29    Nov 20127 Kommentare

MyHeritage übernimmt Geni.com

Wir sind begeistert, euch heute bekannt geben zu können, dass wir Geni.com, das in Los Angeles ansässige Stammbaum-Netzwerk übernommen haben. Geni.com ist eine der führenden Stammbaum-Webseiten und hat seit der Gründung in  2007 eine sehr starke, globale Marke etabliert. Wir freuen uns sehr, Geni.com talentiertes Team bei der MyHeritage Familie willkommen zu heißen.

Das sind tolle Neuigkeiten! In einer noch größeren Community können die Nutzer von MyHeritage und Geni.com sehr von dieser Akquisition profitieren. Nutzer beider Netzwerke werden Übereinstimmungen mit den Stammbäumen der anderer Webseite erhalten und die Nutzer von Geni.com werden auch von MyHeritages Smart Matching und Record Matching profitieren und Zugang zu historischen Datensätzen bekommen, die sie vor der Übernahme bei Geni.com nicht zur Verfügung hatten.

Die Akquistion von Geni.com ist unsere achte und bisher größte Übernahme. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem wir stark expandieren, mehr Daten hinzufügen und zusätzliche Technologien für euch zur Verfügung stellen, so dass ihr bahnbrechende Fortschritte in eurer Familienforschung erlebt.

Die Webseiten von MyHeritage und Geni.com werden getrennt gehalten und die MyHeritage Nutzer werden keinerlei Änderungen spüren. Falls ihr zufällig 2 Accounts besitzt – eins bei MyHeritage und eins bei Geni.com – dann werden sie getrennt bleiben.

Wir dachten, dass ihr vielleicht ein paar Fragen zu der Akquisition haben könntet, und hoffen, dass sie durch dieses Blogpost geklärt wurden. Mehr Infos könnt ihr unserer Pressemitteilung entnehmen.

weiterlesen "MyHeritage übernimmt Geni.com" »

27    Nov 20120 Kommentare

Zwillinge gefunden in einem 450 Jahre alten Gemälde!

Es gibt unterschiedliche Auslöser, die dazu führen, uns mehr mit der eigenen Familiengeschichte auseinander zu setzen. Ein Grund dafür ist allein die Vermutung, dass wir so sind, wie wir sind, aufgrund unserer Ahnen.

Unser Aussehen oder unser Verhalten sind oft durch unsere Vorfahren erklärbar. Meine Tochter z.B. hat das Temperament meiner Mutter und die Zahnlücke von meiner Schwiegermutter geerbt. Aber manchmal ist genau das, was wir nicht erklären können, interessanter und motiviert uns, mehr über unsere eigene Familie zu erfahren.

Der junge Max Galuppo, ein 20 jähriger Amerikaner, hat etwas erlebt, dass ihn für die Ahnenforschung motiviert hat: Er ist zusammen mit seiner Freundin in das Philadelphia Art Museum gegangen. Sie betrachteten die verschiedenen Gemälde und plötzlich sagte die Freundin: "Hast du das italienische Bild des 16. Jahrhundert gesehen? Da bist du."

Es war erstaunlich. Der junge Mann hat sein zweites Ich gefunden und die Ähnlichkeit war tatsächlich verblüffend. Seine Freundin erzählte der Philadelphia Inquirer die zufällige Entdeckung: "Max hat jetzt aus heiterem Himmel ein genealogisches Projekt angefangen".

Max Galuppo sucht nach mehr Informationen über seine Familie, damit er die Ähnlichkeit erklären kann.

Über das Gemälde war nicht viel bekannt, abgesehen davon, dass es 1562 in Emilia (Italien) gemalt wurde. Aber das war schon ein guter Anfang, denn Galuppos Familie stammt aus Florenz, eine Stadt nur 10 km entfernt von Emilia.

Ich bin jetzt neugierig geworden, was euch dazu bewegt hat, Familienforschung zu betreiben. Habt ihr auch eine so außergewöhnliche Geschichte?

26    Nov 20124 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Hans-Peter Geis – Teil 2

Heute haben wir die Familiengeschichte Hans-Peter Geis zurück im Blog! Letzte Woche haben wir erfahren, wie sein Interesse an Genealogie entstanden ist und wie er die Quellen, die er schon hatte (Familienbücher, Fotos, etc.), benutzt hat, um die Lücken in seinen Familienstammbaum zu füllen.
Nun erfahren wir, wie Herr Geis seinen Stammbaum manuell (!) erstellt hat und wie er vorgegangen ist, um mehr über seine Ahnen zu erfahren.

Weiterhin viel Spaß beim Lesen!

"Nachdem ich – wie hier beschrieben – alle Daten beieinander hatte, konnte ich anfangen meinen Familienstammbaum zusammen zu stellen. Kräftiges Zeichenpapier, eine Breite von 110 cm schien mir breit genug, davon kaufte ich eine ganze Rolle, weniger war nicht zu kriegen. Dann konnte es losgehen. Mit Schreibmaschine schrieb ich auf Normalpapier für jeden einzelnen der über 100 Personen untereinander Name, Vorname, Geburts- und Todesjahr, Geburtsort. Die schnitt ich aus und legte sie zusammen mit den Bildern auf ein Stück ausgerolltes Zeichenpapier. So bestimmte ich, wie groß der Bogen für den Stammbaum sein musste: Er wurde 2 m lang und 90 cm breit. Und jetzt begann die mühsame Feinarbeit: Striche ziehen zwischen den Personen, die zusammen gehörten, mit Tuschstift nachziehen, Namenszettel, Heiratsdaten und Bilder aufkleben.

Da war noch ein Problem mit den Bildern. Einige hatte ich doppelt und dreifach, da konnte ich eines für den Original-Stammbaum spendieren. Für diejenigen, die ich nur einmal hatte – einige hatte ich auch nur geliehen – musste ich mir etwas anderes einfallen lassen, die wollte ich in meinem Archiv behalten.

Nun sollten ja die Verwandten den Stammbaum auch kriegen. Bei einem Kopiergeschäft konnte ich ihn auf eine handlichere Größe, etwa 2/3 des Originals, kopieren. Auf den Kopien fehlten nun etwa die Hälfte der Bilder.  Von denen machte ich Fotokopien und klebte sie auf die Stammbaumkopien auf.

Das ist der Familienstammbaum!

weiterlesen "Meine Familiengeschichte: Hans-Peter Geis – Teil 2" »

16    Nov 20124 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Hans-Peter Geis

Hans-Peter Geis

Vor kurzem hat Hans-Peter Geis MyHeritage entdeckt, nachdem er unseren Blogpost über die gemeinsamen Vorfahren und Sprachwurzeln zwischen Briten und Deutschen gelesen hat. Herr Geis hat ein sehr interessantes Buch geschieben: "Bauer Bürger Arbeitsmann. Geschichte der Menschen deutscher Sprache" und hat sich netterweise bereit erklärt, über Ahnenforschung, seinen Stammbaum und sein Buch zu sprechen.

Das Ergebnis ist eine 3-teilige Reihe, die wir heute anfangen! Die nächsten zwei Blogposts werden nächsten und übernächsten Freitag erscheinen.

Viel Spaß beim Lesen!

"Ja, auch ich "betreibe" Genealogie. Wenn man damit die Beschäftigungm it seinen Vorfahren meint. Nachdem ich Rentner geworden war, hatte ich all das hervor gekramt, was mein Vater mir hinterlassen hat. Dazu gehörte sein "Ahnenpass", mit dem er, wie die meisten damals, nachweisen musste, dass unter seinen Eltern und Großeltern und denen seiner Frau keine Juden waren. Und all die Briefe an Standesämter und Pfarrämter, die zu schreiben waren, um etwas über seine Vorfahren zu erfahren und die Antworten darauf. Ich erinnere mich noch, wie spannend für mich als 12-13-Jährigen das Puzzlespiel war, um jedem Verwandten seinen Platz im Stammbaum zuzuweisen. Mein Vater, meine Mutter und ich, wir sprachen viel darüber, wenn wieder eine Antwort kam, die ihn - und uns - ein Stückchen weiter brachte und uns ein bisschen mehr über unsere Vorfahren erfahren ließ. Und jedes Mal, wenn er einen neuen gefunden hatte, bekam er Lust, dessen Vorfahren weiter zurück zu verfolgen.

weiterlesen "Meine Familiengeschichte: Hans-Peter Geis" »

14    Nov 20120 Kommentare

Familie: Waren eure Ahnen erfinderisch?

Waren eure Vorfahren erfinderisch oder innovativ? Was wisst ihr über sie? Waren sie eher Familien Menschen oder eher Einzelgänger? Wie wurden sie von anderen eingeschätzt? Waren sie irgendwie "anders"?

Eine Studie der Cornell University (auf Englisch) ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Einzelgänger die kreative Köpfe der Zukunft werden können. Ein Einzelgänger zu sein, macht erfinderisch und kann sogar zu wirtschaftlichen Erfolg führen.

"Wenn Sie mit einer Ablehnung gut umgehen können, dann kann das "anders-Gefühl" nützlich sein und sogar zu kreativen Lösungen führen." - behauptet Jack Goncalo, Professor für Organizational Behavior an der Cornell University ILR School. "Im Gegensatz zu Menschen, die ein starkes Bedürfnis nach Zugehörigkeit haben, schütteln einige sozial abgelehnte Menschen die Ablehnung einfach ab und halten sich an das Motto: Normale Menschen verstehen mich nicht und ich bin für etwas wichtigeres bestimmt."

Die Forscher fanden heraus, dass die soziale Ausgrenzung - am Arbeitsplatz oder anderswo - für Personen mit einem starken, unabhängigen Selbstwertgefühl stimulierend sein kann.

"Wir weisen natürlich die negativen Folgen der Ausgrenzung für viele Personen nicht zurück, aber für manche von ihnen hat die Ablehnung auch eine gute Seite", sagt Goncalo. "Für die sozial Ausgegrenzten kann die Kreativität die beste Rache sein."

Mehr über die Forschung Jack Goncalos könnt ihr hier lesen.

Habt Ihr auch Verwandte oder Vorfahren, zu denen diese Beschreibung gut passt? Haben sie irgendwas interessantes erreicht? Wie haben sie es gemacht? Wir freuen uns über eure Kommentare!

7    Nov 20120 Kommentare

Freiwillige Arbeit: Stammbaum!

© Catherine Yeulet/istockphoto.com

Heute haben wir hier im Blog eine schöne Idee für euch: wie man sein Hobby und freiwillige Arbeit bestens kombinieren kann, hier am Beispiel der Geschichte von unserer amerikanischen Kollegin Schelly.

Schelly ist fest davon überzeugt, dass man als Genealoge sein Wissen mit anderen Forschern teilen sollte. Dementsprechend ist sie im Forum aktiv, um alle MyHeritage-Nutzer mit Rat zur Seite zu stehen, so schreibt sie in dem englischen MyHeritage-Blog und sie hat viele andere Ideen, wie man euch bei der Forschung helfen kann.

Man könnte, z.B., in einem genealogischen Verein mitwirken, indem man E-Mails beantwortet oder Daten für eine Datenbank eintippt, oder einfach in den Versammlungen anwesend sein, um sich mit anderen Forschern auszutauschen. Man könnte jüngeren Familienmitglieder bei einem Schulprojekt unterstützen oder auch in der Schule eine Rede über Ahnenforschung halten. Die Liste ist lang.

weiterlesen "Freiwillige Arbeit: Stammbaum!" »

14    Aug 20122 Kommentare

Genealogie: Wieso sind Frauen schwieriger zu finden?

Laut einem Artikel der Zeitschrift News OK ist es schwieriger, weibliche Vorfahren aufzuspüren als männliche.

Grund dafür seien vor allem Namensänderungen nach der Eheschließung, aber auch fehlende Stimm- und Eigentumsrechte spielen eine Rolle. Somit sind wenige Dokumente mit relevanten Informationen vorhanden, und es ist komplizierter, Verbindungen zwischen vorhandenen Dokumenten und Informationen vor der Eheschließung (und Namensänderung) zu finden.

All das macht das Aufspüren der weiblichen Familienmitglieder schwieriger.

weiterlesen "Genealogie: Wieso sind Frauen schwieriger zu finden?" »

19    Jul 201214 Kommentare

Meine Familiengeschichte: David Krüger

David Krüger

David Krüger ist 15 Jahre jung. Seit zwei Jahren ist er aktiv dabei, seinen eigenen Stammbaum auf MyHeritage zu vervollständigen. Mit nur 13 Jahren hat er mit seiner Forschung angefangen, in einem Alter, wo sich die meisten Jungs eher für die Welt da draußen interessieren, als für die eigenen Wurzeln.

Angefangen hat alles 2010, als ich einfach mal aus Spaß bei Google meinen Nachnamen eingegeben und mir ein wenig die Seiten darüber angeschaut habe. Ich entdeckte ein Bild, auf dem sich ein Baum mit vielen Ästen befand und darunter Personennamen standen. Unter dem Bild stand ein kleiner Text: "Meine Vorfahren, ermittelt durch einen Ahnenforscher". "Das schaut ja interessant aus", dachte ich und klickte weiter. Dabei entdeckte ich immer mehr faszinierende Informationen über diese "Ahnenforschung".

Ich ging zu meiner Mutter und fragte sie, wer eigentlich meine Großeltern genau waren und schrieb mir gleich die Geburts - und Sterbedaten auf. Als ich sie nach meinen Urgroßeltern fragte, war schon kein Platz mehr auf meinem Zettel, also ging ich schnell an den PC und suchte nach einer Möglichkeit, diese Daten online darzustellen, sodass ich eine übersichtliche Ansicht habe, die ich (als damals 13 Jähriger) gut verstehe.

weiterlesen "Meine Familiengeschichte: David Krüger" »

10    Jul 2012Ein Kommentar

Umfrage: Dein interessantester Fund

In der Familienforschung geht es überwiegend um die Entdeckung bisher unbekannter Informationen.

Die meiste Zeit konzentrieren wir uns auf das Finden interessanter Fakten und Hinweise über Familienangehörige in den verschiedensten Unterlagen. Manchmal, machen wir aber eine unglaubliche Entdeckung, die uns etwas völlig Neues und Unerwartetes offenbart.

Wir möchten daher in unserer dieswöchigen Umfrage mehr über die unglaublichsten, erstaunlichsten Funde erfahren, die ihr durch eure Recherche erkunden durftet. Macht mit!


27    Jun 201210 Kommentare

SuperSearch – die intelligente Suchmaschine von MyHeritage

Wir freuen uns, euch heute - SuperSearch - unsere brandneue Suchmaschine für historische Aufzeichnungen vorstellen zu dürfen! Seit Anfang 2011 ist diese Suchmaschine in Entwicklung gewesen und seit dieser Woche offiziell nicht mehr in der Beta-Phase. Wir sind stolz darauf, euch eines der umfassendsten Produkte, die wir je entwickelt haben, präsentieren zu können.

Schaut euch unser kurzes, einminütiges Video über SuperSearch an: (auf Englisch mit deutschen Untertiteln. Auf CC klicken, um die deutschen Untertitel zu aktivieren)


weiterlesen "SuperSearch – die intelligente Suchmaschine von MyHeritage" »

Über uns  |  Kontaktieren Sie uns  |  Datenschutz  |  Weiterempfehlen  |  Support  |  Sitemap
Copyright © 2014 MyHeritage Ltd., Alle Rechte vorbehalten