10    Okt 20140 Kommentare

Todesaufzeichnungen: Entscheidend für Eure Forschung

Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit der Genealogie-Expertin Miriam J. Robbins geschrieben. Miriam ist seit 2005 Dozentin in den Vereinigten Staaten. Seit vielen Jahren interessiert sie sich für ihre Familiengeschichte. Sie begann ihre genealogische Forschung im Jahre 1987. Zehn Jahre später trug sie erfolgreich dazu bei, ihre Großmutter mit der biologischen Familie zusammenzubringen. Miriam's preisgekrönten Genealogie-Blog findet ihr unter "AnceStories: The stories of my ancestors".

Todesaufzeichnungen sind eines der ersten und besten Datensätze, für alle, die mit der Ahnenforschung starten möchten. Grund: die Vielfalt der Formate, in denen sie erscheinen, die grundlegenden Fakten, die sie enthalten, und die immensen Details, die diese sowohl über das Leben als auch über den Tod des Verstorbenen bereitstellen.

Es ist wichtig, ein wenig über die Geschichte des Ortes, an dem die Todesaufzeichnungen erstellt wurden, zu erfahren. Es wird euch dabei helfen besser nachzuvollziehen, wie die Fakten gesammelt und aufgezeichnet wurden, welche Informationen die Datensätze enthalten oder eben nicht enthalten und warum die Datensätze fehlen oder nur schwer zu finden sind.
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8    Okt 20142 Kommentare

Die Gansauers: 1 Baum – 2 Stämme – 4 Namen

Sebastian Gansauer ist seit 4 Jahren ein treuer MyHeritage-Nutzer. Er hat uns bereits zwei Erfahrungsberichte gesendet. Wenn ihr mehr über diese nachlesen möchtet, schaut doch bitte einmal hier und hier nach.

Im dritten Teil seines Familienberichts geht es um eine ganz besondere Reise. Das möchte euch Sebastian nicht vorenthalten:

Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich lang nichts mehr zu Papier gebracht habe, was meine Familienforschung dokumentieren würde. Diverse Familientreffen der Gansauers in Amerika sowie Deutschland sind seitdem ins Land gezogen, doch hier wollte ich jetzt über die Ereignisse des letzten Jahres berichten, die meine Familie wieder näher zusammengebracht haben.

Wie schon in meinem ersten Erfahrungsbericht beschrieben, habe ich mit der Familiengeschichtsforschung angefangen, als ich 17 Jahre alt war, kann also zu diesem Zeitpunkt behaupten schon ein halbes Leben mit der Suche nach meinen Wurzeln und deren zahlreichen Stämmen und Verästelungen zugebracht zu haben.

(Zum Vergrößern der Bilder, diese bitte anklicken.)

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6    Okt 2014Ein Kommentar

Deutsch-Amerikanischer Tag

Der heutige Tag - 6. Oktober - steht ganz im Zeichen der deutsch-amerikanischen Beziehungen, denn heute wird in den USA der "German-American Day" gefeiert.

Quelle: eturbonews.com

Den wenigsten Amerikanern mag es präsent sein, doch knapp 50 Millionen von ihnen sind Nachfahren deutscher Einwanderer. Um daran zu erinnern und um den Beitrag, den diese Einwanderer geleistet haben, zu würdigen, feiert man jedes Jahr den German-American Day in den USA.

Zunächst die Frage, was unter dem Begriff "Deutsch-Amerikaner" bzw. "German-Americans" verstanden wird:
Während man in Europa, und damit auch in Deutschland, voraussetzt, dass eine als Deutsch-Amerikaner bezeichnete Person entweder der deutschen Kultur und Sprache besonders nahe stehen, oder zumindest über einen deutschen Elternteil verfügen, fasst man den Begriff in den USA etwas weiter.
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29    Sep 20140 Kommentare

Tagebücher – eine wichtige Quelle für Familienforscher

Macht es wie ein Schriftsteller:  Je mehr ihr schreibt, desto leichter wird es. Warum nicht ein Tagebuch?!
Journale und Tagebücher sind ausgezeichnete Ressourcen für die Ahnenforschung.
Wünscht ihr euch nicht, dass eure Vorfahren ihr tägliches Leben und ihre Gedanken aufgezeichnet hätten, als ein wertvolles Andenken durch die Jahrhunderte?

Ich kenne jemanden, dessen Vorfahr vor mehreren hundert Jahren ein Journal geschrieben hat. Der Autor beschreibt den Alltag der Familie in einer neuen schwierigen Umgebung, wie sie Urlaub machten, was er sich für seine Nachkommen wünschte und vieles mehr. Es ist, als ob der Autor wusste, wie wichtig es ist Gedanken und Wünsche über Generationen weiter zu geben. Es ist ein unbezahlbares Erbstück.
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22    Sep 2014Ein Kommentar

Aus Alt mach Neu!

Die australische Fotografin Jane Long verändert unsere Ansicht zu alten Fotos. In ihrer Serie Dancing with Costica verwandelt sie Bilder aus der Vergangenheit in schillernde Fantasien.

Ihre Serie basiert auf die Arbeit des rumänischen Fotografs Costica Acsinte, der am 4. Juli 1897 in einem kleinen Dorf namens Perieţi, Ialomiţa County, in Rumänien, geboren wurde. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg, und obwohl er eine Ausbildung als Pilot hatte, war er, bis zum 15. Juni 1920, ein offizieller Kriegsfotograf. Nach dem Krieg eröffnete er in Slobozia ein Atelier.

Jane Long nimmt die Themen seiner Bilder und verwandelt sie in eine andere Dimension - mit lebendigen Farben und skurrilen Ideen. Das Ergebnis sind unglaublich eindrucksvolle Bilder.
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18    Sep 20140 Kommentare

Greta Garbo – “die schwedische Sphinx”

Bild: Metro-Goldwyn-Mayer

Bild: Metro-Goldwyn-Mayer

Heute wäre sie 109 Jahre alt geworden. Greta Garbo, geb. Greta Lovisa Gustafsson, war eine schwedische Filmschauspielerin, die nicht du in Schweden für Aufmerksamkeit sorgte, sondern überall auf der Welt.

Sie übernahm vor allem Ende der 1920er und in den 1930er Jahren in zahlreichen US-amerikanischen Filmen tragische Frauenrollen. Sie gilt als eine der größten Filmlegenden, die Hollywood je hervorgebracht hat.

Vielleicht wäre sie nicht einmal in ihrem Heimatland zu der großen Schauspielerin aufgestiegen, wenn sie beim Theater geblieben wäre. Erst beim Stummfilm entfaltete sie ihr wahres darstellerisches Können. Bereits 1922 hatte sie ihren ersten Auftritt für eine wenig beachtete Komödie. Da derartige Projekte an der Akademie nicht gern gesehen waren, lehnte sie zunächst alle weiteren Angebote ab. Doch noch während ihrer Ausbildung entdeckte der zu dieser Zeit international anerkannte Regisseur Mauritz Stiller, angetan von ihrer Anmut und Schönheit, die junge Schwedin. Er gab ihr den Künstlernamen Garbo, den sie fortan trug. Eine wichtige Nebenrolle in der erfolgreichen Filmproduktion „Gösta Berlin“ verhalf der Garbo zu ihrem ersten Erfolg in der Filmbranche.
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15    Sep 20140 Kommentare

Wenn das so einfach wäre…

Leandra Becerra Lumbreras ist am 31. August 1887 geboren worden. Das bedeutet, sie war zu Beginn des Ersten Weltkrieges 27 Jahre alt und bereits 82, als der erste Mensch auf dem Mond landete.

Vor zwei Wochen wurde sie 127 und somit auch der älteste Mensch auf der Welt. Ihre Familie nennt die Gründe für ihre Langlebigkeit: viel Schlaf und SCHOKOLADE! Außerdem sei sie immer beschäftigt gewesen.

Bild: Televisa/YouTube

"Sie war immer eine Frau, die gekämpft hat. Bis vor zwei Jahren hat sie noch ständig genäht und gewebt" sagt ihre Enkelin Miriam Alvear, 43. "Sie war immer aktiv und das ist eigentlich der wahre Grund wieso wir glauben, dass sie schon so lange lebt." (Das mit der Schokolade finden wir aber trotzdem gut!!)

Und wenn sie "kämpfen" sagt, dann ist das keinesfalls übertrieben. Frau Lumbreras gehörte einer Gruppe von Frauen an, die mit ihren Ehemännern in die Schlacht ging.

Der nicht so schöne Teil ihres langen Lebens ist, dass sie bereits fünf ihrer Kinder und einige ihrer 20 Enkelkinder sterben sah. Zuletzt ist ihre Tochter 2013 gestorben - im Alter von 90 Jahren.

Insgesamt hat sie 73 Urenkel und 55 Ur-Ur-Enkel und dürfte in ihrem Leben nicht oft alleine gewesen sein. ;) Wir wünschen auf jeden Fall, dass sie noch einige schöne Jahre vor sich hat.

11    Sep 20146 Kommentare

Wichtige Quelle für die Ahnenforschung: Zeitungen

Lokale Notizen von der Spanish American Zeitung (Seite 12; 6. Februar 1905, Roy, Mora County, New Mexico)

Alte Zeitungen sind große Schätze an Familieninformationen. Wenn eure Familie lange an einem Ort gelebt hat, dann beinhalten Lokalzeitungen wahrscheinlich Informationen über eure Angehörigen.

Solche Informationen sind z.B. Geburts-, Heirats- und Todesanzeigen. Wenn eure Vorfahren ein Unternehmen geführt haben, kann es sich um Rechtssätze oder Werbung handeln. Bekanntmachungen, Immobiliendaten, Schulabschlussfeiern, Sportveranstaltungen und sogar die Kosten über bestimmte Waren zu der Zeit, können einen Einblick in eure Familie geben. Sie bieten auch eine Kulisse über ihr Leben an einem bestimmten Punkt in der Geschichte.

Auf Seite 12 der Ausgabe vom Spanish American vom 6. Februar 1906 bietet die lokale Ausgabe solche Notizen (siehe links). Wir erfahren, wer wohin ging und warum, Geschäftsansagen sind dort zu finden und auch wer krank gewesen ist. Wenn eure Familienangehörigen in solchen Beiträgen erwähnt werden, erhaltet ihr hier sehr persönliche Einblicke in das, was in dieser Zeit passiert ist.
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1    Sep 201450 Kommentare

Woher stamme ich? Deine Füsse geben dir die Antwort!

Ja, mag schon etwas komisch klingen, aber eines steht auf jeden Fall fest: es gibt verschiedene Fussarten. Nun denkt sich der ein oder andere: "Ja, und? Was hat das mit Ahnenforschung zu tun?" Und hier kommt meine Antwort: Jede Menge! ;)

Die fünf verschiedenen Fussarten sollen tatsächlich etwas über eure Herkunft aussagen. Da hätten wir z.B. den angelsächsischen Fuß. Er ist schmal und lang. Der germanische Fuß hingegen Sichelförmig und im Rückfuß schmäler als im Vorfuß. Beim romanischen Typus ist im Vergleich zum germanischen eine gerade Achse zu sehen und der Fuß ist eher etwas molliger. Unterteilt werden die Fußtypen jedenfalls nach Formgestalt und benannt werden sie nach regionalen Begriffen.

Zieht euch also nun die Socken aus und schaut euch folgendes Bild an:

28    Aug 20142 Kommentare

Geheimnisse für ein langes Leben – 111 Jahre jung

Am 8. Juni starb in Manhattan der älteste Mann der Welt, Alexander Imich, im Alter von 111 Jahren und 124 Tagen. Er galt seit dem 24. April 2014 als ältester Mann der Welt.

Alexander Imich war ein aus Polen stammender, amerikanischer Chemiker und Parapsychologe, der 1951 in die Vereinigten Staaten emigrierte. Sein ganzes Leben lang war er stets gesund und kaum krank. Seiner Meinung nach, ist das auch der Grund gewesen, wieso er so lange gelebt hat.

Einige seiner Tipps für ein langes Leben waren: eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung/Sport, kein Alkohol zu trinken und nicht zu rauchen. Imich kam aus einer Familie, in der die Vorfahren alle sehr lang lebten.

Der aktuell älteste Mann der Welt kommt aus Japan: Sakari Momoi, er wurde nur einen Tag nach Imich geboren, am 5. Februar 1903.

Wie alt ist dein ältester Verwandter? Wie alt ist der älteste Vorfahre von dir geworden? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

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