9    Nov 20120 Kommentare

Wer ist wichtiger: Papa oder Mama?

Braucht ein Kind eins oder beide Elternteile, um glücklich zu werden? Wer ist wichtiger für ein Kind: die Mutter oder der Vater?

Laut einer neuen Studie (in englischer Sprache) von Forschern der University of Iowa ist die Bindung zu dem Vater genau so wichtig wie die Bindung zu der Mutter.

Die Studie ergab auch das, was Familien immer gewusst haben: die Bindung zwischen Kindern und Eltern während der frühen Kindheit ist ausschlaggebend für glückliche und sozial kompetente Menschen.

Kinder, die eine enge Beziehung zu einem Elternteil haben, egal ob Vater oder Mutter oder beide, haben weniger Verhaltensprobleme, wenn sie in die Schule kommen.

Überraschend ist aber, dass Kinder, die eine enge Bindung zu beiden Elternteilen hatten, nicht noch zusätzliche Vorteile im Vergleich zu Kindern hatten, die Bindung zu nur einem Elternteil besitzen. Die Forscher betonen: "Viele Personen denken, dass der Vater nicht gut genug sei, um die primäre Bezugsperson des Kindes zu sein. Unsere Daten beweisen aber das Gegenteil".

Was ist eure Meinung? Seid ihr damit einverstanden? Habt ihr einen alleinerziehenden Vater in eurer Familie?

21    Okt 20122 Kommentare

Familien: Gemeinsame Mahlzeiten?

Ist es wirklich besser, wenn die Mahlzeiten innerhalb der Familien zusammen eingenommen werden? Wir alle haben irgendwie, irgendwo gelesen: Ja, es ist wichtig, sowohl für die Eltern als auch für die Kinder, wenn sich die Familie zumindest abends beim Abendbrot zusammensetzt und die Möglichkeit hat, über die Geschehnisse des Tages zu sprechen.

Allerdings ist es nicht immer einfach, die Zeit dafür zu finden, wenn unsere Terminkalender immer so voll sind. Wir haben immer weniger Zeit, und die Mahlzeiten werden oft einfach vor dem Fernseher, Computer & Co. eingenommen. Aber glaubt ihr, dass es für die Kinder doch einen Unterschied macht, wenn man zusammen isst?

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16    Mai 20122 Kommentare

Umfrage: Bist du zufrieden mit deiner Erziehungsweise?

Die Erziehung von Kindern ist sicherlich nicht leicht und es bedarf vor allem viel Liebe, um den Kindern eine schöne Kindheit zu schenken. Ich selbst fange an zu träumen, wenn ich an meine eigene Kindheit denke. Ich finde, dass meine Eltern einen sehr guten Job geleistet haben. :-)

Da ich nun selbst in wenigen Monaten Mutter werde, fange ich an über meine eigenen Erziehungsmethoden nachzudenken. Werde ich wohl eine gute Mutter? Was macht überhaupt eine gute Mutter aus?

Ich kenne sehr verwöhnte Kinder, die einfach alles bekommen, was sie sich wünschen und die teilweise keinen Respekt mehr ihren Eltern gegenüber haben. Da sage ich mir: "Meine Kinder werden bestimmt NICHT so werden!" Aber kann ich das wirklich schaffen? Wenn du dein eigenes Fleisch und Blut in den Händen hältst, oder es dich mit seinen Kulleraugen anschaut und dich um etwas bittet, kann man da wirklich "Nein" sagen und konsequent sein?

Ich werde wohl noch etwas warten müssen, um die Antwort zu erfahren...
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3    Feb 20120 Kommentare

Das Lieblingskind

Und Eltern haben doch ein Lieblingskind! Zumindest zeitweise...

Vor der Geburt meines Bruders (ich war 6 Jahre alt) bin ich von meinen Eltern schon ziemlich verwöhnt worden. Als das Baby dann da war, hat sich fast alles nur ums Baby gedreht. Auch wenn sich meine Eltern bemüht haben, sich weiterhin intensiv um mich zu kümmern, irgendwie war ich doch ganz schön eifersüchtig auf meinen Bruder...

Das Nesthäkchen wird verwöhnt, während der Älteste die meisten Aufgaben im Haushalt aufgebrummt bekommt. Laut Forscher kein Mythos!

Der Münchner Familienforscher Hartmut Kasten hat es als einen „Mythos“ bezeichnet, dass Eltern ihre Kinder immer gleich behandeln. „Natürlich haben sie Lieblingskinder“, sagte Kasten dem Magazin „Focus-Schule“. Es sei nur menschlich, sich in manchen Phasen der Entwicklung oder je nach Situation dem einen oder dem anderen Kind näher zu fühlen. Allerdings sollte diese Bevorzugung zeitlich begrenzt sein, so der Wissenschaftler. Wenn sich die Zuwendung dauerhaft auf ein Kind konzentriere, werde es für die Persönlichkeitsentwicklung und für die Geschwisterbeziehung problematisch.

Den Eltern rät Kastens, ihren Kindern immer zu vermitteln, dass sie diese liebten, auch wenn die tatsächliche Beziehung und der Kontakt in manchen Lebensphasen etwas loser erscheinen. Zugleich räumte der Wissenschaftler mit dem Vorurteil auf, die Reihenfolge der Geschwister habe Einfluss auf deren Persönlichkeit. Dieser mache maximal fünf Prozent aus. In der frühesten Kindheit prägten Geschwister gegenseitig ihre Persönlichkeiten, danach nehme der Einfluss ab. Um eine Konkurrenz zu vermeiden, bilde im Übrigen jedes Kind seine eigenen Stärken und Schwächen aus.

28    Dez 20112 Kommentare

Eltern-Kind-Beziehung

Die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts waren geprägt von Konflikten zwischen den Generationen. Studenten stellten die autoritären Erziehungsmethoden infrage, während der Hitler-Diktatur und des Zweiten Weltkriegs hinterfragten sie die Rolle der Eltern und Großeltern. Der Protest breitete sich bis in die Schulen aus.

Seit den 1990er Jahren hat sich das Verhältnis zwischen Kindern und Eltern weitgehend normalisiert. 67% der Jugendlichen aus der Mittelschicht sagen heute, dass sie mit ihren Eltern gut auskommen. Wenn man die Jugendlichen fragt, wie sie ihre Kinder erziehen wollen, antworten die meisten: genauso, wie sie selbst erzogen wurden.

Die Familie ist zu dem Ort geworden, an dem die Belastungen der Kinder ausbalanciert werden. Diese Bilanz zog das Deutsche Jugendinstitut kürzlich bei einer Tagung in Berlin.
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6    Sep 20110 Kommentare

Umfrage: Wie läuft’s mit der Schwiegermama?

Es ist mal wieder Zeit für eine Umfrage. Vor etwas über einer Woche wollten wir von euch wissen, ob es Erbstücke in eurer Familie gibt. Das Ergebnis ist nicht so eindeutig: von den knapp 300 Teilnehmern haben 30% geantwortet, dass vor allem Fotos und Dokumente zu ihren Erbstücken gehören. Für 35% der Befragten sind leider keine Erbstücke in ihrer Familie bekannt. Wir würden jetzt also vorschlagen, eine Familientradition ins Leben zu rufen und euren Familienangehörigen etwas ganz Besonderes zu hinterlassen. ;-)

Diese Woche geht es um die Mutter des Partners. Stimmt denn das Cliché, dass man mit der Schwiegermutter meistens nicht zurecht kommt? Wie sieht es bei euch aus?


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