14    Okt 20140 Kommentare

Archive – das Gedächtnis von Gemeinden

Langweilige staubtrockene Regale voll altem Kram sind sie für die einen, hochspannende Sammlungen voll Hintergründe für die aktuelle Wirklichkeit für die anderen: Die Archive der Gemeinden.

Woher kommt der Hofname? Warum können sich Nachbarn schon seit Generationen nicht leiden? Von wem stammt unsere Familie ab? Auf die unterschiedlichsten Fragen suchen Interessenten Antworten in den alten Unterlagen von Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Die hatten schon immer großes Interesse an klaren Verhältnissen. Denn wenn es um Verträge, Grundstücke oder Dienstbarkeiten geht, hilft oft nur der Blick auf das Original.
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12    Mrz 20135 Kommentare

Wie finde ich meine Familie?

Von Zeit zur Zeit bekommen wir Fragen von unseren Nutzern, die nicht wissen, wie sie ihre Familienforschung vorantreiben sollen. Sie haben schon alle Namen, die sie kennen, in dem Stammbaum eingegeben, sie haben alle Verwandte gefragt, die noch leben und die Tools von MyHeritage, wie Super Search und Record Matching, wurden auch schon benutzt.

Und wie geht es dann weiter? Was könnt ihr noch machen, was ihr bis jetzt noch nicht getan habt? Wo findet man Daten über die Familienmitglieder?

Genau diese Frage haben wir letzte Woche bei einer Umfrage gestellt. Aber wir wollten nicht nur wissen, wo man Daten über die Ahnen finden kann: Die üblichen Verdächtigen, wie Kirchenbücher, Archive, Internet, kennt man ja bereits. Nach unserer Erfahrung hat Ahnenforschung aber auch mit Glück etwas zu tun: Letzte Woche z.B. hat unser Nutzer Franz Peter Schmitz erzählt, wie er in einem kleinen Stapel alter Papiere ein zusammengefaltetes Blatt Papier fand, wo die Familie seines Großvaters mit allen wichtigen Daten und zudem die Namen der Großeltern, Onkel und Tanten seines Großvaters aufgelistet standen.

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26    Nov 20124 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Hans-Peter Geis – Teil 2

Heute haben wir die Familiengeschichte Hans-Peter Geis zurück im Blog! Letzte Woche haben wir erfahren, wie sein Interesse an Genealogie entstanden ist und wie er die Quellen, die er schon hatte (Familienbücher, Fotos, etc.), benutzt hat, um die Lücken in seinen Familienstammbaum zu füllen.
Nun erfahren wir, wie Herr Geis seinen Stammbaum manuell (!) erstellt hat und wie er vorgegangen ist, um mehr über seine Ahnen zu erfahren.

Weiterhin viel Spaß beim Lesen!

"Nachdem ich – wie hier beschrieben – alle Daten beieinander hatte, konnte ich anfangen meinen Familienstammbaum zusammen zu stellen. Kräftiges Zeichenpapier, eine Breite von 110 cm schien mir breit genug, davon kaufte ich eine ganze Rolle, weniger war nicht zu kriegen. Dann konnte es losgehen. Mit Schreibmaschine schrieb ich auf Normalpapier für jeden einzelnen der über 100 Personen untereinander Name, Vorname, Geburts- und Todesjahr, Geburtsort. Die schnitt ich aus und legte sie zusammen mit den Bildern auf ein Stück ausgerolltes Zeichenpapier. So bestimmte ich, wie groß der Bogen für den Stammbaum sein musste: Er wurde 2 m lang und 90 cm breit. Und jetzt begann die mühsame Feinarbeit: Striche ziehen zwischen den Personen, die zusammen gehörten, mit Tuschstift nachziehen, Namenszettel, Heiratsdaten und Bilder aufkleben.

Da war noch ein Problem mit den Bildern. Einige hatte ich doppelt und dreifach, da konnte ich eines für den Original-Stammbaum spendieren. Für diejenigen, die ich nur einmal hatte – einige hatte ich auch nur geliehen – musste ich mir etwas anderes einfallen lassen, die wollte ich in meinem Archiv behalten.

Nun sollten ja die Verwandten den Stammbaum auch kriegen. Bei einem Kopiergeschäft konnte ich ihn auf eine handlichere Größe, etwa 2/3 des Originals, kopieren. Auf den Kopien fehlten nun etwa die Hälfte der Bilder.  Von denen machte ich Fotokopien und klebte sie auf die Stammbaumkopien auf.

Das ist der Familienstammbaum!

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16    Nov 20124 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Hans-Peter Geis

Hans-Peter Geis

Vor kurzem hat Hans-Peter Geis MyHeritage entdeckt, nachdem er unseren Blogpost über die gemeinsamen Vorfahren und Sprachwurzeln zwischen Briten und Deutschen gelesen hat. Herr Geis hat ein sehr interessantes Buch geschieben: "Bauer Bürger Arbeitsmann. Geschichte der Menschen deutscher Sprache" und hat sich netterweise bereit erklärt, über Ahnenforschung, seinen Stammbaum und sein Buch zu sprechen.

Das Ergebnis ist eine 3-teilige Reihe, die wir heute anfangen! Die nächsten zwei Blogposts werden nächsten und übernächsten Freitag erscheinen.

Viel Spaß beim Lesen!

"Ja, auch ich "betreibe" Genealogie. Wenn man damit die Beschäftigungm it seinen Vorfahren meint. Nachdem ich Rentner geworden war, hatte ich all das hervor gekramt, was mein Vater mir hinterlassen hat. Dazu gehörte sein "Ahnenpass", mit dem er, wie die meisten damals, nachweisen musste, dass unter seinen Eltern und Großeltern und denen seiner Frau keine Juden waren. Und all die Briefe an Standesämter und Pfarrämter, die zu schreiben waren, um etwas über seine Vorfahren zu erfahren und die Antworten darauf. Ich erinnere mich noch, wie spannend für mich als 12-13-Jährigen das Puzzlespiel war, um jedem Verwandten seinen Platz im Stammbaum zuzuweisen. Mein Vater, meine Mutter und ich, wir sprachen viel darüber, wenn wieder eine Antwort kam, die ihn - und uns - ein Stückchen weiter brachte und uns ein bisschen mehr über unsere Vorfahren erfahren ließ. Und jedes Mal, wenn er einen neuen gefunden hatte, bekam er Lust, dessen Vorfahren weiter zurück zu verfolgen.

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27    Jul 20110 Kommentare

Der Stadtarchivar

Das Archivwesen war für Hans-Jürgen Grönke erstmal kaltes Wasser, aber er entwickelte eine Leidenschaft. Als nordhäuser Stadtarchivar war Grönke mehr als neun Jahre der Herr über mehr als einen Kilometer Bücher, Akten, Urkunden, Bilder, Karten. Das historische Archiv umfasst etwa 730 laufende Meter, das ab 1802 aufgebaute Verwaltungsarchiv rund 200, wobei aus dem Rathaus pro Jahr 15 bis 20 weitere Meter Akten hinzukommen. Würde man alle Bilder stapeln, wäre der Turm acht Meter hoch. Rund 2500 Urkunden zur Stadtgeschichte werden bewahrt.

Hans-Jürgen Grönke, Stadtarchivar in Nordhausen, in seinem "Büro", dem Archiv.

Summa summarum ist im Archiv die Stadtgeschichte seit der urkundlichen Ersterwähnung im Jahre 927 nachvollziehbar. Manch wertvolle Nachlässe von Privatleuten wurden in den vergangenen Jahren aufgenommen, anderes musste angekauft werden.
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5    Mai 20110 Kommentare

Das Salzburger Landesarchiv

In Archiven und Bibliotheken findet man sie oft: Menschen, die sich stundenlang in alte Aufzeichnungen und Akten vertiefen. Meist sind sie auf der Suche nach Informationen über ihre Urururgroßeltern und deren Lebensumstände. Woher kommt dieses Interesse am Familienstammbaum? „Es ist die Frage: Woher komme ich? Wo haben wir die Wurzeln?“, sagt Oskar Dohle, der Leiter des Salzburger Landesarchivs.

Von den jährlich rund 2000 Archivbesuchen gehe es bei einem Drittel um die Stammbaumforschung, sagt Dohle. „Manche der Forscher sind Nachfahren von Protestanten, die 1731 vertrieben wurden. Viele sind auch Nachkommen von Menschen, die 1945 aus Ostpreußen vertrieben worden sind.
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8    Apr 2011Ein Kommentar

Es ist SO viel los!

Das Wochenende steht vor der Tür! Laut Wetterbericht wird es auch ein recht schönes, daher empfehlen wir euch raus zu gehen, Spaß zu haben und dabei auch noch einiges zu lernen. ;-) Hier unsere (genealogischen) Tipps fürs Wochenende:

09. und 10. April

  • Forschung über die eigene Familie
  • Die Schlossakademie Dhaun lädt am Wochenende alle, die sich schon länger mit Familienkunde beschäftigen oder dies künftig tun wollen, zu einem Seminar über Familienkunde ein. Interessierte lernen auf diesem Seminar, wie sie bei der Forschung weiter kommen, auch wenn es scheinbar keine Unterlagen zu den Vorfahren mehr gibt.

    Bei dem Wochenendseminar der Schlossakademie können alle Teilnehmer Antworten auf die Fragen nach dem „wie“ und „wo“ finden oder zumindest Anregungen, wie sie dort hingelangen können. Es werden neue Denkanstöße gegeben, zusammengestellt und vorgetragen von Fachleuten, die sich schon länger mit dem Thema beschäftigen und ihre Erfahrungen gerne weitergeben.

    Weitere Informationen und Anmeldung telefonisch unter 067 52/9 38 40 oder per E-Mail: info@schlossdhaun.de.

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24    Mrz 20110 Kommentare

Ein Blick ins Kirchenarchiv des Kirchenkreises Ostholstein

Regale, Findbücher, Gemeindechroniken – in den Archiven des Kirchenkreises Ostholstein sind Geschichte und Geschichten von Kirchen und Gemeinden, über Persönlichkeiten und Ereignisse der heutigen Kirchenkreisbezirke Oldenburg und Eutin verwahrt. Das Zentralarchiv des Kirchenkreisbezirks Eutin in Gleschendorf ist seit 1997 unter der Obhut von Hans-Jürgen Voß. Der Kirchenarchivpfleger katalogisiert und ordnet die Bestände und macht sie – wie seine Kollegen im Archiv des Kirchenkreisbezirks Oldenburg in Neustadt i.H. – für Kirchengemeinden, Wissenschaftler und Familienforscher zugänglich. Das „Reich“ des Archivpflegers liegt im klimatisierten Kellergeschoss. Messgeräte überwachen rund um die Uhr Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Die Bestände sind empfindlich, Akten und Bücher sind zum Teil mehrere Hundert Jahre alt, die ältesten stammen aus dem 18. Jahrhundert. Bis ins Jahr 1597 reichen die ältesten Kirchenbucheinträge. Gesprochen wird hier nur mit gedämpfter Stimme, an den Arbeitstischen neben den Regalwänden blättern Besucher in kopierten Kirchenbüchern und Akten – auf der Suche nach Spuren ihrer Vorfahren oder mit wissenschaftlichem Auftrag.
Für private Recherchen ist das Archiv dreimal in der Woche, von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet", sagt der Archivpfleger Voß, „eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.“ Jeder Besucher zahlt jeweils 5 Euro für die Nutzung, die Anfertigung einer Kopie kostet 40 Cent.
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31    Jan 20113 Kommentare

Vorarlberger Familienforschung ist nun via Internet möglich

Eine gute Nachricht für die Familienforscher mit Wurzeln in Österreich: Die Familienforschung im Vorarlberger Landesarchiv ist nun auch online möglich.

Die Tauf-, Ehe- und Sterbebücher der katholischen und evangelischen Pfarreien sind die wichtigsten Quellen für die Vorarlberger Familienforschung. Sie reichen rund 400 Jahre zurück. Auf Initiative des Vorarlberger Landesarchivs sind sie nun für die Zeit vor 1911 in digitaler Form weltweit im Internet frei zugänglich (www.landesarchiv.at). In einer dreiwöchigen Testphase haben schon 5.000 Besucher in den 300.000 Seiten recherchiert.
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19    Jan 2011Ein Kommentar

Eröffnung des größten Kirchenarchivs Deutschlands

In Hamburg hat heute ein neues Paradies für Familienforscher eröffnet. Die Regale im Keller vom Haus der Harburger Kirche an der Hölertwiete sind voll mit Büchern und Schriftstücken aus fünf Jahrhunderten: "Ausgebreitet würden alle Dokumente eine Fläche von zwölf Hektar bedecken: Das entspricht dem zehnfachen des Hamburger Rathausplatzes", erklärt Stefan Petzhold vom Archiv.

Die ältesten Dokumente stammen aus dem 17. Jahrhundert. So z.B. das Testament eines wohlhabenden Bergedorfers, der festsetzte, dass sein Vermögen nach dem Tod den Armen zugutekommt. In mehreren Bänden dokumentierte die Kirchengemeinde, wie das Geld jeweils angelegt und wofür es ausgegeben wurde. Der erste Eintrag stammt aus dem Jahr 1658, der letzte ist gerade einmal 60 Jahre alt: "Bis 1952 wurde über mehrere Jahrhunderte notiert, was mit dem Vermögen geschehen ist", so Paasch.


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