5    Dez 20110 Kommentare

Lächelt uns hier der erste Mensch an?

Das ist Karabo. Ein Australopithecus sediba. Der vielleicht ältester Verwandter und wahrscheinlich das fehlende Bindeglied zwischen Affe und Mensch.

Dank dieser Rekonstruktion des Amerikaners John Gurche können wir unserem Vorfahren endlich in die Augen schauen. Sein forsches Grinsen und die wachen Augen machen ihn unmissverständlich menschlich, während die Wangenknochen und der ausgeprägte Brauenbogen eher nach wildem Tier aussehen.
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6    Jun 20112 Kommentare

Steinzeit-Männer waren Höhlenhocker

Bei den frühen Vorfahren des Menschen zogen vermutlich die Frauen hinaus in die Welt, während die Männer ihr Leben in unmittelbarer Umgebung ihres Geburtsortes verbrachten. Das haben Forscher aus dem Zahnschmelz jahrmillionenalter fossiler Zähnen gelesen. Ein ähnliches Muster finde sich bei Schimpansen und Bonobos, nicht aber bei Gorillas und vielen anderen Primaten. Die Ergebnisse erweiterten die Kentnisse darüber, wie unsere Verwandten vor rund zwei Millionen Jahren zusammen gelebt haben, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Nature“.

Sandi Copeland vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig und ihre Mitarbeiter hatten insgesamt 19 fossile Zähne untersucht, die in zwei Höhlen in Südafrika gefunden worden waren. 11 Zähne gehörten zu Angehörigen der Art Paranthropus robustus, acht zu Frühmenschen der Art Australopithecus africanus. Beide Arten werden zu den Australopithecinen gerechnet, aus denen nach heutigem Wissen auch die Gattung Homo und damit der moderne Mensch hervorgegangen ist. Die Zähne sind etwa 2,4 bis 1,7 Millionen Jahre alt.
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12    Nov 2010Ein Kommentar

Faszination Evolution

Nicht nur begeisterte Ahnenforscher fragen sich woher die Menschen herkommen und wie ihre Urahnen vor Millionen von Jahren lebten. Das Kasseler Naturkundemuseum wagt den Zeitsprung und gibt, seit gestern, spannende Einblicke in die Evolution der Menschen.

Am Dienstag sagte Museumsleiter Kai Füldner, dass mit Hilfe von Fundobjekten, Dioramen und Schautafeln man die Entwicklung vom sechs Millionen Jahre alten Sahelanthropus bis zum heutigen Homo sapiens anschaulich demonstrieren wolle. Die Ausstellung, die bis zum 1. Mai 2011 besucht werden kann, umfasst neben einer naturwissenschaftlich ausgerichteten Abteilung auch einige Räume, in denen die Evolution des kulturellen und gesellschaftlichen Handelns sowie Philosophie und Religion thematisiert werden.
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6    Aug 20100 Kommentare

Das Geheimnis des Gesichtes

Unser Gesicht wirft viele Fragen auf: Warum wirkt ein großes Kinn auf Frauen anziehend? Warum zum Beispiel haben Menschen eine Nase? Darüber streiten die Forscher schon lange. Warum unsere Nase weiterhin so groß ist, obwohl sich unser Geruchssinn weiter zurückentwickelt, gibt Forschern auf der ganzen Welt Rätsel auf. Als erwiesen gilt hingegen, dass uns ein starkes Gebiss, wie in der Tierwelt üblich, nur unnötig Energie verbrauchen ließe. Durch den Wegfall der ausgeprägten Kiefermuskulatur haben wir nun mehr Platz für unser Gehirn.
Der Mund ist der älteste und der bedeutenste Teil des Gesichts, der uns vom Tier unterscheidet.
Die Aufgabe der Augen: Bewegungen erkennen und blitzschnell weitergeben. Mit Blicken lässt sich jedoch auch kommunizieren.
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