20    Jun 2014Ein Kommentar

Genealogentag in Gundelsheim

Zu einem inhaltlich spannenden Genealogentag lädt die Sektion Genealogie des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) für den 28. Juni 2014 nach Gundelsheim ein.

Am Vormittag präsentieren Experten noch schlummernde Möglichkeiten für die Familienforschung in vier Vorträgen zu den Themen: Werkstattbericht aus Erschließungsarbeiten weiterer genealogisch relevanter Quellen zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen; Stadtadressbücher und Behörden-Schematismen als genealogische Quellen; Kirchenstellenregister bzw. -listen als genealogische Quellen; Peregrinatio academica und die Universitätsmatrikeln als Quellen für die siebenbürgische genealogische Forschung.

Jeder Vortrag kann ausgiebig diskutiert werden und zwischen den Einheiten finden genügend Pausen statt. Mittagsmahlzeit kann im Schloss eingenommen werden und ist in dem Tagungsbeitrag von 10 Euro inbegriffen.

Am Nachmittag wird eine Informationsbörse für genealogisch Interessierte und in der Familienforschung Tätige mit einigen Kurzvorträgen geboten, und zwar zu folgenden Themen: Wie zuverlässig sind Daten einer Originalmatrikel. – Neu entdeckte genealogische Fährten.

Anmeldungen nimmt entgegen Dr. Christian Weiss, Mohlstraße 21, 72074 Tübingen, E-Mail: chr-weiss [ät] gmx.net, Telefon: (07071) 254806.

Bereits am Vortag, dem 27. Juni, ab 15.00 Uhr, können die Bibliothek und das Archiv (und ihre genealogischen Kostbarkeiten) besichtigt werden. Zu der Führung für Genealogen sind noch ein paar Plätze frei.

Quelle: siebenbuerger.de

14    Apr 20140 Kommentare

Interview mit Prof. Dr. Wulf von Restorff

Prof. Dr. Wulf von Restorff ist in Frankfurt/Main geboren worden. Er ging zur Schule in Marburg, wo er auch sein Abitur absolvierte. Studierte in Göttingen und München. Promotion, Habilitation und Professur auch in München. Beruflich Fürstenfeldbruck und Koblenz und nun im Ruhestand in München.

Prof. v. Restorff als Diskutant (2012)

MH: Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung entstanden?

vR: Mein Vater war genealogisch interessiert. Zum Abitur bekam ich eine handgeschriebene Ahnentafel mit ca. 2000 Ahnen väter- und mütterlicherseits. 1963 wurde ich vom Vater auf Verwandtenreise geschickt. Die Ehe eines Vetters meiner Mutter mit einer Nichte meines Vaters bescherte mit Cousinen und Vettern, die gleichzeitig Nichten und Neffen waren. Das war prickelnd.

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9    Apr 2014Ein Kommentar

Eine Familiengeschichte beginnt immer mit Fragen!

Heute haben wir einen Gastbeitrag für euch. Geschrieben von unserem Nutzer Silvio Lück. Viel Spaß beim Lesen!

"Mama, kanntest du eigentlich deine Oma und deinen Opa?

Mama, hatte Oma eigentlich viele Geschwister?

Mama, habe ich eigentlich noch Cousins und Cousinen?

Mama, wer sind unsere Vorfahren und woher kommen wir eigentlich? "

Silvio Lück

So viele Fragen, doch kaum einer erinnert sich wirklich daran, wie es damals war. Ich heiße Silvio Lück, bin ein geborener

Rienow und meine Vorfahren waren Telschow`s aus Meckenburg Vorpommern, ich selber bin in Wolgast (Insel Usedom)

geboren und mußte mit 6 Jahren nach Brandenburg "umsiedeln". Die einzige Verwandte, welche wir damals mit genommen haben, war die Mutter meiner Mutter - meine Oma Christel. Viel hatte sie im Laufe der Jahre nicht über ihre Vergangenheit erzählt, warum auch immer, vielleicht lag es auch daran, daß wir kaum danach gefragt haben. Und irgendwie bereut man das jetzt, denn in den letzten Monaten vor ihren Tod im November 2010 hat sie mit meiner Frau Yvonne oft darüber geredet. Selbst meine Mom wußte einige Geschichten nicht - umso wichtiger ist es, wenn man heutzutage mit seinen Kindern über die eigene Kindheit spricht - bevor es zu spät ist. So zurück zu der Familiengeschichte.

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21    Mrz 20142 Kommentare

Umfrage: Wann betreibt ihr Ahnenforschung?

Sonntag in einer Woche wird die Zeit wieder umgestellt. Die Zeiumstellung mag zwar nervig sein, aber im Frühjahr hat sie was Gutes: es bleibt länger hell! Der Tag scheint somit länger... Arbeitet ihr daher im Frühjahr/Sommer mehr an eurem Stammbaum? Oder ist das völliger quatsch, denn genau deswegen hockt ihr nicht vor eurem Computer oder in Archiven, sondern seid eher draußen und genießt das tolle Wetter!

Ist euch das Wetter egal, wenn ihr Ahnenforschung betreibt, oder ist es doch eher so, dass im Herbst/Winter mehr recherchiert wird als im Frühling/Sommer? Macht mit bei unserer Umfrage. Wir sind gespannt auf eure Antwort!

17    Mrz 20140 Kommentare

Die Familiengeschichte von Barbara Schmidt

Barbara Schmidt, Jahrgang 1973 und gebürtig aus Lübeck in Schleswig-Holstein. Seit 13 Jahren lebt sie allerdings in Frankfurt am Main. Schon in jungen Jahren hat sie das Reisefieber gepackt. So hat sie in verschiedenen Ländern gelebt und gearbeitet, und dadurch auch verschiedene Sprachen gelernt. Land und Leute haben sie schon immer interessiert. Natürlich erschwert es die Forschung sehr, wenn man so weit von der Quelle entfernt wohnt. Aber das bedeutet nur, dass ihre Forschungsreisen genau organisiert werden müssen: wann besucht sie für wie lange welches Archiv und welche Dokumente, die vorbestellt werden müssen, möchte sie dort einsehen.

Wir haben mit Barbara ein Interview geführt und präsentieren euch heute ihre Familiengeschichte. Viel Spaß dabei!

MH: Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung entstanden?

BS: Ich komme aus einer relativ großen Familie und die Familie ist immer wieder zu Hochzeiten, Geburtstagen, Taufen und anderen Feiern zusammen gekommen. Bei einer dieser Familienfeiern bin ich bei den Erzählungen aus der Vergangenheit nicht mehr hinterher gekommen, wer wer ist und fing an, Namen und Verbindungen auf einen Zettel zu schreiben. Und kaum hatte ich angefangen, bekam ich auch schon die ersten Kommentare von Tanten, Onkeln und Großeltern, welche Verbindungen so nicht stimmten und welche fehlen würden. Das wurde mein erster Stammbaum. Und damit war das Interesse geweckt. Und aus dem Interesse ist nun ein 20jähriges Hobby geworden. Leider habe ich diesen Zettel nicht mehr. Schade, ich hätte den gerne gerahmt an die Wand gehängt.

Uroma Schmidt mit Kindern.

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12    Feb 2014Ein Kommentar

Die Familiengeschichte von Reimar Häuselmann

Heute nehmen wir euch mit auf eine Reise in die Schweiz. Reimar Häuselmann erzählt uns über seine Leidenschaft für die Ahnenforschung. Er ist Invalide und arbeitet von seinem Bett aus an der Geschichte der Familie, die er gerne seinen Kindern hinterlassen möchte.

Reimar und seine Frau Frida

MH: Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung entstanden?

RH: Ich kam zur Genealogie, um meinen Kindern etwas hinterlassen zu können. Ich bin das älteste von acht Kindern. Ich hatte das Privileg, Großeltern zu haben, die mich sehr geliebt haben. Seitdem ich klein bin, bewundere ich meinen Großvater, einen Stellmacher (ein Beruf, der nicht mehr in der Schweiz ausgeübt wird). Meine Frau ist Schweizerin. Ihr Großvater war der letzte Goldgräber bei Mont-Blanc in Italien. Er kommt ursprünglich aus der deutschsprachigen Schweiz. Nach meinen Recherchen kommen wir beide aus dem gleichen Bezirk im Kanton Aargau.
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10    Feb 20140 Kommentare

Umfrage: Wie arbeitest du am Stammbaum?

Heute haben wir wieder eine Umfrage für euch. Diesmal möchten wir wissen, wie ihr an eurem Stammbaum arbeitet. Online auf der Familienseite, oder lokal am Rechner über den Family Tree Builder? Wir sind gespannt auf das Ergebnis!


5    Feb 20140 Kommentare

Interview mit MyHeritage Nutzer Mario Rossi

Wir freuen uns, euch heute wieder eine neue Nutzergeschichte präsentieren zu dürfen. Nutzer Mario Rossi ist 34 Jahre alt und wohnt zusammen mit seiner Familie in Schneisingen AG, Schweiz. Gelernt hat er Informatiker und arbeitet seit einigen Jahren als Schulungsleiter in einer Web Agentur in Zürich. Dank Record Matches hat er erfahren, dass er mit dem Erfinder des Round Tables in England verwandt ist. Viel Spaß beim Lesen!

MyHeritage: Seit wann sind Sie MyHeritage-Nutzer und was gefällt Ihnen auf der Seite am besten?

Mario Rossi: Musste gleich mal im Konto nachschauen…: 15. April 2009 habe ich die Familienseite erstellt. Am besten gefällt mir, wenn ein Smart Match unbekannte Verwandte entdeckt. Denn das ist ja irgendwie der Hauptantrieb hinter dem Ganzen.

MH: Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung entstanden? Und was fasziniert Sie daran?

MR: Als ich ein Kind war, hat mein Vater in unserem Heimatort ein Stammbaum erstellen lassen. Das hat einige hundert Franken gekostet und zeigte auf einem A3-Papier insgesamt 43 Vorfahren, über 5 Generationen. Ich war damals ein bisschen enttäuscht davon: viel Geld für wenig Papier. Inzwischen kenne ich den Wert der Arbeit die dahinter steckt. Jahre später kamen dann immer mehr Ahnenforschungs-Angebote im Internet. Da hat es mich wieder gepackt. Ich habe viele Angebote getestet, MyHeritage hat mich schlussendlich überzeugt.
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17    Jan 201410 Kommentare

Webinar: Das Familieninterview

Für alle, die das Webinar am Mittwoch verpasst haben, hier das Video dazu. Viel Spaß beim Schauen! Bei Fragen oder weiteren Tipps, könnt ihr gerne kommentieren.

Bald werden wir ein weiteres Webinar anbieten, welches wir dann hier kurz präsentieren werden. Also dran bleiben! ;)

18    Dez 201332 Kommentare

Berufe aus der Vergangenheit

Bei der Betrachtung genealogischer Dokumente, werdet ihr manchmal feststellen, dass man einige Berufe gar nicht mehr kennt. Und es ist nich einmal so lange her, dass diese ausgeübt wurden...

Das niederländische Nationalarchiv verwaltet die Fotosammlung des Instituts Spaarnestad Photo. In dieser Sammlung findet man auf deren Flickr-Seite eine schöne Auswahl an Berufen aus der jüngsten Vergangenheit, die nicht mehr ausgebübt werden.

Boote ziehen: Mann und Frau ziehen eine Ladung durch einen Kanal. 27. Mai 1931.

Quelle: Nationaal Archief/Collectie SPAARNESTAD PHOTO via het Nationaal Archief

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