28    Mrz 20110 Kommentare

“Archiv ist das Gedächtnis der Stadt” Vortrag über das Stadtarchiv Münster

Heute berichte ich in unserem Blog über einen Vortrag, den ich auf dem 4. Westfälischen Genealogentag gehört habe und euch nicht vorenthalten möchte. Er ist vor allem für unsere Nutzer aus dem Raum Münsterland interessant.

Frau Irmgard Pelster hielt einen Vortrag über "Familienkundliche Quellen in Kommunalarchiven  - Das Beispiel Münster". Das Stadtarchiv steht sowohl für die wissenschaftliche, wie auch die Familienforschung zur Verfügung. Es gibt einen Lesesaal und die Möglichkeit mit gebrachte Laptops anzuschließen. Es gibt Findmittel wie die Archivdatenbank und die Beratung durch die Mitarbeiter ist kostenlos. Auch Kopien und schriftliche Anfragen werden im Stadtarchiv erstellt und beantwortet.

Wichtige Aufgaben des Archivs sind die Übernahme, das Sammeln, Bewahren, Dokumentieren, Vermitteln und Forschen von der Geschichte und der Bevölkerung Münsters. Schon seit frühester Zeit wurde vor allem die Geschichte der Herrschenden dokumentiert. Regeln, Gesetze, Protokolle und vieles mehr wurden dokumentiert.
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24    Mrz 20110 Kommentare

Ein Blick ins Kirchenarchiv des Kirchenkreises Ostholstein

Regale, Findbücher, Gemeindechroniken – in den Archiven des Kirchenkreises Ostholstein sind Geschichte und Geschichten von Kirchen und Gemeinden, über Persönlichkeiten und Ereignisse der heutigen Kirchenkreisbezirke Oldenburg und Eutin verwahrt. Das Zentralarchiv des Kirchenkreisbezirks Eutin in Gleschendorf ist seit 1997 unter der Obhut von Hans-Jürgen Voß. Der Kirchenarchivpfleger katalogisiert und ordnet die Bestände und macht sie – wie seine Kollegen im Archiv des Kirchenkreisbezirks Oldenburg in Neustadt i.H. – für Kirchengemeinden, Wissenschaftler und Familienforscher zugänglich. Das „Reich“ des Archivpflegers liegt im klimatisierten Kellergeschoss. Messgeräte überwachen rund um die Uhr Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Die Bestände sind empfindlich, Akten und Bücher sind zum Teil mehrere Hundert Jahre alt, die ältesten stammen aus dem 18. Jahrhundert. Bis ins Jahr 1597 reichen die ältesten Kirchenbucheinträge. Gesprochen wird hier nur mit gedämpfter Stimme, an den Arbeitstischen neben den Regalwänden blättern Besucher in kopierten Kirchenbüchern und Akten – auf der Suche nach Spuren ihrer Vorfahren oder mit wissenschaftlichem Auftrag.
Für private Recherchen ist das Archiv dreimal in der Woche, von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet", sagt der Archivpfleger Voß, „eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.“ Jeder Besucher zahlt jeweils 5 Euro für die Nutzung, die Anfertigung einer Kopie kostet 40 Cent.
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18    Mrz 20110 Kommentare

Vorstellung des Heimatbildarchivs des Oberbergischen Kreises

Rund 35 000 Fotografien und Dias lagern im Heimatbildarchiv. Sie geben einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Oberbergischen Landes seit 1925. In den vergangenen Jahren haben viele namenhafte Heimatforscher und Historiker um Hilfe gebeten.

Birgit Behrendt öffnet eine Schublade. Aus dem großen Aktenfach lugen tausende Karteikarten hervor. „Das hier könnte passen“, sagt Behrendt und zieht aus dem Wust ein Foto heraus. Im Heimatbildarchiv des Oberbergischen Kreises sucht die studierte Bibliothekarin das Foto eines Kalkofens. Der Nümbrechter Heimatverein möchte über den Ortsteil Kalkofen berichten und seinen Aufsatz illustrieren.

Im zweiten Untergeschoss des Hauses Moltkestraße 34 lagern in mehreren mannshohen Aktenschränken rund 35 000 Fotografien und Dias. Sie geben einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Oberbergischen Landes in den vergangenen 86 Jahren.

Im Jahre 1925 gründete der Kreis Gummersbach das Heimatbildarchiv als Teil der damaligen Kreisbildstelle, dem heutigen Medienzentrum. Seitdem ist hier das Leben in der Region abgelichtet: Die Fotos zeigen das bäuerliche Leben in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, den Aufmarsch der Nationalsozialisten, zerbombte Dörfer und das Leben zu bundesrepublikanischer Zeit.
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17    Mrz 20113 Kommentare

Eine Schrift mit Haken und Ösen – das Sütterlin

Heute berichten wir über das Weitergeben der Kenntnis über das Lesen alter Schriften:
Als Helga Lohfeld aus Kirchweyhe einen Fernsehbericht über eine Hamburger Gruppe sah, die nach einem Sütterlin-Kursus nun Zuschriften aus ganz Deutschland mit der Bitte um Übersetzung alter Dokumente erhält, dachte sie: "Das kann man doch auch hier machen." Seit ihrer Schulzeit in Sachsen nämlich hat sie ein Faible für diese alte deutsche Schrift. In der Alten Wache am Henry-Wetjen-Platz in Leeste übt sie derzeit mit Interessierten, die aus heutiger Sicht fast fremdartig anmutenden Haken und Bögen richtig zu entziffern.

"Wir hatten damals in der Schule ein Jahr lang Sütterlin-Unterricht als Schönschrift-Übung", erzählt Helga Lohfeld von ihren eigenen Anfängen in den 50er-Jahren. Seitdem habe sie alles gelesen, was sie in Sütterlin in die Finger bekam. Für Briefe an den Vater und an Freunde wie etwa die zehn Jahre ältere Kegelschwester verwendete sie diese spezielle Schreibschrift ebenfalls. "Ich hatte einfach Spaß daran." Mit einem in Sütterlin abgefassten Brief konnte sie nach dem inspirierenden Fernsehbericht dann auch den Vorsitzenden des Vereins Seniorenzentrum Alte Wache, Gerd Göde, von ihrer Idee überzeugen.
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3    Mrz 20112 Kommentare

Im Lippischen Land werden Kirchenbücher digitalisiert

Herr Begemann

Seit zehn Jahren digitalisiert Kurt Begemann alte lippische Kirchenbücher. Ziel ist es, die wertvollen Werke zu erhalten. Denn wenn jeder in ihnen blättert, hinterlässt das Spuren. Kurt Begemann öffnet eine Stahltür zu einem zwei mal eineinhalb Meter großen Raum. Knapp 1,80 Meter ist er hoch - im Gemeindehaus der Kirche in Lage-Heiden.

25 Kirchenbücher liegen in den Regalen. Heute ist nicht nur ihr jahrhundertealter Inhalt jederzeit per Computer abrufbar, sondern auch die Eintragungen aus anderen Kirchenbüchern lippischer Gemeinden. Denn Kurt Begemann arbeitet seit etwa zehn Jahren an der Digitalisierung der jahrhundertealten Schriften.
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28    Feb 20110 Kommentare

Restauriertes Saalbuch von 1740 aus Scharrenstetten in Baden-Württemberg

Das Saalbuch (Salbuch) von Scharrenstetten hat einen Weg hinter sich, wie viele alte Bücher. Erst wurde es auf einem Dachboden gelagert, dann wurde es zufällig bei Aufräumarbeiten gefunden, der Wert wurde erkannt, es wurde restauriert und nun wird es ausgestellt und steht der Forschung zur Verfügung.

Ein Salbuch ist ein Güterverzeichnis bzw ein Verzeichnis der Besitzrechte, dass es seit der Zeit des Mittelalters gibt.
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21    Feb 2011Ein Kommentar

Das Kirchenbuchamt in Hannover – seine Geschichte und seine Aufgaben

Kirchenbuchamt

In jeder Familie sind Ereignisse wie Taufe, Hochzeit oder Begräbnis wichtig und bleiben in Erinnerung. Diese Ereignisse werden auch von der Kirche seit Jahrhunderten registriert und dies bietet heute eine unersetzliche Quelle für die Familienforschung. Fündig wird man dazu im Kirchenbuchamt, das in der Stadtkirchenkanzlei an der Hildesheimer Straße 165/167 in Hannover untergebracht ist.

Heute werden hier die Kirchenbücher der evangelisch-lutherischen Gemeinden in Hannover geführt. Taufen, Trauungen und Sterbefälle werden damit laufend verzeichnet. Für den historischen Part aber hat die Dienststelle Zugriff auf sämtliche Kirchenbücher aus dem Gebiet der Landeskirche Hannovers, die bis 1874 – vor Einführung der Standesämter – angelegt wurden.
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7    Feb 20110 Kommentare

Das Stadtmuseum Düsseldorf zeigt eine Ausstellung über die Geschichte der Düsseldorfer Frauen

Die Stadt ist weiblich heißt die aktuelle Themenausstellung im Stadtmuseum. Zusammen mit dem Frauenbüro haben die Historiker die Geschichte der Düsseldorferinnen über 500 Jahre nachvollziehbar gemacht.
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31    Jan 20113 Kommentare

Vorarlberger Familienforschung ist nun via Internet möglich

Eine gute Nachricht für die Familienforscher mit Wurzeln in Österreich: Die Familienforschung im Vorarlberger Landesarchiv ist nun auch online möglich.

Die Tauf-, Ehe- und Sterbebücher der katholischen und evangelischen Pfarreien sind die wichtigsten Quellen für die Vorarlberger Familienforschung. Sie reichen rund 400 Jahre zurück. Auf Initiative des Vorarlberger Landesarchivs sind sie nun für die Zeit vor 1911 in digitaler Form weltweit im Internet frei zugänglich (www.landesarchiv.at). In einer dreiwöchigen Testphase haben schon 5.000 Besucher in den 300.000 Seiten recherchiert.
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24    Jan 20110 Kommentare

4. Westfälischer Genealogentag – eine Vorschau

In Westfalen widmet sich die Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung seit Jahren der Ahnenforschung.

Am 26. März (Samstag) veranstaltet sie von 10 bis 17 Uhr,  in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein und der Gemeinde Altenberge, den 4. Westfälischen Genealogentag in der Altenberg, Sporthalle „Gooiker Platz“.

Eintritt und Vorträge sind kostenlos!
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