Großbritannien: Was wird aus der Ahnenforschung?
Das Ehepaar Michael Pugg und Rebecca Griffin, die vor knapp 3 Jahren geheiratet haben, sind ein Beispiel für den neuesten Trend in Großbritanien: das "Meshing", d.h. sie haben ihre beiden Nachnamen kombiniert. Sie haben einfach einen Teil von Michaels Nachnamen genommen ("Pu") und einen Teil von Rebeccas Nachnamen dazu getan ("Ffin"). Zusammen sind sie die Puffins.
"Wir haben diese Entscheidung getroffen, weil wir von der Verschmelzung der Nachnamen gehört haben. Wir haben mit unseren eigenen Namen experimentiert und wir beide mochten den Klang des neuen Namens: Es war eine tolle Möglichkeit, etwas neues in die Ehe zu bringen", sagt Rebecca Puffin.
Der Ehemann gibt zu, dass ihm die ganze Geschichte am Anfang, "wie ein Witz vorkam. Aber mit der Zeit fanden wir die Idee immer besser, je länger wir darüber nachgedacht haben".
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Familiengeschichte: Poesiealbum
Heute ist der Welttag der Poesie. Deshalb möchten wir den heutigen Tag zum Anlass nehmen, über das Poesiealbum zu sprechen.
Der Brauch, guten Freunden Namen, Wappen und Wahlspruch in ein Buch zu Schreiben, entstand schon gegen Ende des 16. Jahrhunderts. Im 18. Jahrhundert kamen zu den Sprüchen auch Widmungen und viele Zeichnungen, und im Laufe der Zeit wurden aus den Stammbüchern dann Erinnerungsbücher. Die Blütezeit hatte das Poesiealbum im 19. Jahrhundert, als sich Mitglieder von literarischen Zirkeln gegenseitig mit Versen und künstlerischen Beiträgen in eigens angeschafften Heften verewigten. Die Sitte betrieben vor allem Erwachsene.
Ab 1950 galt ein Poesiealbum unter Kindern als Vertrauens- und Freundschaftsbeweis. Die poetischen Verse wurden durch Weitergabe des Albums an Mitschüler, Lehrer, Freunde, Verwandte und Bekannte gesammelt. Dabei stand jedem Eintrag nur eine Buchseite (in der Regel die Rechte) zur Verfügung. Die linke Seite blieb frei und diente einer künstlerischen Gestaltung.
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Fotos: Familienbilder früher und heute
Fotografien sind eine große Inspiration und eine Chance, Gemeinsamkeiten zwischen Familienmitgliedern aus der Vergangenheit und Gegenwart zu finden.
Die argentinische Fotografin Irina Werning hat eine Fotoreihe unter dem Motto "Zurück in die Zukunft" erstellt, indem sie uns einen neuen Weg zeigt, um fotografische Erinnerungen zu erkunden und zu bewahren.
Wie so viele von uns liebt auch Irina alte Fotografien und Familienerinnerungen. Sie hat die Vision, beides zu kombinieren, indem sie alte Fotos aus der Kindheit oder aus der Vergangenheit rekonstruiert. Sie wiederholt die gleichen Personen in den gleichen Situationen in einem neuen "alten" Foto.
Zusammen gezeigt, rufen die Bilder Erinnerungen an die Familiengeschichte wach. Das Leben von früher wird in der Gegenwart lebendig und verknüpft die Erinnerungen aus unserer Kindheit mit den Erfahrungen im Erwachsenenalter.
Habt ihr schon versucht, ein aktuelles Foto mit einer Vintage-Optik zu versehen? Wenn ja, dann teilt eure Fotos bitte mit uns, entweder unten in den Kommentaren, auf unserer Facebook-Seite, Twitter oder Google+.

Britische Königsfamilie: Die nächste Generation
Eins der renommiertesten Ehepaare der Welt - Kate und William (Herzogspaar von Cambridge) – hat bekannt gegeben, dass sie Nachwuchs bekommen.
Nach einer revolutionären Änderung bei der Thronfolgeregelung wird das erstgeborene Kind – egal ob Mädchen oder Junge – an die Reihe kommen. Das Baby von Prinz William und Kates wird an Platz drei in der britischen Reihenfolge stehen, nach dem Großvater Prinz Charles und Vater William. Damit rückt Prinz Harry auf Platz 4.
Es wird bereits groß spekuliert, wie das Baby heißen soll. Die häufigsten Vornamen innerhalb der britischen Königsfamilie sind George und John für Jungen und Elizabeth, Sophie und Victoria für Mädchen. Hier ist der Stammbaum der Königsfamilie bei MyHeritage.
Was glaubt ihr: Wie wird das Kind heißen?

Zwillinge gefunden in einem 450 Jahre alten Gemälde!
Es gibt unterschiedliche Auslöser, die dazu führen, uns mehr mit der eigenen Familiengeschichte auseinander zu setzen. Ein Grund dafür ist allein die Vermutung, dass wir so sind, wie wir sind, aufgrund unserer Ahnen.
Unser Aussehen oder unser Verhalten sind oft durch unsere Vorfahren erklärbar. Meine Tochter z.B. hat das Temperament meiner Mutter und die Zahnlücke von meiner Schwiegermutter geerbt. Aber manchmal ist genau das, was wir nicht erklären können, interessanter und motiviert uns, mehr über unsere eigene Familie zu erfahren.
Der junge Max Galuppo, ein 20 jähriger Amerikaner, hat etwas erlebt, dass ihn für die Ahnenforschung motiviert hat: Er ist zusammen mit seiner Freundin in das Philadelphia Art Museum gegangen. Sie betrachteten die verschiedenen Gemälde und plötzlich sagte die Freundin: "Hast du das italienische Bild des 16. Jahrhundert gesehen? Da bist du."
Es war erstaunlich. Der junge Mann hat sein zweites Ich gefunden und die Ähnlichkeit war tatsächlich verblüffend. Seine Freundin erzählte der Philadelphia Inquirer die zufällige Entdeckung: "Max hat jetzt aus heiterem Himmel ein genealogisches Projekt angefangen".
Max Galuppo sucht nach mehr Informationen über seine Familie, damit er die Ähnlichkeit erklären kann.
Über das Gemälde war nicht viel bekannt, abgesehen davon, dass es 1562 in Emilia (Italien) gemalt wurde. Aber das war schon ein guter Anfang, denn Galuppos Familie stammt aus Florenz, eine Stadt nur 10 km entfernt von Emilia.
Ich bin jetzt neugierig geworden, was euch dazu bewegt hat, Familienforschung zu betreiben. Habt ihr auch eine so außergewöhnliche Geschichte?

Freiwillige Arbeit: Stammbaum!
Heute haben wir hier im Blog eine schöne Idee für euch: wie man sein Hobby und freiwillige Arbeit bestens kombinieren kann, hier am Beispiel der Geschichte von unserer amerikanischen Kollegin Schelly.
Schelly ist fest davon überzeugt, dass man als Genealoge sein Wissen mit anderen Forschern teilen sollte. Dementsprechend ist sie im Forum aktiv, um alle MyHeritage-Nutzer mit Rat zur Seite zu stehen, so schreibt sie in dem englischen MyHeritage-Blog und sie hat viele andere Ideen, wie man euch bei der Forschung helfen kann.
Man könnte, z.B., in einem genealogischen Verein mitwirken, indem man E-Mails beantwortet oder Daten für eine Datenbank eintippt, oder einfach in den Versammlungen anwesend sein, um sich mit anderen Forschern auszutauschen. Man könnte jüngeren Familienmitglieder bei einem Schulprojekt unterstützen oder auch in der Schule eine Rede über Ahnenforschung halten. Die Liste ist lang.
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Familien: Gemeinsame Mahlzeiten?
Ist es wirklich besser, wenn die Mahlzeiten innerhalb der Familien zusammen eingenommen werden? Wir alle haben irgendwie, irgendwo gelesen: Ja, es ist wichtig, sowohl für die Eltern als auch für die Kinder, wenn sich die Familie zumindest abends beim Abendbrot zusammensetzt und die Möglichkeit hat, über die Geschehnisse des Tages zu sprechen.
Allerdings ist es nicht immer einfach, die Zeit dafür zu finden, wenn unsere Terminkalender immer so voll sind. Wir haben immer weniger Zeit, und die Mahlzeiten werden oft einfach vor dem Fernseher, Computer & Co. eingenommen. Aber glaubt ihr, dass es für die Kinder doch einen Unterschied macht, wenn man zusammen isst?
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Briten und Deutsche: Gemeinsame Vorfahren und Sprachwurzeln
Jeder von uns hat es schon beobachtet: Englisch und Deutsch haben viele Ähnlichkeiten in der Morphologie, Syntax oder auch in der Wortbildung. Wir sagen Hand, sie sagen hand, wir sagen Arm, sie sagen arm, wir sagen Haus, sie sagen house, wir sagen Milch, sie sagen milk. Die Liste ist unendlich und es ist auch kein Wunder, denn Deutsch und Englisch gehören zur gleichen westgermanischen Sprachgruppe und haben gemeinsame Wurzeln. Außerdem wurden die beiden Sprachen stark von dem Lateinischen beeinflusst.
Die Germanen waren schon in England zur Zeit der Kelten. Sie blieben als England ein Teil des Römischen Imperiums war, und kamen noch zahlreicher als die römischen Legionen aus der Insel abgezogen wurden, nach dem Fall des Römischen Reiches.
Nach wenigen Generationen ist der gesamte Osten und Süden von Großbritannien von heidnischen westgermanischen Stämmen übernommen worden (auf der Karte links die blaue gezeichneten Gebiete). Die ursprünglich keltische Bevölkerung musste sich nach Westen zurückziehen, und im Laufe der Jahre wurde sie durch eine überwiegend nordseegermanische Bevölkerung ersetzt.
Eine Studie des University College London (http://discovery.ucl.ac.uk/10571/) untersuchte ein Segment des Y-Chromosoms, das beinahe alle Männer in Dänemark, Norwegen und Norddeutschland aufweisen. Interessant ist es, dass die Hälfte aller britischen Männer das Segment ebenfalls haben.
Habt ihr schon daran gedacht, einen DNA-Test zu machen? Viele Genealogen, die in ihrer Ahnenforschung nicht weiter kommen, führen DNA-Tests durch, um mehr über ihre Familien zu erfahren. Mit unserem Partner Family Tree DNA bietet MyHeritage euch die Möglichkeit an, solche Tests durchzuführen. Mehr dazu: hier.
Quelle: www.wissenbloggt.de

Felix Baumgartner
Er hat es tatsächlich geschafft: Der Rekordsprung aus 39km Höhe. Der Mann, über den alle sprechen, ist 1969 in Salzburg geboren und hatte sein Berufsleben als Kfz-Mechaniker angefangen. Mit 18 Jahren wurde er bei dem österreichischen Bundesheer als Panzerfahrer ausgebildet und später diente er als Fallschirmspringer.
Laut eigener Aussage hatte er Probleme damit, sich unterzuordnen und "dumme Befehle" zu befolgen, was dazu führte, dass er als militärisch ungeeignet eingestuft uns aus dem Bundesheer entlassen wurde.
1996 hat Baumgartner eine Ausbildung in Bayern gemacht und in diesem Jahr erfolgte sein erster Objektsprung, von der New River Gorge Bridge. Seitdem machte Baumgartner über 2600 Fallschirm-Absprünge, davon 130 Objektsprünge. Weltbekannt waren seine Sprünge vom Petronas Towers in Kuala Lumpur oder vom rechten Arm der Christusstatue auf dem Corcovado in Rio de Janeiro.
Mit seinem Sprung gestern hat Baumgartner 3 Rekorde gebrochen: er hat die Rekordgeschwindigkeit von 373 Meter pro Sekunde erreicht, er schaffte den höchsten Absprung und auch die Rekordhöhe für eine bemannte Ballonfahrt.
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Heute Abend gehen wir zum Heurigen!
Vom Spätsommer bis in den Herbst dauert in vielen Ländern die Weinlese an. Allerdings ist der Zeitpunkt der Lese von der Lage und Traubensorte abhängig. Wenn man zum Beispiel einen Eiswein erzielen möchte, muss man auf einem starken Frost warten, womit sich die Lese bis zum Dezember oder sogar Januar verzögern kann.
Bei der manuellen Lese (traditionell) werden die reifen Trauben von Hand abgeschnitten. Dabei besteht auch die Möglichkeit, zur Steigerung der Qualität nur die besonders reifen Trauben auszuwählen (diese Auslese ist namensgebend bei dem gleichnamigen Prädikat innerhalb der Qualitätsweine mit Prädikat).
Geerntet werden nur die reifen Trauben. Die Trauben sollten dabei, mit Ausnahme der edelfaulen Trauben, gesund sein.








