15    Aug 2012Ein Kommentar

Genealogie: Stammbaum – wofür?

Diese Frage wird mir häufig gestellt, wenn ich mal meine Verwandschaft um Hilfe für die Vervollständigung meines Stammbaums bitte. Die Mitglieder meiner Familie finden die Idee von einem Baum zwar nett und interessant, aber sich Zeit zu nehmen, um die Richtigkeit der Daten zu prüfen, finden sie oft langweilig.

Aber gerade am Anfang ist die Hilfe der Familie unerlässlich. Man muss Fotos, wichtige Urkunden, alte Briefe und Dokumente sammeln, um so viel Information wie möglich zu gewinnen. Und hinterher braucht man selbstverständlich Hilfe, vor allem von älteren Familienmitgliedern, um alles richtig zu bewerten und einzuordnen.

Also, Genealogieanfänger, heute ist unser Beitrag euch gewidmet. Was kann man also sagen, um die Familie zu motivieren und zu überzeugen, damit man die Hilfe bekommt, die man unbedingt braucht?

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14    Aug 20122 Kommentare

Genealogie: Wieso sind Frauen schwieriger zu finden?

Laut einem Artikel der Zeitschrift News OK ist es schwieriger, weibliche Vorfahren aufzuspüren als männliche.

Grund dafür seien vor allem Namensänderungen nach der Eheschließung, aber auch fehlende Stimm- und Eigentumsrechte spielen eine Rolle. Somit sind wenige Dokumente mit relevanten Informationen vorhanden, und es ist komplizierter, Verbindungen zwischen vorhandenen Dokumenten und Informationen vor der Eheschließung (und Namensänderung) zu finden.

All das macht das Aufspüren der weiblichen Familienmitglieder schwieriger.

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7    Aug 20122 Kommentare

MyHeritage: Familiengeschichte mit Herausforderungen

Sylvia Baker

Es gibt verschiedene Gründe, warum man nach den eigenen Wurzeln sucht. Die Australierin Sylvia Baker, 62, hatte sehr besondere Gründe, Fragen zu stellen, wie sie in unserem englischen Blog über ihre Forschung erzählt.

Geboren als Wilhelmina Cornelia Steeneveld in Delft, Holland, ist Sylvia 1957 nach Australien ausgewandert. Sie lebte zunächst in Matraville, NSW und fünf Jahren später zog sie nach Montrose, Victoria. Nach der Pensionierung zog die ehemaligen Buchhalterin erneut um, diesmal nach Manjimup, Western Australia.

Sie war mit Lambertus Tip verheiratet und sie hatten zwei Söhne: Angus (Wayne) und Jeffrey (schon vestorben).

Ihre Eltern führten leider keine glückliche Ehe und sie ließen sich scheiden. 1968 fuhr sie in Urlaub und traf einen Freund - Lambertus. Als sie zurück nach Hause fuhr, kam er hinterher. Nach wenigen Monaten waren sie verlobt, heirateten (1969) und hatten 2 Söhne - 1970 und 1971 geboren. Sie zogen von Victoria nach Perth um, wo sie ein Haus kauften und die Kinder großzogen.

Warum bekam sie Interesse an ihrer Familiengeschichte?

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30    Jul 2012Ein Kommentar

Sommertipps für die Kinder: Familienforschung

Jetzt, dass die Sommerferien wirklich bundesweit angelaufen sind, fragen sich bestimmt viele Eltern, Großeltern oder Betreuungspersonen: was machen wir mit den Kindern?

Wir haben ja letzte Woche gezeigt, wie man mit der Familienforschung sehr früh anfangen kann. David Krüger ist selbst auf der Idee gekommen, über seine Familie zu recherchieren. Aber was können wir tun, damit die Kinder Genealogie interessant finden?

Hier sind unsere 7 Vorschläge:

1- Oma, Opa oder die engsten Familienangehörige besuchen. Davor den Kindern kurze Geschichte oder Anekdoten über die jeweilige Person erzählen, um Interesse zu erwecken. Kinder finden Geschichten, die so anfangen unglaublich spannend: "Deine Oma hatte früher unglaublich viele Haustiere gehabt..." oder "Opa hatte immer schlechte Laune bis auf einmal...".

2- Andere Familienmitglieder besuchen, die weiter weg wohnen und die Verbindung zwischen ihnen und den Kindern erklären. Wichtig ist es auch die Kindern zu ermutigen, Fragen zu stellen.

3- Historische Städte besuchen. Macht einfach einen Spaziergang. Ihr könnt zeigen, wo die Mama zur Schule gegangen ist, oder wo die Oma gelebt hat und wo die besten Kuchen der Stadt zu finden waren.

4- Ein Museumsbesuch einplanen. Erklärt den Kindern, warum Geschichte wichtig ist und versucht alles lebendiger und vertrauter zu machen. Es gibt einen Unterschied zwischen: "Viele Familien sind nach Amerika ausgewandert" und " Dein Großonkel Robert war 4 Wochen in einem riesigen Schiff mit 2300 anderen Fahrgäste  mit nichts in der Tasche, außer einer Adresse und 20 Dollar, als er nach Amerika gefahren ist".

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19    Jul 201214 Kommentare

Meine Familiengeschichte: David Krüger

David Krüger

David Krüger ist 15 Jahre jung. Seit zwei Jahren ist er aktiv dabei, seinen eigenen Stammbaum auf MyHeritage zu vervollständigen. Mit nur 13 Jahren hat er mit seiner Forschung angefangen, in einem Alter, wo sich die meisten Jungs eher für die Welt da draußen interessieren, als für die eigenen Wurzeln.

Angefangen hat alles 2010, als ich einfach mal aus Spaß bei Google meinen Nachnamen eingegeben und mir ein wenig die Seiten darüber angeschaut habe. Ich entdeckte ein Bild, auf dem sich ein Baum mit vielen Ästen befand und darunter Personennamen standen. Unter dem Bild stand ein kleiner Text: "Meine Vorfahren, ermittelt durch einen Ahnenforscher". "Das schaut ja interessant aus", dachte ich und klickte weiter. Dabei entdeckte ich immer mehr faszinierende Informationen über diese "Ahnenforschung".

Ich ging zu meiner Mutter und fragte sie, wer eigentlich meine Großeltern genau waren und schrieb mir gleich die Geburts - und Sterbedaten auf. Als ich sie nach meinen Urgroßeltern fragte, war schon kein Platz mehr auf meinem Zettel, also ging ich schnell an den PC und suchte nach einer Möglichkeit, diese Daten online darzustellen, sodass ich eine übersichtliche Ansicht habe, die ich (als damals 13 Jähriger) gut verstehe.

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10    Jul 2012Ein Kommentar

Umfrage: Dein interessantester Fund

In der Familienforschung geht es überwiegend um die Entdeckung bisher unbekannter Informationen.

Die meiste Zeit konzentrieren wir uns auf das Finden interessanter Fakten und Hinweise über Familienangehörige in den verschiedensten Unterlagen. Manchmal, machen wir aber eine unglaubliche Entdeckung, die uns etwas völlig Neues und Unerwartetes offenbart.

Wir möchten daher in unserer dieswöchigen Umfrage mehr über die unglaublichsten, erstaunlichsten Funde erfahren, die ihr durch eure Recherche erkunden durftet. Macht mit!


21    Jun 20123 Kommentare

Interview mit Detlef Plaisier

Detlef Plaisier, Jahrgang 1958, kommt ursprünglich aus Hannover in Niedersachsen und ist 2006 in die Messe- und Buchstadt Leipzig gekommen – nicht der Liebe, sondern der Arbeit wegen. Hier führt er jetzt ein Journalistenbüro mit Mitarbeitern. Auch ist er der Autor des neuen genealogischen Blogs baerenforschung.

MH: Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung entstanden? Was fasziniert Sie daran?

DP: Ich bevorzuge das Wort „Familienforschung“. Geweckt wurde mein Interesse durch Ahnenpässe im Haus meines Onkels im Emsland. Anhand meiner Korrespondenz kann ich nachverfolgen, dass ich 1981 die ersten Suchanfragen geschrieben habe. Damals gab es noch keine Datenbanken im Internet, und so wurde jede Urkunde fein säuberlich aus der Ursprungsquelle abgeschrieben und einzeln in Rechnung gestellt. Eine Urkunde kostete damals sechs Mark.

Ich werde oft gefragt, was an Familienforschung so fesselnd ist. Das sei doch nicht mehr als das Sammeln von Daten aus alten, staubigen Kirchenbüchern; dazu noch von Personen, die seit Jahrhunderten der Erinnerung ihrer Angehörigen entrissen sind.
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1    Jun 201213 Kommentare

“Seit über dreißig Jahre suche ich meinen Vater!”

Letztes Jahr im Oktober waren alle Mitarbeiter von MyHeritage aus dem Häuschen. Eine 30jährige Suche nach einem Familienangehörigen wurde mit Hilfe unserer Seite beendet! Wir sind sehr stolz darauf den Halbgeschwistern, Anna und Ronald, das Wiederfinden ermöglicht zu haben.

Gudrun Giesemann - sucht seit über 30 Jahren nach ihrem Vater

Wir hoffen nun sehr, dass es bei Gudrun auch einen Happy End geben wird, denn auch sie sucht seit über 30 Jahren ihren leiblichen Vater! Viel unternommen hat sie schon, jedoch ohne Erfolg. MyHeritage.com scheint nun ihre letzte Hoffnung zu sein... Wir bitten daher alle unsere Nutzer um Hilfe. Jeder kleinster Hinweis könnte für Gudrun von Bedeutung sein!

Hier kurz einmal die Geschichte über ihren Vater:

"Ich bin schon über 30 Jahre auf der Suche nach meinen leiblichen Vater, den ich nicht kenne. Er selbst weiß vielleicht auch gar nicht, dass es mich gibt! Meine Mutter ist leider 1989 verstorben, sie sagte, dass er SIDNEY oder SYDNEY SMITH hieß. Leider gibt es ja so viele Schreibweisen dieses Namens...

Vielleicht ist er auch schon verstorben, aber wie jeder weiß: die Hoffnung stirbt zuletzt!
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20    Feb 20120 Kommentare

Vortrag: Steuerlisten erzählen aus der Vergangenheit

Überleben in einer schweren Zeit – Was alte Steuerlisten noch über unsere Vorfahren im Kirchspiel Krapendorf erzählen“ heißt ein Vortrag, den Gerold Diers (Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde) am Donnerstag, 8. März, 19.30 Uhr, im Sitzungssaal des Cloppenburger Rathauses hält. Der Eintritt ist frei.

Die Folgen des 30-jährigen Krieges (1618 bis 1648) lassen sich noch heute aus alten Steuerregistern ablesen. Die Listen erfassten alle Dörfer des damaligen Kirchspiels Krapendorf: Lankum, Tegelrieden, Warnstedt, Nutteln, Kneheim, Nieholte, Stapelfeld, Vahren, Schmertheim, Ambühren, Stalförden, Stedingsmühlen, Resthausen, Varrelbusch und Bethen, einschließlich Garrel und darüber hinaus auch die Dörfer Lüsche und Sevelten.

Was diese steuerlichen Unterlagen auch über die Bewohner und deren Lebensumstände vor fast 400 Jahren preisgeben, ist Inhalt eines Vortragsabends, zu dem der Heimatverein Cloppenburg gemeinsam mit dem familienkundlichen Arbeitskreis im Heimatbund Oldenburger Münsterland und der Olden-burgischen Gesellschaft für Familienkunde einlädt.

Wenn ihr also Lust und Zeit habt, seit ihr herzlich zum  Vortrag eingeladen. ;-)

Quelle: nwzonline.de

8    Feb 20120 Kommentare

Buch-Tipps: Top Ten Bücher für eine leichte Ahnenforschung

Wir haben uns umgechaut und stellen heute unsere top ten der hilfreichsten Bücher für die Ahnenforschung vor. Solltet ihr andere Exemplare kennen, die eurer Meinung nach in dieser Liste fehlen, schreibt bitte ein Kommentar. Wir und die restlichen Leser sind sehr dankbar. :-)

1. "Familienforschung leicht gemacht: Anleitungen, Methoden, Tipps"
Piper Verlag 2006, ISBN 978-3-492-24606-4

2. "Familien- und Ahnenforschung: Hilfe für den Einstieg und Recherchemethoden - Erstellen eines Stammbaums - Familienforschung im Internet"
Bernd Bruckner, Heyne Bücher, ISBN 978-3-641-03264-7

3. "Abenteuer Ahnenforschung. Das praktische Handbuch für Einsteiger und Profis"
Eike Pies, Brockhaus Verlag 1994, ISBN 978-3-930132-01-0

4. "Alte Kirchenbücher richtig lesen. Hand- und Übungsbuch für Familiengeschichtsforscher"
Roger P. Minert, Brockhaus 2004, ISBN 978-3-930132-25-6
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