25    Aug 20100 Kommentare

Ahnenforschung der Familie Dreisbach

Im Siegerland und in Wittgenstein ist der Nachname Dreisbach nicht allzu selten, sagt Martin Dreisbach aus Ferndorf. Dieser Name  erscheint in zum Teil leicht abgewandelten Formen wie Dresbach, Dresback oder Driesbaugh – mittlerweile auch in Amerika. Denn 1743 wanderte ein Simon Dreisbach aus Oberndorf in Wittgenstein in die so genannte Neue Welt aus. Sein Cousin Martin Dreisbach, sozusagen „Martin der Ältere“, aus Krombach folgte ihm einige Jahre später.


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18    Aug 20102 Kommentare

Die Stände im Mittelalter

Die Ständeordnung war das Gesellschaftssystem im Mittelalter. Es gab zum einen die Unterscheidung zwischen Herrschern und Untertanen, doch ein Adeliger konnte gleichzeitig Herrscher über seine Bauern sein und dem König als Untertan verpflichtet. Im Frühmittelalter gliederten sich die Stände in soziale Großgruppen, später wurden die Stände zu politschen Gruppe, wie Klerus, Adel, Patriziat. Sie standen den Herrschern mit Rat und Tat zur Seite.
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16    Aug 20100 Kommentare

Die 10 wichtigsten Quellen zur Familienforschung

Wenn im Sommer bei Familienfesten alle Verwandten zusammen sitzen, werden viele Geschichten der Familie ausgetauscht. Dies ist eine gute Zeit für den Familienforscher Informationen zu sammeln. Doch darüber hinaus gibt es die verschiedensten Quellen für die Ahnenforschung.

Wir wollen euch heute die 10 wichtigsten Quellen zur Familienforschung vorstellen:
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9    Aug 20100 Kommentare

Der Geschichte auf der Spur – Urlaub mal anders

Es ist wieder Urlaubszeit und statt sich in kilometerlange Staus in den Süden oder Norden zu bewegen, kann man interessante Entdeckungen im eigenen Land machen oder auch am Urlaubsziel vor Ort.
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6    Aug 20100 Kommentare

Das Geheimnis des Gesichtes

Unser Gesicht wirft viele Fragen auf: Warum wirkt ein großes Kinn auf Frauen anziehend? Warum zum Beispiel haben Menschen eine Nase? Darüber streiten die Forscher schon lange. Warum unsere Nase weiterhin so groß ist, obwohl sich unser Geruchssinn weiter zurückentwickelt, gibt Forschern auf der ganzen Welt Rätsel auf. Als erwiesen gilt hingegen, dass uns ein starkes Gebiss, wie in der Tierwelt üblich, nur unnötig Energie verbrauchen ließe. Durch den Wegfall der ausgeprägten Kiefermuskulatur haben wir nun mehr Platz für unser Gehirn.
Der Mund ist der älteste und der bedeutenste Teil des Gesichts, der uns vom Tier unterscheidet.
Die Aufgabe der Augen: Bewegungen erkennen und blitzschnell weitergeben. Mit Blicken lässt sich jedoch auch kommunizieren.
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29    Jul 20100 Kommentare

Ältere Adendorfer Personendaten im Lüneburger Stadtarchiv einzusehen

Interessante Neuigkeiten für Familienforscher aus der Umgebung von Lüneburg.

Ältere Adendorfer Standesamtsregister können ab sofort im Stadtarchiv der Hansestadt Lüneburg eingesehen werden. Mit der Reform des Personenstandsgesetzes gelten die traditionellen Register (Geburtsregister bis 1899, Heiratsregister bis 1929, Sterberegister bis 1979) als Archivgut und können künftig für die genealogische und sonstige Forschung leichter benutzt werden.

Die Gemeinde Adendorf und die Hansestadt Lüneburg haben sich darauf verständigt, dass die Adendorfer Standesamtsregister im Lüneburger Stadtarchiv aufbewahrt werden. Argumente für diese Kooperation waren die direkte Nachbarschaft der beiden Orte, die fachliche Betreuung und die besseren Nutzungsbedingungen in den modernen Archivräumen an der Lüneburger Wallstraße.

Wir wünschen allen Familienforschern eine erfolgreiche Recherche.

28    Jul 2010Ein Kommentar

MyHeritage – jetzt auch auf Slowenisch

Diese Woche wurde eine weitere Sprache zu MyHeritage hinzugefügt, so dass eure Familienseite jetzt in 36 verschiedenen Sprachen angezeigt werden kann. Wie ihr in eurer Spracheoption sehen könnt, ist die slowenischer Sprache ab sofort verfügbar.
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23    Jul 20100 Kommentare

Wittichenau – 760 Jahre Nachbarschaft zu Böhmen

Wittichenau ist eine sächsische Kleinstadt in der Oberlausitz. In der Lausitz gibt es einen sorbischen und einen slawischstämmigen Bevölkerungsanteil. Der Autor des Buches „Wittichenau und die Länder der böhmischen Krone - Geschichte einer Nachbarschaft über 760 Jahre“  Arold Spruck, hat mit der Erforschung seiner Familie begonnen und dies führte zu einer umfangreichen geschichtlichen Darstellung einer Nachbarschaft über Grenzen, Sprach- und Volksgruppen hinweg.

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19    Jul 20104 Kommentare

Beruf Erbenermittler – Auf der Suche nach den wahren Erben

In Deutschland gibt es professionelle Erbenermittler, die im Auftrag von Behörden, Gerichten und Nachlasspflegern nach verschollenen Verwandten suchen.

Henning Schröder ist einer von ihnen. Er hat eine Firma mit 21 Angestellten mit Sitz in Gummersbach. Zwei feste Mitarbeiter sitzen in Polen, ein Korrespondent ermittelt im amerikanischen Salt Lake City, wo die Religionsgemeinschaft der Mormonen ihr riesiges Ahnenarchiv betreibt. Zusammen versucht das Team herauszufinden, ob ein Verstorbener Verwandte hat, die Anspruch auf einen Erbteil erheben könnten.

Erbenermittler ist kein anerkannter Ausbildungsberuf mit Abschlussprüfung. Das bedeutet, Erbenermittler machen meist Ihr Hobby zum Beruf und sind sogenannte Quereinsteiger und Autodidakten. Ein Studium der Geschichte kann natürlich hilfreich sein. Wichtig sind Kenntnisse in Genealogie, Jura, Kalligrafie und Sprachen. Jeder darf sich Erbenermittler nennen und in der Branche der Detektive, professionellen Ahnenforscher und auch Erbenermittlern gibt es viele Anbieter, seriöse und unseriöse.

Es gibt wohl zurzeit ca. 5 - 8 Büros, die seriös sind, meinen Kenner der Branche. Wichtig ist die mühevolle Kleinarbeit, mit der Spuren verfolgt werden müssen.

Erbenermittler können natürlich viele Geschichten erzählen von Erfolgen, wo Erben gefunden werden oder Misserfolgen, wenn die Erben schon verstorben sind. Manchmal wohnen auch vermisste Verwandte nur wenige Kilometer voneinander entfernt.

Ein Erbenermittler arbeitet auf Provisionsbasis. Bei Erfolg gibt es 20 - 30 % des vererbten Vermögens. Daher werden Erbenermittler oft erst aktiv, wenn die Hinterlassenschaft mehr als 40 000 Euro beträgt.

Auf jeden Fall ist dieser Beruf sehr spannend und nach mühevoller Recherchearbeit winkt zum Lohn die Dankbarkeit der Erben und natürlich das Erfolgshonorar.

17    Jul 20100 Kommentare

Wappen erzählen Geschichte – Heraldischer Verein Prignitz Herold

WappenVor zwei Jahren gründeten zwei Jugendlichte  denVerein Prignitz Herold, sie machten ihre Ausbildung zum denkmaltechnischen Assistenten am Wittenberger Oberstufenzentrum, als sie über den Unterricht auf das Thema Heraldik aufmerksam wurden.

Wappen wurden im Mittelalter verwendet, um den hinter der Rüstung steckenden Feind oder Freund zu erkennen. Wappen wurden vererbt und so geben sie heute wertvolle Hinweise auf die Familiengeschichte.

Die jungen Leute fanden bald heraus, dass man sich auch heute noch ein Wappen zulegen kann. Wichtig sind dabei zwei Dinge: das Erstellen eines gültigen Wappens durch einen Fachmann ist nicht ganz billig und zweitens sollte ein Wappen rechtlich geschützt sein, damit es nicht nachgeahmt werden kann.

In vielen Wappen kommen Bezüge zum Beruf oder zum Namen vor – etwa ein Bienenkorb oder Nägel.
42 Wappen sind inzwischen in der Roland Wappenrolle Perleberg eingetragen. Im Internet kann die Wappenrolle bereits eingesehen werden, noch in diesem Jahr soll sie als erstes Buch des Vereins erscheinen.

Der Verein hat es sich aber auch zur Aufgabe gemacht, Prignitzer Wappen aufzuspüren und zu veröffentlichen. Wer also besondere Wappen auf einem Grabstein oder an einem Bauernhaus entdeckt, sollte sie fotografieren und dem Verein zukommen lassen. Als Dankeschön gibt es für den Finder ein eigenes Familienwappen.

Der Verein Prignitzer Herold:

Gegründet wurde der Verein am 3. Juli 2008; seinen Sitz hat er in Perleberg am Großen Markt im Haus der Walter-Hoffmann-Axthelm-Stiftung (ehemalige Bibliothek). Es ist der jüngste heraldische Verein in Deutschland und in Brandenburg überhaupt der erste. Der Verein ist als gemeinnützig und wissenschaftlich förderungswürdig anerkannt. Sein Wahlspruch lautet: „Verba docent, exempla trahunt“ (Worte belehren, Beispiele reißen mit.)

Mitglieder: 34 Personen gehören dem Verein derzeit an; Präsident ist Matthias von Kiedrowski aus Perleberg; Geschäftsführer und Ehrenpräsident ist Ingo Bodin aus Breese.

Der Herold war der erste Sammler von Wappen. Er achtete auf den ordnungsgemäßen Umgang und schritt gegen Missbrauch der Wappen ein. Wappenkunde wird deshalb nach ihm Heraldik genannt.

Registriert werden bislang 42 Familienwappen in der Roland Wappenrolle Perleberg, damit sind sie auch rechtlich vor Nachahmung geschützt.

Informationen über den Verein unter www.buergerliche-wappenrolle.de.

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