5    Dez 20132 Kommentare

“Geschichte der Menschheit ist viel komplizierter als bisher gedacht!”

Die Stammesgeschichte des Menschen gehört zu jenen Forschungsbereichen, die in den vergangenen Jahren durch die Entwicklung neuer Techniken völlig umgekrempelt wurden. Pionier dieser Entwicklung ist der schwedische Forscher Svante Pääbo, dem es Mitte der 1980er-Jahre erstmals gelang, DNA aus ägyptischen Mumien zu extrahieren.

Künstlerische Rekonstruktion von Vertretern des Homo heidelbergensis, einer ausgestorbenen Menschenart, die vor rund 400.000 Jahren unter anderem auch im heutigen Spanien lebte. Illustration: javier trueba, madrid scientific films

Seitdem gelangen den Forschern um Pääbo, der das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig leitet, etliche sensationelle Entdeckungen: Sie konnten unter anderem die DNA von Neandertalern rekonstruieren und entdeckten allein durch die DNA-Analyse eines 40.000 Jahre alten Fingerknochens aus Sibirien einen neuen Verwandten von Homo sapiens, den Denisova-Menschen.
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27    Nov 20133 Kommentare

Ältere Geschwister sind klüger?!

Nun gut, ich würde mich darüber nicht beklagen, denn in unserer Familie bin ich die älteste, aber mein Bruder scheint mir nicht weniger klug zu sein...

Was sagt ihr über die folgenden 5 Fakten über Geschwister?

  1. Erstgeborene sind intelligenter
    Norwegische Forscher verglichen für eine Studie im Jahr 2007 die Intelligenztests von 250.000 Wehrpflichtigen. Der durchschnittliche IQ der Erstgeborenen lag bei 103,2. Zweitgeborene kamen auf 101,2 Punkte, Drittgeborene auf 100.
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26    Nov 20139 Kommentare

5 Dinge, die Deine Großeltern gemacht haben und Du nicht mehr kannst

Vielleicht wirst du die Dinge, die ich nun aufzählen werde noch können, aber denk scharf darüber nach wann du diese zuletzt praktiziert hast! Im Zeitalter des Internets ist die E-Mail wohl zum verbreiteten Kommunikationsmittel geworden. Wenn ich z.B. jemanden kontaktieren will, versuche ich es meistens erst einmal mit einer E-Mail. Dann würde eventuell eine SMS folgen und ein Anruf. Aber daran denken einen Brief zu schreiben, das würde mir bestimmt nicht in den Sinn kommen... Also los geht's:

1. Die Fähigkeit leserlich zu schreiben

Ich kann dieses Phänomen bereits bei mir entdecken. Vor gut 20 Jahren habe ich noch regelmäßig Briefe geschrieben, sehr laaaange Briefe. Mit Freunden und Familie, die im Ausland lebten, gab es auch nicht wirklich eine andere Möglichkeit in Kontakt zu bleiben. Ja, das Telefon gab es schon, aber Flatrates - gerade ins Ausland - standen nicht an der Tagesordnung, daher hat Mama alle zwei Wochen eine Telefonkarte gekauft, damit wir von der Telefonzelle aus kurz mit den Liebsten sprechen konnten. In einem Karton habe ich noch unzählige Briefe und Postkarten und hoffe, dass eines Tages meine Enkel daran Gefallen finden werden... Und wie sieht es bei euch aus? Schreibt ihr noch Briefe? Werden eure Kinder überhaupt noch wissen was ein Brief ist? Und ich meine nicht die Rechnungen, die täglich per Brief zuhause ankommen. ;)
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14    Nov 20132 Kommentare

In Gedenken an Astrid Lindgren

Astrid Lindgren und Pippi Langstrumpf. Bild: focus.de

Heute vor 106 Jahren ist sie geboren worden: Astrid Lindgren, eine der bekanntesten Kinderbuchautoren der Welt! Sie ist in Deutschland mit einer Gesamtauflage von weit über 20 Millionen Exemplaren erfolgreich wie kaum ein anderer Kinder- und Jugendbuchautor. Da würde es mich schon sehr wundern, wenn einer von Euch sie nicht kennen würde...

Astrid Lindgren wurde als zweites Kind des Pfarrhofpächters Samuel August Ericsson und seiner Ehefrau Hanna Ericsson geb. Jonsson geboren. Sie hatte einen älteren Bruder und zwei jüngere Schwestern. Ihre Kindheit hat sie stets als besonders glücklich beschrieben.

Die Schriftstellerin ist die geistige Mutter von Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter, Madita, Mio, Kalle Blomquist, Karlsson vom Dach, den Kindern aus Bullerbü und vielen anderen Figuren.

2002 starb sie im Alter von 94 Jahren, an den Folgen einer Virusinfektion, in ihrer Stockholmer Wohnung, in der sie über 60 Jahre lang gelebt hatte. Bei der Gedenkfeier in der Stockholmer Storkyrkan nahmen neben dem Königshaus und dem Premierminister hunderttausende Menschen auf der Straße teil.

Dieser Blogbeitrag ist in Gedenken an die erfolgreiche Schriftstellerin gedacht. Meine Eltern waren Fans ihrer Geschichten, ich bin es und mit Sicherheit werden es meine Kinder auch sein.

Wie sieht es bei euch aus? Welche Figur von Astrid Lindgren mögt ihr am Liebsten?!

8    Nov 20132 Kommentare

Migration und Flucht

Deutsche Emigranten beladen ein Schiff in Hamburg. Quelle: wikimedia.org

Nach einer langen Sommerpause hat Frau Christina Rajkovic wieder einen Artikel für unseren Blog verfasst. Dieses Mal handelt es sich um die Themen Flucht und Migration. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Rajkovic und wünschen Euch viel Spaß beim Lesen.
Weitere Artikel von Christina Rajkovic: Kroatien und Deutsche Siedlung auf dem Balkan

In den vergangenen Wochen schockierten die Nachrichten über die Bootsflüchtlinge von Lampedusa. In der zweiten Oktoberwoche starben 34 Menschen nach dem ihr Boot kenterte. Zwar konnten 206 Flüchtende, darunter auch Frauen und Kinder,[1] gerettet werden, der Schock des in der Woche zuvor verunglückten Flüchtlingsbootes mit min. 111 Flüchtlingen stand tief.[2] Und auch Anfang dieser Woche kentert erneut ein Boot voller Migranten, bei welchem 42 Migranten an Land gebracht werden konnten.[3] Seit Beginn des Jahres sind mehr als 36.000 Flüchtende aus afrikanischen Staaten über das Meer an die italienische Küste gelangt, so derStandard. Die über 400 zu Tode gekommenen schrecken weitere Flüchtende nicht ab.[4]

Was macht Europa so interessant? Weshalb verlassen zahlreiche Menschen ihre Heimat für ein Leben in Europa? Wieso begeben sich so viele Flüchtende in Lebensgefahr um nach Europa zu gelangen? Antworten auf diese Fragen scheinen komplex zu sein. Können jedoch auch auf einen Punkt gebracht werden: das Streben nach einem angenehmen, unbeschwerten Leben, ohne Armut und Angst um die Existenz. Laut der Genfer Flüchtlingskonvention verlassen Hunderttausende Flüchtlinge ihre Heimat aufgrund von politischer Verfolgung, dabei spielen die Religion, Nationalität, Abstammung und die Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen eine große Rolle. Weitere Beweggründe sind Armut, Krieg und Hoffnungslosigkeit.[5]

Laut dem aktuellen Bericht der UN-Flüchtlingskommission fliehen aktuell weltweit 15,4 Millionen Menschen vor Krieg und Vertreibung. Der Großteil stammt aus Afghanistan, Somalia und dem Irak. Laut der Münchner Abendzeitung nimmt Deutschland weltweit am meisten Flüchtlinge auf. Ende vergangenen Jahres lebten nahezu 600.000 Geflüchtete in Deutschland.[6]

Gab es auch im 19. Jahrhundert ein „attraktives“ Asylland?
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6    Nov 201373 Kommentare

Wie viele tragen auch Deinen Nachnamen?

Der Nachname wird von Generation zu Generation weitergegeben. Bei unserem Vornamen haben die Eltern noch die Oberhand! Beim Nachnamen sieht das Ganze aber schwierig aus.

Es gibt Nachnamen, da denkt man, dass das halbe Land diesen trägt (siehe meinen: da Silva. In Deutschland wohl nicht so bekannt, aber in Portugal läuft fast jeder zweite damit rum...). Für die Ahnenforschung ist solch ein Name auch nicht besonders hilfreich. Das können die Müller's, Meier's und Schmidt's unter euch sicherlich nachvollziehen. ;)

Wusstet ihr, dass 42.064 Personen auf MyHeritage den Nachnamen Müller tragen? Der beliebtste Vorname in Kombination mit diesem Nachnamen ist bei Frauen übrigens Anna, bei Männern Hans.

Wie viele auf MyHeritage tragen auch meinen Nachnamen?

Willst du auch wissen, wie viele registrierte Nutzer auf MyHeritage deinen Nachnamen tragen? Dann schreib hier im Blog ein Kommentar mit deinen Nachnamen und ich werde dann so schnell wie möglich das Ergebnis präsentieren. :) Neugierig geworden? Mach mit!

4    Nov 20133 Kommentare

Der größte Familienstammbaum

Bild: punktstrichkomma.blogspot.com

Dank neuer technischer Möglichkeiten und Quellen lassen sich große Datenmengen in neuer Art und Weise analysieren, um daraus neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.

Eines der spektakulärsten Projekte dieser Art hat dieser Tage der Bioinformatiker Yaniv Ehrlich vom renommierten Whitehead- Institut in Cambridge präsentiert: den größten jemals erstellten Stammbaum mit 13 Millionen Familienmitgliedern, der bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht.
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1    Nov 20132 Kommentare

In Gedenken an unsere verstorbenen Freunde und Familienangehörige

28    Okt 2013Ein Kommentar

Viele Generationen unter einem Dach!

Früher war es üblich, dass mehrere Generationen gemeinsam unter einem Dach gelebt haben. Für einige war es mit Sicherheit eine finanzielle Entscheidung, während andere sich nichts anderes vorstellen konnten, als mit den Eltern und Großeltern unter einem Dach zu wohnen.

Ich selbst kenne das aus meiner Kindheit. Bei uns haben insgesamt 4 Generationen unter einem Dach gewohnt! Meinen Urgroßeltern gehörte das Haus. Mein Großvater verstarb als meine Oma noch sehr jung war und sie brauchte damals die Hilfe ihrer Mutter, um ihre beiden Kinder groß zu ziehen. Meine Mutter wurde wiederum sehr früh schwanger und war dann auch auf die Hilfe ihrer Mutter angewiesen. Somit lebten meine Urgroßeltern, meine Oma, meine Eltern, mein Bruder und ich unter einem Dach!

Für mich war das damals selbstverständlich. Nie hätte ich es mir anders vorstellen können.
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11    Okt 20132 Kommentare

Der Auszug über den großen Teich: USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, und Kanada

Heute schreibt Hans-Peter Geis in unserem Blog über die große Auswanderung nach Amerika. Sehr spannend! Viel Spaß also beim Lesen. :)

Deck eines Auswandererschiffes © AKG-Images

Eine Hungerkrise in den Jahren 1816/17 treibt eine neue Welle von 20000 Deutschen in ferne Länder. Seit 1830 nimmt die Zahl der Auswanderer ständig zu, zwischen 1830 und 1869 sind es 2,4 Millionen, zu 60% Männer!

Besonders eng ist es im deutschen Südwesten, in Baden, Württemberg und der Pfalz, weil hier schon seit langer Zeit nach dem Tod des Vaters der Boden unter den Kindern aufgeteilt wird und dadurch immer kleinere Höfe entstehen. Ja es ist so eng, dass viele Gemeinden den Auswanderern einen Zuschuss bezahlen, damit sie auf diese Weise „Arme“ loswerden, denen sie sonst eine Unterstützung zahlen müssten. Von 1830-34 kommen die Auswanderer fast ausschließlich aus dem Südwesten. Seit 1845 folgen dann viele aus Westfalen, dem Rheinland, aus Oldenburg und dem Königreich Hannover. Schließlich folgen in den 60iger und 70iger Jahren Mecklenburger, Sachsen, sowie Pommern, Brandenburger, Schlesier und andere Preußen von östlich der Elbe. Die Landesherren sehen es nicht ungern, dass Sträflinge und Vagabunden das Land verlassen, nicht aber gesunde junge Leute, doch energisch verhindern sie es nicht.

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