16    Dez 20120 Kommentare

3 Tipps, um Familienforschung während der Weihnachtszeit zu betreiben

Jetzt, während der Weihnachtszeit, ist die Zeit, um darüber nachzudenken, wie man das Beste aus den kommenden Familientagen herausholen kann. Wie können wir das Weihnachtsfest nutzen, um Ahnenforschung zu betreiben?

Ob ihr euren Stammbaum mit mehr Informationen füllen oder die jüngere Generation in der Familienforschung einbeziehen möchtet, oder sogar wenn ihr eurer Genealogie eine neue Dimension verleihen möchtet, hier unten sind drei einfache Vorschläge, wie ihr die kommenden Familientreffen nutzen könnt, um bei der Forschung voran zu kommen.

1. Sich mit den Verwandten über ein Objekt austauschen.
Familiengegenstände sind ein wunderbares Werkzeug, um die Geschichte der Familie zu dokumentieren und zu verstehen. Versucht mal eure Verwandte zu ermutigen, neben Kaffee und Kuchen auch Geschichte untereinander zu teilen. Man könnte so vorgehen: Zuerst etwas anfassbares vorzeigen, der als Auslöser für ein tolles Gespräch fungieren kann. Man könnte z.B. Schmuck, einen Brief oder eine Postkarte, ein Foto oder ein altes Rezept präsentieren und der Austausch kann beginnen.

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14    Dez 20122 Kommentare

Weihnachtskarten: eine beliebte Tradition

Wir Deutschen lieben es, uns um unsere Weihnachtspost zu kümmern. Gerne kaufen wir schön dekorierte Karten und senden freundliche Grüße an Familienmitglieder, Freunde, Bekannte und Geschäftspartner. Wir schätzen die Sorgfalt und die Zeit, die sich jemanden nimmt, um uns ein paar persönliche Zeilen zu schreiben. Das ist viel wertvoller als eine SMS, die an alle Personen auf der Kontaktliste einfach und schnell verschickt wird.

Angefangen hat die Tradition der Weihnachtsgrüße in England in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Sir Henry Cole hat den Illustrator John Callcot Horsley 1843 beauftragt, für ihn eine Weihnachtskarte mit dem Text "Merry Christmas and a Happy New Year to you" herzustellen.

Erste Weihnachtskarte von 1843 - Wikipedia.de

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11    Dez 201213 Kommentare

Verlosung: Bauer, Bürger, Arbeitsmann

Hans-Peter Geis

Wir alle kennen schon Herrn Geis, der seine spannende Familiengeschichte in 3 Teilen hier im Blog erzählt hat.
Von daher freue ich mich sehr, Herrn Geis hier im Blog wieder begrüßen zu dürfen! Er hat sich bereit erklärt, mehr über Geschichte und Ahnenforschung zu erzählen und uns wertvolle Tipps zu geben, so dass wir mit unserer eigenen Familienforschung vorankommen. Zum Beispiel: Wisst Ihr, warum in manchen Teilen Deutschlands am Anfang des 19. Jahrhunderts Geburts- und Heiratsurkunden auf Französisch geschrieben wurden? Habt ihr selber solche Urkunden zuhause?

"In meinen drei Blogposts habe ich bisher darüber geschrieben, wie ich mich mit meinen Vorfahren beschäftigt habe. Ich habe versucht, den einzelnen als Menschen näher zu kommen, indem ich auf dem Stammbaum jeden seinen Platz mit Bild habe finden lassen. Und dann habe ich die Orte an der Lahn und in Ostpreußen besucht, wo einige von ihnen gelebt haben.

Einiges würde ich gerne noch tun: Wo die Geise herkamen, war vielleicht ein Kloster, es mag dem großen Schlachtfest zum Opfer gefallen sein, das die acht führenden Fürsten des Reichs 1803 unter dem Eindruck Napoleons veranstalteten. Vielleicht sind ja von dem Kloster ein paar Akten übrig geblieben, in denen auch mal Vorfahren von mir erwähnt werden. Und dann ist da der Ort in Polen, wo vielleicht der Bruder meines Vaters begraben ist. Ich weiß noch gut, wie enttäuscht meine Großmutter war, dass er – damals, am Anfang des ersten Weltkrieges – so einfach verschwunden war. Den Ort möchte ich gerne noch besuchen.

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6    Dez 20120 Kommentare

Britische Königsfamilie: Die nächste Generation

Das Herzogspaar von Cambridge - Bild: www.princeofwales.gov.uk

Eins der renommiertesten Ehepaare der Welt - Kate und William (Herzogspaar von Cambridge) – hat bekannt gegeben, dass sie Nachwuchs bekommen.

Nach einer revolutionären Änderung bei der Thronfolgeregelung wird das erstgeborene Kind – egal ob Mädchen oder Junge – an die Reihe kommen. Das Baby von Prinz William und Kates wird an Platz drei in der britischen Reihenfolge stehen, nach dem Großvater Prinz Charles und Vater William. Damit rückt Prinz Harry auf Platz 4.

Es wird bereits groß spekuliert, wie das Baby heißen soll. Die häufigsten Vornamen innerhalb der britischen Königsfamilie sind George und John für Jungen und Elizabeth, Sophie und Victoria für Mädchen. Hier ist der Stammbaum der Königsfamilie bei MyHeritage.

Was glaubt ihr: Wie wird das Kind heißen?

3    Dez 20120 Kommentare

Meine Familiengeschichte – Hans-Peter Geis Teil 3

Heute im Blog erzählte Herr Geis, wie er auf den Spuren seiner Ahnen nach Königsberg gefahren ist. Bewaffnet mit einer deutschen Stadtkarte, einem Wörterbuch und mit Hilfe eines netten Taxifahrers, konnte er erfahren, was von dem deutschen Ostpreußen seiner Vorfahren übrig geblieben ist.

Viel Spaß beim Lesen!

Nachdem ich auf den Spuren der Vorfahren meines Vaters in der Gegend von Limburg an der Lahn gewandelt war,  wollte ich auch Näheres über die ostpreußischen Vorfahren meiner Mutter wissen.

So sah die evangelische Kirche in Kleßowen in deutscher Zeit aus. Ein Urgroßvater wurde hier getauft.

Die Großmutter, geborene Christukat, war in Danzig geboren. Von dort erfuhr mein Vater, der Vater unserer Oma habe Eduard Christukat geheißen und sei in Rodaunen im Kreis Darkehmen geboren. Als er in der Kirche von Kleßowen getauft wurde, hieß er allerdings Eduard Kriszukat und der Geburtsort war Raudohnen.  Beim Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa hier in Oldenburg fand ich in einem Verzeichnis, dass Raudohnen nun Volkovo heißt und Kleßowen heißt Kutusowo. Eine neue polnische Karte zeigte, dass beide Orte im russischen Teil liegen.

Ausgerüstet mit den letzten genauen deutschen Karten fuhren meine Schwester und ich mit dem Omnibus einer Reisegesellschaft nach Königsberg. Das Hotel „Tourist“ war dann für einige Tage unser Heim.  Ein Betonkasten mit winzigen Zimmern, der schon lange auf eine Erweiterung wartete, gelegen im früheren Villenviertel Königsbergs, am Oberteich. In der Umgebung standen die meisten Villen noch, bewohnt, aber in keinem guten Zustand, mit verwilderten Gärten. Das was vom Zentrum übrig war, hatten die Sowjets platt gewalzt und durch moderne Plattenbauten ersetzt, das Schloss war gesprengt und auf seinen Grundmauern einen Betonkoloss als Rätehaus gestellt, in das aber noch niemand eingezogen war, weil er sich ein wenig zur Seite geneigt hatte.

Die evangelische Haberbergkirche in Königsberg in deutscher Zeit. Hier wurde unsere Urgroßmutter getauft.

Ein kräftiger Kerl mit drei Kumpanen teilte uns Nikolai, einen pensionierten Marineoffizier mit seinem Lada als „Taxi“ zu. Nikolai war jünger als wir, ein lieber Kerl. Er konnte nicht viel Deutsch, aber mit Hilfe eines Wörterbuchs verstanden wir uns einigermaßen.

Nikolai fuhr uns zunächst nach Raudohnen=Volkovo. Über Tapiau und Insterburg führte uns der Weg zunächst in die Kreisstadt Darkehmen, heute Ozersk. Vergammelte eingeschossige Gebäude bei der Einfahrt deuteten auf Kolchosen-Landwirtschaft. Zum Zentrum hin fuhren wir an zwei- bis  dreistöckigen Gebäuden vorbei. Schließlich kam ein riesiger asphaltierter Platz, auf dem Freund Lenin mit seiner rechten Hand den rechten Weg wies. Um ihn herum standen ein paar Häuser, die aus der Zeit um 1900 stammen konnten, dazwischen Plattenbauten und ein Kino in Bunkerarchitektur. Etwas abseits gammelte eine große Backsteinkirche vor sich hin, nachdem sie als Traktorenwerkstatt ausgedient hatte. Am Haus nebenan waren mehrere Farbschichten abgeblättert, darunter war in großen, schwarzen Buchstaben “Kaiserl.Post-Amt“ zum Vorschein gekommen. Die russische Post hatte es übernommen.

Ein solides Stallgebäude ist das einzige, das von Raudohnen übrig ist, wo unser Urgroßvater geboren wurde. Rechts steht Nikolai.

Nikolai fragte nach dem Weg nach Volkovo, niemand kannte den Ort. Wir fanden schließlich Raudohnen mit Hilfe der alten deutschen Karte. Kein Ortsschild, links der Straße eine leicht gewellte Landschaft mit abgeernteten Feldern, rechts der Straße nur die verhältnismäßig gut erhaltenen Mauern eines aus Feld- und Backsteinen gebauten Stalls. Im rechten Winkel dazu Mauerreste eines Gutshauses. Ein Haufen Steine, ein bisschen Mörtel unter Gestrüpp in der Nähe der Straße ist alles, was von den übrigen Häusern übrig ist, darunter der Kate, in der Eduard Kriszukat 1827 geboren wurde. In einem Nachbarort hatten sich 1990 zwanzig deutsche Familien aus Kirgisien niedergelassen.

Kleßowen, wo Eduard getauft worden war, war leichter zu finden. Es lag an der früheren Reichsstraße 137 und war der letzte Ort vor der heutigen polnischen Grenze. Von der Kirche ragte ein Stück Mauer von der einen Ecke aus dem Gestrüpp hervor, vom Rest der Grundmauern stand noch knapp ein Meter über der Umgebung. Eine alte Russin, die in dem wohnte, was vielleicht das Pfarrhaus war, erzählte, ja, damals seien die Leute wie verrückt gewesen, sie hätten alles kaputt geschlagen.

Meine Schwester steht vor der einen Ecke der Kirche in Kleßowen, die noch übrig ist.

Nikolai begleitete uns einen Tag in Königsberg auf den Spuren der Familie Sohn, deren Tochter Charlotte der Eduard ja geheiratet hatte. Dem Kirchenbuch zufolge wohnte sie in der Borcherstr.7, 1829 wurde die Charlotte wohl dort geboren. Die Straße heißt heute Ulica Elblongskaja. Sie war geprägt von sozialistischen Plattenbauten, ein Supermarkt zog sich von der einen Ecke bis zur nächsten. Gegenüber, wo das Haus Nr.7 gestanden haben mag, lag ein von etwas Grün und und jüngeren Bäumen umstandenes niedriges Gebäude, vielleicht ein Kindergarten.

Auch die Stelle der Taufkirche, St.Trinitatis- oder Haberbergkirche, fanden wir. Der Turm und weitere Teile wurden nach dem Krieg abgebrochen, an ihrer Stelle stand nun das Kino „Oktober“, in das eine oder zwei Wände der Kirche eingebaut waren, aber von außen konnte man das nicht sehen. Um das Kino herum, da wo ganz früher der zur Kirche gehörende Friedhof lag,  wuchsen Gras und ein paar Bäume.

Das Kino „Oktober“ hat in Kaliningrad den Platz der Haberbergkirche übernommen.

Wir dachten, wenn wir Glück haben, finden wir vielleicht die Gräber der Sohns auf einem zur Gemeinde gehörenden Friedhof. Da wo der „Alte“ Friedhof  der Haberberger Gemeinde lag, steht heute eine Schule. Von früherem Friedhof war nichts zu erkennen. Reichlich einen Kilometer vom alten befand sich der „Neue“ Friedhof. Da wir auf dem Stadtplan gesehen hatten, wo er gelegen hatte, konnten wir ihn in seinen Umrissen noch erkennen. Unter seinen hohen Bäumen und zwischen Resten von Ziersträuchern lag ein Vergnügungspark, dessen Grasfläche kreuz und quer von asphaltierten Wegen durchschnitten war. Ein Tanzboden war zu sehen, neben ihm eine einfache Schiffschaukel, und in der Nähe lagen die Reste eines Karussells. Einzig eine Büste von Jurij Gagarin, dem ersten Raumfahrer, gab dem Ort eine gewisse Würde. Keine Spur von Gräbern.

Eine Woche waren wir in Ostpreußen unterwegs, wir waren in den gut erhaltenen Königsberger Badeorten Crantz und Rauschen, wir waren auf der Kurischen Nehrung, wo wir die Vogelstation Rossitten besuchten, dort werden jetzt von russischen Vogelforschern die Zugvögel beringt. Wir waren in dem recht gut erhaltenen Tilsit, wir sahen die Memel. Wir besuchten die Ruine des Königsberger Doms mit dem Grab von Immanuel Kant. Es ist ein schönes Land mit lieben Menschen, aber es ist nicht mehr das deutsche Ostpreußen, es ist der zu Russland gehörende Oblast Kaliningrad.

27    Nov 20120 Kommentare

Zwillinge gefunden in einem 450 Jahre alten Gemälde!

Es gibt unterschiedliche Auslöser, die dazu führen, uns mehr mit der eigenen Familiengeschichte auseinander zu setzen. Ein Grund dafür ist allein die Vermutung, dass wir so sind, wie wir sind, aufgrund unserer Ahnen.

Unser Aussehen oder unser Verhalten sind oft durch unsere Vorfahren erklärbar. Meine Tochter z.B. hat das Temperament meiner Mutter und die Zahnlücke von meiner Schwiegermutter geerbt. Aber manchmal ist genau das, was wir nicht erklären können, interessanter und motiviert uns, mehr über unsere eigene Familie zu erfahren.

Der junge Max Galuppo, ein 20 jähriger Amerikaner, hat etwas erlebt, dass ihn für die Ahnenforschung motiviert hat: Er ist zusammen mit seiner Freundin in das Philadelphia Art Museum gegangen. Sie betrachteten die verschiedenen Gemälde und plötzlich sagte die Freundin: "Hast du das italienische Bild des 16. Jahrhundert gesehen? Da bist du."

Es war erstaunlich. Der junge Mann hat sein zweites Ich gefunden und die Ähnlichkeit war tatsächlich verblüffend. Seine Freundin erzählte der Philadelphia Inquirer die zufällige Entdeckung: "Max hat jetzt aus heiterem Himmel ein genealogisches Projekt angefangen".

Max Galuppo sucht nach mehr Informationen über seine Familie, damit er die Ähnlichkeit erklären kann.

Über das Gemälde war nicht viel bekannt, abgesehen davon, dass es 1562 in Emilia (Italien) gemalt wurde. Aber das war schon ein guter Anfang, denn Galuppos Familie stammt aus Florenz, eine Stadt nur 10 km entfernt von Emilia.

Ich bin jetzt neugierig geworden, was euch dazu bewegt hat, Familienforschung zu betreiben. Habt ihr auch eine so außergewöhnliche Geschichte?

14    Nov 20120 Kommentare

Familie: Waren eure Ahnen erfinderisch?

Waren eure Vorfahren erfinderisch oder innovativ? Was wisst ihr über sie? Waren sie eher Familien Menschen oder eher Einzelgänger? Wie wurden sie von anderen eingeschätzt? Waren sie irgendwie "anders"?

Eine Studie der Cornell University (auf Englisch) ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Einzelgänger die kreative Köpfe der Zukunft werden können. Ein Einzelgänger zu sein, macht erfinderisch und kann sogar zu wirtschaftlichen Erfolg führen.

"Wenn Sie mit einer Ablehnung gut umgehen können, dann kann das "anders-Gefühl" nützlich sein und sogar zu kreativen Lösungen führen." - behauptet Jack Goncalo, Professor für Organizational Behavior an der Cornell University ILR School. "Im Gegensatz zu Menschen, die ein starkes Bedürfnis nach Zugehörigkeit haben, schütteln einige sozial abgelehnte Menschen die Ablehnung einfach ab und halten sich an das Motto: Normale Menschen verstehen mich nicht und ich bin für etwas wichtigeres bestimmt."

Die Forscher fanden heraus, dass die soziale Ausgrenzung - am Arbeitsplatz oder anderswo - für Personen mit einem starken, unabhängigen Selbstwertgefühl stimulierend sein kann.

"Wir weisen natürlich die negativen Folgen der Ausgrenzung für viele Personen nicht zurück, aber für manche von ihnen hat die Ablehnung auch eine gute Seite", sagt Goncalo. "Für die sozial Ausgegrenzten kann die Kreativität die beste Rache sein."

Mehr über die Forschung Jack Goncalos könnt ihr hier lesen.

Habt Ihr auch Verwandte oder Vorfahren, zu denen diese Beschreibung gut passt? Haben sie irgendwas interessantes erreicht? Wie haben sie es gemacht? Wir freuen uns über eure Kommentare!

7    Nov 20120 Kommentare

Freiwillige Arbeit: Stammbaum!

© Catherine Yeulet/istockphoto.com

Heute haben wir hier im Blog eine schöne Idee für euch: wie man sein Hobby und freiwillige Arbeit bestens kombinieren kann, hier am Beispiel der Geschichte von unserer amerikanischen Kollegin Schelly.

Schelly ist fest davon überzeugt, dass man als Genealoge sein Wissen mit anderen Forschern teilen sollte. Dementsprechend ist sie im Forum aktiv, um alle MyHeritage-Nutzer mit Rat zur Seite zu stehen, so schreibt sie in dem englischen MyHeritage-Blog und sie hat viele andere Ideen, wie man euch bei der Forschung helfen kann.

Man könnte, z.B., in einem genealogischen Verein mitwirken, indem man E-Mails beantwortet oder Daten für eine Datenbank eintippt, oder einfach in den Versammlungen anwesend sein, um sich mit anderen Forschern auszutauschen. Man könnte jüngeren Familienmitglieder bei einem Schulprojekt unterstützen oder auch in der Schule eine Rede über Ahnenforschung halten. Die Liste ist lang.

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23    Okt 20120 Kommentare

Ahnenforschung: Google Street View, Google Maps und Google Bilder

Als ich klein war, habe ich oft von Verwandten gehört, die woanders lebten. Es waren viele Namen, die ich mit verschiedenen Orten verbunden habe: der Opa Walter aus Leipzig, die Oma Mathilde aus Essen, der Onkel Richard aus Stuttgart und so weiter  und so fort.

Es war für mich auch interessant zu erfahren, wie die Großmutter meines Mannes die Familie bezeichnete: für sie waren die Verwandte entweder in Straßennamen: "Die aus dem Entruperweg sind schon da" oder Städte eingeteilt: "Die Berliner kommen heute nicht und die Kölner sind etwas verspätet". Also ist dieses Bedürfnis, Menschen einem Ort zuzuordnen, nicht nur in der Genealogie wichtig :-)

Als kleines Kind lebte ich zwar noch nicht in Deutschland, aber mir waren die oben genannten Städte irgendwie vertraut, da ich so oft von ihnen gehört hatte. Es war für mich eine große Freude, als ich endlich mal die Chance hatte, die Städte kennenzulernen.

Allerdings ist so einem Besuch zu den Geburtsorten unserer Vorfahren nicht immer einfach oder gar machbar. Deswegen wollte ich hier einen Tipp geben, für all diejenigen, die die Häuser der Ahnen besichtigen möchten, ohne die eigenen 4 Wände verlassen zu müssen: mit Google Street View. Obwohl gerade hierzulande dieses Tool von Google für Furore sorgte, kann es für die Ahnenforschung durchaus von Bedeutung sein.

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17    Okt 20122 Kommentare

Briten und Deutsche: Gemeinsame Vorfahren und Sprachwurzeln

Gegenwärtige Verbreitung germanischer Sprachen - Quelle: wikipedia.de

Jeder von uns hat es schon beobachtet: Englisch und Deutsch haben viele Ähnlichkeiten in der Morphologie, Syntax oder auch in der Wortbildung. Wir sagen Hand, sie sagen hand, wir sagen Arm, sie sagen arm, wir sagen Haus, sie sagen house, wir sagen Milch, sie sagen milk. Die Liste ist unendlich und es ist auch kein Wunder, denn Deutsch und Englisch gehören zur gleichen westgermanischen Sprachgruppe und haben gemeinsame Wurzeln. Außerdem wurden die beiden Sprachen stark von dem Lateinischen beeinflusst.

Die Germanen waren schon in England zur Zeit der Kelten. Sie blieben als England ein Teil des Römischen Imperiums war, und kamen noch zahlreicher als die römischen Legionen aus der Insel abgezogen wurden, nach dem Fall des Römischen Reiches.

Quelle: Wissenbloggt.de

Nach wenigen Generationen ist der gesamte Osten und Süden von Großbritannien von heidnischen westgermanischen Stämmen übernommen worden (auf der Karte links die blaue gezeichneten Gebiete). Die ursprünglich keltische Bevölkerung musste sich nach Westen zurückziehen, und im Laufe der Jahre wurde sie durch eine überwiegend nordseegermanische Bevölkerung ersetzt.

Eine Studie des University College London (http://discovery.ucl.ac.uk/10571/) untersuchte ein Segment des Y-Chromosoms, das beinahe alle Männer in Dänemark, Norwegen und Norddeutschland aufweisen. Interessant ist es, dass die Hälfte aller britischen Männer das Segment ebenfalls haben.

Habt ihr schon daran gedacht, einen DNA-Test zu machen? Viele Genealogen, die in ihrer Ahnenforschung nicht weiter kommen, führen DNA-Tests durch, um mehr über ihre Familien zu erfahren. Mit unserem Partner Family Tree DNA bietet MyHeritage euch die Möglichkeit an, solche Tests durchzuführen. Mehr dazu: hier.

Quelle: www.wissenbloggt.de

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