18    Jun 20134 Kommentare

Wem gehört dieser Teddy?

Glyn (Bild: Bristol Airport)

Seit über einem Jahr versucht das Bodenpersonal des Flughafen Bristols zwei Mädchen zu finden. Oder besser gesagt, sie suchen nach den Nachfahren zweier Mädchen.

Denn letztes Jahr wurde in dem oben genannten Flughafen eine Plastiktüte mit einem Teddybär und einem alten Foto gefunden. Auf dem Bild kann man zwei süße kleine Mädchen zusammen mit ihrem Teddy sehen. Auf der Rückseite des schwarzweißen Foto steht nur eine Notiz an "unseren Schatz Daddie" von Dora, Sonia und Glyn.

So etwas passiert natürlich vielen Kindern. Ich weiß noch genau, wie mein Vater einmal über 600 km zurückfahren musste, weil mein Bruder seinen Teddy in einem Hotelzimmer vergessen hatte.

Das Besondere aber an dieser Geschichte ist, dass das Foto 1918 gemacht worden ist. Somit sind Dora und Sonia, wenn sie noch leben, um die 100 Jahre alt.

Dora, Sonia und Glyn (Bild: Bristol Airport)

Glyn - selber ein respektabler 100-jähriger Teddy - ist nicht mehr topfit, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass er seit mehreren Jahrzehnten sehr geliebt wird und schon unzählige Küsschen und Umarmungen von vielen Generationen der Familie bekommen hat.

Kennt ihr vielleicht Sonia und Dora? Oder gar Glyn? Dann bitte den Flughafen Bristol kontaktieren! Hier ist die Facebook-Seite des Flughafens, wo die Suchaktion gestartet wurde: Link.

Habt ihr auch ein Kuscheltier, das eure Familie schon so lange begleitet? Wir würden uns sehr freuen, mehr über solche Geschichten zu erfahren! Teilt sie mit uns unten in unseren Kommentaren oder gleich eine E-Mail schreiben an: stories@myheritage.com.

11    Jun 20130 Kommentare

Familiengeschichte: Mayflower und vieles mehr!

Es gibt verschiedene Wege, sich mit dem Virus der Ahnenforschung anzustecken. Die Nutzerin von MyHeritage Melva Jo Wright aus Florida (USA), übernahm die Forschung ihrer Tante mütterlicherseits (Geraldine Martinez), als sie im Jahre 2004 verstarb.

Die vier Schwestern ihrer Tante halfen mit der Forschung und sie bekamen jeweils eine Mappe der Familiengeschichte von ihrer Schwester.

Die mütterlichen Urgroßeltern von Melva Jo und ihre Familie: Norval Smith Channing (1878-1955) und Amanda Catherine (Pyle) Channing. Ihre Großmutter Rebecca (Channing) Lytle (ganz links).

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10    Jun 2013Ein Kommentar

10 Tipps für die Befragung von Familienangehörigen

Erinnerungen, Fotos und Dokumente bieten eine Fülle von wertvollen Informationen über die Familiengeschichte. Familienmitglieder zu interviewen ist ein sehr guter Weg, um über die früheren Generationen und mehr über die Ereignisse in der Familie zu erfahren.

Fangt mit den älteren Verwandten an. Sie sind eventuell die einzigen Menschen, die noch Bescheid wissen, aus welchem Land oder aus welcher Stadt eure Vorfahren stammen, wie die ursprünglichen Nachnamen tatsächlich geschrieben wurden oder wie sich die Namen im Laufe der Generationen verändert wurde (mehr dazu hier). Wenn diese Informationen nicht dokumentiert werden, bevor sie sterben, wird ihr Wissen für immer verloren sein.

Der Zweck von Geschichtenerzählen in der Genealogie ist der, dass man weitere Einzelheiten zu dem Stammbaum hinzufügen kann. Damit eure Ahnenforschung noch besser gelingt, sind hier einige Tipps für die Befragung von Verwandten.

Nützliche Tipps, um die Familienangehörigen zu befragen:

1. Planen. Seid euch über eure Ziele klar. Welche Art von Informationen sucht ihr? Über wen möchtet ihr mehr erfahren, aus welcher Familienlinie? Bitte immer eine Kamera dabei haben, um die Familienangehörigen zu fotografieren. Ebenfalls fotografiert werden sollten Artefakte und ältere Fotos, die die Verwandten euch zeigen. Diese sind großartige Erinnerungen.

2- Erstellt eine Liste von Fragen oder Themen, die ihr abdecken möchtet. Die Fragen hängen davon ab, wie gut ihr die Familienmitglieder und diese Seite der Familie schon kennt. Versucht mal, die Fragen so zu stellen, dass die Verwandten zunächst über die engere Familienmitglieder und dann über die entfernte Verwandtschaft reden. Beispielsweise könnt ihr als erstes nach den Kindern, Geschwistern und Eltern fragen. Danach fragt nach ihren Großeltern und Urgroßeltern. Letztlich fragt nach anderen Verwandten wie Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen und nach der entfernten Verwandtschaft.

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4    Jun 20134 Kommentare

Mutterlinie und Seitenlinie bei der Ahnenforschung

Vor knapp 3 Wochen war ich in Bremen beim 7. Tag der Familiengeschichte. Die Veranstaltung wurde von dem Bund der Familienverbände e. V. (BdF) in Kooperation mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. (DAGV) und der Maus unter dem Motto Auswanderer in die Neue Welt und ihre Verwandten organisiert.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung, die den Interessenten die Möglichkeit gab, sich über die Arbeit der Genealogen zu informieren und zu eigenen Aktivitäten zu motivieren. Außerdem fand ich sehr spannend, mehr über die Zukunft der Auswandererforschung zu erfahren, was in einer Gesprächsrunde diskutiert wurde.

Besonders interessant fand ich die Diskussion um die "Seitenlinie" und wie sich das Konzept von Ahnenforschung je nach Land unterscheidet. Wir Deutschen tendieren stark dazu, nur die Männerlinie, also die namensgebende Linie der Familie zu erforschen. Die weibliche Linie wird also unterschätzt. Ebenso die Seitenlinie.

Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass die meisten weiblichen Linien vor mehr als 200 Jahren irgendwann enden, da man oftmals nur noch liest: "Hans Meyer und seine Frau Emma", denn sehr oft steht der Mädchenname der Mutter nicht in den Urkunden.

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24    Mai 20130 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Axel Bohl

Axel Bohl

Wir freuen uns, heute eine schöne Familiengeschichte von einem unseren Nutzer präsentieren zu dürfen: Heute erzählt uns Herr Axel Bohl, wie er durch einen Zeitungsartikel zu der Ahnenforschung gekommen ist!

Wenn ihr ebenfalls eurer Familiengeschichte oder ein Teil davon mit uns teilen möchtet, dann schreibt bitte eine E-Mail an: stories@myheritage.com.

Viel Spaß beim Lesen!

"Mein Name ist Axel Bohl, ich wurde im Jahr 1944 im damaligen Wesermünde geboren, dem heutigen Bremerhaven. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Witten/Ruhr, Düsseldorf und Stuttgart. Bedingt durch diverse Arbeitsstellen-Wechsel meines Vaters.

Seit 1958 lebe ich im Südwesten, bin aber nach wie vor sehr mit meiner eigentlichen Heimat dem Rheinland verbunden. Ich bin Einzelkind, im Gegensatz zu meinen Eltern und weiteren Vorfahren. Nach der Schule habe ich eine Lehre zum Baustoff-Kaufmann begonnen, und insgesamt nach 50 Jahren Tätigkeit in dieser Branche, meinen ‚wohlverdienten Ruhestand’ begonnen. Im Frühjahr 1975 lernte ich in Stuttgart meine aus Kärnten stammende Frau kennen, die ich im Oktober desgleichen Jahres dann geheiratet habe.

Zur Ahnenforschung kam ich im Jahr 1978 durch einen Artikel in der Stuttgarter Zeitung, in dem über ein Wappenarchiv berichtet wurde. Bei einem Besuch in deren Räumlichkeiten, lernte ich den Geschäftsführer kennen, der sich als ein Kunde meines Arbeitgebers entpuppte. Nach einem ausführlichen Gespräch, bekam ich Hinweise, wie ich am einfachsten eine Ahnenliste erstellen konnte. Da mein Vater immerhin 94 Jahre alt geworden ist, habe ich durch ihn schon einiges erfahren können.

Mein Vater hatte in den 30er Jahren mit einem seiner Brüder eine Ahnentafel erstellt, die wohl bis ca. 1550 reichte, jedoch leider im Krieg verloren ging, nachdem meine Eltern zweimal total ausgebombt worden sind, und nichts, aber auch gar nichts haben retten können.

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29    Apr 2013Ein Kommentar

Blog MyHeritage: Alles Gute zum 3. Jahrestag!

Die Zeit vergeht und manchmal kriegen wir gar nicht mit, wie schnell. Vor 3 Jahren erschien die erste Blogpost in dem deutschsprachigen Blog von MyHeritage und seit 3 Jahren haben wir das Ziel, euch zu begleiten und euch bei eurer Ahnenforschung zu unterstützen.

Dazu berichten wir Neuigkeiten über MyHeritage und über unsere Technologien, Produkte und Projekte, über die Ahnenforschungswelt insgesamt und über "verwandte" Themen wie Familie und Geschichte und Veröffentlichen zahlreiche Gastposts von Experten.

Die erste Blogpost - veröffentlicht am 28. April 2010

Viele von euch begleiten uns schon seit den Verwandt.de-Zeiten und seitdem hat sich viel verändert bei uns. MyHeritage ist das beliebteste Familiennetzwerk im Internet mit über 72 Millionen Nutzern, 27 Millionen Stammbäumen und 1.5 Milliarden Profilen. Das bedeutet, dass wir ein vertrauenswürdiger Ort für Familien sind, die ihre Geschichte erforschen möchten und die die Verbindung miteinander aufrecht erhalten möchten.

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25    Apr 20135 Kommentare

Umfrage: Habt ihr eure Großeltern kennengelernt?

Beziehungen, die zwischen den Großeltern und den Enkeln bestehen, sind ein wichtiger Teil des Familienlebens. Diese Beziehungen können nicht durch andere Verbindungen ersetzt werden. Großeltern und Enkelkinder brauchen einander.

Einer meiner frühesten Kindheitserinnerungen ist von meinen Großeltern. Meine Oma väterlicherseits lebte mit uns, als meine kleine Schwester zur Welt kam. Sie war dort, um meiner Mutter zu helfen und für mich war es einfach wunderbar, sie bei uns zu Hause zu haben!

Meine Mutter sagte immer, wie wichtig es sei, dass wir die Beziehung zu unseren Großeltern pflegten, da wir ja nie wissen, wie lange noch sie bei uns sein werden. Und treu diesem Motto haben wir regelmäßig meine Großeltern besucht. Meine Großeltern mütterlicherseits waren unsere Nachbarn, so dass ich sie jeden Tag gesehen habe. Meinen Opa väterlicherseits habe ich leider nie kennengelernt: Er ist schon vor meiner Geburt gestorben. Aber meine Oma war unglaublich präsent. Sie kam zu den verschiedenen Feiern, lebte teilweise bei uns... ein Segen.

Ich fühle mich wirklich privilegiert, dass ich diese 3 Personen in meinem Leben hatte und es war für mich sehr schwer, als sie gingen. Und wie ist es in eurer Familien? Habt ihr alle 4 Großeltern kennengelernt? Welche Erinnerungen habt ihr an sie? Vielleicht habt ihr sogar Lust, darüber zu schreiben? Dann bitte eine E-Mail an stories@myheritage.com schreiben!


3    Apr 2013Ein Kommentar

Familiengeschichte auf der Kirmes?

Am Wochenende war es wieder so weit: Wie wir immer zu Ostern oder um Weihnachten machen, sind wir auch an diesem Samstag auf die Kirmes gegangen. Diesmal mit Schwiegervater und unseren Kindern. Dabei haben wir uns über die Attraktionen von heute und damals unterhalten und es war sehr passend, als wir eine Fotoausstellung mitten auf der Kirmes gefunden haben, die Fotos von Kirmessen in Nordrhein-Westfalen zeigte.

Da ich neugierig wurde, seit wann es Kirmessen gibt, teile ich hier mit euch, was ich über diese uralte Veranstaltung gefunden habe.

Die Kirmes hat eine lange Tradition. Der Begriff 'Kirmes' geht auf das mittelhochdeutsche "Kirmesse" beziehungsweise "Kirchweihfest" zurück, das aus "Kirchmesse" entstanden ist. An diesem Tag gedachte man früher der Einweihung der jeweilige Dorfkirche. Spätestens im 12. Jahrhundert hat sich parallel zum Kirchenfest auch eine weltliche Veranstaltung gebildet - mit Warenhändlern, Artisten und Schaustellern.

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26    Mrz 20133 Kommentare

Ahnenforschung: Unsere Kinder, ihre Vorfahren

Sicher kennt auch ihr, wie es sich anfühlt, wenn man von dem Virus der Genealogie angesteckt wird. Wir möchten, dass  alle mitmachen und mitfiebern.

Vor allem wenn uns der Virus noch voll im Griff hat, ist es sehr enttäuschend, wenn die Familienmitglieder unser Interesse für die Vorfahren nicht teilen. Unser Ziel ist es, dass die Verwandte Fragen stellen und dass sie mehr über unsere gemeinsame Familiengeschichte erfahren wollen. Wir möchten auch sicher sein, dass unsere Forschung nicht verloren geht.

Wie wecken wir mehr Interesse an unserer Familienforschung? Ein guter Anfang ist es, bei den eigenen Kindern oder Enkeln anzufangen.

Kinder und Enkelkinder sind neugierige Wesen. Sie sind auf schwarzweiße Fotos und seltsame Namen ganz gespannt. Und was noch wichtiger ist: Sie stellen Fragen! Habt ihr schon mal einem Kind einen Stammbaum mit vielen Bildern gezeigt? Egal, ob sie die Ahnen schon kennen oder nicht, sie werden auf jeden Fall mehr erfahren wollen.

Alle Kinder lieben Geschichten. Wenn ihr euch die Zeit nehmt, Ihnen über die Familie vorzulesen, dann habt ihr mindestens ein Bisschen von Interesse an der Familiengeschichte garantiert. Sie sind auch Teil der Familiengeschichte und sie lieben es, noch mehr darüber zu erfahren.

Habt ihr schon versucht, andere Verwandte zu motivieren? Auch eure Kinder und Enkelkinder? Wie soll eure Forschung weiter gehen, wenn ihr sie nicht mehr selbst betreibt? Wir sind auf eure Kommentare sehr gespannt!

25    Mrz 20130 Kommentare

Familiengeschichte: Anne Frank

Wir betonen immer wieder, dass Dachboden und Keller fantastische Orte für eine Entdeckungsreise sind und dass man die Chance nicht versäumen sollte, den Dachboden oder Keller älterer Familienmitglieder (natürlich mit deren Erlaubnis) zu durchsuchen.

Genau das wurde auf einem Baseler Dachboden in der Herbstgasse gemacht, wo einst die halbe Familie von Anne Frank wohnte: Briefe, Fotos, Postkarten und Tagebücher der Familie Frank wurden so gefunden. In diesem Haus, wo sich die Familie Frank, die sonst über ganz Europa verstreut war, alljährlich traf, lebt heute noch Anne Franks Cousin Buddy Elias mit seiner Frau Gerti.

Die Anne-Frank-Biografin und Tagebuch-Übersetzerin Mirjam Pressler wurde infolge dieser Entdeckung gebeten, die Geschichte der Familie zusammenzuschreiben. So ist das Buch "Grüße und Küsse an alle" entstanden, eine Familienchronik, die nicht nur 200 Jahre Zeit- und Alltagsgeschichte erzählt, sondern auch, wie die jüdische Familie von den Nazis in ganz Europa versprengt wurde.

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