26    Nov 20124 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Hans-Peter Geis – Teil 2

Heute haben wir die Familiengeschichte Hans-Peter Geis zurück im Blog! Letzte Woche haben wir erfahren, wie sein Interesse an Genealogie entstanden ist und wie er die Quellen, die er schon hatte (Familienbücher, Fotos, etc.), benutzt hat, um die Lücken in seinen Familienstammbaum zu füllen.
Nun erfahren wir, wie Herr Geis seinen Stammbaum manuell (!) erstellt hat und wie er vorgegangen ist, um mehr über seine Ahnen zu erfahren.

Weiterhin viel Spaß beim Lesen!

"Nachdem ich – wie hier beschrieben – alle Daten beieinander hatte, konnte ich anfangen meinen Familienstammbaum zusammen zu stellen. Kräftiges Zeichenpapier, eine Breite von 110 cm schien mir breit genug, davon kaufte ich eine ganze Rolle, weniger war nicht zu kriegen. Dann konnte es losgehen. Mit Schreibmaschine schrieb ich auf Normalpapier für jeden einzelnen der über 100 Personen untereinander Name, Vorname, Geburts- und Todesjahr, Geburtsort. Die schnitt ich aus und legte sie zusammen mit den Bildern auf ein Stück ausgerolltes Zeichenpapier. So bestimmte ich, wie groß der Bogen für den Stammbaum sein musste: Er wurde 2 m lang und 90 cm breit. Und jetzt begann die mühsame Feinarbeit: Striche ziehen zwischen den Personen, die zusammen gehörten, mit Tuschstift nachziehen, Namenszettel, Heiratsdaten und Bilder aufkleben.

Da war noch ein Problem mit den Bildern. Einige hatte ich doppelt und dreifach, da konnte ich eines für den Original-Stammbaum spendieren. Für diejenigen, die ich nur einmal hatte – einige hatte ich auch nur geliehen – musste ich mir etwas anderes einfallen lassen, die wollte ich in meinem Archiv behalten.

Nun sollten ja die Verwandten den Stammbaum auch kriegen. Bei einem Kopiergeschäft konnte ich ihn auf eine handlichere Größe, etwa 2/3 des Originals, kopieren. Auf den Kopien fehlten nun etwa die Hälfte der Bilder.  Von denen machte ich Fotokopien und klebte sie auf die Stammbaumkopien auf.

Das ist der Familienstammbaum!

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16    Nov 20124 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Hans-Peter Geis

Hans-Peter Geis

Vor kurzem hat Hans-Peter Geis MyHeritage entdeckt, nachdem er unseren Blogpost über die gemeinsamen Vorfahren und Sprachwurzeln zwischen Briten und Deutschen gelesen hat. Herr Geis hat ein sehr interessantes Buch geschieben: "Bauer Bürger Arbeitsmann. Geschichte der Menschen deutscher Sprache" und hat sich netterweise bereit erklärt, über Ahnenforschung, seinen Stammbaum und sein Buch zu sprechen.

Das Ergebnis ist eine 3-teilige Reihe, die wir heute anfangen! Die nächsten zwei Blogposts werden nächsten und übernächsten Freitag erscheinen.

Viel Spaß beim Lesen!

"Ja, auch ich "betreibe" Genealogie. Wenn man damit die Beschäftigungm it seinen Vorfahren meint. Nachdem ich Rentner geworden war, hatte ich all das hervor gekramt, was mein Vater mir hinterlassen hat. Dazu gehörte sein "Ahnenpass", mit dem er, wie die meisten damals, nachweisen musste, dass unter seinen Eltern und Großeltern und denen seiner Frau keine Juden waren. Und all die Briefe an Standesämter und Pfarrämter, die zu schreiben waren, um etwas über seine Vorfahren zu erfahren und die Antworten darauf. Ich erinnere mich noch, wie spannend für mich als 12-13-Jährigen das Puzzlespiel war, um jedem Verwandten seinen Platz im Stammbaum zuzuweisen. Mein Vater, meine Mutter und ich, wir sprachen viel darüber, wenn wieder eine Antwort kam, die ihn - und uns - ein Stückchen weiter brachte und uns ein bisschen mehr über unsere Vorfahren erfahren ließ. Und jedes Mal, wenn er einen neuen gefunden hatte, bekam er Lust, dessen Vorfahren weiter zurück zu verfolgen.

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14    Nov 20120 Kommentare

Familie: Waren eure Ahnen erfinderisch?

Waren eure Vorfahren erfinderisch oder innovativ? Was wisst ihr über sie? Waren sie eher Familien Menschen oder eher Einzelgänger? Wie wurden sie von anderen eingeschätzt? Waren sie irgendwie "anders"?

Eine Studie der Cornell University (auf Englisch) ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Einzelgänger die kreative Köpfe der Zukunft werden können. Ein Einzelgänger zu sein, macht erfinderisch und kann sogar zu wirtschaftlichen Erfolg führen.

"Wenn Sie mit einer Ablehnung gut umgehen können, dann kann das "anders-Gefühl" nützlich sein und sogar zu kreativen Lösungen führen." - behauptet Jack Goncalo, Professor für Organizational Behavior an der Cornell University ILR School. "Im Gegensatz zu Menschen, die ein starkes Bedürfnis nach Zugehörigkeit haben, schütteln einige sozial abgelehnte Menschen die Ablehnung einfach ab und halten sich an das Motto: Normale Menschen verstehen mich nicht und ich bin für etwas wichtigeres bestimmt."

Die Forscher fanden heraus, dass die soziale Ausgrenzung - am Arbeitsplatz oder anderswo - für Personen mit einem starken, unabhängigen Selbstwertgefühl stimulierend sein kann.

"Wir weisen natürlich die negativen Folgen der Ausgrenzung für viele Personen nicht zurück, aber für manche von ihnen hat die Ablehnung auch eine gute Seite", sagt Goncalo. "Für die sozial Ausgegrenzten kann die Kreativität die beste Rache sein."

Mehr über die Forschung Jack Goncalos könnt ihr hier lesen.

Habt Ihr auch Verwandte oder Vorfahren, zu denen diese Beschreibung gut passt? Haben sie irgendwas interessantes erreicht? Wie haben sie es gemacht? Wir freuen uns über eure Kommentare!

7    Nov 20120 Kommentare

Freiwillige Arbeit: Stammbaum!

© Catherine Yeulet/istockphoto.com

Heute haben wir hier im Blog eine schöne Idee für euch: wie man sein Hobby und freiwillige Arbeit bestens kombinieren kann, hier am Beispiel der Geschichte von unserer amerikanischen Kollegin Schelly.

Schelly ist fest davon überzeugt, dass man als Genealoge sein Wissen mit anderen Forschern teilen sollte. Dementsprechend ist sie im Forum aktiv, um alle MyHeritage-Nutzer mit Rat zur Seite zu stehen, so schreibt sie in dem englischen MyHeritage-Blog und sie hat viele andere Ideen, wie man euch bei der Forschung helfen kann.

Man könnte, z.B., in einem genealogischen Verein mitwirken, indem man E-Mails beantwortet oder Daten für eine Datenbank eintippt, oder einfach in den Versammlungen anwesend sein, um sich mit anderen Forschern auszutauschen. Man könnte jüngeren Familienmitglieder bei einem Schulprojekt unterstützen oder auch in der Schule eine Rede über Ahnenforschung halten. Die Liste ist lang.

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14    Aug 20122 Kommentare

Genealogie: Wieso sind Frauen schwieriger zu finden?

Laut einem Artikel der Zeitschrift News OK ist es schwieriger, weibliche Vorfahren aufzuspüren als männliche.

Grund dafür seien vor allem Namensänderungen nach der Eheschließung, aber auch fehlende Stimm- und Eigentumsrechte spielen eine Rolle. Somit sind wenige Dokumente mit relevanten Informationen vorhanden, und es ist komplizierter, Verbindungen zwischen vorhandenen Dokumenten und Informationen vor der Eheschließung (und Namensänderung) zu finden.

All das macht das Aufspüren der weiblichen Familienmitglieder schwieriger.

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19    Jul 201214 Kommentare

Meine Familiengeschichte: David Krüger

David Krüger

David Krüger ist 15 Jahre jung. Seit zwei Jahren ist er aktiv dabei, seinen eigenen Stammbaum auf MyHeritage zu vervollständigen. Mit nur 13 Jahren hat er mit seiner Forschung angefangen, in einem Alter, wo sich die meisten Jungs eher für die Welt da draußen interessieren, als für die eigenen Wurzeln.

Angefangen hat alles 2010, als ich einfach mal aus Spaß bei Google meinen Nachnamen eingegeben und mir ein wenig die Seiten darüber angeschaut habe. Ich entdeckte ein Bild, auf dem sich ein Baum mit vielen Ästen befand und darunter Personennamen standen. Unter dem Bild stand ein kleiner Text: "Meine Vorfahren, ermittelt durch einen Ahnenforscher". "Das schaut ja interessant aus", dachte ich und klickte weiter. Dabei entdeckte ich immer mehr faszinierende Informationen über diese "Ahnenforschung".

Ich ging zu meiner Mutter und fragte sie, wer eigentlich meine Großeltern genau waren und schrieb mir gleich die Geburts - und Sterbedaten auf. Als ich sie nach meinen Urgroßeltern fragte, war schon kein Platz mehr auf meinem Zettel, also ging ich schnell an den PC und suchte nach einer Möglichkeit, diese Daten online darzustellen, sodass ich eine übersichtliche Ansicht habe, die ich (als damals 13 Jähriger) gut verstehe.

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10    Jul 2012Ein Kommentar

Umfrage: Dein interessantester Fund

In der Familienforschung geht es überwiegend um die Entdeckung bisher unbekannter Informationen.

Die meiste Zeit konzentrieren wir uns auf das Finden interessanter Fakten und Hinweise über Familienangehörige in den verschiedensten Unterlagen. Manchmal, machen wir aber eine unglaubliche Entdeckung, die uns etwas völlig Neues und Unerwartetes offenbart.

Wir möchten daher in unserer dieswöchigen Umfrage mehr über die unglaublichsten, erstaunlichsten Funde erfahren, die ihr durch eure Recherche erkunden durftet. Macht mit!


27    Jun 201210 Kommentare

SuperSearch – die intelligente Suchmaschine von MyHeritage

Wir freuen uns, euch heute - SuperSearch - unsere brandneue Suchmaschine für historische Aufzeichnungen vorstellen zu dürfen! Seit Anfang 2011 ist diese Suchmaschine in Entwicklung gewesen und seit dieser Woche offiziell nicht mehr in der Beta-Phase. Wir sind stolz darauf, euch eines der umfassendsten Produkte, die wir je entwickelt haben, präsentieren zu können.

Schaut euch unser kurzes, einminütiges Video über SuperSearch an: (auf Englisch mit deutschen Untertiteln. Auf CC klicken, um die deutschen Untertitel zu aktivieren)


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21    Jun 20123 Kommentare

Interview mit Detlef Plaisier

Detlef Plaisier, Jahrgang 1958, kommt ursprünglich aus Hannover in Niedersachsen und ist 2006 in die Messe- und Buchstadt Leipzig gekommen – nicht der Liebe, sondern der Arbeit wegen. Hier führt er jetzt ein Journalistenbüro mit Mitarbeitern. Auch ist er der Autor des neuen genealogischen Blogs baerenforschung.

MH: Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung entstanden? Was fasziniert Sie daran?

DP: Ich bevorzuge das Wort „Familienforschung“. Geweckt wurde mein Interesse durch Ahnenpässe im Haus meines Onkels im Emsland. Anhand meiner Korrespondenz kann ich nachverfolgen, dass ich 1981 die ersten Suchanfragen geschrieben habe. Damals gab es noch keine Datenbanken im Internet, und so wurde jede Urkunde fein säuberlich aus der Ursprungsquelle abgeschrieben und einzeln in Rechnung gestellt. Eine Urkunde kostete damals sechs Mark.

Ich werde oft gefragt, was an Familienforschung so fesselnd ist. Das sei doch nicht mehr als das Sammeln von Daten aus alten, staubigen Kirchenbüchern; dazu noch von Personen, die seit Jahrhunderten der Erinnerung ihrer Angehörigen entrissen sind.
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19    Jun 20120 Kommentare

Die Ahnenforschung unserer Nutzer

Wenn ihr regelmäßig unseren Blog besucht, dann ist euch sicherlich schon aufgefallen, dass wir versuchen einmal wöchentlich eine Umfrage zu starten.

Die Umfragen sind dazu gedacht mehr mit dem Nutzer zu kommunizieren, mehr über ihn zu erfahren und anhand der Ergebnisse unsere Seite ggf. zu verbessern. Auch ist es schön die Aktivität der Nutzer zu beobachten (leider kommen im deutschsprachigen Blog nicht so viele Kommentare rein. Ihr seid also hiermit indirekt eingeladen mehr im Blog zu kommentieren!).

Heute bin ich unsere Umfragen mal durchgegangen und möchte euch eine kleine Zusammenfassung präsentieren. Die hieraus resultierenden Ergebnisse beziehen sich auf die prozentualen Höchstsätze der einzelnen Umfragen.
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