11    Jun 20130 Kommentare

Familiengeschichte: Mayflower und vieles mehr!

Es gibt verschiedene Wege, sich mit dem Virus der Ahnenforschung anzustecken. Die Nutzerin von MyHeritage Melva Jo Wright aus Florida (USA), übernahm die Forschung ihrer Tante mütterlicherseits (Geraldine Martinez), als sie im Jahre 2004 verstarb.

Die vier Schwestern ihrer Tante halfen mit der Forschung und sie bekamen jeweils eine Mappe der Familiengeschichte von ihrer Schwester.

Die mütterlichen Urgroßeltern von Melva Jo und ihre Familie: Norval Smith Channing (1878-1955) und Amanda Catherine (Pyle) Channing. Ihre Großmutter Rebecca (Channing) Lytle (ganz links).

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24    Mai 20130 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Axel Bohl

Axel Bohl

Wir freuen uns, heute eine schöne Familiengeschichte von einem unseren Nutzer präsentieren zu dürfen: Heute erzählt uns Herr Axel Bohl, wie er durch einen Zeitungsartikel zu der Ahnenforschung gekommen ist!

Wenn ihr ebenfalls eurer Familiengeschichte oder ein Teil davon mit uns teilen möchtet, dann schreibt bitte eine E-Mail an: stories@myheritage.com.

Viel Spaß beim Lesen!

"Mein Name ist Axel Bohl, ich wurde im Jahr 1944 im damaligen Wesermünde geboren, dem heutigen Bremerhaven. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Witten/Ruhr, Düsseldorf und Stuttgart. Bedingt durch diverse Arbeitsstellen-Wechsel meines Vaters.

Seit 1958 lebe ich im Südwesten, bin aber nach wie vor sehr mit meiner eigentlichen Heimat dem Rheinland verbunden. Ich bin Einzelkind, im Gegensatz zu meinen Eltern und weiteren Vorfahren. Nach der Schule habe ich eine Lehre zum Baustoff-Kaufmann begonnen, und insgesamt nach 50 Jahren Tätigkeit in dieser Branche, meinen ‚wohlverdienten Ruhestand’ begonnen. Im Frühjahr 1975 lernte ich in Stuttgart meine aus Kärnten stammende Frau kennen, die ich im Oktober desgleichen Jahres dann geheiratet habe.

Zur Ahnenforschung kam ich im Jahr 1978 durch einen Artikel in der Stuttgarter Zeitung, in dem über ein Wappenarchiv berichtet wurde. Bei einem Besuch in deren Räumlichkeiten, lernte ich den Geschäftsführer kennen, der sich als ein Kunde meines Arbeitgebers entpuppte. Nach einem ausführlichen Gespräch, bekam ich Hinweise, wie ich am einfachsten eine Ahnenliste erstellen konnte. Da mein Vater immerhin 94 Jahre alt geworden ist, habe ich durch ihn schon einiges erfahren können.

Mein Vater hatte in den 30er Jahren mit einem seiner Brüder eine Ahnentafel erstellt, die wohl bis ca. 1550 reichte, jedoch leider im Krieg verloren ging, nachdem meine Eltern zweimal total ausgebombt worden sind, und nichts, aber auch gar nichts haben retten können.

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4    Mai 2013Ein Kommentar

Familiengeschichte: Günter Schröder

Günter Schröder

Nach langer Zeit haben wir heute wieder eine schöne Familiengeschichte für euch. Seit 2004 betreibt Günter Schröder Ahnenforschung und erst seit ein paar Wochen ist er bei MyHeritage tätig. Herr Schröder erzählt heute, wie er seine Forschung organisiert und wie er seine Familie über die Ergebnisse seiner Forschung informiert.

Viel Spaß beim Lesen!

"Mein Name ist Günter Schröder.  Mein Alter: 78 Jahre. Geboren bin ich in Weimar. Bei Carl Zeiss in Jena habe ich Feinmechaniker gelernt. Nach meinem Studium war ich im Vermessungswesen tätig.

Leider habe ich MyHeritage erst vor ein paar Wochen entdeckt. Nun freue ich mich auf weitere Forschungsergebnisse.

Unsere Familie erforsche ich seit 2004. Zu meinem Geburtstag schenkten mir meine 4 Söhne die Kopie der Geburtsurkunde meines Opas, also ihres Ur-Opas, mit der Bemerkung: Du bist Rentner und hast Zeit. Wir würden gern wissen, wer unsere Vorfahren waren.

Natürlich habe ich zugesagt, ohne zu ahnen, was daraus wird. Heute in 2013, also 9 Jahre später, haben wir eine Familienchronik von mehreren hundert Blättern und zum Teil eine Übersicht über die Familien von 9 Generationen.
Zu unsrer Chronik muss ich noch bemerken, dass sie nicht stammbaum-, sondern familien-orientiert ist.

Mein Ziel ist es, eine Familiendokumentation über das Leben unserer Ahnen und der heute lebenden Familien zu erstellen. So entsteht ein Einblick in die vergangenen ca. 300 Jahre. Sie wird weiter wachsen, denn meine Enkel sind schon sehr interessiert und helfen eifrig.

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9    Apr 20137 Kommentare

Ein Blick in die Geschichte: Familienbilder

Eure Großmutter hat/hatte eins. Ebenfalls eure Mutter. Und ich wette, ihr habt auch eins.

Auf einem Regal, im Keller, auf dem Dachboden: Irgendwo habt ihr bestimmt eine Art von Behälter.

Es kann eine alte Metallbox sein, die früher mal Plätzchen enthielt, ein alter Schuhkarton oder eine Hutschachtel, eine moderne Kunststoffdose mit einem Schnappdeckel oder sogar eine einfache Plastiktüte, die man in eine Schublade steckt.

Der Inhalt variiert: Getrocknete Blumen, Postkarten aus dem Urlaub, Geburtstagskarten, Briefe und schöne alte Bilder. Falls dies eure persönliche Sammlung ist, dann kennt ihr wahrscheinlich, wer die Menschen drauf waren, als die Bilder aufgenommen wurden.

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3    Apr 2013Ein Kommentar

Familiengeschichte auf der Kirmes?

Am Wochenende war es wieder so weit: Wie wir immer zu Ostern oder um Weihnachten machen, sind wir auch an diesem Samstag auf die Kirmes gegangen. Diesmal mit Schwiegervater und unseren Kindern. Dabei haben wir uns über die Attraktionen von heute und damals unterhalten und es war sehr passend, als wir eine Fotoausstellung mitten auf der Kirmes gefunden haben, die Fotos von Kirmessen in Nordrhein-Westfalen zeigte.

Da ich neugierig wurde, seit wann es Kirmessen gibt, teile ich hier mit euch, was ich über diese uralte Veranstaltung gefunden habe.

Die Kirmes hat eine lange Tradition. Der Begriff 'Kirmes' geht auf das mittelhochdeutsche "Kirmesse" beziehungsweise "Kirchweihfest" zurück, das aus "Kirchmesse" entstanden ist. An diesem Tag gedachte man früher der Einweihung der jeweilige Dorfkirche. Spätestens im 12. Jahrhundert hat sich parallel zum Kirchenfest auch eine weltliche Veranstaltung gebildet - mit Warenhändlern, Artisten und Schaustellern.

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25    Mrz 20130 Kommentare

Familiengeschichte: Anne Frank

Wir betonen immer wieder, dass Dachboden und Keller fantastische Orte für eine Entdeckungsreise sind und dass man die Chance nicht versäumen sollte, den Dachboden oder Keller älterer Familienmitglieder (natürlich mit deren Erlaubnis) zu durchsuchen.

Genau das wurde auf einem Baseler Dachboden in der Herbstgasse gemacht, wo einst die halbe Familie von Anne Frank wohnte: Briefe, Fotos, Postkarten und Tagebücher der Familie Frank wurden so gefunden. In diesem Haus, wo sich die Familie Frank, die sonst über ganz Europa verstreut war, alljährlich traf, lebt heute noch Anne Franks Cousin Buddy Elias mit seiner Frau Gerti.

Die Anne-Frank-Biografin und Tagebuch-Übersetzerin Mirjam Pressler wurde infolge dieser Entdeckung gebeten, die Geschichte der Familie zusammenzuschreiben. So ist das Buch "Grüße und Küsse an alle" entstanden, eine Familienchronik, die nicht nur 200 Jahre Zeit- und Alltagsgeschichte erzählt, sondern auch, wie die jüdische Familie von den Nazis in ganz Europa versprengt wurde.

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20    Mrz 20132 Kommentare

Fotos: Familienbilder früher und heute

Fotografien sind eine große Inspiration und eine Chance, Gemeinsamkeiten zwischen Familienmitgliedern aus der Vergangenheit und Gegenwart zu finden.

Die argentinische Fotografin Irina Werning hat eine Fotoreihe unter dem Motto "Zurück in die Zukunft" erstellt, indem sie uns einen neuen Weg zeigt, um fotografische Erinnerungen zu erkunden und zu bewahren.

Eine Reise in die Vergangenheit - von Irina Werning

Wie so viele von uns liebt auch Irina alte Fotografien und Familienerinnerungen. Sie hat die Vision, beides zu kombinieren, indem sie alte Fotos aus der Kindheit oder aus der Vergangenheit rekonstruiert. Sie wiederholt die gleichen Personen in den gleichen Situationen in einem neuen "alten" Foto.

Zusammen gezeigt, rufen die Bilder Erinnerungen an die Familiengeschichte wach. Das Leben von früher wird in der Gegenwart lebendig und verknüpft die Erinnerungen aus unserer Kindheit mit den Erfahrungen im Erwachsenenalter.

Habt ihr schon versucht, ein aktuelles Foto mit einer Vintage-Optik zu versehen? Wenn ja, dann teilt eure Fotos bitte mit uns, entweder unten in den Kommentaren, auf unserer Facebook-Seite, Twitter oder Google+.

6    Feb 20130 Kommentare

Ahnenforschung:Was habt ihr auf eurem Dachboden?

Sind Dachboden und Keller nicht fantastische Orte für eine Entdeckungsreise?

Vor kurzem haben wir ein Bild im Facebook veröffentlicht, das, obwohl einfach, sehr faszinierend wirkte. Es war eine schlichte Nähmaschine, eine antike Nähmaschine sollte man vielleicht dazu sagen, aber es reichte, um viele Erinnerungen der Nutzer hochkommen zu lassen. Wir bekamen viele Kommentare, wie die Nähmaschine eine große Bedeutung für die Familie hatte:

"Das könnte meine Nähmaschine sein, hab sie 1972 von meiner Mama bekommen, dann wurde sie nach Texas transportiert, danach ging sie wieder zurück nach Deutschland. 7 Jahre später war sie in Virginia. Dann im Jahr 2000 wohnte sie in Maryland. Jetzt steht sie seit 2006 in Manassas Virginia. Sie war mal ein Tisch für ein Aquarium, daher der schlechte Zustand den es ist ausgelaufen. Ein bisschen Öl und ne neue Nadel und sie ist wieder die alte." (Ursula R.)

Und dadurch kann man sehen, wie ein Gegenstand oft eine viel größere Bedeutung hat für diejenigen, die die Geschichte, die dahinter steckt gut kennen. Darüber haben wir auch berichtet in diesem Blogpost hier.

Aber wo finden wir diese Objekte? Sie sind oft nicht allzu weit weg. Wir finden oft wahre Schätze im Keller oder Dachboden. Ich kenne das aus eigener Erfahrung: Mit meiner kleinen Familie bin ich schon 3 mal umgezogen. Das erste Mal habe ich alles, was ich nicht mehr wirklich brauchte, gut sortiert und vieles weggeschmissen. Beim zweiten Umzug habe ich einen oder zwei Kartons mit dem Titel "Keller" eingepackt. Beim dritten Umzug waren die Keller-Kartons genauso wie beim 2. Umzug. Ich habe mir nicht einmal die Mühe gemacht, sie auf zumachen, aber wegschmeißen kam nicht in Frage. Sie waren dazu viel zu wertvoll...

Und bei wie vielen Familien geht es nicht genau so? Sie haben so viele Sachen auf dem Dachboden oder im Keller, die sie nicht gerade brauchen, aber, die schon einen großen Wert haben... Vielleicht sind es alte Briefe oder Zeitungen, Dokumente der Ahnen, Fotos, alte Möbelstücke, Kunstobjekte, Bilder und Gemälde oder Kleidungstücke.

Man sollte die Chance nicht versäumen, den Dachboden oder Keller durchzusuchen. Vor allem den von älteren Familienmitgliedern, natürlich mit deren Erlaubnis ;-) Vielleicht findet ihr Tagesbücher, Briefe, Fotos oder eine Urkunde. In alten Kartons oder Schubladen findet ihr eventuell Bücher, Postkarten, Karten, alte Zeitungen, eine Bibel und vieles mehr.

Was habt ihr auf eurem Dachboden?

30    Jan 20132 Kommentare

Familienforschung und Hochzeit: Wie man beides kombinieren kann

Bild: Ashley Gilreath

Unser Kollege Javier, aus dem spanischen Blog von MyHeritage, hat vor kurzem von einer wunderschönen Geschichte berichtet, wie man Ahnenforschung mit einem Hochzeitsfest verbinden kann.

Wer gerade denkt, wir erzählen jetzt, wie man seine Verwandten während der Feiern über die Ahnen ausfragen kann, der irrt. Wir möchten zeigen, wie man die Ahnen an einem der wichtigsten Tagen eines Lebens ehren kann: dem Hochzeitstag.

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28    Jan 20133 Kommentare

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen

Diesen Spruch kenne ich in mindestens drei Sprachen, weil es kaum was menschlicheres gibt, als die Lust, Dinge, die wir nicht erledigen möchten, auf morgen zu verschieben.

Aber so eine Haltung, wenn wir von Ahnenforschung sprechen, kann extrem ungünstig sein.

Ich beobachte es immer wieder: Freunde, Nutzer oder Bekannte erstellen einen Stammbaum. Sie tragen die ersten Namen ein und sind erstmal begeistert, dass sie endlich für die Erhaltung der eigenen Familiengeschichte beitragen. Aber dann lassen sie die Dinge für später liegen, die sie nicht für so dringend halten - die Dokumentation zum Beispiel. Sie fügen vielen Namen hinzu, aber kein Datum, kein Foto, keine Urkunde. Dabei sind gerade diese vielen Einzelheiten, die die Familiengeschichte richtig lebendig und spannend machen.

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