Ortsfamilienbuch Lüdinghausen beantwortet Fragen zur Ortsgeschichte
Warum wandern alle Kinder einer Familie aus? Warum gehen acht Bauerntöchter zur gleichen Zeit im 19. Jahrhundert nach Wien ins Kloster? Auf
solche Fragen stößt Stefan Wiemann bei seiner Arbeit an einem Ortsfamilienbuch für Lüdinghausen, Kreis Coesfeld. Der 27-jährige, gebürtige Lüdinghauser beschäftigte sich bereits in seiner Schulzeit mit der Ahnenforschung. „Ich fand Geschichten von früher schon immer spannend und wollte einfach mehr herausfinden. Für mich ist die Ahnenforschung wie eine Kriminalgeschichte, die man rekonstruiert, aber mit der man nie fertig wird“, beschreibt der Diplom Kaufmann sein Hobby.
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Das Stadtarchiv von Warburg und seine Schätze
verzeichnen, zugänglich machen und auswerten. Das sind die Aufgaben, die Stadtarchivar Franz-Josef Dubbi seit 18 Jahren hinter den Kulissen des Museumsbetriebs im "Stern" leistet."Das Archiv ist das Gedächtnis der Stadt und reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück", erzählt Franz-Josef Dubbi. Die älteste erhaltene Urkunde der Stadt stammt aus dem Jahr 1256. Das von Bischof Simon von Paderborn signierte Blatt gewährt den Altstädtern und Neustädtern die gleichen Rechte.
Einige Examensarbeiten, etwa über die Hospitäler oder den Warburger Wald, wurden mit Hilfe des Stadtarchivs geschrieben. Aber es gibt noch eine Menge ungehobener Schätze: Der Bestand zur Frühen Neuzeit, insbesondere zur jüdischen Geschichte, sei sehr umfangreich, so Stadtarchivar Franz-Josef Dubbi: "Sogar Dissertationen wären möglich." Zum Beispiel würden die Ratsprotokolle aus dem 18. Jahrhundert die großen und kleinen Sorgen einer westfälischen Landstadt widerspiegeln. Aus den Kämmereirechnungen des 16. Jahrhunderts könnten sowohl die Finanzsituation der Stadt als auch die Bau- und Kulturgeschichte Warburgs vor dem 30-Jährigen-Krieg erforscht werden.
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Das Kreisarchiv Ostvorpommern in Anklam – spannende Archivarbeit
Hit Hilfe alter Akten hat Christiane Mücklausch einer Familie womöglich ein doppeltes Weihnachtsgeschenk beschert: Vor kurzem konnte die Diplom-Bibliothekarin, die das ostvorpommersche Kreisarchiv betreut, die Anfrage einer Frau beantworten, die auf der Suche nach ihrem Halbbruder war. Ihre Mutter hatte seinerzeit einen Franzosen kennen und lieben gelernt, der als Kriegsgefangener oder Zwangsarbeiter in der Anklamer Region eingesetzt war. Die beiden hatten nach Kenntnis der Tochter ein gemeinsames Kind, das aber später vermutlich zusammen mit dem Vater nach Frankreich gegangen ist. Christiane Mücklausch wurde in alten Meldedateien fündig, obwohl der angegebene Nachname nicht ganz korrekt war. Und statt einen Halbbruder konnte sie der Schwester sogar zwei Halbbrüder mit Namen nennen und hofft nun, dass das bei der weiteren Suche hilfreich ist.
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Buchvorstellung – Schicksalsjahre in turbulenten Zeiten Deutschlands
Wieder einmal ist ein neues Buch von Dr. Karl Ludwig Mootz (Gießen) erschienen, das mittlerweile 16. aus der liebevoll verfassten Reihe der Familiensaga, Streifzüge durch die Heimat, schelmischen Versen, illustren Gedichten und optimistischen Lebensweisheiten.
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Adel in Schlesien – Veranstaltung im Schlesischen Museum Görlitz
Am Mittwoch, 08. Dezember, findet im Schlesischen Museum in Görlitz eine Tagung statt mit dem Titel: Adel in Schlesien – wissenschaftliche
Forschung und heutige Wahrnehmung. Es finden eine Buchvorstellung, Vorträge und eine Podiumsdiskussion statt.
Flucht und Vertreibung und vier Jahrzehnte Sozialismus haben die Rolle des Adels in Mitteleuropa lange dem Vergessen anheimgegeben. Erst heute entdecken Deutsche, Polen und Tschechen die Aktualität und Relevanz des Themas, nutzen es für eine universalgeschichtliche Annäherung an die Grenzregion. Matthias Weber (BKGE Oldenburg) stellt das internationale Forschungsprojekt „Adel in Schlesien“ und die daraus hervor gegangenen Publikationen vor.
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Wie informativ sind Adressbücher? – ein Test
Heute stellen wir eine weitere Quelle für die Familienforschung vor: Amtliche Adressbücher.
Am Beispiel des amtlichen Adressbuches von Stuttgart, das vom Statistischen Landesamt aufgelegt wird, zeigen wir was sich alles aus ihnen herausfiltern lässt. Zuächst ist ein Adressbuch informativ: es gibt zum Beispiel 3199 Müllers in Stuttgart!
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Ortsfamilienbuch für Saasen, Bollnbach, Veitsberg und Wirberg erschienen
Die Heimatgeschichtliche Vereinigung (HGV) Reiskirchen, im Landkreis Gießen, hat ein neues Buch mit dem Titel »Ortsfamilienbuch für Saasen,
Bollnbach, Veitsberg und Wirberg« herausgegeben, das am Sonntagnachmittag von Peter Gnas , dem Sohn des Autors, der leider verstorben ist, vorgestellt wurde.
Der Verstorbene hatte sich intensiv mit der Geschichte des Ortes und des dörflichen Lebens beschäftigt und bereits über fünf Jahre (davon drei Jahre in den Pfarrämtern Wirberg und Winnerod) an diesem Projekt gearbeitet. weiterlesen "Ortsfamilienbuch für Saasen, Bollnbach, Veitsberg und Wirberg erschienen" »

Ortsfamiliengeschichte Badingens (Brandenburg)
Der Landespfleger und Gärtner Klaus Euhausen hat sich der Ahnenforschung verschrieben und zunächst eine Ortsfamilienchronik über den ostfriesischen Ort Gandersum geschrieben. In den letzten drei Jahren hat er sich einem neuen Projekt verschrieben, die Ortschronik von Badingen (Brandenburg). Er hat Personendaten in den Kirchenbüchern gefunden, die bis zurück ins Jahr 1739 reichen. Nachweislich hat es auch ein Buch aus dem Jahr 1662 gegeben. Doch das ist nicht mehr auffindbar. Weitere Recherchen führte der Familienforscher im Stadtarchiv, im Brandenburgischen Landeshauptarchiv sowie im Geheimen Staatsarchiv Berlin. weiterlesen "Ortsfamiliengeschichte Badingens (Brandenburg)" »

Tagung des Netzwerks Jüdische Heimatforschung – Jüdisches Museum Franken
Das Jüdische Museum Franken gliedert sich auf in drei verschiedene Standorte: Fürth, Schnaittach und Schwabach. Jeder dieser Standorte
widmet sich der Geschichte und Kultur der Juden in Franken.
Träger des Museums ist ein 1990 gegründeter Verein. Ihm gehören die Mittelfranken-Stiftung des Bezirks Mittelfranken, die Stadt Fürth, der Landkreis Nürnberger Land, die Marktgemeinde Schnaittach und die Stadt Schwabach an. weiterlesen "Tagung des Netzwerks Jüdische Heimatforschung – Jüdisches Museum Franken" »

“Spur der Ahnen” die Ahnenforschungssendung im MDR
Es ist wieder soweit: Ab dem 10. November um 20:45 Uhr gibt es wieder jeden Mittwoch "Die Spur der Ahnen" im MDR Fernsehen. Für diese neue Staffel konnte die Redaktion wieder unter zahlreichen Zuschriften die interessantesten Familiengeschichten aufgreifen, um Sie den Zuschauern vorzustellen.

