29    Aug 20160 Kommentare

Der Geschichte auf der Spur – Urlaub mal anders!

Quelle: gruss-aus-berlin.com

Es ist wieder Urlaubszeit und statt sich in kilometerlange Staus in den Süden oder Norden zu bewegen, kann man interessante Entdeckungen im eigenen Land machen oder auch am Urlaubsziel vor Ort.

Eines der interessantesten Themen ist, der Geschichte auf die Spur zu kommen. Europa  ist reich an Historie und besonders interessant für Einheimische, denn in ihrer Vergangenheit gibt es vieles zu entdecken. Um sie hautnah zu erleben hat man die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Alleine schon durch mittelalterliche Gassen zu gehen, alte Gebäude aus vergangenen Zeiten zu betrachten, ist eine Begegnung mit der Vergangenheit. Dabei lernt man viel über die Baukunst von damals, kann altes Mobiliar und Gemälde entdecken, die einst einmal modern waren. In vielen historischen Gebäuden werden auch Führungen geboten, die über die ehemaligen Besitzer und ihre Geschichte erzählen.
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11    Nov 201513 Kommentare

Ein großer Mann ist leider nicht mehr da…

Helmut Heinrich Waldemar Schmidt ist gestern im Alter von 96 Jahren in Hamburg gestorben. Schmidt war 68 Jahre mit Hannelore Schmidt (geb. Glaser) verheiratet und hatte zwei Kinder, Helmut Walter Schmidt, der noch vor seinem ersten Geburtstag gestorben ist und Susanne, die für den Wirtschaftsfernsehsender Bloomberg TV in London arbeitet.

Helmut Schmidt - Quelle: Wikipedia.de CC BY-SA 3.0

Sein Vater Gustav war ein unehelicher Sohn eines jüdischen deutschen Privatbankier (Ludwig Grumpel) und einer Kellnerin und wurde von der Familie Schmidt adoptiert.
Mehr zu seinem Stammbaum seht ihr hier.

Er war ein Krisenmanager und bis zu seinem Tod einer der populärsten Politiker Deutschlands. Auch im hohen Alter waren seine Meinungen und sein Rat gefragt. Sogar parteiübergreifend wurde er geschätzt und bis vor kurzem war er noch oft in Talkshows oder Interviews als politischer Kommentator zu sehen. Er war außerdem Buchautor und Mitherausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Deutschland trauert um den Altkanzler und auch wir sagen: Vielen Dank für alles.

Quelle: Wikipedia.de

4    Nov 20158 Kommentare

(Fast) Ausgestorbene Berufe: Schuhmacherhandwerk

Früher haben die Menschen ihre Schuhe fast ein Leben lang getragen. Sie wurden als geschätztes und teures Eigentum betrachtet. Oft wurden Schuhe dem Schuster gebracht, in der Hoffnung, dass sie Ihren alten Glanz wieder herstellen könnten.

Heutzutage, obwohl traditionelle Schuster noch existieren, sind sie sehr selten geworden. Wie viele andere Handwerker schließen auch die Schuster ihre Türen. Schuhe sind seit vielen Jahren Teil einer Massenproduktion und sind bei geringen Kosten leicht austauschbar.

Nichtsdestotrotz wecken der Geruch von echtem Leder und die handwerkliche Qualität noch in vielen von uns Erinnerungen und führen uns zurück in eine andere Zeit. Eine Zeit, in der die Liebe zum Detail, Einzigartigkeit und Qualität groß geschrieben wurden. Aber leider sieht es so aus, als ob der Beruf „Schuster“ bald ausgestorben sein könnte.

Bildquelle: Soletopia.com

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28    Okt 2015Ein Kommentar

Schickt uns eure Familiengeschichte…

… und mit etwas Glück gewinnt ihr ein Kindle!

Habt ihr etwas über eure Familie entdeckt, das ihr mit uns teilen möchtet? Wir würden sehr gerne mehr darüber erfahren!


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14    Sep 20150 Kommentare

Mode: 100 Jahre in zwei Minuten

Alles ändert sich im Laufe der Zeit, einschließlich Beziehungen, Weltansichten und natürlich die Mode. Die Trends in der Kleidungsindustrie entwickeln sich ständig weiter. Manchmal ist es schwierig für uns zu erkennen, was sich im Laufe der Jahre in unserem eigenen Leben verändert, und in der Modewelt ist es nicht anders.

Man muss sich aber nur alte Familienfotos anschauen, um zu sehen, wie sehr sich die Mode verändert hat. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich davon geträumt habe, schnell groß zu werden, um die Perücke meiner Oma tragen zu dürfen. Ich fand es todschick :-)

Die Website Mode.com hat uns eine Zeitreise durch das letzte Jahrhundert verschafft und zeigt uns in einem Zwei-Minuten-Video, wie sich die Mode verändert hat! Es ist ein faszinierendes Video, und es kann immer wieder angeschaut werden.

Über 6 Millionen Personen haben es schon geguckt. Also werft ihr auch einen Blick darauf! Es lohnt sich.

Welches Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts hat die interessanteste Mode?

19    Mrz 2014Ein Kommentar

10 bemerkenswerte Erfindungen, die nie auf dem Markt kamen!

1. Faltbare Klaviere. Speziell für bettlägerige Patienten entwickelt. Großbritannien, 1935.

Nationaal Archief / Spaarnestad Photo / Fotograaf onbekend, SFA008001012.

2. Die Hamblin-Brille. Problemloses Lesen im Bett. England 1936.

Nationaal Archief / Spaarnestad Photo / Het Leven / Fotograaf onbekend, SFA022006498.

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16    Jul 20130 Kommentare

Dinge, die in Vergessenheit geraten

Quelle: commons.wikimedia.org

Kein Zweifel: Wir alle verändern uns mit der Zeit, und genauso wie wir uns ändern, ändern sich auch die Dinge um uns herum. Wir Menschen erfinden immer wieder neue Gegenstände, um unser Leben zu erleichtern und auch unsere Bedürfnisse ändern sich mit der Zeit. Vor 100 Jahren hätte kein Mensch gesagt, dass er unbedingt ein Smartphone braucht. Oder ein Handy. So was gab es damals nicht. Vielleicht auch deshalb, weil die Notwendigkeit für so ein Gerät noch nicht vorhanden war.

Tatsache ist, dass viele der Erfindungen der letzten Jahren, vor allem im technologischen Bereich, von unseren Kindern und Enkelkindern nicht mehr erkannt werden können.

Ältere "Klassiker" haben es ebenso schwer: Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Videoshops, Papierkarten, Lexika, Gelbe Seiten, ihre Tage sind gezählt. Wir müssen nur an die vielen Zeitungen denken, die bereits nicht mehr existieren...

Ein interessantes französisches Video (auf Französisch mit englischen Untertiteln) zeigt die Reaktion der jüngeren Generation auf ältere Technologien und wie sie sich wundern, wozu sie dienen könnten, weil sie nicht mehr alltäglich sind.

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31    Mai 2013Ein Kommentar

Arbeitsmigration – Anwerbung von Arbeitskräften im 19. Jahrhundert

In dem heutigen Gastbeitrag erzählt uns Christina Rajkovic über die aktive Anwerbung von Arbeitskräften im 19. Jahrhundert. Viel Spaß beim Lesen!

"Der letzte Beitrag „Arbeitsmigration“ im vergangenen Monat, beschäftigte sich mit der Migration, die vor allem durch die Arbeitssuche ausgelöst wurde. Zu solchen Prozessen gehören immer zwei Seiten – die eine sucht Arbeit, die andere wiederum hält nach Beschäftigten Ausschau.

Schulung italienischer Gastarbeiter, die im Bergbau eingesetzt werden sollen, Duisburg 1962 - Wikipedia.de

„Anwerbung von Arbeitskräften“, sehr schnell fallen einem bei diesen Stichworten die Zuwanderungen der späten 1950er, 1960er und 1970er Jahre ein. Durch das Wirtschaftswunder der 50er Jahre in Deutschland und auch in Österreich, wuchs ebenso der Bedarf an Arbeitnehmern. Erste Einwanderer kamen etwa 1950 aus Italien, 1960 aus Griechenland und Spanien, ab 1961 kamen auch Arbeitskräfte aus der Türkei, Marokko , Portugal und Tunesien. Der letzte größere Schub an Arbeitern und Arbeiterinnen kam 1968 aus dem ehemalige Jugoslawien. Dies machte etwa bei der Bevölkerung in Deutschland einen Arbeiteranteil an ausländischen Arbeitnehmern von 11,9 % im Jahr 1973 aus[1].

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22    Mai 20130 Kommentare

MyHeritage im Genealogie-Podcast: Der Genealoge!

Vor einem Jahr haben wir hier im Blog davon berichtet, wie Timo Kracke den ersten deutschen Genealogie-Podcast in Deutschland gestartet hat. In seiner quasi "virtuellen Radiosendung" für Genealogen, Ahnenforscher, Familienforscher, Heraldiker, Geschichtsinteressierte und für alle, die einfach mal reinhören möchten, interviewt Timo Kracke verschiedene Personen und es wird über alle Themen rund um die Genealogie berichtet.

Wir waren alle sehr stolz darauf, dass auch MyHeritage eingeladen wurde mitzumachen!

Nun laden wir euch alle ein, die letzte Folge des Podcasts zu hören, um etwas mehr über MyHeritage zu erfahren.

Hier ist der Link dazu: DerGenealoge

Viel Spaß!

8    Apr 20130 Kommentare

Geschichte: Arbeitsmigration

Vor Kurzem haben wir hier im Blog eine neue Kategorie mit dem Thema Geschichte eingeführt. Herr Hans-Peter Geis hat uns schon mehrmals mit seinen Texten eine Freude bereitet und auch Frau Christina Rajkovic hat bereits hier über Ahnenforschung und Migration berichtet.
Heute setzt sie die Reihe fort und erzählt über die arbeitsbedingte Migration im 19. Jahrhundert.

Viel Spaß beim Lesen!

Arbeitsmigration ist ein brandaktuelles Thema. Durch die Krisenzeiten des südeuropäischen Arbeitsmarktes, werden in Zentral- und Nordeuropa über hunderttausend Menschen erwartet. Der Spiegel berichtet etwa von 2,2 Millionen Zuwanderern bis 2017. Diese Zahlen wurden einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Kiel Economics entnommen.

Die Welt präsentiert eine prozentuale Auflistung der Zuwanderer, bei welcher Griechen, Spanier und Portugiesen die vordersten Plätze belegen. Gründe: Finanz- und Schuldenkrise, Sparmaßnahmen, Verlust des Arbeitsplatzes, Überqualifikation, mangelnde Perspektiven, etc. und Deutschland wird als DAS Land für Arbeitssuchende beschrieben.

Die süddeutsche Zeitung bezieht sich auf die statistischen Veröffentlichungen des Bundesamtes Deutschland. Die Nettowanderung (Ausgleich von Ein- und Auswandern) befand sich von Januar bis Juni 2012 bei 300.000 Personen.

Ist diese Arbeits-Zuwanderungswelle wirklich eine Neuheit des 20. und 21. Jahrhunderts? Kam solch eine Krisensituation am Arbeitsmarkt tatsächlich noch nie auf?
Die Antwort kann erahnt werden: Nein!

Arbeitsmigration im 19 Jahrhundert

Krisenhafte Zeiten sind auch in der Geschichte zu finden. Besonders das 19. Jahrhundert gilt als ein sehr mobiles Zeitalter. Dieses ist insbesondere von der Arbeitsmigration gekennzeichnet und wurde von den Migrationsmustern der Frühen Neuzeit geprägt. Traditionelle Migrationsformen des langen 19. Jahrhunderts und auch teilweise der Frühen Neuzeit waren etwa die Gesellenwanderung, der Städtewachstum (Urbanisierung), das Entstehen neuer Stadttypen wie etwa der Industriestädte, sowie auch die transatlantische Migration. Besonders bemerkbar war die Zunahme der Binnenmigration, welche sich in einer Land-Land und einer Land-Stadt-Migration manifestierte.

Die Urbanisierung und der Aufschwung des Produktions- und Handelssektors erforderten einen Ausbau der Verkehrsverbindungen, die Verbesserung des Transportangebotes sowie auch den Aufbau eines Kanal- und Eisenbaunetzes. Die nun aufgehobene Leibeigenschaft und die neu entstandene allgemeine Auswanderungsfreiheit, schafften den gesetzlichen Rahmen für die Migration [1].

Stadtansicht von 1854 - Wikipedia.de

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