8    Sep 20158 Kommentare

Datenschutzaspekte für Familienforscher

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Dick Eastman, einer der bekanntesten Namen in der Genealogie-Welt. Dick Eastman war einer der ersten Geneablogger weltweit; er ist ein Anhänger der Technologie, damit die Familienforschung besser gelingt.

„Ahnenforscher kämpfen oft gegen sich widersprechende Anforderungen. Wir möchten schon unsere eigenen Familieninformationen online veröffentlichen, in der Hoffnung, dass andere Forscher diese Infos sehen und Verbindungen zu ihrer eigenen Familie erkennen. Der Gedanke dahinter ist, dass die anderen Ahnenforscher uns dann kontaktieren werden, damit eine Zusammenarbeit entstehen kann. Das Ziel ist natürlich, dass beide Stammbäume davon profitieren und wachsen.
Das Problem dabei ist, dass wir in den Nachrichten ständig mit alarmierenden Artikeln über Identitätsdiebstahl, Betrug und ähnliche illegale Handlungen konfrontiert sind. Während einige dieser Artikel reale Bedrohungen beschreiben, möchten andere widerum eher Panik verbreiten und lassen kleine Probleme schlimmer klingen, als sie es sind. Man fühlt sich, als ob man stets in Gefahr sei. Das ist für diejenigen, die den Unterschied zwischen großen und kleinen Bedrohungen nicht wirklich verstehen, besonders angsteinflößend.

Die Angst vor Identitätsdiebstahl aus öffentlichen genealogischen Informationen ist oft irrational. Betrüger, die hinter einem solchen Diebstal stehen, suchen persönliche Informationen über lebende Personen und nur selten, wenn überhaupt, bekommen sie sie über genealogische Daten, die online veröffentlicht wurden. Betrüger finden persönliche Daten, weil sie eure Brieftasche gestohlen haben, nicht aber auf einer Website. (Quelle: „Die häufigsten Ursachen von Identitätsdiebstahl und wie Sie sich schützen können“ – auf Englisch).

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23    Mai 20120 Kommentare

Datenschutz und rechtliche Aspekte in der Ahnenforschung

Die Ahnenforschung lebt davon, sich mit anderen Interessierten auszutauschen und die eigenen Forschungsergebnisse öffentlich zu machen. Dabei sind allerdings einige rechtliche Rahmenbedingungen einzuhalten.

Die Datenschutzbestimmungen von 1977 schränken die Möglichkeiten der Nachforschungen ein. Zum Beispiel wenn Elternteile nicht bekannt werden möchten - wie es bei Samenspenden möglich ist. Krankenhäusern, Kinderheimen und Öffentlichen Einrichtungen ist es sogar untersagt, Auskünfte an Dritte zu erteilen.

Ähnlich steht es um die Standesämter. Obwohl das Personenstandsgesetz von 1957 in einigen Bundesländern mittlerweile novelliert wurde und die Informationsbeschaffung für den Einzelnen, aber besonders für die Forschung, einfacher geworden sind, muss man Einiges beachten, wenn man genealogische Daten veröffentlichen möchte:
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