14    Apr 20140 Kommentare

Interview mit Prof. Dr. Wulf von Restorff

Prof. Dr. Wulf von Restorff ist in Frankfurt/Main geboren worden. Er ging zur Schule in Marburg, wo er auch sein Abitur absolvierte. Studierte in Göttingen und München. Promotion, Habilitation und Professur auch in München. Beruflich Fürstenfeldbruck und Koblenz und nun im Ruhestand in München.

Prof. v. Restorff als Diskutant (2012)

MH: Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung entstanden?

vR: Mein Vater war genealogisch interessiert. Zum Abitur bekam ich eine handgeschriebene Ahnentafel mit ca. 2000 Ahnen väter- und mütterlicherseits. 1963 wurde ich vom Vater auf Verwandtenreise geschickt. Die Ehe eines Vetters meiner Mutter mit einer Nichte meines Vaters bescherte mit Cousinen und Vettern, die gleichzeitig Nichten und Neffen waren. Das war prickelnd.

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19    Nov 20130 Kommentare

Interview mit Andreas Böttcher

Es ist schon etwas länger her, dass wir in unserem Blog einen Beitrag für unsere Interviewreihe veröffentlich haben. Heute ist es allerdings soweit! Wir haben mit Herrn Andreas Böttcher - Gründer der Seite der-familienstammbaum.de - gesprochen und möchten euch das Interview nicht vorenthalten. :)

Andreas Böttcher wurde am 15.2.1964 in Brunsbüttelkoog in Dithmarschen/Schleswig-Holstein geboren. Er ist gelernter Schriftsetzer - ein Handwerk, das mittlerweile im Berufsbild des Mediengestalters aufgegangen ist - und arbeitet in der Vorstufe einer Verpackungsdruckerei. Er ist verheiratet, hat einen Sohn (21) und eine Tochter (18). Neben dem Hobby der Ahnenforschung betreibt er mehrere Webseiten, u.a. auch für den Verein Ostpommern e.V., in dem er Mitglied ist. Er ist sehr naturverbunden und seit einigen Jahren Vegetarier.
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3    Aug 20134 Kommentare

Interview mit Dirk Weissleder – Teil 2

Am Mittwoch hatten wir den ersten Teil unseres Interviews mit Herrn Dirk Weissleder. Heute erzählt er uns mehr über seine Arbeit als Vorsitzender der DAGV und über seine eigene Familiengeschichte.

MH- Herr Weissleder, Sie sind Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e.V. (DAGV) und Präsident des Bundes der Familienverbände e.V. (BdF). Was sind die Aufgaben dieser Verbände?

DW- Beides sind Dachverbände auf dem Gebiet der Familiengeschichtsforschung. Die DAGV ist der Dachverband der genealogischen Vereinigungen in Deutschland, der BdF ist Dachverband der Familienarchive, Familienverbände, Familienstiftungen.

MH- Was sind die Ziele des DAGV und BdF?

DW- Die DAGV ist die Interessenvertretung aller Genealoginnen und Genealogen in Deutschland, organisiert in Vereinigungen oder nicht. Der BdF ist das Netzwerk der Familienpflege, d.h. wir unterstreichen die Bedeutung der Familie innerhalb der Familiengeschichtsforschung.

MH- Welche Vorteile bringen die Verbände, die Sie vertreten, für die Hobby-Genealogen?

DW- Der Vorteil liegt für alle Genealogen darin, dass wir uns um Gehör in der Öffentlichkeit bemühen, weil wir deutlich machen, wie wichtig unsere Arbeit für die Gesellschaft ist.

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31    Jul 20130 Kommentare

Interview mit Dirk Weissleder

Dirk Weissleder ist 1969 geboren, hat eine Tochter und einen Sohn und ist hauptberuflich Unternehmensberater. Seit 1982 betreibt er Ahnenforschung. 1987 gründet er das Familienarchiv Weissleder und 1991 den Familienverband Weissleder, u.a. mit Verbindungen in die USA. Seit 2007 ist er der Präsident des Bundes der Familienverbände e.V. (BdF) und seit 2012 Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e.V. (DAGV). Außerdem ist er der Autor des genealogischen Blogs Forum-FamilienGeschichte.de

MyHeritage- Herr Weissleder, Sie sind aktuell das "Gesicht der Genealogie in Deutschland". Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung überhaupt entstanden?

Dirk Weissleder - Die Genealogie in Deutschland hat natürlich viele verschiedene Gesichter, nämlich jeden einzelnen, der als Genealoge aktiv ist. Richtig ist aber, dass jede Interessengruppe anhand eines Gesichtes Wiedererkennungwert besitzen muss, um wahrgenommen zu werden. Wenn ich hierbei für die Interessen der Genealogie hilfreich sein kann, bin ich stolz darauf.

Mein Interesse an Ahnenforschung entstand bereits im Geschichtsunterricht, weil man hierüber einen sehr individuellen Zugang zur Geschichte insgesamt findet. Ahnenforschung finde ich als Begriff übrigens zu kurz gegriffen. Familiengeschichtsforschung trifft es da besser, weil man nicht nur seine Vorfahren, sondern auch alle anderen Mitglieder seiner Familie und historischen Familien erforschen soll. Geschwister, Onkel und Tanten sind keine Vorfahren, gehören aber doch dazu.

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10    Jun 2013Ein Kommentar

10 Tipps für die Befragung von Familienangehörigen

Erinnerungen, Fotos und Dokumente bieten eine Fülle von wertvollen Informationen über die Familiengeschichte. Familienmitglieder zu interviewen ist ein sehr guter Weg, um über die früheren Generationen und mehr über die Ereignisse in der Familie zu erfahren.

Fangt mit den älteren Verwandten an. Sie sind eventuell die einzigen Menschen, die noch Bescheid wissen, aus welchem Land oder aus welcher Stadt eure Vorfahren stammen, wie die ursprünglichen Nachnamen tatsächlich geschrieben wurden oder wie sich die Namen im Laufe der Generationen verändert wurde (mehr dazu hier). Wenn diese Informationen nicht dokumentiert werden, bevor sie sterben, wird ihr Wissen für immer verloren sein.

Der Zweck von Geschichtenerzählen in der Genealogie ist der, dass man weitere Einzelheiten zu dem Stammbaum hinzufügen kann. Damit eure Ahnenforschung noch besser gelingt, sind hier einige Tipps für die Befragung von Verwandten.

Nützliche Tipps, um die Familienangehörigen zu befragen:

1. Planen. Seid euch über eure Ziele klar. Welche Art von Informationen sucht ihr? Über wen möchtet ihr mehr erfahren, aus welcher Familienlinie? Bitte immer eine Kamera dabei haben, um die Familienangehörigen zu fotografieren. Ebenfalls fotografiert werden sollten Artefakte und ältere Fotos, die die Verwandten euch zeigen. Diese sind großartige Erinnerungen.

2- Erstellt eine Liste von Fragen oder Themen, die ihr abdecken möchtet. Die Fragen hängen davon ab, wie gut ihr die Familienmitglieder und diese Seite der Familie schon kennt. Versucht mal, die Fragen so zu stellen, dass die Verwandten zunächst über die engere Familienmitglieder und dann über die entfernte Verwandtschaft reden. Beispielsweise könnt ihr als erstes nach den Kindern, Geschwistern und Eltern fragen. Danach fragt nach ihren Großeltern und Urgroßeltern. Letztlich fragt nach anderen Verwandten wie Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen und nach der entfernten Verwandtschaft.

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21    Jun 20123 Kommentare

Interview mit Detlef Plaisier

Detlef Plaisier, Jahrgang 1958, kommt ursprünglich aus Hannover in Niedersachsen und ist 2006 in die Messe- und Buchstadt Leipzig gekommen – nicht der Liebe, sondern der Arbeit wegen. Hier führt er jetzt ein Journalistenbüro mit Mitarbeitern. Auch ist er der Autor des neuen genealogischen Blogs baerenforschung.

MH: Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung entstanden? Was fasziniert Sie daran?

DP: Ich bevorzuge das Wort „Familienforschung“. Geweckt wurde mein Interesse durch Ahnenpässe im Haus meines Onkels im Emsland. Anhand meiner Korrespondenz kann ich nachverfolgen, dass ich 1981 die ersten Suchanfragen geschrieben habe. Damals gab es noch keine Datenbanken im Internet, und so wurde jede Urkunde fein säuberlich aus der Ursprungsquelle abgeschrieben und einzeln in Rechnung gestellt. Eine Urkunde kostete damals sechs Mark.

Ich werde oft gefragt, was an Familienforschung so fesselnd ist. Das sei doch nicht mehr als das Sammeln von Daten aus alten, staubigen Kirchenbüchern; dazu noch von Personen, die seit Jahrhunderten der Erinnerung ihrer Angehörigen entrissen sind.
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15    Sep 20110 Kommentare

Video-Interview mit Gerhard Kreitz

Gerhard Kreitz ist Mitglied des Genealogischen Kreises Siemens Erlangen und hat somit bei allen Vorbereitungen zum diesjährigen Genealogentag tatkräftig mitgeholfen. Herr Kreitz stand uns stets mit Rat und Tat zur Seite, dafür möchten wir uns hiermit gerne nochmal bei ihm bedanken.

Wir haben auf dem Genealogentag ein Video-Interview mit Herrn Kreitz geführt. Er hat Spannendes über seine Familiengeschichte zu berichten. Schaut es euch doch mal an! ;-)

30    Mai 20110 Kommentare

Interview mit unserem Nutzer Hannes Kreuzwieser

Hannes Kreuzwieser ist 53 Jahre jung, kommt aus Wels in Oberösterreich und ist Logistikleiter. Seit ca. 3 Jahren ist er Nutzer von MyHeritage. Am Besten gefällt ihm der einfache- und übersichtliche Aufbau der Webseite. Über das Smart Matching hat er tolle Entdeckungen machen können! Sein direkter Stammbaum enthält ca. 300 Profile. Seine Sippenforschung besteht jedoch aus ca. 6000 Profilen.

MH: Wie ist Ihr Interesse für Ahnenforschung entstanden? Was fasziniert sie daran?

HK: Vor ca. 30 Jahren fand ich einen Arier-Nachweis meiner Großeltern und ich begann mich mit dem Thema auseinander zu setzen. Anfangs nur mit dem einen Teil meiner Familie, also bloss mit einem Familiennamen. Als ich mehr und mehr über meine Ahnen erfuhr und ich eine Verknüpfung zum anderen Teil der Familie im 17. Jahrhundert fand, packte mich die Genealogie-Sucht zur Gänze. Mittlerweile betreibe ich eher Sippen-, Familien-, und Ahnenforschung. In meiner Sippe befinden sich ca. 6000 Personen, die meisten davon Kirchenbüchlich abgesichert. Faszinierend finde ich, dass ich beim Durchstöbern u.a. alter Akten und Pfarrbücher immer wieder auf Zufallsfunde stoße.
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16    Mai 2011Ein Kommentar

Interview mit unserem Nutzer Johann Gaál

Johann Gaál ist 69 Jahre alt, stammt aus Ungarn, lebt aber seit über 50 Jahren in Österreich.

Seit wann sind Sie MyHeritage-Nutzer und was gefällt Ihnen auf der Seite am Besten?

Seit etwa zwei Jahren nutze ich MyHeritage. Vorher hatte ich schon einige Stammbaum-Programme, den Namen “MyHeritage” habe ich zufällig im Internet entdeckt. Einige Verwandte von mir leben in verschiedenen Ländern, die 2. Generation spricht teilweise kein ungarisch mehr. MyHeritage beherrscht dutzende Sprachen, das erleichtert die Kommunikation, es gibt beinahe keine Sprachbarrieren.

Wie ist Ihr Interesse für Ahnenforschung entstanden? Und was fasziniert Sie daran?

Die Idee für die Ahnenforschung war schon vor vielen Jahren vorhanden, aber mit den vielen Blättern war es einfach zu mühsam. Vorerst war es nur Neugierde, man will einfach wissen woher man kommt, wer unsere Vorfahren sind. Das Interesse wächst mit dem Erfolg. Der Durchbruch kam natürlich mit dem Internet, es ist herrlich, wenn man den Familienstammbaum auch anderen und sogar in anderen Ländern zeigen kann. Alleine käme man sicherlich nicht so weit.
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3    Mai 20115 Kommentare

Interview mit Torkel S. Wächter

Torkel S. Wächter wurde 1961 in Stockholm geboren. Er hat an den Universitäten in Lund, Melbourne und Leipzig studiert, sowie an Paideia – The European Institute for Jewish Studies in Sweden und an der Königlichen Kunsthochschule in Stockholm. Zwischen 1986 und 1999 arbeitete er als Pilot für SAS. Sein erster Roman Samson erschien 1997 im Verlag Natur och Kultur, sein zweiter Roman Ciona – eine Autobiographie, erschien 2002 bei AlfabetaAnamma und wurde für den wichtigsten schwedischen Literaturpreis, den Augustpreis, nominiert. Seit 2006 ist er sowohl schwedischer als auch deutscher Staatsbürger. Torkel ist außerdem der Gründer der Webseite 32postkarten.com.
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