mrz 2013Ein Kommentar

Der internationale Frauentag

Der Ursprung des Weltfrauentags liegt in der Zeit um den Ersten Weltkrieg und in der Arbeiterbewegung in Nordamerika und Europa für Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.

In den Vereinigten Staaten feierte man bereits einen National Women's Day am 28. Februar 1909. Ein Jahr später schlug die deutsche Sozialistin Clara Zetkin während der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines internationales Frauentages vor.

Zusammen mit Käte Duncker forcierten sie den Beschluss:

Im Einvernehmen mit den klassenbewussten politischen und gewerkschaftlichen Organisationen des Proletariats in ihrem Lande veranstalten die sozialistischen Frauen aller Länder jedes Jahr einen Frauentag, der in erster Linie der Agitation für das Frauenwahlrecht dient [...] Der Frauentag muss einen internationalen Charakter tragen und ist sorgfältig vorzubereiten.

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7    Mrz 20138 Kommentare

Migration und Ahnenforschung

Ich freue mich sehr, hier im Blog eine neue Kategorie vorstellen zu dürfen: Geschichte. Seit einem halben Jahr erfreuen wir uns an der Mitwirkung von einem Historiker, der Beiträge schreibt, wobei Themen der Ahnenforschung und Geschichte kombiniert werden. Herr Hans-Peter Geis hat erst über seine eigene Familiengeschichte erzählt und seitdem schreibt er regelmäßig für unseren Blog.

Und da wir denken, dass Familienforschung und Geschichte wunderbar zusammenpassen, freuen wir uns, dass Frau Christina Rajkovic ebenfalls mitwirken möchte! Die Geschichtsstudentin beabsichtigt, kleinere Beiträge zu verschiedenen Ereignisse zu schreiben, inklusive Literaturvorschläge, falls man sich tiefer mit der Thematik beschäftigen möchte.

Das heutige Thema wird vielen von euch ansprechen: Migration und Ahnenforschung. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Migration und Ahnenforschung

Migration ist ein Schlagwort unserer Zeit und wir werden immer und überall damit konfrontiert, im Fernsehen, in Zeitungen, auf Werbe- und Wahlplakaten…

Migration ist aber kein Phänomen des 20. und 21. Jahrhundert. In jeder Epoche finden sich mehrere unterschiedliche Gründe zur Abwanderung von Menschen: Arbeitsmangel, Naturkatastrophen, Kriege, etc. sind heute und auch schon früher
Gründe für das Verlassen der Heimat gewesen.

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