14    Mai 20120 Kommentare

“Auf Fotos entdeckt man Dinge, die Texte nicht zeigen!”

Fotos gehören nicht einfach in ein Album gepappt - und noch weniger in einen Karton geworfen. Denn Lichtbilder sind mögliche Dokumente der Zeit- und Familiengeschichte. Sie sollten beschriftet werden, z.B. mit Angaben oder Hinweisen zu gezeigten Personen und Orten, von Hand oder elektronisch.

Dieser Ansicht ist jedenfalls der Geograf und (Hobby-)Genealoge Dr. Andreas Stützer aus Aachen. Seine Erfahrungen im Umgang mit meist schwarz-weißen Schätzen gab er jetzt im Dürener Stadtmuseum weiter.

Der Umgang mit den Bildern von früher verlaufe oft wenig pfleglich, beklagte der Gast aus der Kaiserstadt. So habe eine karitative Organisation eine ganze Lkw-Ladung auf den Müll geworfen. "Das Erbe, das damit verloren geht, ist unersetzlich", sagt Stützer. Engagiert plädierte der Referent dafür, Fotos im Vergleich mit schriftlichen Urkunden nicht gering zu schätzen, denn "auf Fotos entdecken Sie Dinge, die der Text nicht zeigen kann."

Aber auch wenn Fotos und Texte nicht vergleichbar seien, so könne der Betrachter sie dennoch lesen. Indizien, was darauf zu sehen ist und in welche Zusammenhänge das Ganze gehört, soll - so Andreas Stützers zentrale Botschaft - eine detailreiche Beschriftung geben. Wenn es die (wie meist der Fall) nicht gibt, könne es helfen, das Bild etwa in genealogischen Netzforen oder bei Foto-Plattformen einzustellen. Stützers Appell: "Nutzen Sie die Schwarmintelligenz, das Wissen der Vielen."

Quelle: aachener-zeitung.de
Bild: Wikipedia

8    Dez 20109 Kommentare

Wer bin Ich?

Auf MyHeritage wurden von den Nutzern bis dato über 100 Millionen Fotos hochgeladen. Dies zeigt uns, dass Fotos für die Ahnenforschung von großer Bedeutung sind. Baby- oder Kinderfotos lassen uns nochmal in Kindheitsträume schwelgen. Wahre Schätze sind ohne Zweifel schwarz-weiß Bilder unserer älteren Vorfahren.

Heute möchten wir in unserem deutschsprachigen Blog eine neu Rubrik eröffnen. "Wer bin Ich?" stellt euch regelmäßig Babyfotos von Prominenten vor. Zwei bis drei kleine Tipps von uns und dann kann das Raten beginnen! ;-)

Kommen wir also zu unserem ersten Promi: die Person wurde in San Francisco geboren und die meisten von uns kennen nicht ihren richtigen Vornamen (hauptsächlich nur die Kurzversion). Außerdem hat er/sie in knapp 50 Spielfilmen die Hauptrolle gespielt. Schwierig oder? Dann schaut euch mal das Babyfoto an, eventuell kommt ihr so drauf! Viel Spaß...

Wer bin Ich?

Die Auflösung gibt es am Montag, den 13.12.2010.

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