17    Jul 20125 Kommentare

MyHeritage begrüßt Karen, die neue Country Managerin für Deutschland

Karen, Neue Country Managerin für Deutschland

Das Leben ändert sich ständig. Manchmal gibt es aber große Veränderungen, die alles bisherige übertreffen. Wie jetzt bei unserer Country Managerin Silvia, die bald die Freude der Mutterschaft erleben darf! Wir von MyHeritage freuen uns sehr für und mit Silvia und, obwohl sie uns alle fehlen wird, sind wir uns sicher, dass ihre Vertretung Karen Hägele ihre großartige Arbeit fortsetzen wird.
Wie viele von unseren Kollegen bei MyHeritage, hat auch Karen eine einzigartige Familiengeschichte, womit sich viele von Euch vielleicht identifizieren werden.

Zurück zu den Wurzeln: Von Brasilien nach Deutschland

Als kleines Kind habe ich Wörter benutzt, die nicht jedes Kind in meinem Freundeskreis kannte. Ich sagte „Oma“, zu meiner Großmutter, „Opa“ zu meinem Großvater, ich konnte von „eins“ bis „zehn“ zählen, mein allerliebstes Kinderlied war „Backe, backe Kuchen“ und abends wünschte ich meinen Eltern eine „Gute Nacht“. Weihnachten aßen wir Stollen, natürlich von meiner Oma selbst gebacken, oder auch Weihnachtsgebäck. Als Einzige in unserem Viertel hatten wir einen echten Tannenbaum mit echten Kerzen anstatt „blinkendem Zeug“, wie mein Großvatter zu sagen pflegte.
Und das alles wäre ganz selbstverständlich gewesen, wäre ich nicht in Brasilien geboren.

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21    Jun 20123 Kommentare

Interview mit Detlef Plaisier

Detlef Plaisier, Jahrgang 1958, kommt ursprünglich aus Hannover in Niedersachsen und ist 2006 in die Messe- und Buchstadt Leipzig gekommen – nicht der Liebe, sondern der Arbeit wegen. Hier führt er jetzt ein Journalistenbüro mit Mitarbeitern. Auch ist er der Autor des neuen genealogischen Blogs baerenforschung.

MH: Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung entstanden? Was fasziniert Sie daran?

DP: Ich bevorzuge das Wort „Familienforschung“. Geweckt wurde mein Interesse durch Ahnenpässe im Haus meines Onkels im Emsland. Anhand meiner Korrespondenz kann ich nachverfolgen, dass ich 1981 die ersten Suchanfragen geschrieben habe. Damals gab es noch keine Datenbanken im Internet, und so wurde jede Urkunde fein säuberlich aus der Ursprungsquelle abgeschrieben und einzeln in Rechnung gestellt. Eine Urkunde kostete damals sechs Mark.

Ich werde oft gefragt, was an Familienforschung so fesselnd ist. Das sei doch nicht mehr als das Sammeln von Daten aus alten, staubigen Kirchenbüchern; dazu noch von Personen, die seit Jahrhunderten der Erinnerung ihrer Angehörigen entrissen sind.
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1    Jun 201213 Kommentare

“Seit über dreißig Jahre suche ich meinen Vater!”

Letztes Jahr im Oktober waren alle Mitarbeiter von MyHeritage aus dem Häuschen. Eine 30jährige Suche nach einem Familienangehörigen wurde mit Hilfe unserer Seite beendet! Wir sind sehr stolz darauf den Halbgeschwistern, Anna und Ronald, das Wiederfinden ermöglicht zu haben.

Gudrun Giesemann - sucht seit über 30 Jahren nach ihrem Vater

Wir hoffen nun sehr, dass es bei Gudrun auch einen Happy End geben wird, denn auch sie sucht seit über 30 Jahren ihren leiblichen Vater! Viel unternommen hat sie schon, jedoch ohne Erfolg. MyHeritage.com scheint nun ihre letzte Hoffnung zu sein... Wir bitten daher alle unsere Nutzer um Hilfe. Jeder kleinster Hinweis könnte für Gudrun von Bedeutung sein!

Hier kurz einmal die Geschichte über ihren Vater:

"Ich bin schon über 30 Jahre auf der Suche nach meinen leiblichen Vater, den ich nicht kenne. Er selbst weiß vielleicht auch gar nicht, dass es mich gibt! Meine Mutter ist leider 1989 verstorben, sie sagte, dass er SIDNEY oder SYDNEY SMITH hieß. Leider gibt es ja so viele Schreibweisen dieses Namens...

Vielleicht ist er auch schon verstorben, aber wie jeder weiß: die Hoffnung stirbt zuletzt!
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24    Mai 201211 Kommentare

Kriegsgefangener in Deutschland

Kriegsgefangener Roger Dubuc 67838 AK 7106

Vor zwei Monaten haben wir euch unsere französische Kollegin Elisabeth hier im Blog vorgestellt. Sie selbst ist begeisterte Ahnenforscherin und sucht seit längerem nach Informationen zu ihrem Großvater. Der Beitrag von heute ist eine Übersetzung aus ihrem französischen Blog. Wir hoffen, dass die deutschsprachigen Leser Elisabeth bei der Suche weiterhelfen können.

Während des Zweiten Weltkrieges waren fast eine Million Franzosen und 225.000 Belgier Häftlinge in Deutschland.

Mein Großvater mütterlicherseits war einer von ihnen. Ich weiß sehr wenig über diese Zeit seines Lebens, und ich muss umfangreiche Forschungen unternehmen, um viele Fragen beantworten zu können, beginnend mit der Suche nach seinen militärischen Datensätzen in den Abteilungs-Archiven, um seine Einarbeitungsnummer zu erhalten.

Als Gefangener in Stalag XB, in der Nähe von Sandbostel, in Niedersachsen, hat er wie viele andere Gefangene auf einem Bauernhof gearbeitet. Der besondere Umstand dieser gemeinsamen Situation ist, dass mein Großvater sein ganzes Leben lang mit der deutschen Familie, für die er arbeitete, per Brief in Kontakt gewesen ist. Als meine Mutter im August 1950 geboren wurde, war eines der Geschenke meines Großvaters ein ziemlich süßes Kleid, das aus Deutschland kam.

Ich habe leider nicht die Möglichkeit gehabt meinen Großvater kennenzulernen. Er starb im Alter von 53 Jahren, als ich gerade mal 5 Monate alt war. Und die Briefe, die er mit dieser Familie ausgetauscht hat, sind zurzeit nicht verfügbar. weiterlesen "Kriegsgefangener in Deutschland" »

26    Okt 20115 Kommentare

Dank MyHeritage: Die 30jährige Suche hat ein Ende!

Cornelius Franziskus Staps, Vater von Anna und Ronald

Das ist das Foto des Mannes um dem sich alles dreht – er ist die wichtigste Verbindung in dieser Geschichte und spielt somit die Hauptrolle! Sein Name ist Cornelius Franziscus Staps, er ist der Vater von Ronald van de Voort (1959), einem MyHeritage-Nutzer.

Ronald erfuhr im Kindesalter von seiner Halbschwester Anna. Sie stammt aus einer früheren Ehe seines Vaters mit der Deutschen Anna Baum.

Cornelius, der in Mönchengladbach geboren wurde, verließ, nach der Trennung seiner damaligen Ehefrau, Deutschland und wanderte in den Niederlanden aus. Er wollte im Land seiner väterlichen Vorfahren Fuß fassen. Dass er seine Tochter nie wieder sehen würde, war ihm damals nicht bewusst. Mehrmals ging er auf ihre Suche, doch leider blieb diese erfolglos.

Ronald hatte Sehnsucht nach seiner Schwester und nach dem Tod seines Vaters machte er sich selbst auf die Suche nach ihr.  Viele Jahre suchte Ronald vergebens nach Anna. Auch versuchte er mit Hilfe einer niederländischen TV-Sendung („Vermisst“ mit Derk Bolt) seine Schwester zu finden, doch auch dort konnte man ihm nicht weiterhelfen.  Die einzige Hilfe, die Ronald erhielt, geschah während eines Deutschlandaufenthaltes. Ein Mitarbeiter des Rathauses schrieb auf einem Blatt Papier den Namen des Stiefvaters seiner Schwester, ohne dabei ein Wort zu verlieren. Von da an hatte Ronald ein Fünkchen mehr Hoffnung, allerdings kam er bei seiner Suche letztenendlich auch nicht weiter.
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13    Okt 20113 Kommentare

Meine ganz persönliche Familiengeschichte

Mit über 20 Millionen angelegten Stammbäumen und etwas über 840 Millionen Profilen ist MyHeritage.com ein erstaunlich großes Familiennetzwerk. Wir sind uns sicher, dass hinter jedem registriertem Nutzer eine wunderbare Familiengeschichte steckt, daher haben wir in unserem Blog die Kategorie "Meine Familiengeschichte" erstellt.

Viele von euch haben bereits mit den anderen Lesern ihre persönliche Familiengeschichte geteilt. Ich würde mich freuen, wenn es mehr Interessierte geben würde. Habt ihr nicht Lust mitzumachen? Für jede veröffentlichte Geschichte bekommt ihr übrigens ein Jahresabo geschenkt.

Heute habe ich mir gedacht, euch mal meine ganz persönliche Familiengeschichte zu erzählen. :-)
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18    Aug 2011Ein Kommentar

Mitarbeiter mit faszinierenden Familiengeschichten

Wir möchten unsere neue Kollegin Sara in das MyHeritage-Team willkommen heißen! Ab sofort wird sich Sara um unsere 365.000 schwedischen Nutzer kümmern. Darüber hinaus schreibt auch sie ab sofort und täglich einen Artikel in unserem neuen schwedischen Blog. Wenn also auch ihr schwedisch könnt, schaut mal hier rein. :-)

Sara, unsere neue Community Managerin für Schweden

In ihrem ersten Blogbeitrag berichtet Sara über ihre faszinierende Familiengeschichte und wie sie auf der Suche nach ihrem Onkel ging. Hier also eine deutsche Zusammenfassung für euch:

Die mütterliche Linie von Sara stammt aus Schwedens Ostküste und kann bis zum 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Die väterliche Seite ist allerdings ziemlich faszinierend: Nach dem Zweiten Weltkrieg wanderten beide Großeltern nach Schweden aus. Ihr Großvater Francesco stammt aus Taranto (Süditalien). Dort traf er ihre Großmutter Marietta, die aus Finnland ausgewandert war. Sie lebten zusammen in Schweden und Saras Vater wurde 1958 geboren. Einige Jahre später starb ihr Großvater, Saras Vater wuchs ohne Papa und Geschwister auf. Nach dem Tod von Saras Großmutter (vor 20 Jahren) fand ihr Vater die Sterbeurkunde seines verstorbenen Vaters und erfuhr von zwei weiteren Brüdern!
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30    Mai 20110 Kommentare

Interview mit unserem Nutzer Hannes Kreuzwieser

Hannes Kreuzwieser ist 53 Jahre jung, kommt aus Wels in Oberösterreich und ist Logistikleiter. Seit ca. 3 Jahren ist er Nutzer von MyHeritage. Am Besten gefällt ihm der einfache- und übersichtliche Aufbau der Webseite. Über das Smart Matching hat er tolle Entdeckungen machen können! Sein direkter Stammbaum enthält ca. 300 Profile. Seine Sippenforschung besteht jedoch aus ca. 6000 Profilen.

MH: Wie ist Ihr Interesse für Ahnenforschung entstanden? Was fasziniert sie daran?

HK: Vor ca. 30 Jahren fand ich einen Arier-Nachweis meiner Großeltern und ich begann mich mit dem Thema auseinander zu setzen. Anfangs nur mit dem einen Teil meiner Familie, also bloss mit einem Familiennamen. Als ich mehr und mehr über meine Ahnen erfuhr und ich eine Verknüpfung zum anderen Teil der Familie im 17. Jahrhundert fand, packte mich die Genealogie-Sucht zur Gänze. Mittlerweile betreibe ich eher Sippen-, Familien-, und Ahnenforschung. In meiner Sippe befinden sich ca. 6000 Personen, die meisten davon Kirchenbüchlich abgesichert. Faszinierend finde ich, dass ich beim Durchstöbern u.a. alter Akten und Pfarrbücher immer wieder auf Zufallsfunde stoße.
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16    Mai 2011Ein Kommentar

Interview mit unserem Nutzer Johann Gaál

Johann Gaál ist 69 Jahre alt, stammt aus Ungarn, lebt aber seit über 50 Jahren in Österreich.

Seit wann sind Sie MyHeritage-Nutzer und was gefällt Ihnen auf der Seite am Besten?

Seit etwa zwei Jahren nutze ich MyHeritage. Vorher hatte ich schon einige Stammbaum-Programme, den Namen “MyHeritage” habe ich zufällig im Internet entdeckt. Einige Verwandte von mir leben in verschiedenen Ländern, die 2. Generation spricht teilweise kein ungarisch mehr. MyHeritage beherrscht dutzende Sprachen, das erleichtert die Kommunikation, es gibt beinahe keine Sprachbarrieren.

Wie ist Ihr Interesse für Ahnenforschung entstanden? Und was fasziniert Sie daran?

Die Idee für die Ahnenforschung war schon vor vielen Jahren vorhanden, aber mit den vielen Blättern war es einfach zu mühsam. Vorerst war es nur Neugierde, man will einfach wissen woher man kommt, wer unsere Vorfahren sind. Das Interesse wächst mit dem Erfolg. Der Durchbruch kam natürlich mit dem Internet, es ist herrlich, wenn man den Familienstammbaum auch anderen und sogar in anderen Ländern zeigen kann. Alleine käme man sicherlich nicht so weit.
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19    Apr 2011Ein Kommentar

Meine Familiengeschichte: Sebastian’s Erfahrungsbericht, Teil II

Und hier der zweite Teil von Sebastian's Familiengeschichte:

Gansauer Familie auf der Green Street.

Die Amerikaner: Mehr durch Glück als durch tatsächliche Forschungen bekam mein Stammbaum einige Äste mehr. Inzwischen war für mich klar, dass mein Hauptanliegen in der Familienforschung erstmal die Erforschung meines Nachnamens sein würde und das ich versuchen wollte, alle Träger dieses Namens in einem Baum zu verbinden. Meine Linie hatte ich inzwischen bis zum Stammvater zurückführen können, aber, wie es früher nunmal üblich war, hatte der Mann ja nicht nur ein Kind. Durch die vielen Zuschriften, die ich vor Jahren bekommen habe, hatte ich zumindest eine ungefähre Ahnung, dass die “Sippe” nicht so klein war, wie ich anfangs vielleicht gedacht hatte. Gansauer ist übrigens ein Wohnstättenname wie ich nun endlich wusste. Ich danke den Menschen aus Windeck vor 400 Jahren, dass nicht der Beruf zum Familiennamen meines Stammvaters wurde, denn der war Schmied... Schon der erste Serienbrief hätte mich in diesem Falle arm gemacht!
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