19    Apr 2016Ein Kommentar

Die MyHeritage Community: helfen und geholfen werden!

Oft kommen wir in unserer Ahnenforschung einfach nicht weiter. Wenn wir z.B. einen alten Brief in einer Sprache haben, die wir nicht verstehen. Ein mysteriöses Familienfoto, auf das wir die Menschen nicht identifizieren können, oder einen bestimmten Vorfahren, über den wir keine Informationen finden. Hilfe von anderen zu erhalten, kann den Unterschied machen!

Die "MyHeritage Community" ist das neue dringend benötigte Fragen & Antworten-Zentrum für unsere Nutzer. Hier kann zusammengearbeitet und bei typisch genealogischen Aufgaben geholfen werden, u.a. bei der Suche lang verlorener Verwandten, bei der Übersetzung historischer Dokumente, beim Entziffern unleserlicher Handschriften, beim Identifizieren unbekannter Menschen auf Fotos, oder bei der Suche nach schwer fassbaren Vorfahren. Die Community ist als bildorientiertes Forum gebaut worden und in der MyHeritage Webseite integriert (also müsst ihr euch dafür nicht separat anmelden). Dieses Zentrum kann eure Forschung komplett verändern und es ist zudem komplett kostenlos.

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18    Apr 20164 Kommentare

Wo finde ich Informationen über meine Vorfahren?

Alle Ahnenforscher - ob Hobby oder Professionell - möchten ihre Informationen im Stammbaum mit Quellen versehen. Historische Aufzeichnungen sind sehr wichtig und belegen die Fakten, die man eingetragen hat. Ob Geburtsurkunden oder Todesanzeigen, viele historische Aufzeichnungen findet ihr auf MyHeritage und mit Hilfe von Super Search.

Wo aber könnt ihr sonst noch suchen und wichtige Infos finden? Hier mal einige Beispiele für euch.

Standesämter / Kirchenämter
Angaben zu Geburt, Heirat und Tod sind seit dem 1.10.1874 in Preußen und seit dem 1.1.1876 in den restlichen deutschen Ländern in Standesamtsunterlagen zu finden. Alle Ereignisse, die vor diesem Jahr liegen, erfragt ihr am besten im Pfarramt der jeweiligen Kirche.

Regionale und kommunale Archive
In den regionalen und kommunalen Archiven findet man das Archivgut aller Ämter sowie der Eigenbetriebe und Beteiligungsgesellschaften des Ortes oder der Region. Sehr nützlich bei der Erforschung der Familiengeschichte können manchmal auch alte Zeitungen, Adressbücher, Melderegister und historische Stadtpläne sein. weiterlesen "Wo finde ich Informationen über meine Vorfahren?" »

13    Apr 2016Ein Kommentar

Ahnenforschung mittels Postkarten – Interview mit Patrick Geiser

Patrick Geiser, Jahrgang 1988, ist in Hildesheim geboren und gelernter Bankkaufmann mit Berufserfahrung. Zurzeit studiert er im 2. Master Semester an der Uni Göttingen Wirtschaftspädagogik und Informatik. In seiner Familie ist es Tradition über die Vorfahren zu forschen. Auf einer Polenreise zusammen mit seinem Onkel und seinem Vater hatte er das große Glück in einer beinah verfallenen kleinen evangelischen Kirche vor der Grabplatte seiner Urgroßmutter in sechster Generation zu stehen. Ein sehr bewegender Moment!

Heute erzählt er uns über seine Webseite genpas.de und wie man mit Hilfe von Postkarten Familienforschung betreiben kann.

MyHeritage: Warum sollte man sich – Ihrer Meinung nach - mit der Familiengeschichtsforschung beschäftigen?

Patrick Geiser: Es geht um die Vergangenheit auf der sich die Gegenwart gründet. Jedes einzelnen Menschen Lebensbild ist wertvoll und darf nicht in Vergessenheit geraten. Wer heute forscht und niederschreibt, öffnet ein Fenster in die Vergangenheit für folgenden Generationen und ermutigt vielleicht sie fort zu schreiben. Anderseits könnte ein öffentliches Interesse bestehen ein vergangenes Weltbild zu erhalten, welches von weniger bekannten Persönlichkeiten gelebt wurde. weiterlesen "Ahnenforschung mittels Postkarten – Interview mit Patrick Geiser" »

30    Mrz 20160 Kommentare

Die Familiengeschichte von Hans-Joachim Bouquet

Hans-Joachim Bouquet wurde am 5.4.1941 in Landau/Pfalz geboren. Nach dem Abitur studierte er Betriebswirtschaftslehre mit Abschluss Diplom-Kaufmann und arbeitete danach bis 2005 in der Computerindustrie. 1968 heiratete er Ursula geb. Heupel. Das Ehepaar hat einen Sohn.

Heute erzählt uns Herr Bouquet ein wenig über seine Familiengeschichte. Viel Spaß beim Lesen.

Meine Ahnenforschung

Bei der Haushaltsauflösung meiner Großmutter Bouquet im Jahr 1959 fand ich einen Ahnenpass. Darin lag ein Brief:

„Lieber Fritz,
Du wirst staunend die Post in Empfang genommen haben und wirst noch mehr überrascht gewesen sein, als Du den Ahnenpass in Händen hielst. Du kannst jetzt ruhig schlafen, denn Du hast eine arische Großmutter!“

Vier Wochen später ist Fritz Bouquet in Italien gefallen. Der Ahnenpass hat mich fasziniert und da im Stammbuch nur vier Generationen erfasst waren, beschloss ich, die Ahnenforschung fortzusetzen. Die Arbeit erwies sich als sehr schwierig. Zwar hatte ich in der Volksschule die „Deutsche Schrift“ gelernt, aber die ständigen Änderungen der Konfessionen evangelisch – katholisch durch die jeweiligen Kurfürsten der Pfalz machte es erforderlich, dass ich sowohl in den evangelischen als auch in den katholischen Kirchenbüchern suchen musste. Da ich noch im Beruf war und in Baden-Württemberg lebte, wurde die Ahnenforschung zu einer sehr langen Suche.

Meine Urgroßeltern mit ihren Kindern, aus dem Jahr 1896.

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24    Mrz 20163 Kommentare

10 Witze, die alle Ahnenforscher nachvollziehen können!

Jeder Ahnenforscher nimmt die Familiengeschichtsforschung sehr ernst. Dennoch lieben wir alle den guten genealogischen Humor. Wir hoffen, dass ihr eine Pause machen könnt - von der Suche nach Informationen zu eurer Ur-Ur-Ur-Großmutter - und ein wenig über unsere genealogischen Lieblingswitze schmunzeln könnt.
  1. "Es ist so schwierig etwas über meine Vorfahren zu finden, sie müssen an einem Zeugenschutzprogramm teilgenommen haben!"
  2. Ahnenforscher: die einzigen Menschen, die sich für Todesanzeigen begeistern.
  3. "Fertig! Mein Stammbaum ist nun vollständig." Diesen Satz wird ein Ahnenforscher niemals sagen. NIEMALS!
  4. Ahnenforschung ist wie Verstecken spielen: sie verstecken sich... wir suchen sie!
  5. Gene-Allergie: eine ansteckende Krankheit, die wir lieben.
  6. Genealogie: wenn die Antwort zu einem Problem nicht die Lösung, sondern zwei weitere Rätsel mit sich bringt!
  7. "Ich bin mehr daran interessiert, was im Jahre 1816 passiert ist, als das, was heute - 2016 - geschieht."
  8. "Früher hatte ich viel Freizeit... dann entdeckte ich die Familienforschung."
  9. "Ich sammle tote Verwandte!"
  10. "Ich will sie ALLE finden! Bisher habe ich nur ein paar tausend..."

Diese anonym verfassten Witze wurden aus dem Web zusammengestellt. Kennt ihr andere Witze über Ahnenforscher und die Familienforschung? Teilt sie mit uns! :)

22    Mrz 20163 Kommentare

Familiengeheimnisse anhand von Postkarten und Briefen enthüllen

Dies ist ein Gastbeitrag vom Genealogen James L. Tanner, ein pensionierter Anwalt aus Arizona. Er ist der Autor zwei beliebter Ahnenforschungsblogs: Genealogy's Star und Rejoice, and be exceeding glad. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Genealogie, arbeitet er derzeit als Freiwilliger an der Brigham Young University Family History Library in Provo, Utah.

Viele Menschen aus der ganzen Welt haben eine Tradition: sie senden während ihres Urlaubes oder zu Feiertagen eine Grußkarte an ihre Freunde und Verwandte. In den letzten 100 Jahren konnte man vermehrt feststellen, dass Postkarten und Briefe immer mehr Fotos und wertvolle Informationen über die Familienmitglieder enthalten. Manchmal können die Informationen in der Karte oder auf dem Foto von unschätzbarem Wert sein und sogar langjährige Familiengeheimnisse lösen. Eine Karte von einem entfernten Verwandten kann u.a. dessen Beziehung identifizieren, von der man nichts gewusst oder von der man nur vermutet hat.

"Burns Mont. Ayr Postkarte 1899" (Quelle: Tony Corsini im Wikipedia. Lizensiert unter Public Domain via Commons)

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18    Mrz 20160 Kommentare

Ein genealogisches Gedicht: Unsere Ahnen

Viele der Ahnen findest du hier.
Von jedem führt eine Spur zu dir.
Von jedem ein Tropfen Blut in dir rinnt,
Der deine Bahn im geheimen bestimmt.

Ihr Tun und Denken schwingt in dir wieder -
Drückt das Gewicht ihrer Fehler nieder,
Hebt dich ihr Reichtum, ihr sehnendes Streben,
Kraft und Richtung soll es dir geben.

Hast versenkt du dich in ihr Geschick,
In ihr Kämpfen und Mühen, ihre Not, ihr Glück -
Dann blicke vorwärts und sei bereit,
Dein Werk zu tun zu deiner Zeit.

Liebe dies Leben! Umfasse es tief!
Erfühle den Sinn, wozu es dich rief!
Doch verlangt es von dir ein Ja oder Nein,
Bedenk, es gehört nicht dir allein.

11    Mrz 20164 Kommentare

Die Familiengeschichte von Kathrin Dohse

Kathrin Dohse

Mein Name ist Kathrin Dohse und ich bin 42 Jahre alt. Ich bin medizinisch-technische Assistentin (MTA) und komme gebürtig aus Deutschland, lebe aber seit 15 Jahren in Schweden.

Wie ich zur Ahnenforschung kam? Mein Vater hatte schon seit mehreren Jahren die Ahnenpässe unserer Familie bei sich im Schrank liegen und wir hatten schon lange daran gedacht, alles einmal systematisch zusammenzustellen, damit es für uns und die Nachwelt erhalten bleibt. Irgendwann vor ca. 2 Jahren kam dann der Zeitpunkt, wo wir anfingen uns an die Arbeit zu machen. Seitdem haben wir viele Stunden, Tage und Wochen am Computer mit dem Erfassen von Daten zugebracht. weiterlesen "Die Familiengeschichte von Kathrin Dohse" »

29    Feb 2016Ein Kommentar

Ein lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung

Barbara Nitschke ist 62 Jahre alt, begeisterte Ahnenforscherin und seit 2008 bei MyHeritage angemeldet. Heute erzählt sie uns ein wenig über ihre Familie und ihre Ahnenforschung. Viel Spaß beim Lesen!

Geschichte der Forschung nach Ahnen in unserer Familie

In unserer Familie wurde schon von meinem Onkel Otto Nitschke und meinem Vater Karl Nitschke nach Ahnen geforscht. Begonnen hat das wohl mit der Tatsache, das beide Piloten in der deutschen Wehrmacht werden wollten und dazu einen Ahnennachweis bis zur VI. Generation benötigten. Die Linie meiner Großmutter (Selma Nitschke) war relativ schnell nachvollzogen, da die Ahnen im Umkreis von Weida zu Hause waren. Um die Unterlagen und Abstammungslinien der Ahnen meines Großvaters Ernst Nitschke zu finden, unternahm mein Onkel ca. 1936 eine Reise mit dem Fahrrad durch den Breslauer Raum (Breslau - Wrozlaw, Auras - Uraz, Wohlau - Wolow, Jauer - Jawor und Sorau - Zary). Diese Unterlagen ergaben dann die Ahnenpässe für meinen Vater und Onkel und sie wurden Piloten.

Otto Nitschke - Oberleutnat-Aufklärerpilot

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26    Feb 20160 Kommentare

Record Detective™ II

Wir präsentieren euch heute Record Detective™ II, eine leistungsstarke Technologie, die die Forschung eurer Familiengeschichte noch weiter vorantreibt.

Vor knapp drei Jahren haben wir Record Detective™ herausgebracht, eine Technologie, die neue Entdeckungen erzeugt. Mit Record Detective™ werden Aufzeichnungen, die über SuperSearch™ gefunden wurden, automatisch auf zusätzliche Aufzeichnungen und Stammbaumprofile der selben Person verwiesen.

Die Macht der Transitivität und seine Beschränkung

Zuvor hat Record Detective™ die Transitivität folgendermaßen verwendet: Wenn Aufzeichnung A mit Person B in einem Stammbaum übereinstimmt und Person B mit Person C in einem anderen Stammbaum übereinstimmt und Person C wiederum mit Aufzeichnung D, dann wurden die Aufzeichnungen A und D als Übereinstimmungen gesehen und Record Detective™ verwies jeweils die eine auf die andere. Dies erlaubt magische Entdeckungen, zum Beispiel kann eine Geburtsurkunde auf einen Zeitungsartikel verweisen, der über die Hochzeit von der selben Person berichtet! Dies simuliert erweiterte Folgerungen, die bisher nur ein "menschlicher Ahnenforscher" machen konnte, da die Geburtsurkunde noch nicht einmal den Namen der Person nennt, den unser Protagonist schließlich heiraten wird.

Doch diese Möglichkeit kam mit einer Einschränkung: Record Detective™ war nur in der Lage, Informationen zu finden, wenn mindestens ein Stammbaumprofil auf MyHeritage mit der Aufzeichnung übereinstimmte und die Existenz eines solchen Profils ist auf MyHeritage nicht garantiert: etwa die Hälfte der historischen Aufzeichnungen haben noch kein übereinstimmendes Stammbaumprofil.

Den Detective herausfordern

Diese Einschränkung hat unser Entwicklerteam gestört und somit haben sie sich die Mühe gemacht die Technologie zu verbessern. Die nächste Generation dieser Technologie sollte so gut sein, dass sie "ernsthaft den größten Detektiv aller Zeiten herauszufordern sollte", und so hat das Team dem Projekt den Spitznamen "Professor Moriarty" gegeben.

Die neue Generation der neu veröffentlichten Technologie, Detective Record™ II, überwindet die Transitivitätsbegrenzung und fügt auch direkt Aufzeichnung-mit-Aufzeichnung-Übereinstimmungen hinzu. Sogar für Aufzeichnungen, die keine übereinstimmnenden Stammbaumprofile auf MyHeritage haben.

Mehr Übereinstimmungen

Das Ergebnis ist Sherlock Holmes auf Steroiden: eine viel größere Anzahl an gefundenen Dokumenten für jeden einzelnen Datensatz. Diese leistungsstarke neue Technologie ergibt eine überwältigende Zahl von 2,2 Milliarden zusätzlichen Übereinstimmungen. Der Record Detective™ II liefert neue Informationen und Hinweise, die eure Familiengeschichtsforschung noch weiter vorantreiben. Dies alles geschieht, ohne etwas an Präzision zu verlieren.

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