19    Aug 20160 Kommentare

Ben, Mia & Co.

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass alte deutsche Vornamen meist aus zwei Silben bestehen? Wolf-gang, Hel-mut, Hei-drun...

Die Vornamen selbst sind älter als die deutsche Sprache. Die ersten Namen folgten dem Zwei-Silben-Modell: Zwei Namensglieder wurden immer miteinander kombiniert. Dabei war die Bedeutung - anders als später bei den Familiennamen - nicht ausschlaggebend. Wichtiger war, dass der Name gut klang.

Erst im 7. Jahrhundert wurden nicht-germanische Namen populär, die oft biblischen Ursprung hatten. Über die Jahrhunderte hinweg haben sich dann verschiedene Varianten herausgebildet. Aus dem hebräischen Johannes wurden z.B. Jens, Johann, John, Hans oder Hanko.

Heute dominieren kurze, oft aus dem Englischen stammende Vornamen, wie ein Blick auf die beliebtesten Vornamen 2015 zeigt:

1. Ben / Mia

2. Jonas / Emma

3. Hanna / Leon

Mia und Ben standen bereits von 2009 bis 2013 gemeinsam ganz oben auf der Rangliste der beliebtesten Vornamen. 2014 erklomm Emma kurzzeitig Platz eins, fiel letztes Jahr aber auf Platz zwei zurück. Dahinter folgt Hanna(h). Bei den Jungs stehen Jonas und Leon auf den Plätzen zwei und drei.

Könnt ihr eine Veränderung in den Vornamen eurer Familienmitglieder erkennen? Trägt der Großvater einen längeren Namen als euer Kind? Wie seid ihr auf den Namen eures Kindes gekommen?!

Bild: Flickr

16    Aug 20160 Kommentare

Wie könnt ihr verhindern, dass eure Erinnerungen für immer verloren gehen?

Wie würdet ihr die Frage oben beantworten? Wir präsentieren euch heute jedenfalls keine Neuheit, es geht um einen bekannten Trick. Es ist kein Geheimnis! Ihr habt darüber auch wahrscheinlich schon mal in unserem Blog gelesen. Ein einfacher Tipp, den jeder folgen sollte und auf den wir auch bestehen. Daher möchten wir diesen erneut mit euch teilen und gerne auch eure Meinungen bzw. Tipps hierzu lesen. (einfach am Ende des Beitrages kommentieren.)

Wie jeder weiß basiert Familiengeschichte nicht nur auf Tatsachen, sondern auch auf Erinnerungen. Aber die Tatsache bleibt, dass, wenn wir uns nicht um diese kümmern und ordnungsgemäß abspeichern, immer mehr Daten, mögliche Quellen und schließlich Erinnerungen für immer verloren gehen.

Quelle: beards.com

Die mündliche Weitergabe an Informationen ist eine unglaubliche Quelle an Reichtum. All die Geschichten, die von Generation zu Generation (z.B. Eltern an ihre Kinder) weitergegeben werden, sind ein wunderbares Erbe. Was wäre aber, wenn diese aufgeschrieben werden würden? Dann gäbe es vielleicht gar nicht so viele Helden in der Familie, eventuell haben die "Bösen" andere Motive für ihre Handlungen gehabt? weiterlesen "Wie könnt ihr verhindern, dass eure Erinnerungen für immer verloren gehen?" »

11    Aug 20162 Kommentare

Werde diesen Sommer kreativ!

Alte Familienfotos ermutigen junge Menschen sich für ihre Vorfahren zu interessieren und auch kostbare Familienerinnerungen zum Leben zu erwecken. Das Hinzufügen von Fotos auf eurer Familienseite gibt eurem Stammbaum mehr Farbe und gleichzeitig werden die Bilder für zukünftige Generationen erhalten.

Der Sommerurlaub bietet die perfekte Gelegenheit, euren Stapel an alten Familienfotos durchzugehen und etwas Sinnvolles mit den Kindern zu machen. Habt ihr für den Sommer irgendwelche "Familiengeschichtsaktivitäten" geplant?

Schaut euch folgende Möglichkeiten an, um Spaß mit der ganzen Familie zu haben und mit euren Fotos kreativ zu werden. So wird die schulfreie Zeit sinnvoll genutzt und  ihr könnt das Zuhause zusätzlich mit ein wenig Familiengeschichte dekorieren!

  1. Macht aus alten Familienfotos schöne Malvorlagen:

    (Quelle: www.reallycolor.com)

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8    Aug 20160 Kommentare

Die verlorene Schwester: für eine MyHeritage-Mitarbeiterin geht ein Traum in Erfüllung!

Als Linoy Maidvanikov Simon vor 18 Monaten angefangen hat bei MyHeritage zu arbeiten, hätte sie niemals davon geträumt, dass sich ihr Leben für immer verändern würde.

Innerhalb weniger Tage der Verwendung von MyHeritage, entdeckt Linoy eine bisher unbekannte Schwester. Seht euch das emotionale Wiedersehen zwischen Linoy und ihrer Schwester Kamilla in diesem Video (auf Hebräisch mit englischen Untertiteln), als sie sich zum ersten Mal persönlich treffen.

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5    Aug 20160 Kommentare

Unsere freiwilligen Helfer: vom Libanon nach Ecuador

Elias Faour

Elektronik-Ingenieur Elias Faour, 68, übersetzt seit 2011 freiwillig für MyHeritage unsere Produkte ins Spanische. Geboren im Nordlibanon, im Dorf Hadeth el Joubbe, ist er später nach Batroun umgezogen. 1975, als er 28 Jahre alt war, zu Beginn des Bürgerkriegs in seinem Land, zog Elias nach Guayaquil, Ecuador.

1976 heiratete er seine Cousine Cecilia. Sie haben zwei Kinder, Daniel und Monica, und drei Enkelkinder.

Obwohl die Familie seiner Großeltern väterlicherseits - Yousef Faour und Adél Corban - wenige Verwandte hat, ist die Familie seiner Großeltern mütterlicherseits - Hanna Saab und Rosa Andery- groß, es ist auch die Familie väterlicherseits seiner Frau.

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3    Aug 20160 Kommentare

Korfu und Ich

Anfang des Jahres 2015 hat MyHeritage eine Herausforderung von Yvette Manessis Corporon - einer Emmy Award ausgezeichneten Produzentin und Autorin - angenommen. Es ging darum ihr bei ihrer Forschung zu helfen, das Geheimnis der Ereikoussa - eine kleine Insel in Griechenland nördlich von Korfu - zu lüften. Unsere Suche war erfolgreich. Aber nach dem tränenreichen Wiedersehen auf der griechischen Insel, merkten wir, dass dies nur ein kleiner Teil einer Geschichte war, die nie erzählt wurde: Die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Korfu. Wir beschlossen, die Reise fortzusetzen, und versuchten, die Familiengeschichte von dieser alten Gemeinde, die im 2. Weltkrieg fast ausgelöscht wurde, zu kartieren. Wir stellten fest, dass, wenn wir es nicht tun würden, es wahrscheinlich niemand sonst tun würde, und ein erheblicher Teil der Geschichte für immer vergessen werden würde.

Auf unserer genealogischen Reise sahen wir viele emotionale Geschichten. Den Stammbaum der Gemeinschaft, den wir erstellt haben, hatte Anfangs nur eine Handvoll Menschen, von denen nur die Vornamen bekannt waren. Dieser wuchs rapide auf Tausende Namen an.

An einem Punkt, zeigte unsere Forschung eine unerwartete Verbindung zwischen der jüdischen Familie, die auf Ereikoussa dank des Mutes der griechischen Inselbewohner gerettet wurde, und den Corfiot-Großeltern vom israelischen Journalisten Amir Ziv. Im Laufe der Jahre hat Amir, obwohl ihm seine griechische Vergangenheit bewusst war, sich nicht viel mit seiner Herkunft befasst.

Ich hätte niemals gedacht, dass ich diese Erinnerungen wieder ins Leben rufen würde...

Erst zu Beginn dieses Jahres, als Forscher von MyHeritage mit Amir in Kontakt traten, wurde ihm die komplexe Handlung bewusst. Seine Familiengeschichte stand in Verbindung mit der des Waisenkindes Rosa, die vor über 70 Jahren auf Ereikoussa versteckt und gerettet worden war.

Die Hochzeit von Rosa Belleli, das Waisenkind, das auf Ereikoussa gerettet wurde. Neben ihr sitzen (in einem schwarzen Kleid) Nina, die sie groß gezogen hat. Über der Braut (auch in schwarz) ist Amirs Großmutter, die auch Rosa Belleli benannt wurde.

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1    Aug 20160 Kommentare

Tribal Quest: zurück aus Papua-Neuguinea

Wir haben unsere Tribal Quest-Expedition nach Papua-Neuguinea abgeschlossen. Für uns war es eine unglaubliche Erfahrung, die Familiengeschichten der Menschen dort zu dokumentieren. Es ist wichtig, dass diese bewahrt werden, da sie sonst für immer verloren gehen können.

Wir reisten in fünf verschiedene Stämme, in verschiedenen Regionen des ländlichen Papua-Neuguinea, wo wir mit den einheimischen Familien lebten und gemeinsam daran arbeiteten ihre einzigartigen Geschichten für zukünftige Generationen zu bewahren.

Diese Reise ist die zweite Expedition unseres Tribal Quest-Projektes gewesen. Mehr über unsere globale Initiative, könnt ihr auf der Tribal Quest-Webseite erfahren.

Papua-Neuguinea ist einer der kulturell vielfältigsten Orte auf dem Planeten. Mit 7 Millionen Menschen auf einer Fläche von 460.000 Quadratkilometern, leben Stämme getrennt durch Wälder, Flüsse und Berge voneinander.

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29    Jul 20160 Kommentare

Der Sommerurlaub früher…

Die Sommerferien sind nun in ganz Deutschland gestartet. Und wie habe ich mich früher auf die langen Ferien gefreut! Die sechs Wochen haben sich immer wie eine Ewigkeit angefühlt. Wenn man wieder zuhause ankam, war das irgendwie etwas fremd... Mein Kopf ist voller schöner Erinnerungen... Heutzutage fühlt sich das Reisen immer mehr wie Alltag an. Hat das Ferienhaus WLAN? Das scheint heutzutage am Wichtigsten für die Kinder zu sein.

Foto: dpa Picture-Alliance

Heute möchten wir aber an die "guten, alten Zeiten" erinnern. Wie war es damals in den Urlaub zu fahren? Schaut euch mal unsere Liste an. weiterlesen "Der Sommerurlaub früher…" »

22    Jul 20169 Kommentare

Die 3 K’s: Organisiere die geerbte Forschung eines Verwandten

Dies ist ein Gastbeitrag von Kate Eakman, Berufsgenealogin bei Legacy Tree Genealogists, ein von MyHeritage empfohlener Forschungspartner. Kate hat einen Master-Abschluss in Geschichte und liebt es den Menschen einen Einblick in das Leben ihrer Vorfahren zu geben. Ihre Fähigkeit, ständig "über den Tellerrand hinaus zu blicken" hilft ihr, gehütete Details über das Erbe einer Person zu finden.

Da eure Familie weiß, dass ihr "Genealogie betreibt", habt ihr die Familienforschung eurer Großmutter, eures Großonkels oder vielleicht eines entfernten Verwandten bekommen - und jetzt fragt ihr euch, was ihr damit machen sollt?

Hier sind drei einfache Schritte, diese Informationen in die eigene Forschung zu integrieren.

1. Klassifizieren
Schaut euch jede Seite an.
• Was ist es? Ist es ein Foto, ein Brief, ein Familienblatt, eine Volkszählung, ein Zeitungsausschnitt oder etwas anderes?
• Über wen ist es? Ist diese Seite nur über eine Person, eine Familie oder mehrere Generationen? Manchmal findet man Informationen über eine Person oder Personen, über die ihr nie zuvor gehört habt. weiterlesen "Die 3 K’s: Organisiere die geerbte Forschung eines Verwandten" »

18    Jul 20160 Kommentare

Wandtattoo war gestern. Stammbaum an der Wand ist heute!

Dieser Beitrag stammt aus unserem spanisch sprachigen Blog. Er wurde von unserer Nutzerin Juani Moreno (aus Madrid, Spanien) geschrieben, eine leidenschaftliche Familienforscherin und Malerin. Wir freuen uns euch die Verbindung zwischen zwei Hobbies zeigen zu dürfen. Viel Spaß!

Mein Name ist Juani Moreno Valera und ich bin in Madrid geboren worden, obwohl meine Wurzeln aus Toledo stammen. Ich habe auch einen Nachnamen, der wohl aus dem Arabischen kommt: ALDARAVIT.

Juani Moreno Valera und ihr selbst gemalter Stammbaum.

Als ich ca. 40 Jahre alt wurde, fing ich mit der Forschung an, wobei ich mich nicht mehr daran erinnere, wie alles überhaupt begann. Viel Informationen konnte ich leider nicht herausfinden, denn als in Spanien der Bürgerkrieg ausbrach, und zwar im Dorf meiner Eltern, wurden viele Kirchenbücher verbrannt, und somit habe ich eine Vielzahl an Informationen und Zugang zu ihnen verloren. Ich denke, dass ich vielleicht in ein zentrales Archiv von Toledo oder an sich in ein nationales Archiv mehr herausfinden könnte, dafür benötigt man aber bestimmte Forscher/Journalisten-Ausweise, und so etwas habe ich leider nicht. weiterlesen "Wandtattoo war gestern. Stammbaum an der Wand ist heute!" »

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