19    Okt 20110 Kommentare

Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation

Am 6. Oktober 2011 startete das Webprojekt „Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation“. Das Projekt ist eine Art lebendige Geschichtsdatenbank. Durch die Erinnerungen der Zeitzeugen bekommen reine Daten und Fakten ein Gesicht. Die Interviews sind bei YouTube in einem Kanal und auf der Internetseite des Projekts gedaechtnis-der-nation.de gesammelt, geordnet und redaktionell bearbeitet.

Betreut wird das Projekt von der Zeitschrift Stern und dem ZDF. Das Angebot ist kostenlos. Das gemeinnützige Projekt folgt dem Beispiel der „Shoah Foundation“ des Filmregisseurs Steven Spielberg, in dem Erinnerungen von Überlebenden des Holocausts aufgezeichnet wurden.
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21    Sep 20112 Kommentare

Bewahre deine Erinnerungen für immer auf!

Als ich klein war haben meine Eltern, egal ob zuhause oder unterwegs, immer  die Videokamera parat gehabt. Meine ersten Gehversuche wurden festgehalten, der Ballerina-Auftritt im Kindergarten, die Geburt meines Bruders und vieles mehr. Alles wunderschöne Kindheitserinnrungen, die zwar in meinem Herzen aufbewahrt werden, ich allerdings für einige davon nur ein wages Bild vor Augen habe.

Gerne würde ich die alten VHS-Kasseten vom Keller holen und gemeinsam mit der Familie die einzelnen Passagen wieder ins Leben rufen. Das Problem dabei ist: 1. unser Videorecorder ist kaputt und 2. einige Kassetten würden sich nicht mal abspielen lassen, da sie teilweise von der Feutigekeit und vom Schimmel zerstört wurden.

Damit nun nicht alles verloren geht, habe ich mich auf die Suche nach Diensten gemacht, die u.a. Videos digitalisieren und bin dabei auf die Seite ScanCorner gestossen.


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20    Sep 20112 Kommentare

Der virtuelle Friedhof

i-tomb ist “The World Virtual Cemetery” (der virtuelle Friedhof der Welt). Diese werbefreie Seite ist eine Stätte für “I-Tombs”, den virtuellen Grabsteinen verstorbener Menschen. Die neue Webseite ermöglicht Menschen, verstorbenen Freunden und Angehörigen ein virtuelles Denkmal zu setzen. I-Tomb ist ein multimediales Denkmal aus Fotos, Videos, Texten, Musik und Dokumenten, die das Leben einer verstorbenen Person zusammenfassend darstellen und zukünftigen Generationen einen Eindruck vermitteln sollen, wer die Person war, woran sie geglaubt hat und in welcher Welt sie gelebt hat.


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14    Sep 20113 Kommentare

Rückblick: 63. Deutscher Genealogentag

Meike und Silvia beim 63. Deutschen Genealogentag

Vergangenes Wochenende waren wir wie angekündigt auf dem 63. Deutschen Genealogentag (DGT) in Erlangen vertreten. Es war ein sehr interessantes Wochenende mit vielen guten Vorträgen und Gesprächen. Ganz besonderen Dank möchten wir dem Veranstalter (Genealogischer Kreis Siemens Erlangen – vor allem Herrn Gerhard Kreitz) und all denjenigen aussprechen, die reges Interesse an unserem Konzept gezeigt haben und uns mit ihren Erfahrungswerten bezüglich Familienforschung und Genealogie weitergeholfen haben.
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5    Sep 20110 Kommentare

Datenbanken in Westpreußen durchsuchen

datenAuf der Webseite des Vereins für Familienforschung in Westpreußen können Kirchenbücher-Datenbanken kostenlos durchsucht werden. Die Daten wurden von den Mitgliedern der Gesellschaft aus den Büchern herausgeschrieben und digitalisiert.

In dieser Liste sind alle bisher indizierten Bücher aufgeführt. Über Das Menü "PomGenDatei" kann man sortiert nach Taufen, Eheschließungen und Bestattungen auch nach Ereignissen suchen.

Links zu anderen nützlichen kostenlosen Datenbanken können gerne für alle in die Kommentare geschrieben werden.

2    Sep 20110 Kommentare

Ausstellung zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur

Am Sonntag, 4. September, eröffnet der Förderverein Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach in seinem Domizil im Blauen Haus eine Ausstellung, die an das Leben jüdischer Familien erinnert, die über viele Generationen hinweg in der Münsterstadt zu Hause waren.

"Was blieb? – Zeugnisse jüdischen Lebens" heißt die Ausstellung, präsentiert werden Objekte und Dokumente aus früheren jüdischen Haushalten in Breisach. Seit Bestehen des Blauen Hauses als Gedenk- und Begegnungsstätte hat der Förderverein diese Erinnerungsstücke gesammelt, die ihm zur Aufbewahrung zur Verfügung gestellt wurden. Sie kamen von Nachfahren ehemaliger Juden aus Breisach oder wurden von Bürgern der Münsterstadt dem Blauen Haus geschenkt: Bücher, Fotos, amtliche und private Dokumente, religiöse Objekte, Geschirr, Tischsilber und Kunsthandwerk.

Historische Fotos aus Breisacher jüdischen Familien zeigt die Ausstellung, die am Sonntag im Blauen Haus in Breisach zu sehen ist.

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31    Aug 20110 Kommentare

Zuwachs bei der ältesten Großfamilie der Welt

Es ist eine phänomenale Entdeckung, die Forscher im Südharz gemacht haben: Bei Grabungen in der Lichtensteinhöhle in Bad Grund haben sie 20 menschliche Skelette aus der Bronzezeit gefunden. Die älteste genetisch nachgewiesene Großfamilie der Welt hat noch mehr Vorfahren als bislang gedacht.

Die Nachbildung eines Mannes, der vor rund 3.000 Jahren in der Iberger Tropfsteinhöhle lebte.

Wissenschaftler hatten mit Hilfe von Erbgut-Analysen bereits belegt, dass noch heute Nachkommen dieser vor 3000 Jahren gestorbenen und dann in der Lichtenberghöhle niedergelegten Menschen in der Gegend um den niedersächsischen Ort Bad Grund leben. Bei neuen Grabungen in der Höhle im Harz wurden die Überreste weiterer Menschen aus der Bronzezeit entdeckt. Wie die Leiterin des Höhlenerlebniszentrums Bad Grund, Ortrud Krause, mitteilte, sind nach den neuesten Erkenntnissen insgesamt etwa 60 Menschen in der Höhle niedergelegt worden. Bisher war man von etwa 40 Menschen ausgegangen.
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22    Aug 20110 Kommentare

Leben wie vor 2700 Jahren!

Ob es modernen Menschen möglich ist, so zu leben, wie in der Hallstattzeit vor 2.700 Jahren, versuchen Wissenschafter und neun Versuchspersonen im Keltendorf, in Mitterkirchen, herauszufinden. Zwei Wochen lang werden die Teilnehmer des von den oberösterreichischen Landesmuseen und dem ORF Oberösterreich entwickelten Experiments in den rekonstruierten Bauten leben und arbeiten.

Am Samstag begann der Versuch in Mitterkirchen. Nur Gegenstände, wie sie unsere Vorfahren vor 2.700 Jahren benutzt haben, dürfen während des Projekts verwendet werden. Es gibt einen genauen Plan, was jeden Tag neben der Bewältigung des Alltags zu tun ist. Und es gibt Besuche von „Wanderhandwerkern“ wie einem Holzspezialisten, einem Glasperlenmacher, einem Schmied und einen Besuch einer „Handelsdelegation“ aus Hallstatt, die einen Salzbrocken mitbringt.

Alles nicht so einfach! Die Beschaffung und Verarbeitung der Mahlzeiten nimmt den größten Teil des Tages in Anspruch.

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5    Aug 20110 Kommentare

Das virtuelle Urkundenarchiv Europas

urkundenAuf monasterium.net, dem virtuellen Urkundenarchiv Europas (MOM) sind bisher über 100.000 Urkunden online verfügbar. Bei den Daten handelt es sich um historische Dokumente die bis ins frühe Mittelalter zurückgehen und als digitale Faksimiles kostenfrei zur Verfügung stehen.

Knapp 60 Institutionen aus 10 europäischen Staaten bereichern den gemeinsamen, stetig wachsenden Bestand mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Urkunden.

Foto: Flickr

4    Aug 20110 Kommentare

“Blut ist dicker als Wasser”

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/87/Quill_pen.PNG

Dieses Sprichwort kennt wahrscheinlich jeder, und die meisten werden dem Sprichwort auch zustimmen. Aber wie verhält es sich mit anderen Sprichwörter zum Thema "Verwandtschaft"? Zum Beispiel

"Im siebenten Grade endet die Sippe" oder

"Ein guter Freund ist mehr wert als hundert Verwandte".

Bei Zitate-Online.de gibt es eine ganze Reihe von Verwandtschafts-Sprichwörtern, die meisten (völlig zurecht) unter "altväterlich" einsortiert. Wer kennt noch andere unpassende Sprichwörter rund um die Verwandschaft?

P.S.: Okay, einen noch: "Mit der Mutter soll beginnen, wer die Tochter will gewinnen." :-D

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