15    Nov 20110 Kommentare

Buch-Tipp: Abenteuer aus dem Familientagebuch

Man nehme seine ereigniereiche Familiengeschichte, mische wahre Begebenheiten, überlieferte Anekdoten und eigene Fantasie und schreibe zwei Bücher. Paul Merklein aus Karlstadt erzählt die Abenteuer seiner Vorfahren Merklein in den zwei historischen Romanen „Der Justicialis“ und „Brigg nach New Franken“.

Die Erlebnisse seiner Ahnen aus Aschfeld in den Jahren 1796 und 1847 sind so spannend, dass sie Paul Merklein in zwei Historienromanen erzählt.

Sechs Jahre war Merklein Bürgermeister im Markt Giebelstadt. Vor dem Schreiben liegen lange Jahre der Familienforschung, mit dem Zusammentragen der Erzählungen der Großeltern über Jörg Michael Merklein, dem Bauern und im Dorf geachteten Justicialis, der sich mit seinen Söhnen 1796 notgedrungen mit den marodierenden Franzosen anlegt, und von dem die alten Aschfelder überliefern, er habe das Franzosengold erbeutet. Seine Spur führt heute noch ans ehemalige Gasthaus „Goldener Engel“ der Familien Merklein und seinen Initialen JMM.
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26    Okt 20113 Kommentare

Dank MyHeritage: Die 30jährige Suche hat ein Ende!

Cornelius Franziskus Staps, Vater von Anna und Ronald

Das ist das Foto des Mannes um dem sich alles dreht – er ist die wichtigste Verbindung in dieser Geschichte und spielt somit die Hauptrolle! Sein Name ist Cornelius Franziscus Staps, er ist der Vater von Ronald van de Voort (1959), einem MyHeritage-Nutzer.

Ronald erfuhr im Kindesalter von seiner Halbschwester Anna. Sie stammt aus einer früheren Ehe seines Vaters mit der Deutschen Anna Baum.

Cornelius, der in Mönchengladbach geboren wurde, verließ, nach der Trennung seiner damaligen Ehefrau, Deutschland und wanderte in den Niederlanden aus. Er wollte im Land seiner väterlichen Vorfahren Fuß fassen. Dass er seine Tochter nie wieder sehen würde, war ihm damals nicht bewusst. Mehrmals ging er auf ihre Suche, doch leider blieb diese erfolglos.

Ronald hatte Sehnsucht nach seiner Schwester und nach dem Tod seines Vaters machte er sich selbst auf die Suche nach ihr.  Viele Jahre suchte Ronald vergebens nach Anna. Auch versuchte er mit Hilfe einer niederländischen TV-Sendung („Vermisst“ mit Derk Bolt) seine Schwester zu finden, doch auch dort konnte man ihm nicht weiterhelfen.  Die einzige Hilfe, die Ronald erhielt, geschah während eines Deutschlandaufenthaltes. Ein Mitarbeiter des Rathauses schrieb auf einem Blatt Papier den Namen des Stiefvaters seiner Schwester, ohne dabei ein Wort zu verlieren. Von da an hatte Ronald ein Fünkchen mehr Hoffnung, allerdings kam er bei seiner Suche letztenendlich auch nicht weiter.
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18    Okt 2011Ein Kommentar

Der Fall Borgia

Die Borgia waren eine aus Spanien stammende Adelsfamilie. Sie stammen aus dem Süden Aragóns, vor allem aus Valencia und Játiva. Die Familie kam zu Beginn des 15. Jahrhunderts in Italien zu Macht und Reichtum, vor allem durch die beiden Päpste aus der Familie, Kalixt III. (1455–1458) und Alexander VI. (1492–1503), die zum Inbegriff des Nepotismus geworden sind.

Der von Machiavelli gefeierte Cesare Borgia und die lange Zeit verleumdete Lucrezia Borgia, außereheliche Kinder des letzteren Papstes, sind zwei der bekanntesten Figuren der Renaissance. Mit dem Tod Alexanders VI. 1503 brach die Macht der Borgia zusammen. Die Linie der Herzöge von Gandía starb allerdings erst 1748 aus. Einer von ihnen war der heilige Francisco de Borja, der dritte General der Jesuiten. Die Fürsten von Squillace sind ebenfalls Nachfahren der Borgia.

Bis heute polarisiert Papst Alexander VI. und zweifelhafte Überlieferungen erschweren ein klares Urteil über seine Person. Mithilfe namhafter Experten geht die Dokumentation des ZDF (ein historischer Sechsteiler von Tom Fontana) den Fragen nach: Wer war er wirklich, dieser Papst? Was ist Mythos, was Wirklichkeit im "Fall Borgia"?

Leider wurde der erste Teil bereits gestern ausgestrahlt, allerdings kann auf der Homepage des ZDF die Sendung nochmal angeschaut werden. Mehr Infos hierzu, die Borgia als Stammbaum und vieles mehr, entnehmt ihr bitte hier.

Quelle: zdf.de und wikipedia

13    Okt 20113 Kommentare

Meine ganz persönliche Familiengeschichte

Mit über 20 Millionen angelegten Stammbäumen und etwas über 840 Millionen Profilen ist MyHeritage.com ein erstaunlich großes Familiennetzwerk. Wir sind uns sicher, dass hinter jedem registriertem Nutzer eine wunderbare Familiengeschichte steckt, daher haben wir in unserem Blog die Kategorie "Meine Familiengeschichte" erstellt.

Viele von euch haben bereits mit den anderen Lesern ihre persönliche Familiengeschichte geteilt. Ich würde mich freuen, wenn es mehr Interessierte geben würde. Habt ihr nicht Lust mitzumachen? Für jede veröffentlichte Geschichte bekommt ihr übrigens ein Jahresabo geschenkt.

Heute habe ich mir gedacht, euch mal meine ganz persönliche Familiengeschichte zu erzählen. :-)
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11    Okt 20110 Kommentare

Buch-Tipp: In Zeiten des abnehmenden Lichts

Jahrelang hat Eugen Ruge an seiner DDR-Familiensaga "In Zeiten des abnehmenden Lichts" gearbeitet. Gestern erhielt er dafür den Deutschen Buchpreis 2011. In seinem Debütroman gelinge es dem 57-Jährigen, "die Erfahrungen von vier Generationen über 50 Jahre hinweg in einer dramaturgisch raffinierten Komposition zu bändigen", urteilte die Jury. Sein Buch erzähle "von der Utopie des Sozialismus, dem Preis, den sie dem Einzelnen abverlangt und ihrem allmählichen Verlöschen". Zugleich würdigte die Jury die große Unterhaltsamkeit und den Sinn für Komik in dem Roman.

Über drei Generationen hinweg verfolgt Eugen Ruge die Geschichte einer Familie. Die Großeltern sind überzeugte Kommunisten, die Eltern Opfer des Stalinismus und der Sohn ist ein frustrierter DDR-Bürger, der sich in den Westen absetzt.

Die Handlung setzt 1952 ein und beginnt in Mexiko, dem Exil von Charlotte und Wilhelm, zwei beinharten Stalinisten. Beide stammen aus Arbeiterfamilien und haben erst durch die Kommunistische Partei Achtung erfahren und ihre Talente entfalten können. Dass die Partei eiserne Disziplin verlangt und Menschen, die nicht parieren, im Gulag verschwinden lässt, wollen sie nicht sehen. Selbst dann nicht, als die eigenen Söhne den Stalinschen Säuberungen in der Sowjetunion zum Opfer fallen.
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15    Sep 20110 Kommentare

Video-Interview mit Gerhard Kreitz

Gerhard Kreitz ist Mitglied des Genealogischen Kreises Siemens Erlangen und hat somit bei allen Vorbereitungen zum diesjährigen Genealogentag tatkräftig mitgeholfen. Herr Kreitz stand uns stets mit Rat und Tat zur Seite, dafür möchten wir uns hiermit gerne nochmal bei ihm bedanken.

Wir haben auf dem Genealogentag ein Video-Interview mit Herrn Kreitz geführt. Er hat Spannendes über seine Familiengeschichte zu berichten. Schaut es euch doch mal an! ;-)

24    Aug 20110 Kommentare

Ausstellung: Die Geschichte einer Halveraner Familie Schmid(t)

Am Anfang war ein Schmid – Johann Peter Schmid, geb. 1705 - und mindestens seit 1757 ansässig in Edelkirchen. „Die Geschichte einer Halveraner Familie Schmid(t) – von 1705 bis heute“ lautet der Titel der neuen Ausstellung, die am kommenden Sonntag, 28. August, eröffnet wird und sich mit Johan Peter Schmidt und seinen Nachkommen beschäftigt.

„Es sind inzwischen über 200 Personen identifiziert“, berichtete Angelika Venter vorgestern. Ihr Vater Jürgen Schmid hatte sich in den 1960er Jahren in der Ahnenforschung engagiert. Venter hat die Daten für die in Halver ausgestellten Ahnentafeln gemeinsam mit Margarete Neufeind in rund zweijähriger Arbeit gesammelt. „Die Recherchen sind keineswegs abgeschlossen“, betont Angelika.


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18    Aug 2011Ein Kommentar

Mitarbeiter mit faszinierenden Familiengeschichten

Wir möchten unsere neue Kollegin Sara in das MyHeritage-Team willkommen heißen! Ab sofort wird sich Sara um unsere 365.000 schwedischen Nutzer kümmern. Darüber hinaus schreibt auch sie ab sofort und täglich einen Artikel in unserem neuen schwedischen Blog. Wenn also auch ihr schwedisch könnt, schaut mal hier rein. :-)

Sara, unsere neue Community Managerin für Schweden

In ihrem ersten Blogbeitrag berichtet Sara über ihre faszinierende Familiengeschichte und wie sie auf der Suche nach ihrem Onkel ging. Hier also eine deutsche Zusammenfassung für euch:

Die mütterliche Linie von Sara stammt aus Schwedens Ostküste und kann bis zum 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Die väterliche Seite ist allerdings ziemlich faszinierend: Nach dem Zweiten Weltkrieg wanderten beide Großeltern nach Schweden aus. Ihr Großvater Francesco stammt aus Taranto (Süditalien). Dort traf er ihre Großmutter Marietta, die aus Finnland ausgewandert war. Sie lebten zusammen in Schweden und Saras Vater wurde 1958 geboren. Einige Jahre später starb ihr Großvater, Saras Vater wuchs ohne Papa und Geschwister auf. Nach dem Tod von Saras Großmutter (vor 20 Jahren) fand ihr Vater die Sterbeurkunde seines verstorbenen Vaters und erfuhr von zwei weiteren Brüdern!
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15    Aug 2011Ein Kommentar

Filmrolle bringt Familiengeschichte näher

Nicht nur wir "normalsterbliche", sondern auch Stars und Sternchen betreiben gerne Ahnenforschung und erfahren so mehr über Ihre Wurzeln. Die Schauspielerin Olivia Wilde ('In Northwood') z.B. wurde in New York geboren und hat neben ihren europäischen Wurzeln auch einige Vorfahren, die im Wilden Westen siedelten. Um so begeisterter war sie über ihre Rolle als Ella Swenson in dem Science-Fiction Thriller 'Cowboys & Aliens' von Jon Favreau, in dem sie so einiges über diesen Teil ihrer Familiengeschichte herausfinden konnte.

"Jeder, der sich in diesen Grenzstädten niederlassen wollte, musste hartgesotten sein. Ich weiß nicht, wie lange ich es ausgehalten hätte", berichtete die Hollywoodlerin. "Ich habe einige Vorfahren die das damals gemacht haben und ich fand es sehr interessant für mich, das zu sehen."
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21    Jul 20110 Kommentare

Die Unterbacher und der Karneval

55 Jahre Karneval der Neuzeit, das ist dem Unterbacher Karnevalsausschuss (KA) schon eine Festschrift wert. Tatsächlich handelt es sich bei der 84seitigen, reich bebilderten und aufwändig hergestellten Chronik um eine ganz besondere Familiensaga. Stolz sind die Unterbacher auf ihren Karneval. Einer der vielen Gründe ist, dass der KA mit fast allen Vereinen in diesem alten Düsseldorfer Stadtteil eng vernetzt ist. Jeder kennt jeden oder kennt welche, die jeden kennen.

Präsident Ulrich Stolzenberg, Jochem Schulte - Präsident der Ex-Prinzen und Pressesprecher Martin Beier (v.l.) sind stolz auf die Festschrift der Unterbacher Karnevalisten.

Mit ihrer Festschrift "Karneval von 1957 – 2011" wollen die Karnevalsfreunde deutlich machen, dass der Frohsinn zur 5. Jahreszeit zwar zentraler Auftrag ist, die Fürsorge für Unterbach als "Dorfgemeinschaft" ist den KA-Mitgliedern aber mindestens genau so wichtig. Angefangen hat es 1957, als ein Freundschaftsspiel der Sportler des SC Unterbach gegen die Männer der Freiwilligen Feuerwehr organisiert wurde. Die Fußballer spielten in weißen Nachthemden, die Feuerwehr-Männer in ihren Uniformen mit Spritze.
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