3    Aug 20160 Kommentare

Korfu und Ich

Anfang des Jahres 2015 hat MyHeritage eine Herausforderung von Yvette Manessis Corporon - einer Emmy Award ausgezeichneten Produzentin und Autorin - angenommen. Es ging darum ihr bei ihrer Forschung zu helfen, das Geheimnis der Ereikoussa - eine kleine Insel in Griechenland nördlich von Korfu - zu lüften. Unsere Suche war erfolgreich. Aber nach dem tränenreichen Wiedersehen auf der griechischen Insel, merkten wir, dass dies nur ein kleiner Teil einer Geschichte war, die nie erzählt wurde: Die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Korfu. Wir beschlossen, die Reise fortzusetzen, und versuchten, die Familiengeschichte von dieser alten Gemeinde, die im 2. Weltkrieg fast ausgelöscht wurde, zu kartieren. Wir stellten fest, dass, wenn wir es nicht tun würden, es wahrscheinlich niemand sonst tun würde, und ein erheblicher Teil der Geschichte für immer vergessen werden würde.

Auf unserer genealogischen Reise sahen wir viele emotionale Geschichten. Den Stammbaum der Gemeinschaft, den wir erstellt haben, hatte Anfangs nur eine Handvoll Menschen, von denen nur die Vornamen bekannt waren. Dieser wuchs rapide auf Tausende Namen an.

An einem Punkt, zeigte unsere Forschung eine unerwartete Verbindung zwischen der jüdischen Familie, die auf Ereikoussa dank des Mutes der griechischen Inselbewohner gerettet wurde, und den Corfiot-Großeltern vom israelischen Journalisten Amir Ziv. Im Laufe der Jahre hat Amir, obwohl ihm seine griechische Vergangenheit bewusst war, sich nicht viel mit seiner Herkunft befasst.

Ich hätte niemals gedacht, dass ich diese Erinnerungen wieder ins Leben rufen würde...

Erst zu Beginn dieses Jahres, als Forscher von MyHeritage mit Amir in Kontakt traten, wurde ihm die komplexe Handlung bewusst. Seine Familiengeschichte stand in Verbindung mit der des Waisenkindes Rosa, die vor über 70 Jahren auf Ereikoussa versteckt und gerettet worden war.

Die Hochzeit von Rosa Belleli, das Waisenkind, das auf Ereikoussa gerettet wurde. Neben ihr sitzen (in einem schwarzen Kleid) Nina, die sie groß gezogen hat. Über der Braut (auch in schwarz) ist Amirs Großmutter, die auch Rosa Belleli benannt wurde.

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22    Jul 20166 Kommentare

Die 3 K’s: Organisiere die geerbte Forschung eines Verwandten

Dies ist ein Gastbeitrag von Kate Eakman, Berufsgenealogin bei Legacy Tree Genealogists, ein von MyHeritage empfohlener Forschungspartner. Kate hat einen Master-Abschluss in Geschichte und liebt es den Menschen einen Einblick in das Leben ihrer Vorfahren zu geben. Ihre Fähigkeit, ständig "über den Tellerrand hinaus zu blicken" hilft ihr, gehütete Details über das Erbe einer Person zu finden.

Da eure Familie weiß, dass ihr "Genealogie betreibt", habt ihr die Familienforschung eurer Großmutter, eures Großonkels oder vielleicht eines entfernten Verwandten bekommen - und jetzt fragt ihr euch, was ihr damit machen sollt?

Hier sind drei einfache Schritte, diese Informationen in die eigene Forschung zu integrieren.

1. Klassifizieren
Schaut euch jede Seite an.
• Was ist es? Ist es ein Foto, ein Brief, ein Familienblatt, eine Volkszählung, ein Zeitungsausschnitt oder etwas anderes?
• Über wen ist es? Ist diese Seite nur über eine Person, eine Familie oder mehrere Generationen? Manchmal findet man Informationen über eine Person oder Personen, über die ihr nie zuvor gehört habt. weiterlesen "Die 3 K’s: Organisiere die geerbte Forschung eines Verwandten" »

19    Apr 20164 Kommentare

Die MyHeritage Community: helfen und geholfen werden!

Oft kommen wir in unserer Ahnenforschung einfach nicht weiter. Wenn wir z.B. einen alten Brief in einer Sprache haben, die wir nicht verstehen. Ein mysteriöses Familienfoto, auf das wir die Menschen nicht identifizieren können, oder einen bestimmten Vorfahren, über den wir keine Informationen finden. Hilfe von anderen zu erhalten, kann den Unterschied machen!

Die "MyHeritage Community" ist das neue dringend benötigte Fragen & Antworten-Zentrum für unsere Nutzer. Hier kann zusammengearbeitet und bei typisch genealogischen Aufgaben geholfen werden, u.a. bei der Suche lang verlorener Verwandten, bei der Übersetzung historischer Dokumente, beim Entziffern unleserlicher Handschriften, beim Identifizieren unbekannter Menschen auf Fotos, oder bei der Suche nach schwer fassbaren Vorfahren. Die Community ist als bildorientiertes Forum gebaut worden und in der MyHeritage Webseite integriert (also müsst ihr euch dafür nicht separat anmelden). Dieses Zentrum kann eure Forschung komplett verändern und es ist zudem komplett kostenlos.

Jetzt die MyHeritage Community besuchen

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26    Sep 20142 Kommentare

Wer bin ich?

So kurz vor dem Wochenende haben wir ein kleines Quiz für euch. In unserer Reihe "Wer bin ich?" zeigen wir euch ab und zu Kinderbilder bekannter Persönlichkeiten. Heute geht es um diesen kleinen Jungen:

Tipp: Er hat irische und deutsche Wurzeln!

Wisst ihr, um wen es sich hier handelt? Dann schreibt uns einfach ein Kommentar unten. ;)

18    Sep 20130 Kommentare

Ausstellung zu Anne Franks Familie

Jedem ist wohl die Geschichte der Anne Frank bekannt: sie hat sich während der NS-Zeit mit ihrer Familie in einem Hinterhaus in Amsterdam versteckt und dort ihr berühmtes Tagebuch geschrieben. 1944 wurde sie entdeckt und ins Vernichtungslager Auschwitz gebracht. Anne Frank starb 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen im Alter von gerade mal 15 Jahren.

Nun will das Jüdische Museum in Frankfurt im Herbst in einer Kabinettausstellung, Teile des Nachlasses der Vorfahren von Anne Frank  präsentieren. "Wir sind gerade dabei, die ersten Objekte der Sammlung zu bekommen", sagte Museumsdirektor Raphael Gross der Nachrichtenagentur dpa. "Die 400-jährige Geschichte der Franks wird damit in Frankfurt erforscht und ausgestellt."

Der Nachlass der Familie, die die Stadtgeschichte Frankfurts jahrhundertelang prägte, umfasst neben einem Archiv etwa 1.000 Exponate aus Basel, darunter Gemälde, Möbel, Briefe und Erinnerungsstücke.

Der Familiennachlass wird als Dauerleihgabe im Jüdischen Museum Frankfurt aufbewahrt, ausgestellt und für die Forschung zugänglich gemacht. Besucher bekommen die Stücke der Familie Frank-Elias in größerem Umfang aber erst in einigen Jahren zu sehen, weil das Museum erweitert wird, um Platz für das "Familie Frank Zentrum" zu schaffen. Bis 2017 soll es für rund 50 Millionen Euro vergrößert werden.

Mehr Informationen erhaltet ihr auch direkt auf der Seite annefrank.de.

29    Mai 2013Ein Kommentar

Geister des Krieges

Was ist die Verbindung zwischen unserer Geschichte und der täglichen Realität?

Jeden Tag laufen wir durch die Gegend, zum Beispiel an den vertrauten Geschäften vorbei, oder wir gehen in einen Park oder eine Kirche, ohne richtig zu überlegen, dass all diese Orte möglicherweise eine Geschichte zu erzählen haben. Viele von diesen Orten sind ja älter als wir und haben schon vieles erlebt.

Manchmal denken wir an die Geschichte als etwas extrem altes, vielleicht sogar als etwas irrelevantes, da es so weit weg in der Vergangenheit liegt. Aber sie kann genauso gut mit unserem Alltag verflochten werden.

Stellt euch vor, es gäbe echte Geister und wir könnten die Geister des Zweiten Weltkrieges auf unseren heutigen Straßen sehen. Genau das zeigt uns die niederländische Historikerin Jo Hedwig Teeuwisse mit ihrer Fotoserie "Ghosts of War".

Geister des Krieges - Frankreich - Gefangengenommene Soldaten (mit freundlicher Genehmigung von Jo Hedwig Teeuwise)

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9    Dez 20112 Kommentare

Bin ich müde, oder gähn’ ich nur, weil meine Mama es auch tut?!

Pünktlich zum Wochenende mal etwas Witzig-Interessantes!

Dass das Gähnen ansteckt ist wohl jedem von uns bewusst. Auch wenn man teilweise gar nicht müde ist, sobald einer in unserer Umgebung gähnt ZACK müssen wir (meistens) mit gähnen. Wusstet ihr aber, dass je tiefer die emotionale Nähe zwischen den Menschen ist, desto stärker steckt es einen an?

Italienische Forscher (Uni Pisa) haben belegt, dass die emotionale Nähe zu einem Menschen entscheidend für die unbewusste Nachahmung ist. Am häufigsten sei Gähnen deshalb in der Familie ansteckend, danach unter Freunden, dann bei Bekannten. Ganz zum Schluss erst bei Fremden. Damit folgten Gähn-Attacken den Empathie-Mustern bei emotionalen Bindungen, berichten die Wissenschaftler.
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20    Mai 20110 Kommentare

Macht Riechen schlau?

Seit langem beschäftigt Wissenschaftler die Frage, warum Säugetiere - einschließlich des Menschen - im Verhältnis zum Körpergewicht so große Gehirne haben. Amerikanische Paläontologen liefern dafür nun eine Erklärung. Demnach war es der Geruchssinn, der die Hirne früher Säuger zu kognitiver Leistung und somit größerem Volumen anspornte. Die Fähigkeit zu riechen war offenbar ein Evolutionsvorteil, der den Aufstieg der Säugetiere mitbegründete.


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