3    Mrz 20112 Kommentare

Im Lippischen Land werden Kirchenbücher digitalisiert

Herr Begemann

Seit zehn Jahren digitalisiert Kurt Begemann alte lippische Kirchenbücher. Ziel ist es, die wertvollen Werke zu erhalten. Denn wenn jeder in ihnen blättert, hinterlässt das Spuren. Kurt Begemann öffnet eine Stahltür zu einem zwei mal eineinhalb Meter großen Raum. Knapp 1,80 Meter ist er hoch - im Gemeindehaus der Kirche in Lage-Heiden.

25 Kirchenbücher liegen in den Regalen. Heute ist nicht nur ihr jahrhundertealter Inhalt jederzeit per Computer abrufbar, sondern auch die Eintragungen aus anderen Kirchenbüchern lippischer Gemeinden. Denn Kurt Begemann arbeitet seit etwa zehn Jahren an der Digitalisierung der jahrhundertealten Schriften.
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28    Feb 20110 Kommentare

Restauriertes Saalbuch von 1740 aus Scharrenstetten in Baden-Württemberg

Das Saalbuch (Salbuch) von Scharrenstetten hat einen Weg hinter sich, wie viele alte Bücher. Erst wurde es auf einem Dachboden gelagert, dann wurde es zufällig bei Aufräumarbeiten gefunden, der Wert wurde erkannt, es wurde restauriert und nun wird es ausgestellt und steht der Forschung zur Verfügung.

Ein Salbuch ist ein Güterverzeichnis bzw ein Verzeichnis der Besitzrechte, dass es seit der Zeit des Mittelalters gibt.
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21    Feb 2011Ein Kommentar

Das Kirchenbuchamt in Hannover – seine Geschichte und seine Aufgaben

Kirchenbuchamt

In jeder Familie sind Ereignisse wie Taufe, Hochzeit oder Begräbnis wichtig und bleiben in Erinnerung. Diese Ereignisse werden auch von der Kirche seit Jahrhunderten registriert und dies bietet heute eine unersetzliche Quelle für die Familienforschung. Fündig wird man dazu im Kirchenbuchamt, das in der Stadtkirchenkanzlei an der Hildesheimer Straße 165/167 in Hannover untergebracht ist.

Heute werden hier die Kirchenbücher der evangelisch-lutherischen Gemeinden in Hannover geführt. Taufen, Trauungen und Sterbefälle werden damit laufend verzeichnet. Für den historischen Part aber hat die Dienststelle Zugriff auf sämtliche Kirchenbücher aus dem Gebiet der Landeskirche Hannovers, die bis 1874 – vor Einführung der Standesämter – angelegt wurden.
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31    Jan 20113 Kommentare

Vorarlberger Familienforschung ist nun via Internet möglich

Eine gute Nachricht für die Familienforscher mit Wurzeln in Österreich: Die Familienforschung im Vorarlberger Landesarchiv ist nun auch online möglich.

Die Tauf-, Ehe- und Sterbebücher der katholischen und evangelischen Pfarreien sind die wichtigsten Quellen für die Vorarlberger Familienforschung. Sie reichen rund 400 Jahre zurück. Auf Initiative des Vorarlberger Landesarchivs sind sie nun für die Zeit vor 1911 in digitaler Form weltweit im Internet frei zugänglich (www.landesarchiv.at). In einer dreiwöchigen Testphase haben schon 5.000 Besucher in den 300.000 Seiten recherchiert.
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24    Jan 20110 Kommentare

4. Westfälischer Genealogentag – eine Vorschau

In Westfalen widmet sich die Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung seit Jahren der Ahnenforschung.

Am 26. März (Samstag) veranstaltet sie von 10 bis 17 Uhr,  in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein und der Gemeinde Altenberge, den 4. Westfälischen Genealogentag in der Altenberg, Sporthalle „Gooiker Platz“.

Eintritt und Vorträge sind kostenlos!
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10    Jan 20113 Kommentare

Ortsfamilienbuch Lüdinghausen beantwortet Fragen zur Ortsgeschichte

Warum wandern alle Kinder einer Familie aus? Warum gehen acht Bauerntöchter zur gleichen Zeit im 19. Jahrhundert nach Wien ins Kloster? Auf solche Fragen stößt Stefan Wiemann bei seiner Arbeit an einem Ortsfamilienbuch für Lüdinghausen, Kreis Coesfeld. Der 27-jährige, gebürtige Lüdinghauser beschäftigte sich bereits in seiner Schulzeit mit der Ahnenforschung. „Ich fand Geschichten von früher schon immer spannend und wollte einfach mehr herausfinden. Für mich ist die Ahnenforschung wie eine Kriminalgeschichte, die man rekonstruiert, aber mit der man nie fertig wird“, beschreibt der Diplom Kaufmann sein Hobby.
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6    Jan 20110 Kommentare

Das Stadtarchiv von Warburg und seine Schätze

Im Archiv von  Warburg herrscht Ordnung und diese Ordnung kommt durch folgende Arbeitsschritte zustande, die klar definiert sind: Übernehmen, auswählen, sichern, verzeichnen, zugänglich machen und auswerten. Das sind die Aufgaben, die Stadtarchivar Franz-Josef Dubbi seit 18 Jahren hinter den Kulissen des Museumsbetriebs im "Stern" leistet.

"Das Archiv ist das Gedächtnis der Stadt und reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück", erzählt Franz-Josef Dubbi. Die älteste erhaltene Urkunde der Stadt stammt aus dem Jahr 1256. Das von Bischof Simon von Paderborn signierte Blatt gewährt den Altstädtern und Neustädtern die gleichen Rechte.

Einige Examensarbeiten, etwa über die Hospitäler oder den Warburger Wald, wurden mit Hilfe des Stadtarchivs geschrieben. Aber es gibt noch eine Menge ungehobener Schätze: Der Bestand zur Frühen Neuzeit, insbesondere zur jüdischen Geschichte, sei sehr umfangreich, so Stadtarchivar Franz-Josef Dubbi: "Sogar Dissertationen wären möglich." Zum Beispiel würden die Ratsprotokolle aus dem 18. Jahrhundert die großen und kleinen Sorgen einer westfälischen Landstadt widerspiegeln. Aus den Kämmereirechnungen des 16. Jahrhunderts könnten sowohl die Finanzsituation der Stadt als auch die Bau- und Kulturgeschichte Warburgs vor dem 30-Jährigen-Krieg erforscht werden.

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3    Jan 20112 Kommentare

950 Jahre Hohenzollern – ein Jubiläum

Zwei Tote markieren den Anfang der Geschichte des Geschlechtes der Hohenzollern. Für das Jahr 1061 notierte ein Mönch auf der Insel  Reichenau, dass "Burchardus et Wezelin de Zolorin" im Kampf gestorben seien. Das ist die erste Notiz über die Hohenzollern. Aus diesem Grund wird im Jahr 2011 das Familienjubiläum begangen.
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13    Dez 20102 Kommentare

Das Kreisarchiv Ostvorpommern in Anklam – spannende Archivarbeit

Hit Hilfe alter Akten hat Christiane Mücklausch einer Familie womöglich ein doppeltes Weihnachtsgeschenk beschert: Vor kurzem konnte die Diplom-Bibliothekarin, die das ostvorpommersche Kreisarchiv betreut, die Anfrage einer Frau beantworten, die auf der Suche nach ihrem Halbbruder war. Ihre Mutter hatte seinerzeit einen Franzosen kennen und lieben gelernt, der als Kriegsgefangener oder Zwangsarbeiter in der Anklamer Region eingesetzt war. Die beiden hatten nach Kenntnis der Tochter ein gemeinsames Kind, das aber später vermutlich zusammen mit dem Vater nach Frankreich gegangen ist. Christiane Mücklausch wurde in alten Meldedateien fündig, obwohl der angegebene Nachname nicht ganz korrekt war. Und statt einen Halbbruder konnte sie der Schwester sogar zwei Halbbrüder mit Namen nennen und hofft nun, dass das bei der weiteren Suche hilfreich ist.
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9    Dez 20100 Kommentare

Buchvorstellung – Schicksalsjahre in turbulenten Zeiten Deutschlands

Wieder einmal ist ein neues Buch von Dr. Karl Ludwig Mootz (Gießen) erschienen, das mittlerweile 16. aus der liebevoll verfassten Reihe der Familiensaga, Streifzüge durch die Heimat, schelmischen Versen, illustren Gedichten und optimistischen Lebensweisheiten.
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