12    Feb 2014Ein Kommentar

Die Familiengeschichte von Reimar Häuselmann

Heute nehmen wir euch mit auf eine Reise in die Schweiz. Reimar Häuselmann erzählt uns über seine Leidenschaft für die Ahnenforschung. Er ist Invalide und arbeitet von seinem Bett aus an der Geschichte der Familie, die er gerne seinen Kindern hinterlassen möchte.

Reimar und seine Frau Frida

MH: Wie ist Ihr Interesse für die Ahnenforschung entstanden?

RH: Ich kam zur Genealogie, um meinen Kindern etwas hinterlassen zu können. Ich bin das älteste von acht Kindern. Ich hatte das Privileg, Großeltern zu haben, die mich sehr geliebt haben. Seitdem ich klein bin, bewundere ich meinen Großvater, einen Stellmacher (ein Beruf, der nicht mehr in der Schweiz ausgeübt wird). Meine Frau ist Schweizerin. Ihr Großvater war der letzte Goldgräber bei Mont-Blanc in Italien. Er kommt ursprünglich aus der deutschsprachigen Schweiz. Nach meinen Recherchen kommen wir beide aus dem gleichen Bezirk im Kanton Aargau.

MH: Wie weit geht Ihre Suche zurück in die Vergangenheit?

RH: Im Moment bis ins Jahr 1690 väterlicherseits, in einer Stadt namens Lenzburg im Kanton Aargau. Meine Vorfahren waren Händler, Stellmacher, Weber, Arbeiter, Bauer.

Reimar's Großeltern väterlicherseits: Adolf und Frieda Häuselmann.

MH: Was gefällt Ihnen auf MyHeritage am Meisten?

RH: Ich war von Anfang an von allen Funktionen der Software Family Tree Builder beeindruckt. Ich schätze die Sicherheit, das Hinzufügen von Bildern und Videos. Auch die Möglichkeit, mit mehreren Personen an einem Projekt zu arbeiten, hat mich sehr überrascht. Sie sollten wissen, dass ich behindert bin und mich nicht bewegen kann. Ich arbeite von meinem Bett aus.

MH: Interessiert sich Ihre Familie auch für die Ahnenforschung?

RH: Es gibt zwei Menschen in meiner Familie, die regelmäßig Daten und Bilder im Stammbaum hinzufügen. Wie ich am Anfang erwähnt habe, bin ich das älteste von acht Kindern. Alle meine Brüder sind ausgewandert. Der eine nach Südafrika, die andere nach Kanada, Finnland, Österreich, Costa Rica... Eine meiner Schwestern macht jetzt mit ihrem Mann eine Weltreise!

MH: Erzählen Sie uns von Ihrer Forschung.

RH: Ich habe derzeit 284 Menschen in meinem Stammbaum, aber ich muss noch mehrere Dokumente überprüfen, die ich dann auf die Website hochlade. Mein Ziel ist es, nicht nur Namen und Adressen einzugeben. Ich möchte auch das Leben und die Umwelt, in der meine Vorfahren gelebt haben, verstehen. Das Ergebnis präsentiere ich mit Videos und Fotos auf der Website.

Durch meine Forschung erhalte  ich viel Wissen über das Telefon, vor allem durch meine Verwandten und Menschen, die in verschiedenen Büros des Staates arbeiten. Das Internet hat sich zu meinem Hauptwerkzeug entwickelt. Mein iPad hilft mir bei der Recherche und der Computer ist da, um Videos und Fotos zu bearbeiten.

Durch meine Forschung, habe ich einen Historiker kennengelernt. Seitdem arbeiten wir zusammen an meinem Stammbaum. Es stellte sich dann heraus, dass wir über meine Großmutter miteinader verwandt sind.

Reimar mit seiner Frau und seinen zwei Kindern.

Die Ahnenforschung ist ein Hobby, das unseren Geist einnimmt. Wenn man Invalide ist, ermöglicht diese Tätigkeit, viele Leute zu erreichen. Man hat den Eindruck, nicht allein zu sein. Jede Woche muss ich ins Krankenhaus gehen, um behandelt zu werden. Es ist normal, dass man dann mit dem Pflegepersonal spricht. Ich traf eine medizinische Sekretärin, die eine Beschäftigung suchte. Ich erzählte ihr von meinem Hobby als Ahnenforscher. Sie hat sich nun auf MyHeritage auf die Suche nach ihren Vorfahren gemacht!

MH: Haben Sie einen Tipp für Anfänger?
RH: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man viel Geduld haben muss. Man sollte an seinem Ziel festhalten. Aber über MyHeritage sollte man nicht zweifeln. Dies ist eine großartige Software. Ich möchte mich hiermit nochmal gerne beim Team herzlich bedanken.
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Und auch wir danken Herrn Häuselmann sehr, dass er sich für dieses Interview die Zeit genommen hat. Wenn ihr auch mit uns eure Familiengeschichte teilen möchtet (und zugleich ein Premium- oder Daten-Abo dafür erhalten möchtet), dann schreibt einfach kurz eine E-Mail an germany@myheritage.com. Wir freuen uns drauf!
Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. Auch finde myheritage gut, denn dadurch habe ich meien Halbbruder und meine Schwester gefunden. Wir wurden von unserer biologischen Mutter in alle Himmelsrichtungen verstreut. Bin immer noch auf der Suche nach einer zur adoption freigegebenen Schwester.

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