Radio-Tipp: Ich und mein Nachname
Als im 12. und 13. Jahrhundert im deutschen Sprachraum Nach- und Familiennamen entstanden sind, sagten sie eine ganze Menge über ihre Träger aus. Beruf und Herkunft einer Person konnte man damals vom Namen ablesen, ebenso bestimmte Eigenschaften: Kraushaar hieß eine Person mit Locken, ein Schilling hatte Geld usw.
Im 15. Jahrhundert wurden diese Beinamen erblich - und lösten sich damit von ihrer ursprünglichen wörtlichen Bedeutung. Heute heißen Menschen Müller, obwohl sie noch nie eine Mühle betreten haben.

Den eigenen Namen immer wieder buchstabieren zu müssen, ist nervig (muss ich auch immer!). Manch einer leidet regelrecht unter seinem Nachnamen. In ganz extremen Fällen kann ein Name auch an ein traumatisches Erlebnis erinnern. Dann ist eine Namensänderung möglich.
Mehr zum Thema Nachnamen könnt ihr im Beitrag von DRadio Wissen "Ich und mein Nachname" hören. Auch läuft heute ein weiterer Beitrag über Namenskunde und was sich hinter einigen Namen verbirgt. Zu Gast ist Gabriele Rodriguez, Namensforscherin an der Universität Leipzig. Dieser Beitrag wird dann HIER zu hören sein.
Und wie lautet dein Nachname? Zufrieden oder nicht?

Google+ wir kommen!
Abgesehen von unseren täglichen Blogbeiträgen, versuchen wir auf Facebook und Twitter mehrmals täglich aktiv zu sein und euch mit interessanten Neuigkeiten und Geschichten rund um die Familie und Ahnenforschung auf dem neuesten Stand zu halten. Seit neuestem sind wir auch auf Google+ aktiv und hoffen auch dort von euch "gefolgt" zu werden!
Wieso aber noch ein weiteres soziales Netzwerk und wieso Google+ immer wichtiger wird? Die Internetseite ist seit dem 28. Juni 2011 erreichbar und 88 Tage nach der Veröffentlichung zählte Google+ bereits 40 Millionen registrierte Anwender. Somit ist es das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk der Geschichte! Als Vergleich: Facebook erreichte die gleiche Anzahl an Benutzern nach 1325 Tagen. Also Grund genug auch für MyHeritage dort aktiv zu sein.
Ein essenzieller Unterschied zu den meisten anderen sozialen Netzwerken ist die Tatsache, dass Freundschaftsbeziehungen bei Google+ einseitig sein können und in sogenannte Circles (Kreise) eingeteilt werden.
Unsere Seite findet ihr ab sofort HIER. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns auch zu euren Kreisen hinzufügen würdet.

Interessantes Kartenmaterial
Wir sind auf einen englischen Blog gestoßen, der sich ausschließlich mit Karten der besonderen Art ("Strange Maps") beschäftigt.
Hier z.B. eine Karte der USA, in der jeder Staat unter der Flagge eines Landes gezeigt wird, das eine vergleichbare Einwohnerzahl hat. Hier kann man sich eine vergleichbare Karte für Deutschland ansehen. In den Kommentaren findet ihr die Auflösung welcher US-Staat bzw. welches Bundesland von welchem Land symbolisiert wird.

Auch schön: Eine Weltkarte, auf der sich die Größe der Nationen aus den errungenen Medaillen bei den olympischen Sommerspielen 2004 in Athen ergeben:

© Strange Maps
Viel Spaß beim durchstöbern des Kartenmaterials!

Link-Tipps zu Verwandtschaftsbeziehungen
Schwägerin, Neffe und Urenkel - diese Ausdrücke sind in Deutschland recht weit verbreitet. Aber wer oder was war noch gleich die Base und was steckt hinter der Onkelehe?
Verwandtschaftsbeziehungen und die jeweiligen Termini können mitunter ziemlich umfangreich und verwirrend wirken. Daher haben wir einige Links zu Seiten mit Verwandtschaftsdefinitionen zusammengestellt:
- Eine Übersicht über Ahnen- und Verwandtschaftsverhältnisse sowie Verwandtschaftsbegriffe findet man hier >>
- Die wichtigsten deutschsprachigen Termini gibt es hier >>
- Wikipedia-Artikel zum Thema Verwandtschaft und Großfamilie
- Eine Verwandtschafts-Matrix (englisch)
- Umgangssprachliche Begriffe zum Thema Verwandtschaft
Weitere gute Webseiten oder Foren zu diesem Thema dürfen gerne in die Kommentare geschrieben werden!

TV-Tipp: Die Spur der Ahnen
Heute läuft um 20:45Uhr im MDR Fernsehen wieder eine Folge der "Spur der Ahnen". Die heutige Episode heißt "Der Räuberwald".

Sie nannten ihn den Schwarzen Geithe, er war berüchtigt und gefürchtet, denn er führte Anfang des 18. Jahrhunderts die gefährlichste Räuberbande Thüringens an. Sein bürgerlicher Name war Andreas Geithe und sein Revier der Wald zwischen Gera und Jena. Der Schwarze Geithe und seine Bande überfielen Kutschen und wer sich wehrte, musste um sein Leben fürchten.
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Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation
Am 6. Oktober 2011 startete das Webprojekt „Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation“. Das Projekt ist eine Art lebendige Geschichtsdatenbank. Durch die Erinnerungen der Zeitzeugen bekommen reine Daten und Fakten ein Gesicht. Die Interviews sind bei YouTube in einem Kanal und auf der Internetseite des Projekts gedaechtnis-der-nation.de gesammelt, geordnet und redaktionell bearbeitet.
Betreut wird das Projekt von der Zeitschrift Stern und dem ZDF. Das Angebot ist kostenlos. Das gemeinnützige Projekt folgt dem Beispiel der „Shoah Foundation“ des Filmregisseurs Steven Spielberg, in dem Erinnerungen von Überlebenden des Holocausts aufgezeichnet wurden.
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Bewahre deine Erinnerungen für immer auf!
Als ich klein war haben meine Eltern, egal ob zuhause oder unterwegs, immer die Videokamera parat gehabt. Meine ersten Gehversuche wurden festgehalten, der Ballerina-Auftritt im Kindergarten, die Geburt meines Bruders und vieles mehr. Alles wunderschöne Kindheitserinnrungen, die zwar in meinem Herzen aufbewahrt werden, ich allerdings für einige davon nur ein wages Bild vor Augen habe.
Gerne würde ich die alten VHS-Kasseten vom Keller holen und gemeinsam mit der Familie die einzelnen Passagen wieder ins Leben rufen. Das Problem dabei ist: 1. unser Videorecorder ist kaputt und 2. einige Kassetten würden sich nicht mal abspielen lassen, da sie teilweise von der Feutigekeit und vom Schimmel zerstört wurden.
Damit nun nicht alles verloren geht, habe ich mich auf die Suche nach Diensten gemacht, die u.a. Videos digitalisieren und bin dabei auf die Seite ScanCorner gestossen.
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Der virtuelle Friedhof
i-tomb ist “The World Virtual Cemetery” (der virtuelle Friedhof der Welt). Diese werbefreie Seite ist eine Stätte für “I-Tombs”, den virtuellen Grabsteinen verstorbener Menschen. Die neue Webseite ermöglicht Menschen, verstorbenen Freunden und Angehörigen ein virtuelles Denkmal zu setzen. I-Tomb ist ein multimediales Denkmal aus Fotos, Videos, Texten, Musik und Dokumenten, die das Leben einer verstorbenen Person zusammenfassend darstellen und zukünftigen Generationen einen Eindruck vermitteln sollen, wer die Person war, woran sie geglaubt hat und in welcher Welt sie gelebt hat.

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Rückblick: 63. Deutscher Genealogentag

Meike und Silvia beim 63. Deutschen Genealogentag
Vergangenes Wochenende waren wir wie angekündigt auf dem 63. Deutschen Genealogentag (DGT) in Erlangen vertreten. Es war ein sehr interessantes Wochenende mit vielen guten Vorträgen und Gesprächen. Ganz besonderen Dank möchten wir dem Veranstalter (Genealogischer Kreis Siemens Erlangen – vor allem Herrn Gerhard Kreitz) und all denjenigen aussprechen, die reges Interesse an unserem Konzept gezeigt haben und uns mit ihren Erfahrungswerten bezüglich Familienforschung und Genealogie weitergeholfen haben.
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