24    Okt 20120 Kommentare

Nie wieder

Nach knapp einem Monat seit seiner Veröffentlichung hat das Video "Nie wieder" von dem Frankfurter Rapper Bernard Idalewitsch alias "Burnart", über 16.000 Zuschauer erreicht.

"Nie wieder" ist ein Lied, das die traurige Geschichte einer jüdischen Familie während des Krieges erzählt. Der Jura-Student Idealewitsch und sein Freund Benjamin Herlich haben das Video im Stadtwald, auf der Brücke im Stadtwald und am alten Jüdischen Friedhof gedreht - gleichfalls mit eigenen Mitteln, geliehenen Kamerastativen und wochenlanger Arbeit (mehr dazu: Taunus Zeitung).

In Burnarts eigenen Wörtern über seinen Song: Hierbei handelt es sich um das erste Werk der deutschen HipHop-Geschichte, das die Judenverfolgung und den Holocaust im Dritten Reich thematisiert. Vor dem Hintergrund jüngster Geschehnisse, wie der Nazimorde durch die Zwickauer Terrorzelle und der erhöhten NPD Aktivität innerhalb und außerhalb der Medien, erscheint dieses Thema relevanter denn je.

Das Video dient dazu, einen Vorgeschmack für das Album "Verstehen Sie Rap?" zu geben, das am 07.11.2012 erscheinen soll.

23    Okt 20120 Kommentare

Ahnenforschung: Google Street View, Google Maps und Google Bilder

Als ich klein war, habe ich oft von Verwandten gehört, die woanders lebten. Es waren viele Namen, die ich mit verschiedenen Orten verbunden habe: der Opa Walter aus Leipzig, die Oma Mathilde aus Essen, der Onkel Richard aus Stuttgart und so weiter  und so fort.

Es war für mich auch interessant zu erfahren, wie die Großmutter meines Mannes die Familie bezeichnete: für sie waren die Verwandte entweder in Straßennamen: "Die aus dem Entruperweg sind schon da" oder Städte eingeteilt: "Die Berliner kommen heute nicht und die Kölner sind etwas verspätet". Also ist dieses Bedürfnis, Menschen einem Ort zuzuordnen, nicht nur in der Genealogie wichtig :-)

Als kleines Kind lebte ich zwar noch nicht in Deutschland, aber mir waren die oben genannten Städte irgendwie vertraut, da ich so oft von ihnen gehört hatte. Es war für mich eine große Freude, als ich endlich mal die Chance hatte, die Städte kennenzulernen.

Allerdings ist so einem Besuch zu den Geburtsorten unserer Vorfahren nicht immer einfach oder gar machbar. Deswegen wollte ich hier einen Tipp geben, für all diejenigen, die die Häuser der Ahnen besichtigen möchten, ohne die eigenen 4 Wände verlassen zu müssen: mit Google Street View. Obwohl gerade hierzulande dieses Tool von Google für Furore sorgte, kann es für die Ahnenforschung durchaus von Bedeutung sein.

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21    Okt 20122 Kommentare

Familien: Gemeinsame Mahlzeiten?

Ist es wirklich besser, wenn die Mahlzeiten innerhalb der Familien zusammen eingenommen werden? Wir alle haben irgendwie, irgendwo gelesen: Ja, es ist wichtig, sowohl für die Eltern als auch für die Kinder, wenn sich die Familie zumindest abends beim Abendbrot zusammensetzt und die Möglichkeit hat, über die Geschehnisse des Tages zu sprechen.

Allerdings ist es nicht immer einfach, die Zeit dafür zu finden, wenn unsere Terminkalender immer so voll sind. Wir haben immer weniger Zeit, und die Mahlzeiten werden oft einfach vor dem Fernseher, Computer & Co. eingenommen. Aber glaubt ihr, dass es für die Kinder doch einen Unterschied macht, wenn man zusammen isst?

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9    Jul 20120 Kommentare

Tipp: Neue Forschungsmöglichkeit

Die Branchevereniging Archiefinstellingen in Nederland (BRAIN) bietet mit De Nederlandse Archieven (DNA) eine neue Webseite an, die die Recherche in niederländischen Archiven vereinfachen soll.

Die Seite onsdna.nl ist zwar komplett auf Niederländisch, aber eventuell kann sie euch von Vorteil sein. Wir wünschen jedenfalls viel Erfolg!

29    Jun 20120 Kommentare

Link-Tipp: Gallica

Gallica ist das Digitalisierungsprojekt der Französischen Nationalbibliothek und eines der größten weltweit. Es wurde 1997 gegründet und nach Ankündigung des Projekts Google Book Search erweitert. Die Französische Nationalbibliothek digitalisiert pro Jahr mehr als 100.000 Dokumente.

Gallicas Benutzeroberfläche ist bereits auf Französisch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch verfügbar. Jetzt gibt es auch eine deutsche Version. Die deutschsprachigen Gallicabenutzer können sich so besser in den digitalisierten Sammlungen der BnF und ihrer Partner zurechtfinden!

Die Inhalte auf Gallica

Aufgenommen werden urheberrechtsfreie Bücher, Bilder und Tondateien. In Gallica sind (Stand Mai 2011) ungefähr 1.500.000 digitalisierte Dokumente frei abrufbar: mehr als 306.000 einzelne Bücher und 3500 Zeitschriften (über 811.000 Bände), ungefähr 332.000 Bilder, 23000 Karten, 11.600 Handschriften, 1700 Tondateien, 2000 Partituren und vieles mehr.
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8    Mai 2012Ein Kommentar

Link-Tipp: Kartenmeister.com

Wenn ihr Vorfahren habt, die aus ehemaligen deutschen Ostgebieten, die heutzutage zu Polen gehören, stammen, kann sich der Kartenmeister als sehr hilfreich erweisen. Die Namen werden sowohl auf Deutsch als auch als Polnisch mit Zuständigkeitsbereichen, Karten und Pfarrei-Referenzen bereitgestellt.

Kartenmeister ist eine umfangreichste Datenbank, die 91.380 Standorte mit über 38.691 Namen, die einmalig geändert wurden, 5500 Namen, die zweimal geändert wurden und vieles mehr enthält. Alle Positionen befinden sich östlich der Oder und Neiße und basieren auf die Grenzen der östlichen Provinzen des Frühjahrs 1918.

In dieser Datenbank befinden sich die folgenden Provinzen: Ostpreußen (einschließlich Memel), Westpreußen, Brandenburg, Posen, Pommern und Schlesien.

Derzeit listet sie folgende Städte oder Punkte auf: Mills, einige Brücken, Schlachtfelder, benannte Bäume, Ehrengrabmahle etc. Sobald mehr Informationen zur Verfügung gestellt werden (u.a. Bücher, Karten, eigene Eingaben) wird die Datenbank auch aktualisiert.

16    Apr 20120 Kommentare

Der erste deutsche Genealogie-Podcast

Wisst ihr eigentlich was ein Podcast ist? Podcasts sind vergleichbar mit Radiosendungen, die auch unabhängig von den Sendezeiten angehört werden können. Das Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten abonnierbarer Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet. Ein einzelner Podcast (deutsch: ein Hörstück, genauer Hördatei oder Bewegtbilddatei) ist somit eine Serie von Medienbeiträgen (Episoden), die über einen Feed (meistens RSS) automatisch bezogen werden können. (Quelle: Wikipedia)

Was aber hat ein Podcast mit Genealogie zu tun?

Ganz einfach: Timo Kracke - Familienvater, Genealoge, Autor, Blogger, Musik- und Computer Fan und seit 1997 intensiv mit der Forschung seiner eigenen Familie in Deutschland, Niederlande, Polen, Tschechien und den U.S.A. beschäftigt - hat sich bereits vor über einem Jahr einmal intensiv mit dem Thema Podcast für die deutschen Genealogen befasst.
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3    Apr 20120 Kommentare

1940-Volkszählungs-Fieber!

Die Volkszählung von 1940 hat nach der Veröffentlichung eine richtige News-Welle aufgelöst. Wir sind stolz drauf und freuen uns sehr, ein Teil von diesem historischen Moment für die weltweite Genealogie-Community spielen zu dürfen.

Gestern, um genau 00:01Uhr, erhielten wir von der NARA (National Archives and Records Administration) in der Niederlassung in Maryland, die Bilder der US-Volkszählung von 1940. Wir sind sofort zu unserem neuen Rechenzentrum gefahren und starteten mit dem Hochladen der Bilder!
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2    Apr 20122 Kommentare

Neue Datenbank freigeschaltet

Die Ahnenforschung im Internet wird um eine seltene Datenbank erweitert: Das Staatsarchiv Marburg schaltete letzte Woche einen Online-Zugang frei, der direkt in die Geschichte des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges (1776 - 1783) führt.

Hessische Soldaten, die von ihrem Landesherrn an England vermietet wurden, spielten eine große Rolle in diesem Krieg. Ihren Spuren und Daten können Hobbyhistoriker und Ahnenforscher jetzt im Netz folgen. In Erinnerung ist der Unabhängigkeitskrieg, bei dem 6500 Männer aus der Landgrafschaft Hessen-Kassel gefallen sein sollen, auch durch einen ARD-Dreiteiler aus den 1970er-Jahren. Er verfilmte den Roman „Der Winter, der ein Sommer war“ von Sandra Paretti. Gedreht wurde unter anderem in Bad Karlshafen an der Weser und in Fritzlar.

Quelle: dpa

31    Mrz 20120 Kommentare

Earth Hour 2012 – Deine Stunde für unseren Planeten

Die WWF Earth Hour ist eine einfache Idee, die rasend schnell zu einem weltweiten Ereignis wurde. Zum sechsten Mal geht am 31. März 2012 um 20:30 Uhr in tausenden Städten und über hundert Ländern für eine Stunde das Licht aus. Millionen von Menschen setzen dabei gemeinsam ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten. Gleichzeitig demonstrieren sie auf vielfältige Weise, wie jeder von uns Natur und Klima schützen kann.

Während der Earth Hour im Jahre 2011 haben über 5.200 Städte in 135 Länder weltweit das Licht ausgeschaltet und somit ein starkes Signal gegen den Klimawandel gesendet.

Als Familiengeschichtsenthusiasten glauben auch wir, dass dies ein wichtiges Thema ist. Wenn wir über unsere Vorfahren nachdenken und versuchen ihr Leben zu verstehen, wissen wir, dass eines Tages in der Zukunft wir selbst die Vorfahren der Familie sein werden.

Wir sollten uns daher über die künftigen Generationen Gedanken machen. Auf welcher Art von Planeten werden sie leben? Der Planet den wir für die künftige Generation hinterlassen, sollte uns schon heute beschäftigen!

Die Teilnahme an so einem Projekt zeigt, dass wir uns um die Zukunft unseres Planeten und die unserer Familie kümmern. Mehr zur Earth Hour in Deutschland erfahrt ihr auf der Homepage des WWF.

Werden ihr morgen Abend am Projekt teilnehmen? Was denkt ihr über dieses Thema? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

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