4    Mai 2013Ein Kommentar

Familiengeschichte: Günter Schröder

Günter Schröder

Nach langer Zeit haben wir heute wieder eine schöne Familiengeschichte für euch. Seit 2004 betreibt Günter Schröder Ahnenforschung und erst seit ein paar Wochen ist er bei MyHeritage tätig. Herr Schröder erzählt heute, wie er seine Forschung organisiert und wie er seine Familie über die Ergebnisse seiner Forschung informiert.

Viel Spaß beim Lesen!

"Mein Name ist Günter Schröder.  Mein Alter: 78 Jahre. Geboren bin ich in Weimar. Bei Carl Zeiss in Jena habe ich Feinmechaniker gelernt. Nach meinem Studium war ich im Vermessungswesen tätig.

Leider habe ich MyHeritage erst vor ein paar Wochen entdeckt. Nun freue ich mich auf weitere Forschungsergebnisse.

Unsere Familie erforsche ich seit 2004. Zu meinem Geburtstag schenkten mir meine 4 Söhne die Kopie der Geburtsurkunde meines Opas, also ihres Ur-Opas, mit der Bemerkung: Du bist Rentner und hast Zeit. Wir würden gern wissen, wer unsere Vorfahren waren.

Natürlich habe ich zugesagt, ohne zu ahnen, was daraus wird. Heute in 2013, also 9 Jahre später, haben wir eine Familienchronik von mehreren hundert Blättern und zum Teil eine Übersicht über die Familien von 9 Generationen.
Zu unsrer Chronik muss ich noch bemerken, dass sie nicht stammbaum-, sondern familien-orientiert ist.

Mein Ziel ist es, eine Familiendokumentation über das Leben unserer Ahnen und der heute lebenden Familien zu erstellen. So entsteht ein Einblick in die vergangenen ca. 300 Jahre. Sie wird weiter wachsen, denn meine Enkel sind schon sehr interessiert und helfen eifrig.

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4    Apr 20130 Kommentare

Förderpreis Fränkische Personen-, Kultur- und Sozialgeschichte 2013

Der Fränkische Rechen - Wikipedia.de

Liegt euer Forschungsschwerpunkt in der Fränkischen Genealogie? Dann ist hier eine Chance für euch!

Zum ersten Mal schreibt die Gesellschaft für Familienforschung in Franken e.V. (Nürnberg) den mit 1.000 Euro dotierten Förderpreis für Fränkische Personen-, Kultur- und Sozialgeschichte aus. Prämiert werden die besten Studienabschlussarbeiten zu entsprechenden Themen mit Schwerpunkt Franken.

Adressaten
Die Gesellschaft ermutigt Absolventinnen und Absolventen der Geschichte aller Epochen und Teilgebiete, der fränkischen Landesgeschichte, Volkskunde bzw. Europäischen Ethnologie, der Historischen Demographie, Geografie, Soziologie, Politologie, Kunst- und Literaturgeschichte sowie verwandter Fächer, sich mit einschlägigen Beiträgen zu beteiligen. Eingereicht werden können Studienabschlussarbeiten (Master bzw. vergleichbare Abschlüsse) der Jahre 2012 und 2013 (Datum des Abschlusses) mit der Bewertung ‚sehr gut‘ oder ‚gut‘. Diese dürfen noch nicht veröffentlicht sein.

Auswahl
Die Auswahlkommission wird gebildet aus Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft und externen Gutachtern. Bei einem Mangel an geeigneten Beiträgen wird kein Preis vergeben. Bei mehreren preiswürdigen Arbeiten kann die Preissumme geteilt werden. Eine Rechtspflicht zur Verleihung der Preise besteht nicht. Bewerbungen von Mitgliedern der Gesellschaft sind zulässig.

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25    Mrz 20130 Kommentare

Familiengeschichte: Anne Frank

Wir betonen immer wieder, dass Dachboden und Keller fantastische Orte für eine Entdeckungsreise sind und dass man die Chance nicht versäumen sollte, den Dachboden oder Keller älterer Familienmitglieder (natürlich mit deren Erlaubnis) zu durchsuchen.

Genau das wurde auf einem Baseler Dachboden in der Herbstgasse gemacht, wo einst die halbe Familie von Anne Frank wohnte: Briefe, Fotos, Postkarten und Tagebücher der Familie Frank wurden so gefunden. In diesem Haus, wo sich die Familie Frank, die sonst über ganz Europa verstreut war, alljährlich traf, lebt heute noch Anne Franks Cousin Buddy Elias mit seiner Frau Gerti.

Die Anne-Frank-Biografin und Tagebuch-Übersetzerin Mirjam Pressler wurde infolge dieser Entdeckung gebeten, die Geschichte der Familie zusammenzuschreiben. So ist das Buch "Grüße und Küsse an alle" entstanden, eine Familienchronik, die nicht nur 200 Jahre Zeit- und Alltagsgeschichte erzählt, sondern auch, wie die jüdische Familie von den Nazis in ganz Europa versprengt wurde.

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18    Mrz 20138 Kommentare

Angela Merkels polnische Wurzeln

Angela Merkel: Von Kazmierczak wurde Kasner. Quelle: Wikipedia

Es wurde nochmals bewiesen, dass Familienforscher wahre Detektivarbeit leisten müssen, um wichtige Entdeckungen in Ihrer Forschung sicherzustellen. Diesmal erläutern wir diese bekannte alte Weisheit anhand des Beispieles von unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Letzte Woche hat die Süddeutsche Zeitung einen Artikel veröffentlicht, der unbekannte Details über die polnischen Wurzeln der Kanzlerin bekannt gab: Einer neuen Biografie über die Kanzlerin zufolge wurde Merkels Vater als Horst Kazmierczak geboren. Später deutschte seine Familie den Namen in Kasner ein.

In "Angela Merkel - die Kanzlerin und ihre Welt" schreibt Stefan Kornelius, dass Merkels Großvater, Ludwig Kazmierczak, aus Posen stammt, wo er 1896 als nichteheliches Kind von Anna Kazmierczak und Ludwig Wojciechowski geboren wurde. Posen gehörte damals zum Deutschen Reich und wurde nach dem Ersten Weltkrieg und nach den Bestimmungen des Versailler Vertrags wieder in polnisches Staatsgebiet überführt.

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15    Mrz 20130 Kommentare

5. Westfälischer Genealogentag

Morgen (16. März 2013) dürfen wir uns alle wieder freuen: In Altenberge (bei Münster) findet der 5. Westfälische Genealogentag statt. Von 10 bis 17 Uhr werden sich ca. 50 Vereine, Archive und Dienstleister in der Sporthalle "Gooiker Platz" präsentieren, begleitet von einem spannenden Vortragsprogramm und als besonderes Erlebnis den begehbaren Familienstammwald.

Die Veranstaltung wird von der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein und der Gemeinde Altenberge organisiert und der Eintritt ist frei.

Parallel zur Ausstellung werden vier genealogische Vorträge mit je einer Länge von ca. einer Stunde angeboten. Die Vorträge finden im Schulgebäude neben der Sporthalle statt und der Weg wird ausgeschildert sein. Das Vortragsprogramm bestreiten ausgewiesene Kenner wie der bekannte Namenforscher Professor Jürgen Udolph, der in die bunte Welt der Familiennamen einführen wird: „Schweinsteiger, Müntefering, Grönemeyer - woher kommen und was bedeuten unsere Familiennamen?“

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1    Mrz 201310 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Franz Peter Schmitz (Teil 2)

Und hier der zweite Teil von Franz Peters Familiengeschichte. Viel Spaß beim Lesen!

Franz Peter Schmitz

"Wenden wir uns nun dem anderen Namenspaar des Quartetts zu: Pieck und Atrott, wobei ich mit dem Familiennamen Atrott beginnen will.
Dieser Name findet sich, auch heute noch, in zwei Varianten: Atrott und Attrot (daneben fand ich noch die seltenere Schreibweise Adrott). Im IGI von Familysearch wurden mir fast 100 Einträge der gesuchten Variante Atrott angezeigt – aber keiner davon aus Praßlauken, sondern aus Orten des Nachbarkreises (Göritten, Pillupönen und Mehlkehmen); diese Einträge stammen aus einem Zeitraum von ca. 1730 bis 1823. Demnach ist der Name Atrott zumindest seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts in der Region nachweisbar.

Schließlich ergab sich doch ein Volltreffer: Im Kirchenbuch Walterkehmen fand ich den Geburtseintrag der gesuchten Charlotte Atrott. Als Eltern waren angegeben: Johann Atrott und Charlotte Bartolain aus Praßlauken. Es hat nun leider den Anschein, dass die Quellen für Praßlauken und Walterkehmen für weiter zurückliegende Zeiten versiegt sind. Mit der Zeit ergaben sich Kontakte zu anderen Forschern, die ebenfalls diese Region bearbeiten und an dieser Stelle nicht entscheidend vorankommen. Von diesen Kontakten war einer besonders interessant. Der betreffende Kollege war bis zu einem Spitzenahn Heinrich Atrott in Praßlauken gekommen, der zu der entsprechenden Zeit dort gelebt hatte wie mein Johann Atrott. Waren diese beiden Brüder oder Vettern?

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28    Feb 20133 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Franz Peter Schmitz (Teil 1)

Der Autor bei der Lektüre

Franz Peter Schmitz, Jahrgang 1949, westlich von Köln geboren, aufgewachsen am Niederrhein, hat in Köln und Aachen Chemie studiert. Es folgte eine Promotion 1978, Hochschultätigkeit in Aachen bis 1989, anschließend verschiedene leitende Positionen in der Klebstoffindustrie (in München, Lüneburg und Romanshorn/Schweiz), bis er sich selbständig als Technischer Berater machte.

In seiner Freizeit widmet er sich der Familienforschung: Seit 2008 beschäftigt er sich mit seinen Ahnen. Bei MyHeritage ist er bereits seit 2010, da er eine Plattform für seinen wachsenden Stammbaum gesucht hat. Besonders wichtig bei MyHeritage ist für ihn die übersichtliche Darstellung, vor allem wenn es darum geht, verschachtelte Verwandtschaftsverhältnisse optisch übersichtlich darzustellen. Außerdem hat er schon einige Smart Matches erhalten, die ihm an verschiedenen Stellen weiter geholfen haben.

Aufgrund des Umfangs dieser Geschichte, habe ich sie in zwei Kapitel geteilt. Morgen geht es weiter! Und jetzt gebe ich erstmal das Wort an Franz Peter weiter:

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20    Feb 20130 Kommentare

MyHeritage auf dem Weg nach London: WDYTYA Live!

Der Geschäftsführer von MyHeritage Gilad Japhet zeigt die neue App von MyHeritage - WDYTYA 2012

Diese Woche bricht das MyHeritage Team nach London auf für die führende Familiengeschichte Show Who Do You Think You Are? Live.

Die Veranstaltung, die von dem 22. bis 24. Februar in den Olympia Exhibition Halls stattfindet, vereint unter einem Dach Genealogie-Workshops, Referenten, Anbieter und mehr, um euch mit eurer Ahnenforschung zu helfen.

Kommt vorbei und besucht unser Team am Stand #842. Wir haben ein spannendes Programm für euch zusammengestellt!

Verlosungen:

Kommt zu uns im Ausstellungsstand 842 und erzählt uns, über welches Familienmitglied ihr mehr erfahren möchtet und warum - jeden Tag bekommt ein glücklicher Gewinner den kostenlosen und unbegrenzten Zugang zu MyHeritages digitalem Online-Archiv: Super Search. Ein Jahr lang werden die Gewinner Zugriff auf über 4 Milliarden historische Aufzeichnungen und Millionen von öffentlichen Stammbäumen und Zeitungsartikeln haben.

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11    Feb 20130 Kommentare

MyHeritage bietet großzügige Rabatte für DNA-Tests für die Ahnenforschung

Im Februar 2012 führte MyHeritage DNA-Tests für die Ahnenforschung ein. Und jetzt, um den ersten Jahrestag zu feiern, bieten wir erhebliche Preisnachlässe, um die DNA-Tests für alle unsere Nutzer erschwinglich zu machen.

Die reduzierten Preisen stehen nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung, so dass jetzt die Chance besteht, eure genealogischen Forschung auf die nächste Ebene zu bringen!

Bestellt euren DNA-Test jetzt

MyHeritage DNA-Test (zum Vergrößern bitte klicken)

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7    Feb 20130 Kommentare

Ahnenforschung: Der Wert der einfachen Gegenstände

Kann ein einziges Objekt die Geschichte wiedergeben? Kann dieses Objekt die Perspektive des Eigentümers dauerhaft verändern? Der Unterschied zwischen einem einfachen Holzstuhl und einem einfachen Holzstuhl mit einer Familiengeschichte ist nicht greifbar, aber von großer Bedeutung. Erbstücke oder Geschenke von alten Verwandten kommen in der Regel mit einer Geschichte, die aber von dem neuen Besitzer nicht immer bekannt ist. Manchmal gehören diese Objekte zu der Geschichte der Familie, weil sie handgemacht worden sind oder weil sie überlebt haben.

Bild: National Public Library New York

Habt ihr euch zu Hause schon mal richtig umgeschaut? Und wir sprechen hier natürlich nicht über das Design eurer Ikea-Stühle, sondern über eure Möbelstücke, die eine Geschichte zu erzählen haben. Über die Gegenstände, die zu der Vergangenheit gehören und die Farbe, Düfte und Taktgefühl erwecken können.

Habt ihr auch Erbstücke zu Hause, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden? Egal ob alte Möbel oder Kleinigkeiten, kennt ihr die Geschichte hinter diesen Objekten? Oder etwas über  die Reise, bevor sie in eurem Besitz gelandet sind?

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