13    Apr 2016Ein Kommentar

Ahnenforschung mittels Postkarten – Interview mit Patrick Geiser

Patrick Geiser, Jahrgang 1988, ist in Hildesheim geboren und gelernter Bankkaufmann mit Berufserfahrung. Zurzeit studiert er im 2. Master Semester an der Uni Göttingen Wirtschaftspädagogik und Informatik. In seiner Familie ist es Tradition über die Vorfahren zu forschen. Auf einer Polenreise zusammen mit seinem Onkel und seinem Vater hatte er das große Glück in einer beinah verfallenen kleinen evangelischen Kirche vor der Grabplatte seiner Urgroßmutter in sechster Generation zu stehen. Ein sehr bewegender Moment!

Heute erzählt er uns über seine Webseite genpas.de und wie man mit Hilfe von Postkarten Familienforschung betreiben kann.

MyHeritage: Warum sollte man sich – Ihrer Meinung nach - mit der Familiengeschichtsforschung beschäftigen?

Patrick Geiser: Es geht um die Vergangenheit auf der sich die Gegenwart gründet. Jedes einzelnen Menschen Lebensbild ist wertvoll und darf nicht in Vergessenheit geraten. Wer heute forscht und niederschreibt, öffnet ein Fenster in die Vergangenheit für folgenden Generationen und ermutigt vielleicht sie fort zu schreiben. Anderseits könnte ein öffentliches Interesse bestehen ein vergangenes Weltbild zu erhalten, welches von weniger bekannten Persönlichkeiten gelebt wurde. weiterlesen "Ahnenforschung mittels Postkarten – Interview mit Patrick Geiser" »

8    Apr 20168 Kommentare

Book Matching: Übereinstimmungen mit Büchern

Das Wochenende steht vor der Tür und wir freuen uns, Euch heute schnell noch eine neue, revolutionäre Technologie bekannt geben zu dürfen - Book Matching.

Das Book Matching sucht in unserer umfangreichen Sammlung an digitalisierten historischen Büchern, automatisch nach passenden Personen, die in den Stammbäumen auf MyHeritage eingegeben wurden. Die innovative, neue Technologie ist einzigartig auf MyHeritage. Es nutzt die semantische Analyse, um jeden Satz auf jeder Seite der digitalisierten Bücher zu verstehen, und um Übereinstimmungen mit sehr hoher Genauigkeit zu finden. Book Matching hat bereits über 80 Millionen neue Matches für unsere Nutzer produziert! Jede Übereinstimmung ist ein Absatz aus einem Buch speziell über die Person, die im Stammbaum eingetragen wurde. Sie gewährt direkten Zugang zum jeweiligen Absatz und bietet die Fähigkeit das restliche Buch zu durchsuchen.

Mit Book Matching werdet ihr faszinierende Familieninformationen entdecken, die ihr sonst nicht finden würdet. Auch neue Verwandte und Vorfahren können entdeckt werden. Verwendet diese Informationen, um euren Stammbaum zu erweitern und diesen mit Farbe zu füllen.

Im Jahre 2012 haben wir SuperSearch™ veröffentlicht, unsere Suchmaschine für historische Aufzeichnungen. Im Dezember 2015 wurde die Sammlung an digitalisierten historischen Büchern zu Supersearch™ hinzugefügt. Erst vor kurzem haben wir die Bücher in der Zusammenstellung der veröffentlichten Quellen verdreifacht, von 150.000 auf 450.000 Quellen, mit insgesamt 91 Millionen Seiten. Wir haben ein Team von hart arbeitenden Verwaltern zusammengestellt und wir planen jedes Jahr Millionen zusätzliche Seiten zur Sammlung der digitalisierten Bücher hinzuzufügen. Dazu gehören nicht nur englischsprachige Bücher, sondern auch internationale.

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4    Apr 20160 Kommentare

11 Tipps, um mit dem Smartphone bessere Fotos aufzunehmen

Wer kennt diesen Satz nicht: "Früher war alles besser"? Wenn das so ist, wieso sieht man das auf alten Fotos unserer Urgroßeltern nicht? In fast allen älteren Fotos sieht man starre Blicke und steife Körper. Wieso? Die Technik von damals war eben nicht besser! Aufgrund der langen Belichtungszeit konnte es mehrere Minuten dauern, ein Foto zu schießen. Ein natürliches und offenes Lächeln so lange aufrecht zuhalten, wäre auch heute noch eine Herausforderung.

Heutzutage hat fast jeder von uns ein fototaugliches Smartphone, das in nicht mal einer Sekunde Bilder schießt. Da kann jeder selbst entscheiden, ob er lächeln möchte oder nicht. Von schönen Familienbilder kann man allerdings nicht genug haben, daher haben wir heute 11 Tipps für euch zusammengestellt, die euch helfen das Beste aus eurer Smartphone-Kamera herauszuholen. weiterlesen "11 Tipps, um mit dem Smartphone bessere Fotos aufzunehmen" »

27    Mrz 20160 Kommentare

Frohe Ostern!

Wir wünschen Euch wunderschöne Ostertage. Genießt die Tage mit euren Liebsten!

24    Mrz 20163 Kommentare

10 Witze, die alle Ahnenforscher nachvollziehen können!

Jeder Ahnenforscher nimmt die Familiengeschichtsforschung sehr ernst. Dennoch lieben wir alle den guten genealogischen Humor. Wir hoffen, dass ihr eine Pause machen könnt - von der Suche nach Informationen zu eurer Ur-Ur-Ur-Großmutter - und ein wenig über unsere genealogischen Lieblingswitze schmunzeln könnt.
  1. "Es ist so schwierig etwas über meine Vorfahren zu finden, sie müssen an einem Zeugenschutzprogramm teilgenommen haben!"
  2. Ahnenforscher: die einzigen Menschen, die sich für Todesanzeigen begeistern.
  3. "Fertig! Mein Stammbaum ist nun vollständig." Diesen Satz wird ein Ahnenforscher niemals sagen. NIEMALS!
  4. Ahnenforschung ist wie Verstecken spielen: sie verstecken sich... wir suchen sie!
  5. Gene-Allergie: eine ansteckende Krankheit, die wir lieben.
  6. Genealogie: wenn die Antwort zu einem Problem nicht die Lösung, sondern zwei weitere Rätsel mit sich bringt!
  7. "Ich bin mehr daran interessiert, was im Jahre 1816 passiert ist, als das, was heute - 2016 - geschieht."
  8. "Früher hatte ich viel Freizeit... dann entdeckte ich die Familienforschung."
  9. "Ich sammle tote Verwandte!"
  10. "Ich will sie ALLE finden! Bisher habe ich nur ein paar tausend..."

Diese anonym verfassten Witze wurden aus dem Web zusammengestellt. Kennt ihr andere Witze über Ahnenforscher und die Familienforschung? Teilt sie mit uns! :)

22    Mrz 20163 Kommentare

Familiengeheimnisse anhand von Postkarten und Briefen enthüllen

Dies ist ein Gastbeitrag vom Genealogen James L. Tanner, ein pensionierter Anwalt aus Arizona. Er ist der Autor zwei beliebter Ahnenforschungsblogs: Genealogy's Star und Rejoice, and be exceeding glad. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Genealogie, arbeitet er derzeit als Freiwilliger an der Brigham Young University Family History Library in Provo, Utah.

Viele Menschen aus der ganzen Welt haben eine Tradition: sie senden während ihres Urlaubes oder zu Feiertagen eine Grußkarte an ihre Freunde und Verwandte. In den letzten 100 Jahren konnte man vermehrt feststellen, dass Postkarten und Briefe immer mehr Fotos und wertvolle Informationen über die Familienmitglieder enthalten. Manchmal können die Informationen in der Karte oder auf dem Foto von unschätzbarem Wert sein und sogar langjährige Familiengeheimnisse lösen. Eine Karte von einem entfernten Verwandten kann u.a. dessen Beziehung identifizieren, von der man nichts gewusst oder von der man nur vermutet hat.

"Burns Mont. Ayr Postkarte 1899" (Quelle: Tony Corsini im Wikipedia. Lizensiert unter Public Domain via Commons)

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18    Mrz 20160 Kommentare

Ein genealogisches Gedicht: Unsere Ahnen

Viele der Ahnen findest du hier.
Von jedem führt eine Spur zu dir.
Von jedem ein Tropfen Blut in dir rinnt,
Der deine Bahn im geheimen bestimmt.

Ihr Tun und Denken schwingt in dir wieder -
Drückt das Gewicht ihrer Fehler nieder,
Hebt dich ihr Reichtum, ihr sehnendes Streben,
Kraft und Richtung soll es dir geben.

Hast versenkt du dich in ihr Geschick,
In ihr Kämpfen und Mühen, ihre Not, ihr Glück -
Dann blicke vorwärts und sei bereit,
Dein Werk zu tun zu deiner Zeit.

Liebe dies Leben! Umfasse es tief!
Erfühle den Sinn, wozu es dich rief!
Doch verlangt es von dir ein Ja oder Nein,
Bedenk, es gehört nicht dir allein.

8    Mrz 20162 Kommentare

105 Jahre Weltfrauentag: Wieso diese 7 Frauen unbedingt genannt werden müssen!

Der Internationale Frauentag ist ein Welttag, der am 8. März begangen wird. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen.

Heute wird dieser Tag bereits zum 105. Mal "zelebriert". Selbst Google hat einen schönen Doodle dazu gemacht.

Wir schauen uns heute mal 7 starke Frauen an, die eine Vorbildfunktion für alle Frauen haben und unbedingt genannt werden sollten! (Nicht zu vergessen unsere Mamas, Omis, Tanten und an sich weibliche Familienmitglieder!)

Sophie Scholl

Quelle: dpa

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3    Mrz 20160 Kommentare

Eine ergreifende Liebesgeschichte

Die Liebesgeschichte dieses Ehepaares ist wirklich ergreifend und zeigt was wahre Liebe bewirken kann!

Jahrelang lebte das Ehepaar Kuroki glücklich und zufrieden auf dem Land in Japan. Zwei gemeinsame Kinder krönen ihre Liebe. Doch dann erlitt das Paar einen schweren Schicksalsschlag: Frau Kuroki verlor aufgrund von Komplikationen im Rahmen ihrer Diabetes-Erkrankung das Augenlicht. Sie wurde depressiv und zog sich immer mehr zurück. Nur selten verließ sie das Haus. Ihr Mann machte sich große Sorgen. Sein größter Wunsch war es seine Frau wieder lächeln zu sehen. Um das zu schaffen, ließ er sich etwas Unglaubliches einfallen!

Seine Frau liebt die Natur. Zwar konnte sie die Schönheiten der Landschaft nicht mehr sehen, dafür aber riechen. Also begann er, tausende Blumen im heimischen Garten zu pflanzen. Zwei Jahre brauchte er, um das Projekt auf die Beine zu stellen. Inzwischen blühen auf einer riesigen Fläche - 7 Kilometer lang - sogenannte Flammenblumen, die ihren Duft im Hof verbreiten. Die Frau trat dann nicht nur endlich vor die Tür, zudem erfüllte sich der größte Wunsch ihres Mannes: Endlich sah er seine große Liebe wieder lachen. Auch wenn sie die Blumenpracht nicht sehen konnte – dafür erfreute sie sich an ihrem Geruch. weiterlesen "Eine ergreifende Liebesgeschichte" »

29    Feb 2016Ein Kommentar

Ein lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung

Barbara Nitschke ist 62 Jahre alt, begeisterte Ahnenforscherin und seit 2008 bei MyHeritage angemeldet. Heute erzählt sie uns ein wenig über ihre Familie und ihre Ahnenforschung. Viel Spaß beim Lesen!

Geschichte der Forschung nach Ahnen in unserer Familie

In unserer Familie wurde schon von meinem Onkel Otto Nitschke und meinem Vater Karl Nitschke nach Ahnen geforscht. Begonnen hat das wohl mit der Tatsache, das beide Piloten in der deutschen Wehrmacht werden wollten und dazu einen Ahnennachweis bis zur VI. Generation benötigten. Die Linie meiner Großmutter (Selma Nitschke) war relativ schnell nachvollzogen, da die Ahnen im Umkreis von Weida zu Hause waren. Um die Unterlagen und Abstammungslinien der Ahnen meines Großvaters Ernst Nitschke zu finden, unternahm mein Onkel ca. 1936 eine Reise mit dem Fahrrad durch den Breslauer Raum (Breslau - Wrozlaw, Auras - Uraz, Wohlau - Wolow, Jauer - Jawor und Sorau - Zary). Diese Unterlagen ergaben dann die Ahnenpässe für meinen Vater und Onkel und sie wurden Piloten.

Otto Nitschke - Oberleutnat-Aufklärerpilot

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