9    Nov 20120 Kommentare

Wer ist wichtiger: Papa oder Mama?

Braucht ein Kind eins oder beide Elternteile, um glücklich zu werden? Wer ist wichtiger für ein Kind: die Mutter oder der Vater?

Laut einer neuen Studie (in englischer Sprache) von Forschern der University of Iowa ist die Bindung zu dem Vater genau so wichtig wie die Bindung zu der Mutter.

Die Studie ergab auch das, was Familien immer gewusst haben: die Bindung zwischen Kindern und Eltern während der frühen Kindheit ist ausschlaggebend für glückliche und sozial kompetente Menschen.

Kinder, die eine enge Beziehung zu einem Elternteil haben, egal ob Vater oder Mutter oder beide, haben weniger Verhaltensprobleme, wenn sie in die Schule kommen.

Überraschend ist aber, dass Kinder, die eine enge Bindung zu beiden Elternteilen hatten, nicht noch zusätzliche Vorteile im Vergleich zu Kindern hatten, die Bindung zu nur einem Elternteil besitzen. Die Forscher betonen: "Viele Personen denken, dass der Vater nicht gut genug sei, um die primäre Bezugsperson des Kindes zu sein. Unsere Daten beweisen aber das Gegenteil".

Was ist eure Meinung? Seid ihr damit einverstanden? Habt ihr einen alleinerziehenden Vater in eurer Familie?

17    Sep 20124 Kommentare

Gefällt mir

Manche lieben es, manche hassen es. Aber ganz so ohne Meinung ist ja keiner, denn mit knapp 1 Milliarde Mitglieder ist Facebook ja kaum zu übersehen.

Das soziale Netzwerk ist aber schon lange nicht mehr nur für junge Leute bestimmt. Vor kurzem wurde bekannt gegeben, wer die älteste Teilnehmerin Facebooks ist: Florence Detlor mit 101 Jahren.

Und die Amerikannerin ist keine Einzelgängerin. Viele ältere (und jüngere) Menschen nutzen Facebook, um alte Freunde wiederzufinden und um Familienmitglieder, die man aus den Augen verloren hat, wieder zu kontaktieren.

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10    Sep 20120 Kommentare

Rätsel in der Familiengeschichte – wie löst man sie?

Sehr beliebt bei vielen von uns ist die Sendung "Spur der Ahnen". Darin werden gemeinsam mit den Familienforschern spannende Geschichten über die Vorfahren ergründet, die im Familienkreis seit Jahren erzählt werden, von denen aber niemand mehr genau weiß, ob sie wirklich stimmen oder nicht.

Aber was kann man tun, wenn die Rätsel in der eigenen Familien sind, aber niemanden zur Seite steht, um Tipps zu geben, was man nun machen sollte?

Das ist das Thema eines Artikels, der letzten Monat in der Zeitung International Herald Tribune zu lesen war.

Die Authorin gibt uns ein paar Ideen, nicht nur, um Fakten über die eigene Familie zu finden, aber auch Tipps, damit Geburtsurkunde & Co. als spannendes Material für Generationen fungieren.

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24    Aug 20125 Kommentare

Dominik Dommer: Mein interessantester Fund – Teil II

Unsere Zeit in Bytów war für alle Mitgereisten eine schöne Erfahrung. Wir sind häufig sehr herzlich aufgenommen worden und hatten interessante Gespräche mit den heutigen Bewohnern der Gegend.

Meiner Tante Hiltraut konnte ich noch einen Wunsch erfüllen. Etwa 30km südwestlich von Bytów liegt der kleine Ort Lakie (früher: Lonken/Kr. Schlochau), aus dem unsere Vorfahren ursprünglich stammen. Bei meinem letzten Besuch zeigte mir ein hilfsbereiter Anwohner einen alten, durch die Russen zerstörten, im Wald liegenden Friedhof. Wir konnten noch zwei alte Grabsteine finden und als wir sie umdrehten, konnten wir meinen Familiennamen Dommer darauf lesen. Diese Grabsteine konnte ich diesmal meiner Familie zeigen. Es war ein Moment, der wohl für alle bewegend war.

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23    Aug 20123 Kommentare

Dominik Dommer: Mein interessantester Fund – Teil I

Dominik Dommer vor einem der schönen Seen in der Umgebung Lonkens

Vor ein paar Wochen haben wir hier im Blog und in Facebook gefragt, was euer interessantester Fund bei eurer Familienforschung bis jetzt war. Viele haben neue Familienmitglieder gefunden, andere haben Fotos, Briefe oder gar Testamente, aber Dominik Dommer hatte etwas äußerst wichtiges gefunden: einen Ahnenpass, mit dem eine Familienzusammenführung nach 5 Jahren Suche gelungen ist.

Wir sind natürlich sehr neugierig geworden und haben nachgefragt, wie das genau passiert ist. Jetzt haben wir hier die Geschichte für euch. Heute werden wir berichten, wie er zu seinem Ahnenpass gekommen ist. Morgen erzählen wir weiter, wie seine Familie einen bewegenden Moment auf dem Friedhof erlebt hat und, wie er mit SmartMatches entfernte Verwandte in Brasilien entdeckte.

Viel Spaß beim Lesen!

"Vor etwa 5 Jahren habe ich bei meinem Vater die von einer Großcousine erstellte Familienchronik angeschaut. Ich fand es gleich faszinierend zu sehen, wie die eigene Familiengeschichte mit der allgemeinen Geschichte Deutschlands verknüpft ist. Und ich fragte mich, ob ich mit Hilfe des Internets noch mehr über meine Vorfahren erfahren könnte. So wurde mein Interesse an der eigenen Familiengeschichte geweckt. Ein Hobby, was mich bis heute nicht mehr los gelassen hat.

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15    Aug 2012Ein Kommentar

Genealogie: Stammbaum – wofür?

Diese Frage wird mir häufig gestellt, wenn ich mal meine Verwandschaft um Hilfe für die Vervollständigung meines Stammbaums bitte. Die Mitglieder meiner Familie finden die Idee von einem Baum zwar nett und interessant, aber sich Zeit zu nehmen, um die Richtigkeit der Daten zu prüfen, finden sie oft langweilig.

Aber gerade am Anfang ist die Hilfe der Familie unerlässlich. Man muss Fotos, wichtige Urkunden, alte Briefe und Dokumente sammeln, um so viel Information wie möglich zu gewinnen. Und hinterher braucht man selbstverständlich Hilfe, vor allem von älteren Familienmitgliedern, um alles richtig zu bewerten und einzuordnen.

Also, Genealogieanfänger, heute ist unser Beitrag euch gewidmet. Was kann man also sagen, um die Familie zu motivieren und zu überzeugen, damit man die Hilfe bekommt, die man unbedingt braucht?

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14    Aug 20122 Kommentare

Genealogie: Wieso sind Frauen schwieriger zu finden?

Laut einem Artikel der Zeitschrift News OK ist es schwieriger, weibliche Vorfahren aufzuspüren als männliche.

Grund dafür seien vor allem Namensänderungen nach der Eheschließung, aber auch fehlende Stimm- und Eigentumsrechte spielen eine Rolle. Somit sind wenige Dokumente mit relevanten Informationen vorhanden, und es ist komplizierter, Verbindungen zwischen vorhandenen Dokumenten und Informationen vor der Eheschließung (und Namensänderung) zu finden.

All das macht das Aufspüren der weiblichen Familienmitglieder schwieriger.

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7    Aug 20122 Kommentare

MyHeritage: Familiengeschichte mit Herausforderungen

Sylvia Baker

Es gibt verschiedene Gründe, warum man nach den eigenen Wurzeln sucht. Die Australierin Sylvia Baker, 62, hatte sehr besondere Gründe, Fragen zu stellen, wie sie in unserem englischen Blog über ihre Forschung erzählt.

Geboren als Wilhelmina Cornelia Steeneveld in Delft, Holland, ist Sylvia 1957 nach Australien ausgewandert. Sie lebte zunächst in Matraville, NSW und fünf Jahren später zog sie nach Montrose, Victoria. Nach der Pensionierung zog die ehemaligen Buchhalterin erneut um, diesmal nach Manjimup, Western Australia.

Sie war mit Lambertus Tip verheiratet und sie hatten zwei Söhne: Angus (Wayne) und Jeffrey (schon vestorben).

Ihre Eltern führten leider keine glückliche Ehe und sie ließen sich scheiden. 1968 fuhr sie in Urlaub und traf einen Freund - Lambertus. Als sie zurück nach Hause fuhr, kam er hinterher. Nach wenigen Monaten waren sie verlobt, heirateten (1969) und hatten 2 Söhne - 1970 und 1971 geboren. Sie zogen von Victoria nach Perth um, wo sie ein Haus kauften und die Kinder großzogen.

Warum bekam sie Interesse an ihrer Familiengeschichte?

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30    Jul 2012Ein Kommentar

Sommertipps für die Kinder: Familienforschung

Jetzt, dass die Sommerferien wirklich bundesweit angelaufen sind, fragen sich bestimmt viele Eltern, Großeltern oder Betreuungspersonen: was machen wir mit den Kindern?

Wir haben ja letzte Woche gezeigt, wie man mit der Familienforschung sehr früh anfangen kann. David Krüger ist selbst auf der Idee gekommen, über seine Familie zu recherchieren. Aber was können wir tun, damit die Kinder Genealogie interessant finden?

Hier sind unsere 7 Vorschläge:

1- Oma, Opa oder die engsten Familienangehörige besuchen. Davor den Kindern kurze Geschichte oder Anekdoten über die jeweilige Person erzählen, um Interesse zu erwecken. Kinder finden Geschichten, die so anfangen unglaublich spannend: "Deine Oma hatte früher unglaublich viele Haustiere gehabt..." oder "Opa hatte immer schlechte Laune bis auf einmal...".

2- Andere Familienmitglieder besuchen, die weiter weg wohnen und die Verbindung zwischen ihnen und den Kindern erklären. Wichtig ist es auch die Kindern zu ermutigen, Fragen zu stellen.

3- Historische Städte besuchen. Macht einfach einen Spaziergang. Ihr könnt zeigen, wo die Mama zur Schule gegangen ist, oder wo die Oma gelebt hat und wo die besten Kuchen der Stadt zu finden waren.

4- Ein Museumsbesuch einplanen. Erklärt den Kindern, warum Geschichte wichtig ist und versucht alles lebendiger und vertrauter zu machen. Es gibt einen Unterschied zwischen: "Viele Familien sind nach Amerika ausgewandert" und " Dein Großonkel Robert war 4 Wochen in einem riesigen Schiff mit 2300 anderen Fahrgäste  mit nichts in der Tasche, außer einer Adresse und 20 Dollar, als er nach Amerika gefahren ist".

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19    Jul 201214 Kommentare

Meine Familiengeschichte: David Krüger

David Krüger

David Krüger ist 15 Jahre jung. Seit zwei Jahren ist er aktiv dabei, seinen eigenen Stammbaum auf MyHeritage zu vervollständigen. Mit nur 13 Jahren hat er mit seiner Forschung angefangen, in einem Alter, wo sich die meisten Jungs eher für die Welt da draußen interessieren, als für die eigenen Wurzeln.

Angefangen hat alles 2010, als ich einfach mal aus Spaß bei Google meinen Nachnamen eingegeben und mir ein wenig die Seiten darüber angeschaut habe. Ich entdeckte ein Bild, auf dem sich ein Baum mit vielen Ästen befand und darunter Personennamen standen. Unter dem Bild stand ein kleiner Text: "Meine Vorfahren, ermittelt durch einen Ahnenforscher". "Das schaut ja interessant aus", dachte ich und klickte weiter. Dabei entdeckte ich immer mehr faszinierende Informationen über diese "Ahnenforschung".

Ich ging zu meiner Mutter und fragte sie, wer eigentlich meine Großeltern genau waren und schrieb mir gleich die Geburts - und Sterbedaten auf. Als ich sie nach meinen Urgroßeltern fragte, war schon kein Platz mehr auf meinem Zettel, also ging ich schnell an den PC und suchte nach einer Möglichkeit, diese Daten online darzustellen, sodass ich eine übersichtliche Ansicht habe, die ich (als damals 13 Jähriger) gut verstehe.

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