22    Dez 20140 Kommentare

Weihnachten 1914: Ein kleines Weihnachtswunder

Es war das Weihnachten 1914, ein Jahr des Krieges, wo mehr Böses als Schönes auf der Welt zu sehen war. Aber allen Widrigkeiten zum Trotz ist in diesem Jahr ein Wunder geschehen.

In einem stürmischen Winter hörte der Kampf zwischen den Soldaten plötzlich auf. Es war eine inoffizieller und ungewöhnlicher Waffenstillstand, der eine Woche vor Heiligabend anfing und während der gesamten Weihnachtszeit anhielt. Deutsche und britische Soldaten begannen, sich gegenseitig Frohe Weihnachten zu wünschen und sie sangen ihre traditionellen Weihnachtslieder in ihren Schützengräben.

An Heiligabend und den folgenden Weihnachtstagen vergaßen die Soldaten ihre Differenzen. Viele von ihnen - von beiden Seiten - wagten das "Niemandsland" zu betreten, wo sie sich trafen, Lebensmittel und Souvenirs tauschten und Weihnachtslieder zusammen sangen.

Bild: Deutsche und britische Soldaten treffen sich im Niemandsland - 26. Dezember 1914

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21    Dez 20140 Kommentare

10 Dinge, die ihr über Weihnachten noch nicht wisst

10 Dinge, die ihr über Weihnachten noch nicht wisst

Wie viele Weihnachtsbäume werden jedes Jahr in Deutschland verkauft? Wie hoch war der weltweit größte Weihnachtsbaum? Wir haben die Antworten auf diese Fragen und noch weitere interessante Fakten rund um Weihnachten zusammengefasst. So habt ihr interessante Gesprächsthemen für die Kaffeerunde heute Nachmittag ;-)
In diesem Sinne: Einen schönen 4. Advent!

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16    Dez 20149 Kommentare

Digitalisierung von Friedhöfen: MyHeritage ist wieder dabei (mit Freunden)!

Digitalisierung von Friedhöfen: MyHeritage ist wieder dabei (mit Freunden)!

Im Rahmen unserer globalen Initiative, die wir Anfang dieses Jahres zusammen mit BillionGraves gestartet haben, rekrutierten wir eine Gruppe von begeisterten Freiwilligen, um die Digitalisierung von Friedhöfen fortzusetzen.

Nach der erfolgreichen Digitalisierung eines mittelgroßen Friedhofs von historischer Bedeutung (siehe Video), haben wir beschlossen, uns unserer bisher größten Herausforderung zu stellen - den größten Friedhof Israels zu digitalisieren, der über 200.000 Gräber hat. Anfang Dezember haben wir unser einzigartiges Projekt begonnen, mit dem Ziel, alle Grabsteine des großen Holon Friedhofs im Zentrum von Israel zu fotografieren.

Dies war eine der größten Veranstaltungen dieser Art, die jemals organisiert wurde - weltweit!

Das Beste bei der Veranstaltung war die tolle Zusammenarbeit zwischen MyHeritage und allen führenden genealogischen Organisationen in Israel und zusätzlich mit den MyHeritage Power-Nutzern. Insgesamt haben sich an nur einem Tag ca. 120 Personen bei dieser Initiative beteiligt und ca. 150.000 Grabsteine wurden fotografiert. Es war unglaublich, so viele an Genealogie interessierte Menschen aus allen Altersgruppen zusammen zu sehen, die gearbeitet haben, um etwas für die Allgemeinheit zu tun.
Der Tag begann um 8.30 Uhr - als MyHeritage Mitarbeiter und Freiwillige in unser Büro kamen - und endete um 18.30 Uhr.

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19    Nov 2014Ein Kommentar

Babynamen: Regelungen für die Namensgebung

Wusstet ihr, dass der Name Harriet in Island streng verboten ist, oder dass in Dänemark und Ungarn Eltern die Namen Ihrer Kindern aus einer Liste von bereits genehmigten Namen aussuchen müssen?

Auf der ganzen Welt gibt es Regelungen oder auch einfach Gewohnheiten für die Zulassung von Babynamen.

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30    Okt 2014Ein Kommentar

Süßes oder Saures?

In der Nacht von Freitag auf Samstag ist Halloween. Nachdem der Brauch der gruseligen Verkleidungen und ausgehöhlten Kürbisse auch in Deutschland immer beliebter wird, möchten wir hier mal einen kurzen Blick auf die Geschichte dieser Tradition legen.

jackolantern

Ursprünglich feierte man Halloween vor allem in Irland, von wo es die Auswanderer um 1830 in die USA brachten. Heute gehört es neben Weihnachten und Thanksgiving zu den drei wichtigsten Feiern in den Vereinigten Staaten. Wie es zum heute bekannten Brauchtum des Verkleidens und der typischen Kürbisgesichter kam, ist umstritten. Eine Erklärung bezieht sich darauf, dass Anfang November die Grenze zwischen Toten und Lebenden sehr nah beieinander lag und sich die Geister der Toten zu dieser Zeit neue Wirte suchten. Mit den Verkleidungen und den Kürbisgesichtern vor der Tür versuchte man die Geister einzuschüchtern und zu erschrecken. Eine andere Erklärung zeichnet einen Zusammenhang zum keltisch-angelsächsischen Fest des Totengottes ‚Samhain‘. Der Begriff Helloween leitet sich übrigens von All Hallow´s Even (Allerheiligenvorabend) ab.

Nachdem der Brauch von Halloween in Europa lange Zeit vergessen war, ist er seit Anfang der 90er Jahre langsam wieder auf den Kontinent zurück gekehrt und freut sich inzwischen über vieler Anhänger. Freuen wir uns morgen Abend also wieder auf gruselige Halloweenfeiern, verkleidete Kinder in den Straßen und die liebevoll geschnitzten Kürbisgesichter vor den Haustüren.

Was macht ihr morgen Abend? Schon die passende Verkleidung besorgt?

28    Okt 20140 Kommentare

Millionen neuer historischer Aufzeichnungen auf MyHeritage!

Wir freuen uns, euch heute verkünden zu dürfen, dass wir kürzlich neue Datensätze zu SuperSearch hinzugefügt haben.

Die neuen Sammlungen beinhalten Geburts- und Todesafzeichnungen, Kirchenbücher, Wählerverzeichnisse und vieles mehr aus der ganzen Welt, um euch bei eurer Ahnenforschung noch weiter zu helfen.

Jetzt durchsuchen

Die neuen Datensätze stammen aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten, Südafrika, Russland und anderen Ländern.

Es handelt sich um folgenden Sammlungen:

Deutschland, Preußen, Pommern Kirchenbücher, 1544-1945: Evangelisch-Lutherische und römisch-katholische Kirchenbücher und Abschriften aus einem Teil des historischen Pommern. Inklusive Geburten, Eheschließungen und Sterbeurkunden. Die Originaldaten sind im Landesarchiv Greifswald zu finden.
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10    Okt 2014Ein Kommentar

Todesaufzeichnungen: Entscheidend für Eure Forschung

Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit der Genealogie-Expertin Miriam J. Robbins geschrieben. Miriam ist seit 2005 Dozentin in den Vereinigten Staaten. Seit vielen Jahren interessiert sie sich für ihre Familiengeschichte. Sie begann ihre genealogische Forschung im Jahre 1987. Zehn Jahre später trug sie erfolgreich dazu bei, ihre Großmutter mit der biologischen Familie zusammenzubringen. Miriam's preisgekrönten Genealogie-Blog findet ihr unter "AnceStories: The stories of my ancestors".

Todesaufzeichnungen sind eines der ersten und besten Datensätze, für alle, die mit der Ahnenforschung starten möchten. Grund: die Vielfalt der Formate, in denen sie erscheinen, die grundlegenden Fakten, die sie enthalten, und die immensen Details, die diese sowohl über das Leben als auch über den Tod des Verstorbenen bereitstellen.

Es ist wichtig, ein wenig über die Geschichte des Ortes, an dem die Todesaufzeichnungen erstellt wurden, zu erfahren. Es wird euch dabei helfen besser nachzuvollziehen, wie die Fakten gesammelt und aufgezeichnet wurden, welche Informationen die Datensätze enthalten oder eben nicht enthalten und warum die Datensätze fehlen oder nur schwer zu finden sind.
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8    Okt 20144 Kommentare

Die Gansauers: 1 Baum – 2 Stämme – 4 Namen

Sebastian Gansauer ist seit 4 Jahren ein treuer MyHeritage-Nutzer. Er hat uns bereits zwei Erfahrungsberichte gesendet. Wenn ihr mehr über diese nachlesen möchtet, schaut doch bitte einmal hier und hier nach.

Im dritten Teil seines Familienberichts geht es um eine ganz besondere Reise. Das möchte euch Sebastian nicht vorenthalten:

Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich lang nichts mehr zu Papier gebracht habe, was meine Familienforschung dokumentieren würde. Diverse Familientreffen der Gansauers in Amerika sowie Deutschland sind seitdem ins Land gezogen, doch hier wollte ich jetzt über die Ereignisse des letzten Jahres berichten, die meine Familie wieder näher zusammengebracht haben.

Wie schon in meinem ersten Erfahrungsbericht beschrieben, habe ich mit der Familiengeschichtsforschung angefangen, als ich 17 Jahre alt war, kann also zu diesem Zeitpunkt behaupten schon ein halbes Leben mit der Suche nach meinen Wurzeln und deren zahlreichen Stämmen und Verästelungen zugebracht zu haben.

(Zum Vergrößern der Bilder, diese bitte anklicken.)

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6    Okt 20142 Kommentare

Deutsch-Amerikanischer Tag

Der heutige Tag - 6. Oktober - steht ganz im Zeichen der deutsch-amerikanischen Beziehungen, denn heute wird in den USA der "German-American Day" gefeiert.

Quelle: eturbonews.com

Den wenigsten Amerikanern mag es präsent sein, doch knapp 50 Millionen von ihnen sind Nachfahren deutscher Einwanderer. Um daran zu erinnern und um den Beitrag, den diese Einwanderer geleistet haben, zu würdigen, feiert man jedes Jahr den German-American Day in den USA.

Zunächst die Frage, was unter dem Begriff "Deutsch-Amerikaner" bzw. "German-Americans" verstanden wird:
Während man in Europa, und damit auch in Deutschland, voraussetzt, dass eine als Deutsch-Amerikaner bezeichnete Person entweder der deutschen Kultur und Sprache besonders nahe stehen, oder zumindest über einen deutschen Elternteil verfügen, fasst man den Begriff in den USA etwas weiter.
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29    Sep 20142 Kommentare

Tagebücher – eine wichtige Quelle für Familienforscher

Macht es wie ein Schriftsteller:  Je mehr ihr schreibt, desto leichter wird es. Warum nicht ein Tagebuch?!
Journale und Tagebücher sind ausgezeichnete Ressourcen für die Ahnenforschung.
Wünscht ihr euch nicht, dass eure Vorfahren ihr tägliches Leben und ihre Gedanken aufgezeichnet hätten, als ein wertvolles Andenken durch die Jahrhunderte?

Ich kenne jemanden, dessen Vorfahr vor mehreren hundert Jahren ein Journal geschrieben hat. Der Autor beschreibt den Alltag der Familie in einer neuen schwierigen Umgebung, wie sie Urlaub machten, was er sich für seine Nachkommen wünschte und vieles mehr. Es ist, als ob der Autor wusste, wie wichtig es ist Gedanken und Wünsche über Generationen weiter zu geben. Es ist ein unbezahlbares Erbstück.
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