8    Jan 20130 Kommentare

Ahnenforschung: Was brauchen wir dafür?

Welche Qualifikationen brauchen wir, um Herausforderungen zu meistern und relevante Fakten zu entdecken?

Das Jahr ist noch ganz jung, so dass wir genug Zeit haben, unserer Familienforschung einen zusätzlichen Anstoß zu geben, indem wir erfahren, welche Qualifikationen für die Ahnenforschung gefragt sind.

Die US-Genealogin von MyHeritage Schelly Talaly Dardashti erzählt, was für Qualifikationen wir benötigen.

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16    Dez 20120 Kommentare

3 Tipps, um Familienforschung während der Weihnachtszeit zu betreiben

Jetzt, während der Weihnachtszeit, ist die Zeit, um darüber nachzudenken, wie man das Beste aus den kommenden Familientagen herausholen kann. Wie können wir das Weihnachtsfest nutzen, um Ahnenforschung zu betreiben?

Ob ihr euren Stammbaum mit mehr Informationen füllen oder die jüngere Generation in der Familienforschung einbeziehen möchtet, oder sogar wenn ihr eurer Genealogie eine neue Dimension verleihen möchtet, hier unten sind drei einfache Vorschläge, wie ihr die kommenden Familientreffen nutzen könnt, um bei der Forschung voran zu kommen.

1. Sich mit den Verwandten über ein Objekt austauschen.
Familiengegenstände sind ein wunderbares Werkzeug, um die Geschichte der Familie zu dokumentieren und zu verstehen. Versucht mal eure Verwandte zu ermutigen, neben Kaffee und Kuchen auch Geschichte untereinander zu teilen. Man könnte so vorgehen: Zuerst etwas anfassbares vorzeigen, der als Auslöser für ein tolles Gespräch fungieren kann. Man könnte z.B. Schmuck, einen Brief oder eine Postkarte, ein Foto oder ein altes Rezept präsentieren und der Austausch kann beginnen.

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15    Aug 2012Ein Kommentar

Genealogie: Stammbaum – wofür?

Diese Frage wird mir häufig gestellt, wenn ich mal meine Verwandschaft um Hilfe für die Vervollständigung meines Stammbaums bitte. Die Mitglieder meiner Familie finden die Idee von einem Baum zwar nett und interessant, aber sich Zeit zu nehmen, um die Richtigkeit der Daten zu prüfen, finden sie oft langweilig.

Aber gerade am Anfang ist die Hilfe der Familie unerlässlich. Man muss Fotos, wichtige Urkunden, alte Briefe und Dokumente sammeln, um so viel Information wie möglich zu gewinnen. Und hinterher braucht man selbstverständlich Hilfe, vor allem von älteren Familienmitgliedern, um alles richtig zu bewerten und einzuordnen.

Also, Genealogieanfänger, heute ist unser Beitrag euch gewidmet. Was kann man also sagen, um die Familie zu motivieren und zu überzeugen, damit man die Hilfe bekommt, die man unbedingt braucht?

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30    Jul 2012Ein Kommentar

Sommertipps für die Kinder: Familienforschung

Jetzt, dass die Sommerferien wirklich bundesweit angelaufen sind, fragen sich bestimmt viele Eltern, Großeltern oder Betreuungspersonen: was machen wir mit den Kindern?

Wir haben ja letzte Woche gezeigt, wie man mit der Familienforschung sehr früh anfangen kann. David Krüger ist selbst auf der Idee gekommen, über seine Familie zu recherchieren. Aber was können wir tun, damit die Kinder Genealogie interessant finden?

Hier sind unsere 7 Vorschläge:

1- Oma, Opa oder die engsten Familienangehörige besuchen. Davor den Kindern kurze Geschichte oder Anekdoten über die jeweilige Person erzählen, um Interesse zu erwecken. Kinder finden Geschichten, die so anfangen unglaublich spannend: "Deine Oma hatte früher unglaublich viele Haustiere gehabt..." oder "Opa hatte immer schlechte Laune bis auf einmal...".

2- Andere Familienmitglieder besuchen, die weiter weg wohnen und die Verbindung zwischen ihnen und den Kindern erklären. Wichtig ist es auch die Kindern zu ermutigen, Fragen zu stellen.

3- Historische Städte besuchen. Macht einfach einen Spaziergang. Ihr könnt zeigen, wo die Mama zur Schule gegangen ist, oder wo die Oma gelebt hat und wo die besten Kuchen der Stadt zu finden waren.

4- Ein Museumsbesuch einplanen. Erklärt den Kindern, warum Geschichte wichtig ist und versucht alles lebendiger und vertrauter zu machen. Es gibt einen Unterschied zwischen: "Viele Familien sind nach Amerika ausgewandert" und " Dein Großonkel Robert war 4 Wochen in einem riesigen Schiff mit 2300 anderen Fahrgäste  mit nichts in der Tasche, außer einer Adresse und 20 Dollar, als er nach Amerika gefahren ist".

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21    Nov 20110 Kommentare

e-Book “Faszinosum Familienforschung”

Adalbert Kleine ist ein begeisterter Ahnenforscher und ein treuer MyHeritage-Nutzer. Registriert hat er sich damals auf verwandt.de und lernte dann unsere Seite kennen. Im Juni veröffentlichte Herr Kleine das kleine e-Book "Faszinosum Familienforschung", in dem er u.a. eine schnelle Übersicht über Recherchemöglichkeiten zur Familienforschung anbietet und auch einen kurzen Teil zu verwandt.de/MyHeritage.de schreibt.

Faszinosum Familienforschung by Adalbert Kleine

Dieses e-Book verfolgt den Zweck Familienforschung für Interessenten transparenter zu machen und Hinweise - vorwiegend im Internet - zu geben, um Genealogie einfacher zu gestalten. Herr Kleine selbst findet, dass sein e-Book auch besonders für Lehrer und Schüler (ab 15 Jahren) geeignet ist, die dadurch an die Familienforschung leicht herangeführt werden können. Seine Ansicht: Mit dem Netz hat Die Ahnenforschung einen großen Auftrieb bekommen!

Das e-Book von Herrn Kleine kann online - z.B. hier oder hier - kostenpflichtig erworben werden. Um das e-Book öffnen zu können, muss die kostenlose Software Adobe Digital Editions heruntergeladen werden. Tipp von Herrn Kleine: bei Adobe anmelden und die Version autorisieren lassen, dann kann man in Zukunft damit stets alle e-Books öffnen (andernfalls verletzt ihr das Copyright).

Wir würden uns über Feedback zum e-Book sehr freuen. Also viel Spaß beim Lesen! :-)

28    Mrz 20110 Kommentare

“Archiv ist das Gedächtnis der Stadt” Vortrag über das Stadtarchiv Münster

Heute berichte ich in unserem Blog über einen Vortrag, den ich auf dem 4. Westfälischen Genealogentag gehört habe und euch nicht vorenthalten möchte. Er ist vor allem für unsere Nutzer aus dem Raum Münsterland interessant.

Frau Irmgard Pelster hielt einen Vortrag über "Familienkundliche Quellen in Kommunalarchiven  - Das Beispiel Münster". Das Stadtarchiv steht sowohl für die wissenschaftliche, wie auch die Familienforschung zur Verfügung. Es gibt einen Lesesaal und die Möglichkeit mit gebrachte Laptops anzuschließen. Es gibt Findmittel wie die Archivdatenbank und die Beratung durch die Mitarbeiter ist kostenlos. Auch Kopien und schriftliche Anfragen werden im Stadtarchiv erstellt und beantwortet.

Wichtige Aufgaben des Archivs sind die Übernahme, das Sammeln, Bewahren, Dokumentieren, Vermitteln und Forschen von der Geschichte und der Bevölkerung Münsters. Schon seit frühester Zeit wurde vor allem die Geschichte der Herrschenden dokumentiert. Regeln, Gesetze, Protokolle und vieles mehr wurden dokumentiert.
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24    Mrz 20110 Kommentare

Ein Blick ins Kirchenarchiv des Kirchenkreises Ostholstein

Regale, Findbücher, Gemeindechroniken – in den Archiven des Kirchenkreises Ostholstein sind Geschichte und Geschichten von Kirchen und Gemeinden, über Persönlichkeiten und Ereignisse der heutigen Kirchenkreisbezirke Oldenburg und Eutin verwahrt. Das Zentralarchiv des Kirchenkreisbezirks Eutin in Gleschendorf ist seit 1997 unter der Obhut von Hans-Jürgen Voß. Der Kirchenarchivpfleger katalogisiert und ordnet die Bestände und macht sie – wie seine Kollegen im Archiv des Kirchenkreisbezirks Oldenburg in Neustadt i.H. – für Kirchengemeinden, Wissenschaftler und Familienforscher zugänglich. Das „Reich“ des Archivpflegers liegt im klimatisierten Kellergeschoss. Messgeräte überwachen rund um die Uhr Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Die Bestände sind empfindlich, Akten und Bücher sind zum Teil mehrere Hundert Jahre alt, die ältesten stammen aus dem 18. Jahrhundert. Bis ins Jahr 1597 reichen die ältesten Kirchenbucheinträge. Gesprochen wird hier nur mit gedämpfter Stimme, an den Arbeitstischen neben den Regalwänden blättern Besucher in kopierten Kirchenbüchern und Akten – auf der Suche nach Spuren ihrer Vorfahren oder mit wissenschaftlichem Auftrag.
Für private Recherchen ist das Archiv dreimal in der Woche, von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet", sagt der Archivpfleger Voß, „eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.“ Jeder Besucher zahlt jeweils 5 Euro für die Nutzung, die Anfertigung einer Kopie kostet 40 Cent.
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18    Mrz 20110 Kommentare

Vorstellung des Heimatbildarchivs des Oberbergischen Kreises

Rund 35 000 Fotografien und Dias lagern im Heimatbildarchiv. Sie geben einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Oberbergischen Landes seit 1925. In den vergangenen Jahren haben viele namenhafte Heimatforscher und Historiker um Hilfe gebeten.

Birgit Behrendt öffnet eine Schublade. Aus dem großen Aktenfach lugen tausende Karteikarten hervor. „Das hier könnte passen“, sagt Behrendt und zieht aus dem Wust ein Foto heraus. Im Heimatbildarchiv des Oberbergischen Kreises sucht die studierte Bibliothekarin das Foto eines Kalkofens. Der Nümbrechter Heimatverein möchte über den Ortsteil Kalkofen berichten und seinen Aufsatz illustrieren.

Im zweiten Untergeschoss des Hauses Moltkestraße 34 lagern in mehreren mannshohen Aktenschränken rund 35 000 Fotografien und Dias. Sie geben einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Oberbergischen Landes in den vergangenen 86 Jahren.

Im Jahre 1925 gründete der Kreis Gummersbach das Heimatbildarchiv als Teil der damaligen Kreisbildstelle, dem heutigen Medienzentrum. Seitdem ist hier das Leben in der Region abgelichtet: Die Fotos zeigen das bäuerliche Leben in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, den Aufmarsch der Nationalsozialisten, zerbombte Dörfer und das Leben zu bundesrepublikanischer Zeit.
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17    Mrz 20113 Kommentare

Eine Schrift mit Haken und Ösen – das Sütterlin

Heute berichten wir über das Weitergeben der Kenntnis über das Lesen alter Schriften:
Als Helga Lohfeld aus Kirchweyhe einen Fernsehbericht über eine Hamburger Gruppe sah, die nach einem Sütterlin-Kursus nun Zuschriften aus ganz Deutschland mit der Bitte um Übersetzung alter Dokumente erhält, dachte sie: "Das kann man doch auch hier machen." Seit ihrer Schulzeit in Sachsen nämlich hat sie ein Faible für diese alte deutsche Schrift. In der Alten Wache am Henry-Wetjen-Platz in Leeste übt sie derzeit mit Interessierten, die aus heutiger Sicht fast fremdartig anmutenden Haken und Bögen richtig zu entziffern.

"Wir hatten damals in der Schule ein Jahr lang Sütterlin-Unterricht als Schönschrift-Übung", erzählt Helga Lohfeld von ihren eigenen Anfängen in den 50er-Jahren. Seitdem habe sie alles gelesen, was sie in Sütterlin in die Finger bekam. Für Briefe an den Vater und an Freunde wie etwa die zehn Jahre ältere Kegelschwester verwendete sie diese spezielle Schreibschrift ebenfalls. "Ich hatte einfach Spaß daran." Mit einem in Sütterlin abgefassten Brief konnte sie nach dem inspirierenden Fernsehbericht dann auch den Vorsitzenden des Vereins Seniorenzentrum Alte Wache, Gerd Göde, von ihrer Idee überzeugen.
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14    Mrz 2011Ein Kommentar

Kirchenbücher sind nicht nur wichtige Quellen der Ahnenforschung, sie bieten oft auch Amüsantes und Trauriges

Heute möchten wir euch amüsante und traurige Hinweise aus Kirchenbüchern vorstellen. Zum Beispiel das Kirchenbuch von Wichmannsdorf:

Der Pfarrer von Wichmannsdorf ließ sich nicht gern von seinen Schäfchen an der Nase herumführen. Dennoch passierte das während seiner Amtszeit im 19. Jahrhundert. Damals wurde den Brautleuten im Traugespräch auch die Frage gestellt, ob sie denn noch Jungfrau und er noch Junggesell sei. Brav antworteten die meisten mit „Ja“. Nach der Heirat wurde dann bei manchem Paar offenbar, dass es geschwindelt hatte, weil das erste Kind viel früher als „erlaubt“ das Licht der Welt erblickte. In einem Jahr geschah das in Wichmannsdorf mehrmals. Bei sechs von acht Eintragungen im Kirchenbuch strich der Pfarrer deshalb den Stand „Jungfrau“ durch und schrieb stattdessen „Gelogen, gelogen, gelogen!“ hin.
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