Die Ahnenforschung unserer Nutzer
Wenn ihr regelmäßig unseren Blog besucht, dann ist euch sicherlich schon aufgefallen, dass wir versuchen einmal wöchentlich eine Umfrage zu starten.
Die Umfragen sind dazu gedacht mehr mit dem Nutzer zu kommunizieren, mehr über ihn zu erfahren und anhand der Ergebnisse unsere Seite ggf. zu verbessern. Auch ist es schön die Aktivität der Nutzer zu beobachten (leider kommen im deutschsprachigen Blog nicht so viele Kommentare rein. Ihr seid also hiermit indirekt eingeladen mehr im Blog zu kommentieren!).
Heute bin ich unsere Umfragen mal durchgegangen und möchte euch eine kleine Zusammenfassung präsentieren. Die hieraus resultierenden Ergebnisse beziehen sich auf die prozentualen Höchstsätze der einzelnen Umfragen.
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Norddeutscher Archivtag 2012
Morgen, 12. Juni 2012, und am Mittwoch, 13. Juni, findet auf Einladung des Archivs der Hansestadt und des Landesarchivs in Schleswig der 5. Norddeutsche Archivtag statt. An diesen beiden Tagen treffen sich Archivare aus den fünf norddeutschen Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, um über Herausforderungen und Zukunftsperspektiven für die Archive zu diskutieren.

Zeichnung eines Archivschranks, 16. Jahrhundert. Quelle: Wikipedia
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“Seit über dreißig Jahre suche ich meinen Vater!”
Letztes Jahr im Oktober waren alle Mitarbeiter von MyHeritage aus dem Häuschen. Eine 30jährige Suche nach einem Familienangehörigen wurde mit Hilfe unserer Seite beendet! Wir sind sehr stolz darauf den Halbgeschwistern, Anna und Ronald, das Wiederfinden ermöglicht zu haben.

Gudrun Giesemann - sucht seit über 30 Jahren nach ihrem Vater
Wir hoffen nun sehr, dass es bei Gudrun auch einen Happy End geben wird, denn auch sie sucht seit über 30 Jahren ihren leiblichen Vater! Viel unternommen hat sie schon, jedoch ohne Erfolg. MyHeritage.com scheint nun ihre letzte Hoffnung zu sein... Wir bitten daher alle unsere Nutzer um Hilfe. Jeder kleinster Hinweis könnte für Gudrun von Bedeutung sein!
Hier kurz einmal die Geschichte über ihren Vater:
"Ich bin schon über 30 Jahre auf der Suche nach meinen leiblichen Vater, den ich nicht kenne. Er selbst weiß vielleicht auch gar nicht, dass es mich gibt! Meine Mutter ist leider 1989 verstorben, sie sagte, dass er SIDNEY oder SYDNEY SMITH hieß. Leider gibt es ja so viele Schreibweisen dieses Namens...
Vielleicht ist er auch schon verstorben, aber wie jeder weiß: die Hoffnung stirbt zuletzt!
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Romy Schneiders Familiengeschichte
Heute vor genau 30 Jahren verstarb Rosemarie Magdalena Albach - wohl mehr bekannt als "Romy Schneider". Sie war eine deutsch-französische Schauspielerin, die aufgrund ihres Geburtsortes und ihrer Vorfahren väterlicherseits selbst als Österreicherin wahrgenommen werden wollte.

Romy Schneider zählt heute neben Marlene Dietrich und Hildegard Knef zu den wenigen deutschen Leinwandlegenden, die auch international zu Ruhm und Erfolg gelangt sind.
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Kriegsgefangener in Deutschland
Vor zwei Monaten haben wir euch unsere französische Kollegin Elisabeth hier im Blog vorgestellt. Sie selbst ist begeisterte Ahnenforscherin und sucht seit längerem nach Informationen zu ihrem Großvater. Der Beitrag von heute ist eine Übersetzung aus ihrem französischen Blog. Wir hoffen, dass die deutschsprachigen Leser Elisabeth bei der Suche weiterhelfen können.
Während des Zweiten Weltkrieges waren fast eine Million Franzosen und 225.000 Belgier Häftlinge in Deutschland.
Mein Großvater mütterlicherseits war einer von ihnen. Ich weiß sehr wenig über diese Zeit seines Lebens, und ich muss umfangreiche Forschungen unternehmen, um viele Fragen beantworten zu können, beginnend mit der Suche nach seinen militärischen Datensätzen in den Abteilungs-Archiven, um seine Einarbeitungsnummer zu erhalten.
Als Gefangener in Stalag XB, in der Nähe von Sandbostel, in Niedersachsen, hat er wie viele andere Gefangene auf einem Bauernhof gearbeitet. Der besondere Umstand dieser gemeinsamen Situation ist, dass mein Großvater sein ganzes Leben lang mit der deutschen Familie, für die er arbeitete, per Brief in Kontakt gewesen ist. Als meine Mutter im August 1950 geboren wurde, war eines der Geschenke meines Großvaters ein ziemlich süßes Kleid, das aus Deutschland kam.
Ich habe leider nicht die Möglichkeit gehabt meinen Großvater kennenzulernen. Er starb im Alter von 53 Jahren, als ich gerade mal 5 Monate alt war. Und die Briefe, die er mit dieser Familie ausgetauscht hat, sind zurzeit nicht verfügbar. weiterlesen "Kriegsgefangener in Deutschland" »

Datenschutz und rechtliche Aspekte in der Ahnenforschung
Die Ahnenforschung lebt davon, sich mit anderen Interessierten auszutauschen und die eigenen Forschungsergebnisse öffentlich zu machen. Dabei sind allerdings einige rechtliche Rahmenbedingungen einzuhalten.
Die Datenschutzbestimmungen von 1977 schränken die Möglichkeiten der Nachforschungen ein. Zum Beispiel wenn Elternteile nicht bekannt werden möchten - wie es bei Samenspenden möglich ist. Krankenhäusern, Kinderheimen und Öffentlichen Einrichtungen ist es sogar untersagt, Auskünfte an Dritte zu erteilen.
Ähnlich steht es um die Standesämter. Obwohl das Personenstandsgesetz von 1957 in einigen Bundesländern mittlerweile novelliert wurde und die Informationsbeschaffung für den Einzelnen, aber besonders für die Forschung, einfacher geworden sind, muss man Einiges beachten, wenn man genealogische Daten veröffentlichen möchte:
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6. Tag der Familiengeschichte Hannover
Morgen findet in Hannover die Veranstaltung des Bundes der Familienverbände e.V. (BdF) in Kooperation mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e.V. (DAGV), der Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte sowie dem Institut für Personengeschichte statt.
Wo und wann genau?
Samstag, den 12. Mai 2012
14:00Uhr – 16:30Uhr
Gemeindehaus der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage,
Hildesheimer Str. 344, 30519 Hannover
Hier könnt ihr das Programm zur Veranstaltung nachlesen.

Die historische Entwicklung der Ahnenforschung – Teil II
Letzten Freitag haben wir diese kleine Reihe zur historischen Entwicklung der Ahnenforschung gestartet. Heute geht es um die NS-Zeit und der Ahnenforschung heute.
Um das Jahr 1900 begann die Ahnenforschung an Breite und Tiefe zu gewinnen. 1869 war in Berlin der Verein “Der Herold” gegründet worden, 1870 in Wien “Der Adler”, die ersten genealogischen Vereine im deutschsprachigen Raum. In Leipzig wurde 1904 die Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte gegründet - immer mehr Menschen widmeten sich der Ahnenforschung.

Der Begründer der modernen Genealogie: Kekulé von Stradonitz
In dieser Phase zeichnete sich aber auch eine Spaltung der Genealogie in zwei Lager ab. Um den Genealogen Stephan Kekulé von Stradonitz, auf den das heute meistgenutzte System zur Nummerierung von Ahnenreihen zurückgeht, bildete sich eine soziologisch und historisch orientierte Genealogie, bei der Familienkunde und die praktischen Probleme der Forschung im Vordergrund standen.
Der Historiker Ottokar Lorenz dagegen trat für eine naturwissenschaftlich ausgerichtete, an der Vererbungslehre orientierte Genealogie ein. Auf dieser Richtung basierte auch das genealogische Denken der nationalsozialistischen Rassen-Ideologie, welche die Ahnenforschung wie schon im Mittelalter zur Abgrenzung und Ausgrenzung gesellschaftlicher Gruppen nutzte.
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Die historische Entwicklung der Ahnenforschung – Teil I

Im alten Ägypten legitimierte die Herkunft den Herrschaftsanspruch
Heutzutage werden Königreiche auch vererbt, Klassen-, Stände- und Kastengrenzen manifestiert und vakante Positionen innerhalb der Familie weitergegeben - und meist wird die Selbstverständnis, mit der dies geschieht, aus der genealogischen Abstammung hergeleitet. Die Genealogie oder Ahnenforschung ist aber nicht nur für die Herrscher von Bedeutung, sondern hat sich für viele Menschen zur alltäglichen Freizeitbeschäftigung entwickelt.
Stammbäume und Ahnenlisten gehören weltweit in nahezu allen Kulturen zu den ersten Formen der Geschichtsschreibung. Die alten Ägypter versuchten ebenso wie die Maya die Macht ihrer Herrscher mit der Abstammung von mächtigen Königen, Feldherren oder Göttern zu legitimieren.
Ein bekanntes Beispiel dafür sind beispielsweise auch die “Stammbäume Jesu” in den Evangelien des Lukas und des Matthäus, die jeweils völlig andere Ahnenfolgen konstruieren, um Jesus als Nachfahre Abrahams bzw. Adams darzustellen.
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Detlef Plaisier, Jahrgang 1958, kommt ursprünglich aus Hannover in Niedersachsen und ist 2006 in die Messe- und Buchstadt Leipzig gekommen – nicht der Liebe, sondern der Arbeit wegen. Hier führt er jetzt ein Journalistenbüro mit Mitarbeitern. Auch ist er der Autor des neuen genealogischen Blogs 