23    Feb 20160 Kommentare

Das Leben vor 100 Jahren

Als Genealoge weiß man wohl viel über seine Vorfahren, dennoch je weiter man zurück geht, desto schwieriger wird es, sich das Leben dieser vorzustellen. Was waren ihre größten Herausforderungen? Was waren ihre Sitten und Gewohnheiten? War das Leben früher schwieriger/einfacher als unsereins?

Die Theatergruppe Del Tura aus Florida hat eine sehr interessante amerikanische Lebens-Liste veröffentlicht, die das Leben von vor genau 100 Jahren darstellen soll. Schaut man sich diese Liste an, ist man teilweise überrascht, wie sich die Dinge in nur 100 Jahren so verändert haben.

Brooklyn 1916 (Quelle: Library of Congress)

Hier stellen wir euch einige Punkte aus der Liste vor. Was ist für euch besonders überraschend?

  • Die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern war nur 47 Jahre.
  • Kraftstoff für Autos wurde nur in Apotheken verkauft.
  • 14% der Haushalte verfügten über eine Badewanne.
  • Nur 8% der Häuser hatten einen Telefon.
  • Das höchste Gebäude der Welt war der Eiffelturm.
  • Amerikanische Arbeiter verdienten im Durchschnitt zwischen 200 und 400 Dollar im Jahr.
  • Über 95% aller Geburten waren Hausgeburten.
  • Ein halbes Kilo Zucker kostete 4 Cent, ein Dutzend Eier kosteten 14 Cent und ein halbes Kilo Kaffee kostete 15 Cent.
  • Die meisten Frauen haben ihre Haare nur einmal im Monat gewaschen. Und zwar mit Borax oder Eigelb.
  • Las Vegas hatte gerade mal 30 Einwohner.
  • Das war noch nicht erfunden worden: Eistee, Dosenbier und Kreuzworträtsel.
  • Es gab noch keinen Mutter- oder Vatertag.

Solche Details über das Leben unserer Vorfahren, geben uns eine klarere Vorstellung darüber, wie sie gelebt haben. Über SuperSearch könnt ihr noch mehr über eure Vorfahren und deren Leben erfahren.

Was meint ihr, wie das Leben in 100 Jahren aussehen wird? Schreibt uns ein Kommentar!

15    Feb 20164 Kommentare

Meine Familiengeschichte – Christa Löhr

Christa Löhr, geborene Petry, wurde am 24.12.1962 in einem kleinen Hunsrückdorf geboren. Ihre ganze Familie stammt hauptsächlich, ihres Wissens nach, vom Hunsrück und hier konzentriert sich auch ihre Suche nach neuen Familienmitgliedern und Quellen. Heute erzählt uns Christa ein wenig mehr über ihre Forschung. Viel Spaß beim Lesen!

Wie kommt man zur Ahnenforschung? So genau kann ich es gar nicht mehr sagen. Die Erzählungen meiner Mutter, das Interesse für Geschichte allgemein, die Freude am Finden alter Dinge, das Durchstöbern des Dachbodens, die alten Fotoalben, auch die Animation durch Freunde, die sich schon mit Ahnenforschung  beschäftigten, waren ganz sicher Gründe weshalb ich schon früh, Daten und Fotos gesammelt habe.

Irgendwann brauchte ich ganz dringend ein Medium um alle gesammelten Daten zu ordnen und aufzuschreiben. Ich habe mich für MyHeritage entschieden und habe etwa 2008 angefangen meinen Stammbaum, mit ca. 1000 Personen, zu erstellen. Ich war und bin immer noch begeistert, wie einfach und übersichtlich meine Ahnen und Familienmitglieder jetzt zu „verwalten“ sind. Außerdem habe ich eine Familienwebsite eröffnet und konnte so auch aus der Familie Mitstreiter gewinnen, die sich für die Ahnenforschung interessieren. Die Website ist super, hier können alle eingeladenen Mitglieder selbst ihre Erkenntnisse und Erforschungen in den Stammbaum eintragen. Hier kommt man mit neuen Familienmitgliedern ins Gespräch, man kann sich austauschen und vieles mehr.

Hochzeit meiner Großeltern Ida und Friedrich Petry, 1925 in Idar Oberstein.

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4    Feb 20164 Kommentare

Europas größte Familie

Ihr Nachname lautet Postigo. Zwanzig Personen tragen den Namen, alle aus der selben Familie. Die Familie Postigo ist Europas größte Familie. Erst kürzlich wurde die Familie aus Barcelona mit diesem Titel ausgezeichnet.

Rosa und José María Postigo haben sich entschieden 18 Kinder auf die Welt zu bringen, obwohl - wie die spanische Zeitung El Mundo berichtet - alle Schwangerschaften "schrecklich" gewesen sind und viele Babys angeborene Herzfehler haben.

Die Familie Postigo (Quelle: Familia Postigo-Pitch)

Allen Widrigkeiten zum Trotz und gegen den Rat der Ärzte füllten die Postigos ihr Zuhause mit Tränen, Lachen, Rennspielen, Freuden und Leiden. Kurz gesagt: mit dem wahren Leben. Jedes einzelne Kind macht die Mutter stolz: "es ist ein Geschenk. Meine Kinder sind die Quelle des Glücks." weiterlesen "Europas größte Familie" »

8    Jan 20160 Kommentare

Ehrenamtliche Mitarbeiter: ohne sie würden wir es nicht schaffen!

Bei MyHeritage geht es uns um die Verbindung von Familien auf der ganzen Welt, unabhängig von ihrer Sprache. Daher sind wir auch sehr stolz darauf, dass unsere Seite in 42 Sprachen zur Verfügung steht.

Dieser Erfolg ist aber nur möglich mit der Unterstützung unserer engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Wir bedanken uns hiermit ganz herzlich bei allen wunderbaren Übersetzern für diesen Erfolg. Sie alle krempeln die Ärmel hoch und widmen ihre Zeit und Fähigkeiten, um anderen zu helfen, die Familiengeschichte in der Muttersprache zu entdecken, zu bewahren und zu teilen!

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23    Dez 20150 Kommentare

5 Tipps, um eure Familienforschung zu teilen

Eure Familiengeschichte ist die Geschichte aller Familienmitglieder. Das klingt vielleicht nach Binsenweisheit, aber nur selten berücksichtigen wir die volle Bedeutung dieses Ausdrucks.

Wir erstellen unseren Stammbaum, wir recherchieren, wir sammeln Informationen über unsere Familie, aber was nun? Bleibt das nur für uns, auf dem Rechner? Unser Familienerbe mit anderen zu teilen ist ein Privileg und gleichzeitig eine Chance, weitere Informationen von unserer Verwandtschaft zu erhalten, so dass wir unsere Recherche bereichern und genauer machen.

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14    Dez 201557 Kommentare

7 einfache Schritte, um die Ahnenforschung voranzutreiben

Die Familienforschung steht hoch im Trend und bei vielen kommen wichtige Fragen auf: Wie fange ich meine Familienrecherche an? Wie kann ich am besten meine Ahnen suchen oder einen Stammbaum erstellen? Wie mache ich weiter, wenn ich schon alles aufgeschrieben habe, was ich weiß?

Wir haben heute eine Liste mit 7 Tipps für all diejenigen erstellt, die sich langsam an die Genealogie herantasten wollen, damit die Familienforschung auch gelingt. Wenn ihr schon eher zu den „alten Hasen“ gehört, dann teilt diese Liste mit euren Freunden!

Bildquelle: Pichost.me

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28    Okt 2015Ein Kommentar

Schickt uns eure Familiengeschichte…

… und mit etwas Glück gewinnt ihr ein Kindle!

Habt ihr etwas über eure Familie entdeckt, das ihr mit uns teilen möchtet? Wir würden sehr gerne mehr darüber erfahren!


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25    Okt 2015Ein Kommentar

Lisa Louise Cooke: Google-Tools für die Ahnenforschung verwenden

Heute präsentieren wir euch einen Gastbeitrag von Lisa Louise Cooke – Gründerin der Genealogy Gems, ein Ahnenforschungs- und Familienforschungsunternehmen. Sie ist Produzentin und Moderatorin des „Genealogy Gems Podcast“ – der beliebte online Ahnenforschungspodcast, sowie von „Family History_ Genealogy made easy“ (Familiengeschichte: Ahnenforschung leicht gemacht). Ihre Podcasts handeln von Neuigkeiten zu Ahnenforschung, Forschungsstrategien, Interviews mit Experten und Ideen für Genealogen. Sie ist die Autorin von verschiedenen multimedialen Daten, wie z.B. „Google-Tools für die Ahnenforschung“. Sie ist verheiratet, hat 3 Töchter und ist bereits Großmutter.

Wir haben vor kurzem mit Lisa über die Vorteile von den Google-Tools für die Ahnenforschung gesprochen und wie sie euch helfen können, zu übersetzen, zu recherchieren und zu kommunizieren.

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14    Okt 20157 Kommentare

Cousins: Eine besondere Verbindung

Ein Cousin ist ein Angehöriger, mit dem Ihr gemeinsame Vorfahren teilt. Cousins ​​haben gemeinsame Großeltern, vielleicht auch Onkel und Tanten, und oft sind sie die ersten Freunde, die wir im Leben haben.

Manche Kinder haben keine Geschwister und ihre Basen und Vetter sind für sie die Schwestern und Brüder, die sie nie hatten. Normalerweise ist die Beziehung enger, wenn die Kinder klein sind, aber einige Cousins ​​bleiben für immer unzertrennlich. Ich kann mich noch sehr gut an Weihnachten oder Urlaube erinnern, als sie auch dabei waren, oder auch an Familienfeiern, Kindergeburtstage oder an ein paar Streiche ;-)

Bildquelle: www.flickr.com/robtrick/

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14    Aug 20150 Kommentare

Ahnenforschung: Wieso sind Frauen schwieriger zu finden?

Laut einem Artikel der Zeitschrift News OK ist es schwieriger, weibliche Vorfahren aufzuspüren als männliche.

Grund dafür seien vor allem Namensänderungen nach der Eheschließung, aber auch fehlende Stimm- und Eigentumsrechte spielen eine Rolle. Somit sind wenige Dokumente mit relevanten Informationen vorhanden, und es ist komplizierter, Verbindungen zwischen vorhandenen Dokumenten und Informationen vor der Eheschließung (und Namensänderung) zu finden.

All das macht das Aufspüren der weiblichen Familienmitglieder schwieriger.

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