26    Aug 20150 Kommentare

Das Geheimnis von Ereikoussa: Das Wiedersehen

Heute berichten wir über das faszinierende Geheimnis von Ereikoussa, wo die Bewohner einer kleinen griechischen Insel ihr Leben riskierten, um die Familie eines jüdischen Schneiders vor den Nazis zu retten.

Im November 2013 kontaktierte die Emmy-preisgekrönte Drehbuchautorin, Produzentin und Buchautorin Yvette Manessis Corporon MyHeritage, da sie Hilfe brauchte bei der Suche nach den Nachkommen des jüdischen Schneiders - Savvas von Korfu, Griechenland – der sich auf Ereikoussa während des 2. Weltkrieges versteckt hatte. Sie hatte bereits ein Buch geschrieben, das von den Erinnerungen ihrer Großmutter an die Insel inspiriert wurde. Die Geschichte von Savvas war ein wichtiger Teil davon. Yvette fand, dass die Geschichte unvollständig war und sie wollte herausfinden, was mit der Familie nach dem Ende des Krieges passiert ist.

Bild: Savvas Israel wurde von den Bewohnern Ereikoussa gerettet

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1    Apr 201511 Kommentare

„Jahrgang 44“ von Wolfgang Petzold – ein außergewöhnlich bewegtes Leben – ein Kriegskind bricht TABUS

Wolfgang Petzold

Wir freuen uns, heute ein schönes Buch vorzustellen, das von einem Nutzer von MyHeritage geschrieben wurde: "Jahrgang 44" von Wolfgang Petzold. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir einen großen Anteil daran haben, dass dieses Buch überhaupt geschrieben wurde.

Herr Petzold hat 2011 einen Stammbaum bei MyHeritage angelegt und er nahm sehr schnell größere Form an. Und viele dieser Kontakte wurden durch uns geknüpft. Wie zum Beispiel zu seiner Familie in Serbien, die er im Mai 2013 besucht hat. Dank MyHeritage hat Herr Petzold überhaupt erfahren, dass seine väterliche Wurzeln auf dem Balkan zu finden sind.

"Zu Kriegszeiten geboren und den Krieg erlebt: Wolfgang Petzold hat ein bewegtes Leben hinter sich.  Vor allem die Suche nach seinem Vater veränderte es entscheidend.
268 Seiten braucht er, um über sein Leben zu schreiben. 268 Seiten für 70 Jahre. Viele Originalfotos belegen die Authentizität seines Buches und geben dem Geschehen ein unverwechselbares Flair.

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12    Feb 20150 Kommentare

Neue Bilder des Zweiten Weltkriegs entdeckt

Vor 70 Jahren schoss ein amerikanischer Soldat 31 Rollen voll mit Fotos. Die Bilder wurden leider nie entwickelt. Aber vor einem Jahr wurden sie von dem "Rescued Film Project" gerettet und die Personen, die sie in die Hände bekamen, wagten einen Versuch, die Bilder zu entwickeln.

Zum Glück sind schöne Bilder entstanden, die uns ermöglichen, neue Perspektiven aus dem Zweiten Weltkrieg zu bekommen. Die Fotos geben einen Eindruck von der Organisation der Alliierten.

In dem Video untem (auf Englisch) sehen wir Levi Bettwieder, Fotograf und Gründer des Rescued Film Project, bei der Arbeit, während er die 70-Jahre alten Fotos entwickelt, und die Herausforderung, die dahinter steckt.

Viel Spaß beim Gucken!

Undeveloped World War II Film Discovered from The Rescued Film Project on Vimeo.

20    Jun 2013Ein Kommentar

Das Ende der Reichsmark

Eine Umtauschstelle in Hamburg am 20. Juni 1948 (Wikipedia.de)

Es gibt Ereignisse in der Geschichte eines Landes, die auch für die Einzelperson von großer Bedeutung sind. Sie prägen uns und beeinflussen, wie wir uns verhalten.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs erlebten die Bürger, was es bedeutet, eine Währung zu haben, die ihren Wert verloren hat. Deutschlands Städte waren zerstört, Millionen von Menschen waren tot, vermisst, krank oder verletzt. Die Leute hatten Hunger und mussten sich durchkämpfen, um zu überleben. Dazu der Währungsverlust infolge einer seit 1936 steigenden Geldmenge, verursacht durch die für die Finanzierung des Kriegs.

Es gab sehr wenig zu kaufen: Die Industrie produzierte im Nachkriegsdeutschland nur noch 27% der Höhe von 1936. Um die Grundversorgung der Bevölkerung zu sichern, führten die Alliierten die Versorgung mittels Lebensmittelkarten weiter, die schon während des Kriegs gegolten hatten. Das Wenige, was es zu kaufen gab, landete schnell auf dem Schwarzmarkt und wurde 20 bis 100fach teurer verkauft, als die offiziellen Preise.

Im Krieg mussten alle sparen, weil es einfach nichts zu kaufen gab. Nach dem Krieg aber, verloren die Menschen ihr ganzes Ersparte durch den Wertverlust.

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29    Mai 2013Ein Kommentar

Geister des Krieges

Was ist die Verbindung zwischen unserer Geschichte und der täglichen Realität?

Jeden Tag laufen wir durch die Gegend, zum Beispiel an den vertrauten Geschäften vorbei, oder wir gehen in einen Park oder eine Kirche, ohne richtig zu überlegen, dass all diese Orte möglicherweise eine Geschichte zu erzählen haben. Viele von diesen Orten sind ja älter als wir und haben schon vieles erlebt.

Manchmal denken wir an die Geschichte als etwas extrem altes, vielleicht sogar als etwas irrelevantes, da es so weit weg in der Vergangenheit liegt. Aber sie kann genauso gut mit unserem Alltag verflochten werden.

Stellt euch vor, es gäbe echte Geister und wir könnten die Geister des Zweiten Weltkrieges auf unseren heutigen Straßen sehen. Genau das zeigt uns die niederländische Historikerin Jo Hedwig Teeuwisse mit ihrer Fotoserie "Ghosts of War".

Geister des Krieges - Frankreich - Gefangengenommene Soldaten (mit freundlicher Genehmigung von Jo Hedwig Teeuwise)

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25    Mrz 20130 Kommentare

Familiengeschichte: Anne Frank

Wir betonen immer wieder, dass Dachboden und Keller fantastische Orte für eine Entdeckungsreise sind und dass man die Chance nicht versäumen sollte, den Dachboden oder Keller älterer Familienmitglieder (natürlich mit deren Erlaubnis) zu durchsuchen.

Genau das wurde auf einem Baseler Dachboden in der Herbstgasse gemacht, wo einst die halbe Familie von Anne Frank wohnte: Briefe, Fotos, Postkarten und Tagebücher der Familie Frank wurden so gefunden. In diesem Haus, wo sich die Familie Frank, die sonst über ganz Europa verstreut war, alljährlich traf, lebt heute noch Anne Franks Cousin Buddy Elias mit seiner Frau Gerti.

Die Anne-Frank-Biografin und Tagebuch-Übersetzerin Mirjam Pressler wurde infolge dieser Entdeckung gebeten, die Geschichte der Familie zusammenzuschreiben. So ist das Buch "Grüße und Küsse an alle" entstanden, eine Familienchronik, die nicht nur 200 Jahre Zeit- und Alltagsgeschichte erzählt, sondern auch, wie die jüdische Familie von den Nazis in ganz Europa versprengt wurde.

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6    Sep 20120 Kommentare

Familiengeschichte: Die Schule meiner Mutter

September ist ein Monat, in dem die meisten deutschen Schulkinder wieder zurück in die Schule müssen. Deswegen hat sich das MyHeritage-Team entschieden, im Laufe des Monats über die Schule von heute und von früher zu berichten.

Angefangen haben wir mit dem Thema Einschulung (wer den Blogpost verpasst hat, hier geht es zum Artikel), und heute möchten wir unsere Schulreihe fortsetzen mit einer leider traurigen Geschichte von einer polnischen Nutzerin.

"Der 1. September ist ein besonderer Tag. Er ist eng mit dem Anfang des Krieges und den düsteren Jahren der Besatzungszeit verbunden. Deswegen habe ich mich entschieden, die Geschichte meiner Mutter zu erzählen.

Als der Zweiter Weltkrieg begann, war meine Mutter noch nicht 8 Jahre alt und war gerade in die 2. Klasse gekommen.

Als meine Mutter anfing, mir ihre Kindheitsgeschichte zu erzählen, musste sie plötzlich innehalten und abwägen. Ich habe mich gar nicht getraut, ihr Schweigen zu stören, sie war von den vielen Gedanken überwältigt und ganz weit weg. Sie guckte mich mit sehr traurigen Augen an, und fing an zu erzählen:

2. Weltkrieg - Quelle: Wikipedia

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