Ausstellung zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur
Am Sonntag, 4. September, eröffnet der Förderverein Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach in seinem Domizil im Blauen Haus eine Ausstellung, die an das Leben jüdischer Familien erinnert, die über viele Generationen hinweg in der Münsterstadt zu Hause waren.
"Was blieb? – Zeugnisse jüdischen Lebens" heißt die Ausstellung, präsentiert werden Objekte und Dokumente aus früheren jüdischen Haushalten in Breisach. Seit Bestehen des Blauen Hauses als Gedenk- und Begegnungsstätte hat der Förderverein diese Erinnerungsstücke gesammelt, die ihm zur Aufbewahrung zur Verfügung gestellt wurden. Sie kamen von Nachfahren ehemaliger Juden aus Breisach oder wurden von Bürgern der Münsterstadt dem Blauen Haus geschenkt: Bücher, Fotos, amtliche und private Dokumente, religiöse Objekte, Geschirr, Tischsilber und Kunsthandwerk.

Historische Fotos aus Breisacher jüdischen Familien zeigt die Ausstellung, die am Sonntag im Blauen Haus in Breisach zu sehen ist.
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Ausstellung: Die Geschichte einer Halveraner Familie Schmid(t)
Am Anfang war ein Schmid – Johann Peter Schmid, geb. 1705 - und mindestens seit 1757 ansässig in Edelkirchen. „Die Geschichte einer Halveraner Familie Schmid(t) – von 1705 bis heute“ lautet der Titel der neuen Ausstellung, die am kommenden Sonntag, 28. August, eröffnet wird und sich mit Johan Peter Schmidt und seinen Nachkommen beschäftigt.
„Es sind inzwischen über 200 Personen identifiziert“, berichtete Angelika Venter vorgestern. Ihr Vater Jürgen Schmid hatte sich in den 1960er Jahren in der Ahnenforschung engagiert. Venter hat die Daten für die in Halver ausgestellten Ahnentafeln gemeinsam mit Margarete Neufeind in rund zweijähriger Arbeit gesammelt. „Die Recherchen sind keineswegs abgeschlossen“, betont Angelika.

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Leben wie vor 2700 Jahren!
Ob es modernen Menschen möglich ist, so zu leben, wie in der Hallstattzeit vor 2.700 Jahren, versuchen Wissenschafter und neun Versuchspersonen im Keltendorf, in Mitterkirchen, herauszufinden. Zwei Wochen lang werden die Teilnehmer des von den oberösterreichischen Landesmuseen und dem ORF Oberösterreich entwickelten Experiments in den rekonstruierten Bauten leben und arbeiten.
Am Samstag begann der Versuch in Mitterkirchen. Nur Gegenstände, wie sie unsere Vorfahren vor 2.700 Jahren benutzt haben, dürfen während des Projekts verwendet werden. Es gibt einen genauen Plan, was jeden Tag neben der Bewältigung des Alltags zu tun ist. Und es gibt Besuche von „Wanderhandwerkern“ wie einem Holzspezialisten, einem Glasperlenmacher, einem Schmied und einen Besuch einer „Handelsdelegation“ aus Hallstatt, die einen Salzbrocken mitbringt.

Alles nicht so einfach! Die Beschaffung und Verarbeitung der Mahlzeiten nimmt den größten Teil des Tages in Anspruch.
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6. Hessischer Familientag
Der 6. Hessische Familientag findet am 17. September in Eltville am Rhein statt. Das Programm wurde gestern vorgestellt. „Starke Familien bedeuten ein starkes Hessen. Das Engagement für den Hessischen Familientag beeindruckt bereits im Vorfeld und zeigt, welche Anstrengungen uns Familien wert sind. Mitwirkende und Organisationen aus ganz Hessen bringen ihre Wertschätzung für Familien zum Ausdruck“, erklärte Stefan Grüttner, Hessischer Sozialminister. „Auf dem Markt der Möglichkeiten und vier Veranstaltungsbühnen sorgen rund 170 teilnehmende Organisationen für ein abwechslungsreiches Programm und viel Information. Das diesjährige Motto ‚Soziale Netzwerke stärken - Familiennetzwerke leben‘ macht deutlich, wie eng verbunden gesellschaftlicher Zusammenhalt und erfülltes Familienleben sind.“

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Fast 100 Jahre alt!
Der Niedersächsische Landesverein für Familienkunde wurde 1913 in Hannover im Restaurant Knickmeyer am Rathenauplatz ins Leben gerufen. 1934 wurden die familienkundlichen Vereine in Deutschland „gleichgeschaltet“, 1936 gründete man den „Hannoverschen Landesverein für Sippenkunde“. Nach dessen Verbot durch die britischen Truppen am 8. Mai 1945 lebte der alte Verein 1946 wieder auf. 1972 bezogen die Mitglieder die heutigen Räume in der Glockseestraße 36. In zwei Jahren feiern die hannoverschen Genealogen ihren 100. Geburtstag.
Im Verein sind 600 Mitglieder organisiert. Auch in den USA leben Familienforscher, die ihren Jahresbeitrag nach Hannover überweisen. „Das sind zumeist Menschen, deren Familien hier ihre Wurzeln haben“, erzählt Vereinsmitglied Hans Hermann Kallmeyer. Das Interesse an der eigenen Herkunft steigt. „Zu uns kommen immer mehr junge Menschen und immer mehr Frauen. Früher war das hier ein Alte-Männer-Klub“, berichtet Kallmeyer.
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Bachs Stammbaum schmückt Café in Arnstadt
Mit dem Ergebnis, zu dem auch die beiden Fünftklässler Melissa Brähme und Tatjana Schröder beigetragen haben, können sie und AG-Leiter Sven Weinreich mehr als zufrieden sein. Viele Stunden Arbeit haben sie in den Stammbaum gesteckt, den Johann Sebastian Bach im Jahre 1735 selbst aufzeichnete. Daneben findet sich in Acryl ein Porträt des großen Musikers, das Jasmin Jäger aus der 8. Klasse nach einer Vorlage malte. Das Mädchen hat Talent, das muss man neidlos anerkennen. Die Augen zu malen, so sagte sie, wäre das Schwierigste gewesen. "Alle waren sehr fleißig", lobt auch Sven Weinreich, Kunsterzieher an der Regelschule in der Goethestraße.

Michaela Grulich, Jasmin Jäger und Michelle Schwarz (v.l.) von der Kunst-AG der Regelschule I in Arnstadt haben den Bach-Stammbaum gemalt. Foto: Christoph Vogel.
Deren AG "Künstlerisches Gestalten" hat bereits Schulflure verschönert und Bilder für Freunde und Verwandte gemalt. Das neue Projekt entstand gemeinsam mit der Firma Frischback, mit der die Schule eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet hat. Man will nicht nur nehmen, sondern gern auch etwas zurückgeben. So entstand die Idee der Gestaltung des Bach-Cafés. Diese fand während der Öffnungszeit statt, so dass sich zahlreiche Gespräche mit der Kundschaft ergaben. Mit der Dienstags-Kaffeerunde wurde dann auch mal über Bach gefachsimpelt.
Als nächstes will die Kunst- AG gemeinsam mit Frischback Wünsche und Anregungen einholen, womit ab Herbst die anderen Wände im Café bemalt werden sollen. "Wir machen auf jeden Fall weiter", sagte Sven Weinreich. Michaela wird dann nicht mehr dabei sein. Ihre Lehre beginnt. Vielleicht gelingt es ja, noch mehr Mädchen und womöglich sogar Jungen für die Kunst-AG zu begeistern.

Die vierte Langenfelder “Sommerakademie”
Die vierte Auflage der "Sommerakademie" bietet in den Sommerferien mit Kunst und Kultur reichlich Nahrung für den Geist. Von Heute bis Anfang September locken insgesamt 26 Veranstaltungen Daheimgebliebene und Urlaubsrückkehrer in die verschiedenen Institutionen. Vielfalt und Kreativität prägen dabei das Programm für die wärmsten Monate des Jahres. Nach dem bewährten Motto "Raus aus dem Liegestuhl, rein ins kulturelle Leben" sollen Musik, Literatur, Malerei und Workshops zu verschiedenen Themen für Kurzweil sorgen. Das Spektrum reicht von Ahnenforschung bis Zukunftsgespräch.

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Neun Kinder, sechs Farben und mittlerweile schon 137 Treffen

Im Alter von 12 Jahren hat Rosemarie Lauber zum ersten Mal an einem Familientreffen teilgenommen, damals noch im Schlepptau ihrer Großeltern und Eltern. Seitdem sind viele Treffen ins Land gezogen. Denn die jährlichen Treffen der Familiengemeinschaft Gebhardt/Paulus/Hoffmann haben eine lange Tradition. In diesem Jahr wurde Nummer 137 notiert. Wie überhaupt viel über die Familie Paulus notiert ist. Das weiß auch Rosemarie Lauber. "Es gibt einige Bücher über unsere Familiengeschichte", erzählt sie lächelnd. Sie kennt natürlich die Werke ihrer Vorfahren.
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Am Wochenende schon was vor?
In diesem Jahr jährt sich der Tag der Kirchweihe in Wesuwe zum 501. Mal. Zum Gedenken an diesen Tag findet in Wesuwe das Kirchweihfest statt. Diese traditionelle Veranstaltung, aus der inzwischen die Bezeichnung Kirmes wurde, wird von der Stadt Haren vom 9. bis 11. Juli in Wesuwe durchgeführt. Unterstützt wird sie durch die vielfältigen Aktivitäten der Wesuweer Vereine. Im Vordergrund steht dabei, den Charakter des Volksfestes, der Kirmes zu erhalten.

An allen Kirmestagen zeigt der Arbeitskreis „Ahnenforschung und Geschichte“ des Heimatvereins Wesuwe im Pfarrheim wieder Auszüge aus der großen Sammlung von Fotos, Karten und Dokumenten der Wesuweer Geschichte. Öffnungszeiten sind Samstag von 15 bis 20Uhr, Sonntag von 11 bis 20Uhr und am Montag ab 11Uhr.
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Die königliche Hochzeit von Fürst Albert und Charlene
Am Samstag (2. Juli) ist es soweit: Fürst Albert II. wird Charlene Wittstock zur Ehefrau nehmen. Wie letzte Woche berichtet, hat die zukünfitge Fürstin von Monaco deutsche Vorfahren. Was wissen wir aber über die königliche Familie von Fürst Albert?
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