7    Apr 201419 Kommentare

Großvaters letzter Brief

James K. Flanagan schrieb seinen fünf Enkeln einen Brief, der ihnen Rat fürs Leben geben sollte. Wenige Monate später stirbt er unerwartet an einem Herzinfarkt. Hatte er es geahnt? Sein Brief ist eine Lektion, die uns alle zu besseren Menschen machen kann.

Quelle: Wiertz Sébastien

Und hier sein Brief:

Lieber Ryan, Conor, Brendan, Charlie und liebe Mary Catherine,

meine kluge Tochter Rachel hat mich dazu gedrängt, euch ein paar Worte des Rats zu schreiben, über die wichtigen Dinge, die ich im Leben gelernt habe. Ich schreibe euch das am 8. April, am Abend meines 72. Geburtstags.

1. Jeder von euch ist ein wundervolles Geschenk Gottes an eure Familie und an die Welt. Denkt immer daran, besonders, wenn Zweifel und Entmutigung euch einholen.

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28    Mrz 20140 Kommentare

Mütter & Kinder dieser Welt!

Wusstet ihr, dass das schwerste Neugeborene aller Zeiten 10,2 Kilogramm wog! Der Junge wurde 1955 im italienischen Aversa geboren. Als Gegensatz hierzu kam 2004 in Chicago Rumaisa Rahman auf die Welt. Sie wog knapp 244 Gramm und war nur 25 Zentimeter groß, das ist halb so viel wie ein reif geborenes Baby. Das Kind hält gleich zwei Weltrekorde: den des kleinsten Babys und - zusammen mit ihrer Schwester - den der kleinsten Zwillinge.

Die älteste Mutter der Welt. Bild: popsci.com

2008 wurde die Inderin Rajo Devi mit 70 Jahren von einer Tochter entbunden. Ihr Ehemann war zu dem Zeitpunkt 72 Jahre alt. Das Kind soll sie einer Eizellenspende und künstlicher Befruchtung verdanken. Die Eltern hatten Medienberichten zufolge unter ihrer jahrzehntelangen Kinderlosigkeit gelitten, die in Indien als Stigma empfunden wird. Sie waren sich bewusst, dass sie ihr Kind nicht sehr lange erleben werden, sind aber zuversichtlich, dass es ein gutes Umfeld haben werde. Denn die beiden Inder leben in einem großen Familienverband.
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17    Mrz 20140 Kommentare

Die Familiengeschichte von Barbara Schmidt

Barbara Schmidt, Jahrgang 1973 und gebürtig aus Lübeck in Schleswig-Holstein. Seit 13 Jahren lebt sie allerdings in Frankfurt am Main. Schon in jungen Jahren hat sie das Reisefieber gepackt. So hat sie in verschiedenen Ländern gelebt und gearbeitet, und dadurch auch verschiedene Sprachen gelernt. Land und Leute haben sie schon immer interessiert. Natürlich erschwert es die Forschung sehr, wenn man so weit von der Quelle entfernt wohnt. Aber das bedeutet nur, dass ihre Forschungsreisen genau organisiert werden müssen: wann besucht sie für wie lange welches Archiv und welche Dokumente, die vorbestellt werden müssen, möchte sie dort einsehen.

Wir haben mit Barbara ein Interview geführt und präsentieren euch heute ihre Familiengeschichte. Viel Spaß dabei!

MH: Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung entstanden?

BS: Ich komme aus einer relativ großen Familie und die Familie ist immer wieder zu Hochzeiten, Geburtstagen, Taufen und anderen Feiern zusammen gekommen. Bei einer dieser Familienfeiern bin ich bei den Erzählungen aus der Vergangenheit nicht mehr hinterher gekommen, wer wer ist und fing an, Namen und Verbindungen auf einen Zettel zu schreiben. Und kaum hatte ich angefangen, bekam ich auch schon die ersten Kommentare von Tanten, Onkeln und Großeltern, welche Verbindungen so nicht stimmten und welche fehlen würden. Das wurde mein erster Stammbaum. Und damit war das Interesse geweckt. Und aus dem Interesse ist nun ein 20jähriges Hobby geworden. Leider habe ich diesen Zettel nicht mehr. Schade, ich hätte den gerne gerahmt an die Wand gehängt.

Uroma Schmidt mit Kindern.

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14    Mrz 20140 Kommentare

Väter sind für ihre Kinder so prägend wie Mütter!

Die Rolle des Vaters hat sich im Laufe der Zeit verändert. Heute wissen wir, dass die Rolle des Vaters in der Erziehung des Kindes eine enorme Bedeutung spielt, und dass eine enge Beziehung zwischen Vater und Kind sich positiv auf das Kind auswirkt, vor allem in seiner Jugend.

Bild: its4families.com

Vor zwei Jahrzehnten stand es kaum auf der Tagesordnung, dass Väter in der Küche, vor dem Herd, standen und für die Familie gekocht haben. Heutzutage ist es nicht ungewöhnlich, dass der Papa den Haushalt schmeisst und Elternzeit nimmt, während Mama die Karriereleiter steigt.

Es gibt zwei Typen von Vätern: den konventionellen und den "neuen" Typen. Der "alte" Typ Vater lernte sein Kind vor der Pubertät kaum kennen, weil er den ganzen Tag arbeitete. Früher hatte er, wenn überhaupt, eine Nebenrolle. Inzwischen will er eine Hauptrolle spielen und ein bisschen mehr mitmachen, bei allem.

Was sind eure Beobachtungen zu diesem Thema? Wie ist es in eurer Familie? Wie war die Beziehung zwischen deinem Großvater und seinen Kindern (vor allem deinem Papa)? Wie ist die Beziehung zwischen Dir und deinem Vater? Und Du und deine Kinder?! Wir freuen uns auf eure Kommentare.

5    Mrz 2014Ein Kommentar

Hand in Hand – auch wenn der Tod uns scheidet…

Der Friedhof in Roermond (Niederlande) ist in mehrere Abschnitte unterteilt. Die Gräber werden nach der Religion der Verstorbenen sortiert und mit hohen Steinmauern getrennt. Die Positionierung spiegelt die Spaltung unter den Gläubigen während des 19. Jahrhunderts.

Es gibt hier jedoch einen ganz besonderen Fall. Zwei Gräber - jedes Grab befindet sich in einem anderen Abschnitt (evangelisch / katholisch) - halten über die Mauern Hände! Sie verschmelzen zu einem Symbol der Liebe und Einheit.

Grab von Jacob W.C. van Gorkum. Quelle: cc-by-sa-3.0-Frank_Janssen

Es ist klar, dass es sich hier um eine besondere Beziehung handelt.
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3    Mrz 20143 Kommentare

Das weltweit größte Familientreffen – Sei auch dabei!

Es ist noch lange hin und wahrscheinlich hast du für den 6. Juni 2015 noch nichts vor (oder?).

Der Autor A.J. Jacobs hat einen Plan und er möchte, dass du auch dabei bist - beim größten Familientreffen der Geschichte!

(Foto: United Purpose)

A.J. Jacobs ist Journalist, Redakteur bei Esquire magazine, und Autor von vier New York Times Bestsellern. Eines davon ist "The Year of Living Biblically: One Man's Humble Quest to Follow the Bible as Literally as Possible" (Ein Jahr lang wie in der Bibel leben: Ein humaner Versuch der Bibel so wortwörtlich wie möglich zu folgen").

AJ hat eine Mission. Er möchte den Guinness-Weltrekord brechen. Und zwar durch die Bildung des weltweit größten Familientreffens in der Geschichte. Der aktuelle Rekord für das größte Familientreffen überhaupt wird von der Familie Porteau-Boileve aus Frankreich geführt. Das war im Jahr 2012, mit 4.514 Angehörigen. Über seine Suche wurde bereits in der New York Times (auf Englisch) berichtet.
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24    Feb 20140 Kommentare

Kreative Familienfotos? Hier einige Ideen!

Familienfotos sind der beste Weg, um die Familiengeschichte zu bewahren. Hier sind einige Ideen, um schöne Familienfotos zu machen und somit Erinnerungen zu schaffen:

- Wie wäre es wenn alle auf dem Foto springen würden?

Bild: flickr.com/evilerin

- Kleidet eure Kinder für das Foto auf spielerische Weise. Sie lieben das und fragen mit Begeisterung nach!

- Welche Haltung nehmt ihr ein, wenn ihr gekitzelt werdet? Macht ein Foto davon! Im Nachhinein werdet ihr wieder lachen, wenn ihr euch das Bild anschaut.
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21    Feb 20143 Kommentare

Wieviele Sprachen sprichst Du?

Heute ist Internationaler Tag der Muttersprache. Von den rund 6.000 Sprachen, die heute weltweit gesprochen werden, sind über 2.500 vom Verschwinden bedroht. Daran erinnert die UNESCO am Internationalen Tag der Muttersprache, der am 21. Februar weltweit begangen wird. Er soll auf die Vielfalt des Kulturguts Sprache und die Bedeutung der Muttersprache als Ausdruck der kulturellen Identität aufmerksam machen.

Gründe für den Rückgang der Sprachenvielfalt sind Verstädterung, Migration und Vermischung der Sprachen. Laut dem UNESCO-Weltatlas der bedrohten Sprachen sind 2.471 Sprachen gefährdet. 646 Sprachen sind akut vom Aussterben bedroht, weil Kinder sie nicht mehr als ihre Muttersprache erlernen. 576 Sprachen werden nur noch von der Generation der Großeltern gesprochen.
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18    Feb 20140 Kommentare

Buch-Tipp: “Flut und Boden”

Per Leo, geboren 1972 in Erlangen, hat Geschichte, Philosophie und russische Philologie studiert und wurde 2009 mit einer Arbeit über Ludwig Klages und die Tradition des charakterologischen Denkens promoviert. 2011 erhielt er für seine Dissertation den Humboldtpreis – Sonderpreis »Judentum und Antisemitismus«. Leo lebt mit seiner Familie in Berlin und arbeitet als freier Autor und Schatullenproduzent.

In einer persönlichen Krise stürzt sich der angehende Historiker Per in die Erforschung der Vergangenheit seines Großvaters Friedrich. Aber erst als er Friedrich dessen vergeistigten Bruder Martin an die Seite stellt, gewinnt er ein tatsächliches Bild vom Glanz und Niedergang seiner Familie. In dem ihm immer fremd gebliebenen Nazi-Opa entdeckt er einen rebellischen jungen Mann, der uns viel näher ist, als uns lieb sein kann. Seine Liebe jedoch gilt dem Großonkel Martin. »Flut und Boden« ist eine deutsche Familiengeschichte aus dem 20. Jahrhundert, aber vor allem ein herausragendes literarisches Debüt:

Eine Familiengeschichte von elementarer Kraft, die die Verheerungen und Brüche des 20. Jahrhunderts spiegelt

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12    Feb 2014Ein Kommentar

Die Familiengeschichte von Reimar Häuselmann

Heute nehmen wir euch mit auf eine Reise in die Schweiz. Reimar Häuselmann erzählt uns über seine Leidenschaft für die Ahnenforschung. Er ist Invalide und arbeitet von seinem Bett aus an der Geschichte der Familie, die er gerne seinen Kindern hinterlassen möchte.

Reimar und seine Frau Frida

MH: Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung entstanden?

RH: Ich kam zur Genealogie, um meinen Kindern etwas hinterlassen zu können. Ich bin das älteste von acht Kindern. Ich hatte das Privileg, Großeltern zu haben, die mich sehr geliebt haben. Seitdem ich klein bin, bewundere ich meinen Großvater, einen Stellmacher (ein Beruf, der nicht mehr in der Schweiz ausgeübt wird). Meine Frau ist Schweizerin. Ihr Großvater war der letzte Goldgräber bei Mont-Blanc in Italien. Er kommt ursprünglich aus der deutschsprachigen Schweiz. Nach meinen Recherchen kommen wir beide aus dem gleichen Bezirk im Kanton Aargau.
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