3    Aug 20134 Kommentare

Interview mit Dirk Weissleder – Teil 2

Am Mittwoch hatten wir den ersten Teil unseres Interviews mit Herrn Dirk Weissleder. Heute erzählt er uns mehr über seine Arbeit als Vorsitzender der DAGV und über seine eigene Familiengeschichte.

MH- Herr Weissleder, Sie sind Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e.V. (DAGV) und Präsident des Bundes der Familienverbände e.V. (BdF). Was sind die Aufgaben dieser Verbände?

DW- Beides sind Dachverbände auf dem Gebiet der Familiengeschichtsforschung. Die DAGV ist der Dachverband der genealogischen Vereinigungen in Deutschland, der BdF ist Dachverband der Familienarchive, Familienverbände, Familienstiftungen.

MH- Was sind die Ziele des DAGV und BdF?

DW- Die DAGV ist die Interessenvertretung aller Genealoginnen und Genealogen in Deutschland, organisiert in Vereinigungen oder nicht. Der BdF ist das Netzwerk der Familienpflege, d.h. wir unterstreichen die Bedeutung der Familie innerhalb der Familiengeschichtsforschung.

MH- Welche Vorteile bringen die Verbände, die Sie vertreten, für die Hobby-Genealogen?

DW- Der Vorteil liegt für alle Genealogen darin, dass wir uns um Gehör in der Öffentlichkeit bemühen, weil wir deutlich machen, wie wichtig unsere Arbeit für die Gesellschaft ist.

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27    Jun 201320 Kommentare

Webinar: Einführung in die Genealogie mit MyHeritage

Zum ersten Mal veranstaltet MyHeritage ein Webinar in deutscher Sprache! Es handelt sich dabei um eine Einführung in die Genealogie mit MyHeritage. Das Webinar wird am Mittwoch, den 24. Juli um 19 Uhr stattfinden. Ihr werdet dabei mehr über die Geschichte des Unternehmens, die wichtigsten Funktionen und die einzigartigen Technologien für die Familiengeschichtsforschung, wie z.B. Smart Matches oder Record Matches, erfahren. Meldet euch bei unserem kostenlosen Webinar an!

Was ist ein Webinar? Webinar steht für Web (Netz) + Seminar und ist eine Art von Online-Seminar, geführt via Webcast-Technologie, die Zwei-Wege-Kommunikation unter Verwendung von virtuellen Werkzeugen zwischen Vortragendem und Teilnehmern erlaubt. Die Idee dahinter ist, das traditionelle Treffen zu ergänzen und den Kontakt zu den Nutzern trotz Distanz zu ermöglichen.

Wann: Mittwoch, 24. Juli 2013

Zeit: Zwischen 19 und 20 Uhr

Hier kostenlos anmelden: Einführung in die Genealogie mit MyHeritage

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25    Jun 20132 Kommentare

Gastbeitrag: Die Weltreise von Ty Rettke

Wir freuen uns sehr, einen neuen Gast-Autor in unserem Blog vorstellen zu dürfen: Tyrell Rettke, besser bekannt als Ty.

Nachdem Ty lange gegen eine Colitis Ulcerosa kämpfen musste und mehrere chirurgische Eingriffe überstanden hat, hat er entschieden, sich in ein Abenteuer zu stürzen: Im Rahmen einer Weltreise möchtet er nach seinen Vorfahren forschen und den Menschen, die er in den verschiedenen Ländern kennenlernt, bei ihrer Ahnenforschung helfen.

Von seiner kleinen Heimatstadt Ketchikan in Alaska machte sich Ty nach Irland auf, um seine Wurzel zu erforschen. Dies ist der erste von seinen monatlichen Beiträge, die er von verschiedenen Ländern aus schreiben wird.

Ty Rettke, 28 Jahre alt, begibt sich auf eine Reise um die Welt

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11    Jun 20130 Kommentare

Familiengeschichte: Mayflower und vieles mehr!

Es gibt verschiedene Wege, sich mit dem Virus der Ahnenforschung anzustecken. Die Nutzerin von MyHeritage Melva Jo Wright aus Florida (USA), übernahm die Forschung ihrer Tante mütterlicherseits (Geraldine Martinez), als sie im Jahre 2004 verstarb.

Die vier Schwestern ihrer Tante halfen mit der Forschung und sie bekamen jeweils eine Mappe der Familiengeschichte von ihrer Schwester.

Die mütterlichen Urgroßeltern von Melva Jo und ihre Familie: Norval Smith Channing (1878-1955) und Amanda Catherine (Pyle) Channing. Ihre Großmutter Rebecca (Channing) Lytle (ganz links).

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10    Jun 2013Ein Kommentar

10 Tipps für die Befragung von Familienangehörigen

Erinnerungen, Fotos und Dokumente bieten eine Fülle von wertvollen Informationen über die Familiengeschichte. Familienmitglieder zu interviewen ist ein sehr guter Weg, um über die früheren Generationen und mehr über die Ereignisse in der Familie zu erfahren.

Fangt mit den älteren Verwandten an. Sie sind eventuell die einzigen Menschen, die noch Bescheid wissen, aus welchem Land oder aus welcher Stadt eure Vorfahren stammen, wie die ursprünglichen Nachnamen tatsächlich geschrieben wurden oder wie sich die Namen im Laufe der Generationen verändert wurde (mehr dazu hier). Wenn diese Informationen nicht dokumentiert werden, bevor sie sterben, wird ihr Wissen für immer verloren sein.

Der Zweck von Geschichtenerzählen in der Genealogie ist der, dass man weitere Einzelheiten zu dem Stammbaum hinzufügen kann. Damit eure Ahnenforschung noch besser gelingt, sind hier einige Tipps für die Befragung von Verwandten.

Nützliche Tipps, um die Familienangehörigen zu befragen:

1. Planen. Seid euch über eure Ziele klar. Welche Art von Informationen sucht ihr? Über wen möchtet ihr mehr erfahren, aus welcher Familienlinie? Bitte immer eine Kamera dabei haben, um die Familienangehörigen zu fotografieren. Ebenfalls fotografiert werden sollten Artefakte und ältere Fotos, die die Verwandten euch zeigen. Diese sind großartige Erinnerungen.

2- Erstellt eine Liste von Fragen oder Themen, die ihr abdecken möchtet. Die Fragen hängen davon ab, wie gut ihr die Familienmitglieder und diese Seite der Familie schon kennt. Versucht mal, die Fragen so zu stellen, dass die Verwandten zunächst über die engere Familienmitglieder und dann über die entfernte Verwandtschaft reden. Beispielsweise könnt ihr als erstes nach den Kindern, Geschwistern und Eltern fragen. Danach fragt nach ihren Großeltern und Urgroßeltern. Letztlich fragt nach anderen Verwandten wie Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen und nach der entfernten Verwandtschaft.

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9    Jun 20134 Kommentare

Meine Familiengeschichte: David Krüger – Ein Jahr später

Vor knapp einem Jahr haben wir in dem Bereich "Meine Familiengeschichte" des deutschsprachigen Blogs von MyHeritage den jungen Genealogen David Krüger vorgestellt, der als 13-Jähriger anfing, seine Wurzeln zu erforschen. Damals erzählte David, wie er sein Hobby angefangen hat und welche Freude seine Forschung ihm gebracht hat.

Wir freuen uns sehr, dass er weiterhin mit uns im Kontakt bleibt und heute seine Geschichte weiter erzählt! Wir hoffen, dass durch sein Beispiel viele junge Leute zur Ahnenforschung motiviert werden und dass wir nächstes Jahr noch mehr tolle Neuigkeiten von ihm erzählen können!

"Als ich damals den Artikel „Meine Familiengeschichte“ schrieb, dachte ich noch nicht, dass ich innerhalb kürzester Zeit solch große Erfolge erzielen konnte. Nachdem ich den Artikel veröffentlicht hatte, habe ich Kontakt zu weiteren Familienforschern aufgenommen, wobei viele dann auch sofort geantwortet haben und mir geholfen haben. So konnte ich innerhalb kurzer Zeit einen Großteil der Linien bis ca. 1830 zurückverfolgen.

Am 17.08. forderte ich dann die Sterbeurkunde meines unbekannten Großvaters an. Mein Vater erzählte mir damals, dass der Ehemann meiner Großmutter mein Großvater ist. Ich hatte, nachdem meine Großmutter verstorben ist, ein Fotoalbum gefunden, wo ein Foto eines Mannes eingeklebt war. Als ich meinen Vater auf dieses Foto ansprach, wer dies sei, antwortete er:
„..Ach, das ist… Pospiech.. mein Vater.“

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4    Jun 20134 Kommentare

Mutterlinie und Seitenlinie bei der Ahnenforschung

Vor knapp 3 Wochen war ich in Bremen beim 7. Tag der Familiengeschichte. Die Veranstaltung wurde von dem Bund der Familienverbände e. V. (BdF) in Kooperation mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. (DAGV) und der Maus unter dem Motto Auswanderer in die Neue Welt und ihre Verwandten organisiert.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung, die den Interessenten die Möglichkeit gab, sich über die Arbeit der Genealogen zu informieren und zu eigenen Aktivitäten zu motivieren. Außerdem fand ich sehr spannend, mehr über die Zukunft der Auswandererforschung zu erfahren, was in einer Gesprächsrunde diskutiert wurde.

Besonders interessant fand ich die Diskussion um die "Seitenlinie" und wie sich das Konzept von Ahnenforschung je nach Land unterscheidet. Wir Deutschen tendieren stark dazu, nur die Männerlinie, also die namensgebende Linie der Familie zu erforschen. Die weibliche Linie wird also unterschätzt. Ebenso die Seitenlinie.

Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass die meisten weiblichen Linien vor mehr als 200 Jahren irgendwann enden, da man oftmals nur noch liest: "Hans Meyer und seine Frau Emma", denn sehr oft steht der Mädchenname der Mutter nicht in den Urkunden.

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22    Mai 20130 Kommentare

MyHeritage im Genealogie-Podcast: Der Genealoge!

Vor einem Jahr haben wir hier im Blog davon berichtet, wie Timo Kracke den ersten deutschen Genealogie-Podcast in Deutschland gestartet hat. In seiner quasi "virtuellen Radiosendung" für Genealogen, Ahnenforscher, Familienforscher, Heraldiker, Geschichtsinteressierte und für alle, die einfach mal reinhören möchten, interviewt Timo Kracke verschiedene Personen und es wird über alle Themen rund um die Genealogie berichtet.

Wir waren alle sehr stolz darauf, dass auch MyHeritage eingeladen wurde mitzumachen!

Nun laden wir euch alle ein, die letzte Folge des Podcasts zu hören, um etwas mehr über MyHeritage zu erfahren.

Hier ist der Link dazu: DerGenealoge

Viel Spaß!

16    Mai 201314 Kommentare

Markteinführung Record Detective™: Eine bahnbrechende Technologie für die Familienforschung

MyHeritage gab die Markteinführung von Record Detective™ bekannt - die erste Technologie ihrer Art, die völlig automatisch die Datenspur von einer einzigen historischen Aufzeichnung auf andere verknüpfte Datensätze und Stammbaumübereinstimmungen ausbaut.

Record Detective™ erzeugt neue Spuren und Entdeckungen, indem es aus einer einfachen Aufzeichnung die Tür zu vielen anderen Möglichkeiten öffnet. Als Beispiel: Eine Aufzeichnung, die mithilfe von SuperSearch - dem digitalen Archiv von MyHeritage - gefunden wird, enthält ab sofort eine Zusammenfassung der betreffenden zusätzlichen gefundenen Datensätzen und Einzelpersonen. Dadurch erhalten die Nutzer neue Informationen und Hinweise, um neue Akzente zu setzen und neue Wege in ihrer Forschung zu finden.

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4    Mai 2013Ein Kommentar

Familiengeschichte: Günter Schröder

Günter Schröder

Nach langer Zeit haben wir heute wieder eine schöne Familiengeschichte für euch. Seit 2004 betreibt Günter Schröder Ahnenforschung und erst seit ein paar Wochen ist er bei MyHeritage tätig. Herr Schröder erzählt heute, wie er seine Forschung organisiert und wie er seine Familie über die Ergebnisse seiner Forschung informiert.

Viel Spaß beim Lesen!

"Mein Name ist Günter Schröder.  Mein Alter: 78 Jahre. Geboren bin ich in Weimar. Bei Carl Zeiss in Jena habe ich Feinmechaniker gelernt. Nach meinem Studium war ich im Vermessungswesen tätig.

Leider habe ich MyHeritage erst vor ein paar Wochen entdeckt. Nun freue ich mich auf weitere Forschungsergebnisse.

Unsere Familie erforsche ich seit 2004. Zu meinem Geburtstag schenkten mir meine 4 Söhne die Kopie der Geburtsurkunde meines Opas, also ihres Ur-Opas, mit der Bemerkung: Du bist Rentner und hast Zeit. Wir würden gern wissen, wer unsere Vorfahren waren.

Natürlich habe ich zugesagt, ohne zu ahnen, was daraus wird. Heute in 2013, also 9 Jahre später, haben wir eine Familienchronik von mehreren hundert Blättern und zum Teil eine Übersicht über die Familien von 9 Generationen.
Zu unsrer Chronik muss ich noch bemerken, dass sie nicht stammbaum-, sondern familien-orientiert ist.

Mein Ziel ist es, eine Familiendokumentation über das Leben unserer Ahnen und der heute lebenden Familien zu erstellen. So entsteht ein Einblick in die vergangenen ca. 300 Jahre. Sie wird weiter wachsen, denn meine Enkel sind schon sehr interessiert und helfen eifrig.

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