5    Jun 20130 Kommentare

Familienforschung: Genogramm

Angelina Jolie - Wikipedia.de

Neulich machte Angelina Jolies Entscheidung, ihre Brüste zu amputieren, weltweit Schlagzeilen. In einem Beitrag in der New York Times erklärte sie, dass sie damit versucht, ihr Brustkrebsrisiko zu minimieren.

Jolies Mutter starb 2007 mit nur 56 Jahren an Eierstockkrebs. Vor kurzem starb auch ihre Tante im Alter von 61 Jahren an Brustkrebs. Die Schauspielerin trägt das BRCA1-Gen in sich. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch sie Krebs bekommt, lag bei 87%. Mit der Operation ist das Risiko scheinbar auf 5% gesunken.

Und was hat all das mit der Genealogie zu tun? Ganz viel. Denn dank der Ahnenforschung ist es möglich, ein Genogramm zu erstellen - eine graphische Darstellung des Stammbaums von der eigenen Familie. Die Herstellung solcher Stammbäume wird verwendet, um Familienbeziehungen, wiederkehrende Konstellationen und medizinische Vorgeschichten darzustellen. Damit ist die Vererbung von Erbkrankheiten oder die Veranlagung zu verschiedenen Krankheiten, unter anderem Krebs, graphisch darstellbar.

Ursprünglich wurde das Genogramm als System verwendet, um die Verbindung zwischen der Gegenwart und der vergangenen Generationen zu zeigen. Es organisiert das Wissen der Familien und repliziert Verhaltensmuster, psychologische Faktoren oder wiederholende Verhaltensweisen, die vererbt werden können. Ein Therapeut arbeitet eng mit der Familie zusammen und notiert Informationen wie Namen, Geburts- und Karrieredaten, Krankheiten und Gewohnheiten der Familienmitglieder.

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10    Jan 2012Ein Kommentar

Die Familiengeschichte gut zu kennen, kann das eigene Leben retten

Neue Forschungen haben gezeigt, dass Essstörungen eine Form von Erbkrankheiten sind. Die Ahnenforschung ist eine effektive Methode zur Bestimmung der Veranlagung.

Die Bedeutung der Krankengeschichten der Familie kann als Methode zur Bestimmung der Prädisposition für bestimmte genetische Krankheiten wichtig sein. Dieses macht einen großen Sinn, vor allem das wachsende Bewusstsein für die Erbanlagen von Herzkrankheiten, Übergewicht und bestimmte Formen von Krebs. Nun gibt es Neuigkeiten darüber, dass Essstörungen auch ähnliche Charakterzüge haben könnten.

In einem kürzlich erschienenen Artikel des Huffington Post , untersucht Dr. Kenneth Weiner das Thema und befasst sich mit der Theorie des Erbvorgangs eines Menschen , wenn es sich um Essstörungen handelt.

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