13    Mrz 2013Ein Kommentar

Kindheitserinnerungen: Die Familienparty von MyHeritage

Jedes Jahr feiern wir bei MyHeritage eine große Kostümparty mit unseren Freunden und Familien, so dass wir unsere Kindheitserinnerungen nochmals erleben können.

Das Partymotto war "Die Kindheit kommt zurück", so dass wir uns alle als Figuren von früher verkleiden sollten. Es gab Superhelden, Comicfiguren, historische Persönlichkeiten und verrückte Kostüme.

Die großen Gewinner des Abends waren Shrek und Fiona. Was denkt ihr über ihre Kostüme?

Aber das war nicht alles. Wir haben getanzt und Karaoke gesungen, inklusive internationaler Schlager von unseren Heimatländern.

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12    Mrz 20135 Kommentare

Wie finde ich meine Familie?

Von Zeit zur Zeit bekommen wir Fragen von unseren Nutzern, die nicht wissen, wie sie ihre Familienforschung vorantreiben sollen. Sie haben schon alle Namen, die sie kennen, in dem Stammbaum eingegeben, sie haben alle Verwandte gefragt, die noch leben und die Tools von MyHeritage, wie Super Search und Record Matching, wurden auch schon benutzt.

Und wie geht es dann weiter? Was könnt ihr noch machen, was ihr bis jetzt noch nicht getan habt? Wo findet man Daten über die Familienmitglieder?

Genau diese Frage haben wir letzte Woche bei einer Umfrage gestellt. Aber wir wollten nicht nur wissen, wo man Daten über die Ahnen finden kann: Die üblichen Verdächtigen, wie Kirchenbücher, Archive, Internet, kennt man ja bereits. Nach unserer Erfahrung hat Ahnenforschung aber auch mit Glück etwas zu tun: Letzte Woche z.B. hat unser Nutzer Franz Peter Schmitz erzählt, wie er in einem kleinen Stapel alter Papiere ein zusammengefaltetes Blatt Papier fand, wo die Familie seines Großvaters mit allen wichtigen Daten und zudem die Namen der Großeltern, Onkel und Tanten seines Großvaters aufgelistet standen.

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8    Mrz 2013Ein Kommentar

Der internationale Frauentag

Der Ursprung des Weltfrauentags liegt in der Zeit um den Ersten Weltkrieg und in der Arbeiterbewegung in Nordamerika und Europa für Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.

In den Vereinigten Staaten feierte man bereits einen National Women's Day am 28. Februar 1909. Ein Jahr später schlug die deutsche Sozialistin Clara Zetkin während der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines internationales Frauentages vor.

Zusammen mit Käte Duncker forcierten sie den Beschluss:

Im Einvernehmen mit den klassenbewussten politischen und gewerkschaftlichen Organisationen des Proletariats in ihrem Lande veranstalten die sozialistischen Frauen aller Länder jedes Jahr einen Frauentag, der in erster Linie der Agitation für das Frauenwahlrecht dient [...] Der Frauentag muss einen internationalen Charakter tragen und ist sorgfältig vorzubereiten.

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4    Mrz 20132 Kommentare

Umfrage: Woher habt ihr Daten erhalten?

Wir haben schon im Blog über unser größtes Ziel im Jahr 2013 berichtet: Wir möchten noch mehr historische Inhalte und Technologien konzentrieren, um Familienforschung für alle zugänglich zu machen.

Dabei haben wir das Jahr gut angefangen und wir konnten bereits mitteilen, dass wir im Februar Millionen von Datensätzen zu unserer historischen Datensammlung hinzugefügt haben. Dazu zählen Grabsteine, militärische Aufzeichnungen, Jahrbücher, Poster und sogar Fahndungsfotos!

Aber wir möchten es keineswegs dabei belassen und sind auf der Suche nach noch mehr Datensätzen für unsere Sammlung. Und jetzt brauchen wir eure Hilfe: Was war der ungewöhnlichste Ort, wo ihr Daten über eure Familienmitglieder gefunden habt? Ein Telefonbuch? Ein Schulzeugnis? Lasst es uns wissen!


1    Mrz 20138 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Franz Peter Schmitz (Teil 2)

Und hier der zweite Teil von Franz Peters Familiengeschichte. Viel Spaß beim Lesen!

Franz Peter Schmitz

"Wenden wir uns nun dem anderen Namenspaar des Quartetts zu: Pieck und Atrott, wobei ich mit dem Familiennamen Atrott beginnen will.
Dieser Name findet sich, auch heute noch, in zwei Varianten: Atrott und Attrot (daneben fand ich noch die seltenere Schreibweise Adrott). Im IGI von Familysearch wurden mir fast 100 Einträge der gesuchten Variante Atrott angezeigt – aber keiner davon aus Praßlauken, sondern aus Orten des Nachbarkreises (Göritten, Pillupönen und Mehlkehmen); diese Einträge stammen aus einem Zeitraum von ca. 1730 bis 1823. Demnach ist der Name Atrott zumindest seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts in der Region nachweisbar.

Schließlich ergab sich doch ein Volltreffer: Im Kirchenbuch Walterkehmen fand ich den Geburtseintrag der gesuchten Charlotte Atrott. Als Eltern waren angegeben: Johann Atrott und Charlotte Bartolain aus Praßlauken. Es hat nun leider den Anschein, dass die Quellen für Praßlauken und Walterkehmen für weiter zurückliegende Zeiten versiegt sind. Mit der Zeit ergaben sich Kontakte zu anderen Forschern, die ebenfalls diese Region bearbeiten und an dieser Stelle nicht entscheidend vorankommen. Von diesen Kontakten war einer besonders interessant. Der betreffende Kollege war bis zu einem Spitzenahn Heinrich Atrott in Praßlauken gekommen, der zu der entsprechenden Zeit dort gelebt hatte wie mein Johann Atrott. Waren diese beiden Brüder oder Vettern?

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28    Feb 20130 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Franz Peter Schmitz (Teil 1)

Der Autor bei der Lektüre

Franz Peter Schmitz, Jahrgang 1949, westlich von Köln geboren, aufgewachsen am Niederrhein, hat in Köln und Aachen Chemie studiert. Es folgte eine Promotion 1978, Hochschultätigkeit in Aachen bis 1989, anschließend verschiedene leitende Positionen in der Klebstoffindustrie (in München, Lüneburg und Romanshorn/Schweiz), bis er sich selbständig als Technischer Berater machte.

In seiner Freizeit widmet er sich der Familienforschung: Seit 2008 beschäftigt er sich mit seinen Ahnen. Bei MyHeritage ist er bereits seit 2010, da er eine Plattform für seinen wachsenden Stammbaum gesucht hat. Besonders wichtig bei MyHeritage ist für ihn die übersichtliche Darstellung, vor allem wenn es darum geht, verschachtelte Verwandtschaftsverhältnisse optisch übersichtlich darzustellen. Außerdem hat er schon einige Smart Matches erhalten, die ihm an verschiedenen Stellen weiter geholfen haben.

Aufgrund des Umfangs dieser Geschichte, habe ich sie in zwei Kapitel geteilt. Morgen geht es weiter! Und jetzt gebe ich erstmal das Wort an Franz Peter weiter:

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27    Feb 20130 Kommentare

Filmtipp: Quellen des Lebens

Anfang Februar feierte "Quellen des Lebens" - ein Film von Oskar Roehler - seine Premiere in Berlin.

Der Film erzählt mitreißend, bewegend und mit viel Humor die Geschichte von Robert Freytag und seiner Familie über drei Generationen - und damit zugleich die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, von den braunen bis zu den Flower Power Zeiten.

Die Rückkehr von Roberts Großvater Erich aus der Kriegsgefangenschaft löst bei seiner Familie in der fränkischen Provinz der 50er Jahre nicht nur Freude aus, denn niemand hat mit seiner Ankunft gerechnet. Schon bald aber wird Erich mit seiner Gartenzwerg-Fabrik ein Teil des deutschen Wirtschaftswunders. Sohn Klaus wiederum, literarisch eher wenig begabt, träumt während des gesellschaftlichen Umbruchs der 60er Jahre von einer Schriftstellerkarriere. Er verliebt sich in die hochtalentierte und aus wohlhabendem Elternhaus stammende Gisela, die selbst zu einer bedeutenden Literatin wird.

Ihr gemeinsames Kind Robert will dabei nicht so recht in die Pläne und Träume der 68er Boheme in West-Berlin passen und so schicken die Eltern Robert auf eine lange Odyssee durch die eigene Familie und die unterschiedlichsten Orte der Republik, die erst zu Ende ist, als Robert als junger Erwachsener seine große Jungendliebe wiederfindet.

Oskar Roehlers melancholisch-ironische Familiengeschichte basiert auf seinem autobiographischem Roman "Herkunft" und entführt den Zuschauer in die Welt der alten Bundesrepublik und Westberlins, zwischen Gartenzwerg, Käseigel und Italienreise. Quellen des Lebens zeigt uns sehr amüsant, wie wir wurden, was wir sind.

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26    Feb 2013Ein Kommentar

WDYTYA Live 2013: MyHeritage Team in London!

Das Team, das MyHeritage in London während der Who Do You Think You Are Live 2013 Show vertretet hat, ist nach 3 spannenden Tagen wieder zurück. Wir haben uns alle wahnsinnig gefreut, euch in unserem Stand willkommen zu heißen.

Dabei waren der Leiter des Ahnenforschungsteams von MyHeritage Daniel Horrowitz, UK-Genealoge Laurence Harris, der Leiter für Inhalt und Lizenzierung Russ Wilding, Holland Community Manager Denie Kasan, Skandinavien Community Managerin Sara Silander, Deutschland Community Managerin Karen Hägele und der Marketing Manager Aaron Godfrey.

Das MyHeritage Team bei der diesjährigen WDYTYA Live!

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23    Feb 20135 Kommentare

Deutsche Geschichte: Die Siebenbürger Sachsen

Wir freuen uns sehr, Herrn Hans-Peter Geis wieder im unseren Blog begrüßen zu dürfen! Heute berichtet er von den Siebenbürger Sachsen.

Viel Spaß beim Lesen!

Im letzten Blogpost schrieb ich über die deutsche Ostsiedlung im Mittelalter. Sie nennt sich zwar „deutsche“ Ostsiedlung, aber es beteiligen sich auch Niederländer und Flamen. Bei denen ist vermutlich nicht  mehr genügend Platz für einen Hof für zweite und weitere Söhne. Sie sind auch sehr gefragt, weil sie in ihrer Heimat gelernt haben Sümpfe zu kultivieren. Sicher locken auch Steuervorteile.

Der große Teil der Siedler lässt sich in Gegenden nieder, wo sie noch eine gewisse Berührung mit dem Rest des Reiches haben. Nur diejenigen, die sich am weitesten weg wagten,  die, vom polnischen König in die Ukraine eingeladen, so weit weg von der Masse ihrer Landsleute siedeln, dass sie schließlich ihre Muttersprache aufgeben und zur polnischen Sprache übergehen.

Heute will ich von den Siebenbürger Sachsen berichten, einer Gruppe, die noch weiter nach Osten gezogen ist: Nachdem Kaiser/König Otto I. die Ungarn  dazu gebracht hatte, sesshaft zu werden, hatten diese sich über ein riesiges Gebiet angesiedelt,  das sich von Wien bis fast nach Bukarest und von Polen bis zur Adria erstreckte. Es war allerdings sehr dünn bevölkert. Um die Grenze gegenüber dem Reich zu sichern,  belehnen die Ungarnkönige im 12.Jahrhundert zunächst  deutsche und ungarische Adlige mit Land. Dazu holen diese sich Siedler aus dem benachbarten Österreich. Aber die genügen nicht, um das Land bis hin zum Karpatengebirge (heute ein Teil von Rumänien) zu behaupten. Deshalb ruft König Geisa II. um 1141 „Gäste“ aus dem Deutschen Reich auf, sich dort niederzulassen. Bis 1190 machen sich 500 Familien von Rhein und Mosel zu Fuß und mit Pferd und Wagen und Vieh auf den Weg in das 1500 Kilometer entfernte Land. Andere, darunter Flamen, Wallonen, Luxemburger, Niedersachsen, Thüringer folgen ihnen. Die meisten lassen sich in der Gegend von Hermannstadt (Sibiu/Rumänien) nieder.

Siebenbürgen. Die Grenzen verlaufen heute anders. Aus Sydow-Wagners Methodischer Schulatlas. Gotha 1943.

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19    Feb 20130 Kommentare

Umfrage: Habt Ihr ein Vorbild?

Unsere Familie und unsere Vorfahren haben wesentlich dazu beigetragen, dass wir so sind, wie wir sind.

Ob ein Elternteil, ein Bruder oder eine Schwester, oder ein entferntes Familienmitglied, habt ihr auch jemanden in eurer Familie, das ein Vorbild für euch ist oder war? Jemand, der euch ein Beispiel gegeben hat, wie ihr euer Leben führen solltet?

Wenn ihr so eine Person in eurem Leben hattet, wer war diese Person?


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