11    Sep 20146 Kommentare

Wichtige Quelle für die Ahnenforschung: Zeitungen

Lokale Notizen von der Spanish American Zeitung (Seite 12; 6. Februar 1905, Roy, Mora County, New Mexico)

Alte Zeitungen sind große Schätze an Familieninformationen. Wenn eure Familie lange an einem Ort gelebt hat, dann beinhalten Lokalzeitungen wahrscheinlich Informationen über eure Angehörigen.

Solche Informationen sind z.B. Geburts-, Heirats- und Todesanzeigen. Wenn eure Vorfahren ein Unternehmen geführt haben, kann es sich um Rechtssätze oder Werbung handeln. Bekanntmachungen, Immobiliendaten, Schulabschlussfeiern, Sportveranstaltungen und sogar die Kosten über bestimmte Waren zu der Zeit, können einen Einblick in eure Familie geben. Sie bieten auch eine Kulisse über ihr Leben an einem bestimmten Punkt in der Geschichte.

Auf Seite 12 der Ausgabe vom Spanish American vom 6. Februar 1906 bietet die lokale Ausgabe solche Notizen (siehe links). Wir erfahren, wer wohin ging und warum, Geschäftsansagen sind dort zu finden und auch wer krank gewesen ist. Wenn eure Familienangehörigen in solchen Beiträgen erwähnt werden, erhaltet ihr hier sehr persönliche Einblicke in das, was in dieser Zeit passiert ist.
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8    Sep 20140 Kommentare

Die Familienforscher – Familiengeschichte erlebbar machen

Wie sieht es in eurer Familie aus? Wer forscht eigentlich über die Vorfahren und die Familiengeschichte? Eher ältere oder jüngere Verwandte?

Das Hobby Genealogie ist leider vielerorts immer noch als Rentner-Hobby abgestempelt und benötigt dringend junge Menschen in seinen Reihen. Wie in vielen Bereichen wünscht man sich interessierten und engagierten Nachwuchs.

Mit der Idee, möglichst viele Informationen, Konzepte, Vorlagen, Quellen, Literatur, Videos, Ausflugshinweise und Rückblicke über vorhandene Projekte, verfügbar zu machen, ist die Website – die Familienforscher – Familiengeschichte erlebbar machen, entstanden. Vor genau einer Woche wurde diese Pressemitteilung veröffentlicht.

Freya Rosan, Lehrerin und Fortbildnerin, und Timo Kracke, Genealoge / Autor & Blogger, haben dieses Projekt ins Leben gerufen. Sie wollen Ideengeber sein und Mut machen, eigene Projekte zu starten. Sie wollen zeigen, was alles möglich ist und welchen Zuspruch ein solches Projekt bei Kindern & Jugendlichen, aber auch Familie und Umfeld erzeugen kann.

Was sind eure Ideen und Meinungen zum Thema "Kinder-Genealogie"? Schreibt uns ein Kommentar und folgt  auch der neuen Website und dem Blog.

5    Sep 20140 Kommentare

66. Deutscher Genealogentag

Heute in einer Woche ist es wieder soweit: der Deutsche Genealogentag findet statt. Es ist bereits der 66. und dieser findet diesmal in Kassel statt.

Die Veranstaltung findet von Freitag, den 12. September bis zum Sonntag, den 14. September statt. Das Programm wurde von Herrn Herr Gustaf-Götz Eichbaum zusammengestellt und ihr könnt es euch hier anschauen. Veranstaltet wird das Event, wie jedes Jahr, von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. Ausrichter ist diesmal die Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen und Waldeck e.V.

Wir von MyHeritage werden auch dieses Jahr wieder dabei sein und freuen uns einige von euch an unserem Stand wieder begrüßen zu dürfen. Also kommt vorbei!

Alle Infos zum Genealogentag, findet ihr unter genealogentag.de.

1    Sep 201448 Kommentare

Woher stamme ich? Deine Füsse geben dir die Antwort!

Ja, mag schon etwas komisch klingen, aber eines steht auf jeden Fall fest: es gibt verschiedene Fussarten. Nun denkt sich der ein oder andere: "Ja, und? Was hat das mit Ahnenforschung zu tun?" Und hier kommt meine Antwort: Jede Menge! ;)

Die fünf verschiedenen Fussarten sollen tatsächlich etwas über eure Herkunft aussagen. Da hätten wir z.B. den angelsächsischen Fuß. Er ist schmal und lang. Der germanische Fuß hingegen Sichelförmig und im Rückfuß schmäler als im Vorfuß. Beim romanischen Typus ist im Vergleich zum germanischen eine gerade Achse zu sehen und der Fuß ist eher etwas molliger. Unterteilt werden die Fußtypen jedenfalls nach Formgestalt und benannt werden sie nach regionalen Begriffen.

Zieht euch also nun die Socken aus und schaut euch folgendes Bild an:

15    Aug 2014Ein Kommentar

3 Ahnenforschungstipps, um den Stammbaum aktuell zu halten!

Jeder Ahnenforscher weiß, dass es wichtig ist seinen Stammbaum immer auf den aktuellsten Stand zu halten. Somit hat man jederzeit einen klaren Überblick über die Geschichte der Familie, über neueste Entdeckungen und wichtige Änderungen.

Hier sind drei einfache Tipps, die euch helfen sollen euren Stammbaum immer aktuell zu halten.

1. Doppelte Eintragungen im Stammbaum verknüpfen

Es kann sein, dass ihr doppelte Personen im Stammbaum eingetragen habt. Wenn ihr den Family Tree Builder nutzt, habt ihr dort die Möglichkeit nach "Duplikaten" zu suchen. Hierbei erhaltet ihr einen Überblick über doppelte Einträge. Das Entfernen bleibt leider eine manuelle Arbeit, denn nur ihr wisst welche Informationen ihr behalten wollt und welche nicht.

Habt ihr doppelte Eintragungen gefunden? Öffnet das jeweilige Profil, trennt dann alle Personen von diesem Profil, um dann das andere Profil zu löschen.

2. Tragt Todesdaten ein

cc Roland Zumbühl

Es kann sein, dass ihr Personen im Stammbaum habt, die bereits verstorben sind, aber nicht in der Ahnentafel als solche angezeigt werden. Dies kann unangenehme Folgen haben. ZB wenn ihr Geburtstagserinnerungen für diese Person erhaltet...

Die Aktualisierung des Stammbaumes ist die Aufgabe aller Seiten-Mitglieder und dies sollte auch regelmäßig geschehen, damit solche Vorfälle (siehe oben) verhindert werden. Wenn ihr mehrere Stammbäume habt, in denen die Person vorkommt, dann müssen die Änderungen auch in allen Stammbäumen vorgenommen werden. Stellt sicher, dass für die verstorbene Person ein Todesjahr eingetragen wurde und diese somit als verstorben angezeigt wird - sieht man anhand des schwarzen Balkens am Profilbild.

3. Neue Familienmitglieder hinzufügen

Hat eure Familie vor kurzem Zuwachs bekommen? Mit Sicherheit hat die frisch gebackene Mama erstmal keine Zeit, um den Stammbaum zu aktualisieren. Also tut ihr das! Erkundigt euch nach genauen Daten: Geburtsort, Geburtsdatum, Geburtsuhrzeit, Größe und Gewicht des Babys... Hier habt ihr die Möglichkeit von vornherein alle Daten einzutragen und das Profil so aktuell wie möglich zu halten.

Öffnet den Stammbaum, geht zum Profil der Mutter oder des Vaters und klickt auf das Plus-Zeichen, um das Neugeborene einzugeben. Junge oder Mädchen? Und los geht's! ;)

20    Jun 2014Ein Kommentar

Genealogentag in Gundelsheim

Zu einem inhaltlich spannenden Genealogentag lädt die Sektion Genealogie des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) für den 28. Juni 2014 nach Gundelsheim ein.

Am Vormittag präsentieren Experten noch schlummernde Möglichkeiten für die Familienforschung in vier Vorträgen zu den Themen: Werkstattbericht aus Erschließungsarbeiten weiterer genealogisch relevanter Quellen zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen; Stadtadressbücher und Behörden-Schematismen als genealogische Quellen; Kirchenstellenregister bzw. -listen als genealogische Quellen; Peregrinatio academica und die Universitätsmatrikeln als Quellen für die siebenbürgische genealogische Forschung.

Jeder Vortrag kann ausgiebig diskutiert werden und zwischen den Einheiten finden genügend Pausen statt. Mittagsmahlzeit kann im Schloss eingenommen werden und ist in dem Tagungsbeitrag von 10 Euro inbegriffen.

Am Nachmittag wird eine Informationsbörse für genealogisch Interessierte und in der Familienforschung Tätige mit einigen Kurzvorträgen geboten, und zwar zu folgenden Themen: Wie zuverlässig sind Daten einer Originalmatrikel. – Neu entdeckte genealogische Fährten.

Anmeldungen nimmt entgegen Dr. Christian Weiss, Mohlstraße 21, 72074 Tübingen, E-Mail: chr-weiss [ät] gmx.net, Telefon: (07071) 254806.

Bereits am Vortag, dem 27. Juni, ab 15.00 Uhr, können die Bibliothek und das Archiv (und ihre genealogischen Kostbarkeiten) besichtigt werden. Zu der Führung für Genealogen sind noch ein paar Plätze frei.

Quelle: siebenbuerger.de

14    Apr 20140 Kommentare

Interview mit Prof. Dr. Wulf von Restorff

Prof. Dr. Wulf von Restorff ist in Frankfurt/Main geboren worden. Er ging zur Schule in Marburg, wo er auch sein Abitur absolvierte. Studierte in Göttingen und München. Promotion, Habilitation und Professur auch in München. Beruflich Fürstenfeldbruck und Koblenz und nun im Ruhestand in München.

Prof. v. Restorff als Diskutant (2012)

MH: Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung entstanden?

vR: Mein Vater war genealogisch interessiert. Zum Abitur bekam ich eine handgeschriebene Ahnentafel mit ca. 2000 Ahnen väter- und mütterlicherseits. 1963 wurde ich vom Vater auf Verwandtenreise geschickt. Die Ehe eines Vetters meiner Mutter mit einer Nichte meines Vaters bescherte mit Cousinen und Vettern, die gleichzeitig Nichten und Neffen waren. Das war prickelnd.

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9    Apr 2014Ein Kommentar

Eine Familiengeschichte beginnt immer mit Fragen!

Heute haben wir einen Gastbeitrag für euch. Geschrieben von unserem Nutzer Silvio Lück. Viel Spaß beim Lesen!

"Mama, kanntest du eigentlich deine Oma und deinen Opa?

Mama, hatte Oma eigentlich viele Geschwister?

Mama, habe ich eigentlich noch Cousins und Cousinen?

Mama, wer sind unsere Vorfahren und woher kommen wir eigentlich? "

Silvio Lück

So viele Fragen, doch kaum einer erinnert sich wirklich daran, wie es damals war. Ich heiße Silvio Lück, bin ein geborener

Rienow und meine Vorfahren waren Telschow`s aus Meckenburg Vorpommern, ich selber bin in Wolgast (Insel Usedom)

geboren und mußte mit 6 Jahren nach Brandenburg "umsiedeln". Die einzige Verwandte, welche wir damals mit genommen haben, war die Mutter meiner Mutter - meine Oma Christel. Viel hatte sie im Laufe der Jahre nicht über ihre Vergangenheit erzählt, warum auch immer, vielleicht lag es auch daran, daß wir kaum danach gefragt haben. Und irgendwie bereut man das jetzt, denn in den letzten Monaten vor ihren Tod im November 2010 hat sie mit meiner Frau Yvonne oft darüber geredet. Selbst meine Mom wußte einige Geschichten nicht - umso wichtiger ist es, wenn man heutzutage mit seinen Kindern über die eigene Kindheit spricht - bevor es zu spät ist. So zurück zu der Familiengeschichte.

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21    Mrz 20142 Kommentare

Umfrage: Wann betreibt ihr Ahnenforschung?

Sonntag in einer Woche wird die Zeit wieder umgestellt. Die Zeiumstellung mag zwar nervig sein, aber im Frühjahr hat sie was Gutes: es bleibt länger hell! Der Tag scheint somit länger... Arbeitet ihr daher im Frühjahr/Sommer mehr an eurem Stammbaum? Oder ist das völliger quatsch, denn genau deswegen hockt ihr nicht vor eurem Computer oder in Archiven, sondern seid eher draußen und genießt das tolle Wetter!

Ist euch das Wetter egal, wenn ihr Ahnenforschung betreibt, oder ist es doch eher so, dass im Herbst/Winter mehr recherchiert wird als im Frühling/Sommer? Macht mit bei unserer Umfrage. Wir sind gespannt auf eure Antwort!

17    Mrz 20140 Kommentare

Die Familiengeschichte von Barbara Schmidt

Barbara Schmidt, Jahrgang 1973 und gebürtig aus Lübeck in Schleswig-Holstein. Seit 13 Jahren lebt sie allerdings in Frankfurt am Main. Schon in jungen Jahren hat sie das Reisefieber gepackt. So hat sie in verschiedenen Ländern gelebt und gearbeitet, und dadurch auch verschiedene Sprachen gelernt. Land und Leute haben sie schon immer interessiert. Natürlich erschwert es die Forschung sehr, wenn man so weit von der Quelle entfernt wohnt. Aber das bedeutet nur, dass ihre Forschungsreisen genau organisiert werden müssen: wann besucht sie für wie lange welches Archiv und welche Dokumente, die vorbestellt werden müssen, möchte sie dort einsehen.

Wir haben mit Barbara ein Interview geführt und präsentieren euch heute ihre Familiengeschichte. Viel Spaß dabei!

MH: Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung entstanden?

BS: Ich komme aus einer relativ großen Familie und die Familie ist immer wieder zu Hochzeiten, Geburtstagen, Taufen und anderen Feiern zusammen gekommen. Bei einer dieser Familienfeiern bin ich bei den Erzählungen aus der Vergangenheit nicht mehr hinterher gekommen, wer wer ist und fing an, Namen und Verbindungen auf einen Zettel zu schreiben. Und kaum hatte ich angefangen, bekam ich auch schon die ersten Kommentare von Tanten, Onkeln und Großeltern, welche Verbindungen so nicht stimmten und welche fehlen würden. Das wurde mein erster Stammbaum. Und damit war das Interesse geweckt. Und aus dem Interesse ist nun ein 20jähriges Hobby geworden. Leider habe ich diesen Zettel nicht mehr. Schade, ich hätte den gerne gerahmt an die Wand gehängt.

Uroma Schmidt mit Kindern.

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