Adel in Schlesien – Veranstaltung im Schlesischen Museum Görlitz
Am Mittwoch, 08. Dezember, findet im Schlesischen Museum in Görlitz eine Tagung statt mit dem Titel: Adel in Schlesien – wissenschaftliche
Forschung und heutige Wahrnehmung. Es finden eine Buchvorstellung, Vorträge und eine Podiumsdiskussion statt.
Flucht und Vertreibung und vier Jahrzehnte Sozialismus haben die Rolle des Adels in Mitteleuropa lange dem Vergessen anheimgegeben. Erst heute entdecken Deutsche, Polen und Tschechen die Aktualität und Relevanz des Themas, nutzen es für eine universalgeschichtliche Annäherung an die Grenzregion. Matthias Weber (BKGE Oldenburg) stellt das internationale Forschungsprojekt „Adel in Schlesien“ und die daraus hervor gegangenen Publikationen vor.
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Wie informativ sind Adressbücher? – ein Test
Heute stellen wir eine weitere Quelle für die Familienforschung vor: Amtliche Adressbücher.
Am Beispiel des amtlichen Adressbuches von Stuttgart, das vom Statistischen Landesamt aufgelegt wird, zeigen wir was sich alles aus ihnen herausfiltern lässt. Zuächst ist ein Adressbuch informativ: es gibt zum Beispiel 3199 Müllers in Stuttgart!
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Das Grenzlandmuseum Eichsfeld stellt sich vor
Das Grenzlandmuseum Eichsfeld in Teistingen bereitet deutsche Geschichte multimedial auf. Jeden Tag kommen viele Besucher, um sich vor allem mit der deutsch-deutschen Geschichte auseinander zu setzen. Seit der Eröffnung am 10. November 1995 haben 866 850 Menschen aus aller Welt das Museum besucht. Das Interesse ist nach wie vor groß, viele ehemalige Grenzsoldaten der DDR sind unter den Besuchern. Sie zeigen meist ihren Kindern, wo sie vor über 20, 30 oder 40 Jahren ihren Dienst versehen haben.
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Ortsfamilienbuch für Saasen, Bollnbach, Veitsberg und Wirberg erschienen
Die Heimatgeschichtliche Vereinigung (HGV) Reiskirchen, im Landkreis Gießen, hat ein neues Buch mit dem Titel »Ortsfamilienbuch für Saasen,
Bollnbach, Veitsberg und Wirberg« herausgegeben, das am Sonntagnachmittag von Peter Gnas , dem Sohn des Autors, der leider verstorben ist, vorgestellt wurde.
Der Verstorbene hatte sich intensiv mit der Geschichte des Ortes und des dörflichen Lebens beschäftigt und bereits über fünf Jahre (davon drei Jahre in den Pfarrämtern Wirberg und Winnerod) an diesem Projekt gearbeitet. weiterlesen "Ortsfamilienbuch für Saasen, Bollnbach, Veitsberg und Wirberg erschienen" »

Ortsfamiliengeschichte Badingens (Brandenburg)
Der Landespfleger und Gärtner Klaus Euhausen hat sich der Ahnenforschung verschrieben und zunächst eine Ortsfamilienchronik über den ostfriesischen Ort Gandersum geschrieben. In den letzten drei Jahren hat er sich einem neuen Projekt verschrieben, die Ortschronik von Badingen (Brandenburg). Er hat Personendaten in den Kirchenbüchern gefunden, die bis zurück ins Jahr 1739 reichen. Nachweislich hat es auch ein Buch aus dem Jahr 1662 gegeben. Doch das ist nicht mehr auffindbar. Weitere Recherchen führte der Familienforscher im Stadtarchiv, im Brandenburgischen Landeshauptarchiv sowie im Geheimen Staatsarchiv Berlin. weiterlesen "Ortsfamiliengeschichte Badingens (Brandenburg)" »

Tagung des Netzwerks Jüdische Heimatforschung – Jüdisches Museum Franken
Das Jüdische Museum Franken gliedert sich auf in drei verschiedene Standorte: Fürth, Schnaittach und Schwabach. Jeder dieser Standorte
widmet sich der Geschichte und Kultur der Juden in Franken.
Träger des Museums ist ein 1990 gegründeter Verein. Ihm gehören die Mittelfranken-Stiftung des Bezirks Mittelfranken, die Stadt Fürth, der Landkreis Nürnberger Land, die Marktgemeinde Schnaittach und die Stadt Schwabach an. weiterlesen "Tagung des Netzwerks Jüdische Heimatforschung – Jüdisches Museum Franken" »

Familienbuch Mühlheim und Dietesheim von 1650 – 1875 ist erschienen
Mühlheim und Dietesheim sind Ortschaften im Kreis Offenbach ( Hessen). Hier existiert ein Arbeitskreis Familienforschung, dessen Mitglieder eine deutschlandweit einzigartige Leistung vollbracht haben. Sie haben in vielen tausend Stunden zehn Jahre lang in das „Familienbuch Mühlheim und Dietesheim 1650 - 1875“ investiert. Aus Kirchenbüchern der Pfarrei St. Markus der Zeit von 1650 bis Ende 1875 haben die Hobbyforscher Eintragungen von mehr als 17.000 Personen aus 4.826 Familien aus dem Lateinischen übersetzt, eine „Sisyphusarbeit hoch Zehn“.
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“Spur der Ahnen” die Ahnenforschungssendung im MDR
Es ist wieder soweit: Ab dem 10. November um 20:45 Uhr gibt es wieder jeden Mittwoch "Die Spur der Ahnen" im MDR Fernsehen. Für diese neue Staffel konnte die Redaktion wieder unter zahlreichen Zuschriften die interessantesten Familiengeschichten aufgreifen, um Sie den Zuschauern vorzustellen.


Forschen im Stadtarchiv Viersen
Heute gibt es einen Veranstaltungstipp für die Familienforscher aus der Gegend um Viersen in Nordrhein-Westfalen.
Das Stadtarchiv Viersen öffnet am Sonntag, 7. November, wieder zu einem "Tag der offenen Tür" seine Pforten. Es ist in der Zeit von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Zeitgleich findet in Viersen der Martinsmarkt statt. Das neue Buch des Heimatvereins "Auf den Spuren der Viersener Höfe" wird vorgestellt. Preis 16 Euro am Tag der offenen Tür, später 18 Euro im Buchhandel.
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Thüringer Geschichte: Lasterhafte Priester im Land der Heiden
Ein neues Handbuch dokumentiert die schriftliche Ersterwähnungen aller Orte Thüringens. Von den teils erbitterten Machtkämpfen, die gerade zurzeit der Herausbildung der Dörfer und Städte geführt wurden, erzählt es indes nicht.
Bad Langensalza. Sie huren, sie häufen Reichtümer an und sie lassen sich sogar Pferde schmecken. Es sind lasterhafte Zustände, auf die Bonifatius in Thüringen trifft. Um das Jahr 724/25 wird der Missionar hier aktiv. Immer wieder berichtet er in Briefen über vorgefundene Sitten. Es sind nicht allein Heiden, die ihn erzürnen, sondern vor allem viele jener Geistlichen, die es bereits zwischen Werra und Saale gibt. Er trifft auf Priester, die schlimmste Hurer und Ehebrecher sind. Manch Diakon habe vier oder fünf oder noch mehr Beischläferinnen im Bett.
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