28    Okt 2013Ein Kommentar

Viele Generationen unter einem Dach!

Früher war es üblich, dass mehrere Generationen gemeinsam unter einem Dach gelebt haben. Für einige war es mit Sicherheit eine finanzielle Entscheidung, während andere sich nichts anderes vorstellen konnten, als mit den Eltern und Großeltern unter einem Dach zu wohnen.

Ich selbst kenne das aus meiner Kindheit. Bei uns haben insgesamt 4 Generationen unter einem Dach gewohnt! Meinen Urgroßeltern gehörte das Haus. Mein Großvater verstarb als meine Oma noch sehr jung war und sie brauchte damals die Hilfe ihrer Mutter, um ihre beiden Kinder groß zu ziehen. Meine Mutter wurde wiederum sehr früh schwanger und war dann auch auf die Hilfe ihrer Mutter angewiesen. Somit lebten meine Urgroßeltern, meine Oma, meine Eltern, mein Bruder und ich unter einem Dach!

Für mich war das damals selbstverständlich. Nie hätte ich es mir anders vorstellen können.

Laut der Vorwerk-Familienstudie 2012, für die das Allensbach-Institut in Deutschland einen repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt befragt hat, liegt das Mehrgenerationenhaus auch total im Trend! Offen zeigen sich die Deutschen für die Rückkehr zum Wohnen verschiedener Generationen unter einem Dach: 76 Prozent halten Mehrgenerationenhäuser für eine „gute Sache“, nur 14 Prozent lehnen diese Wohnform ab. 51 Prozent der Befragten können sich sogar vorstellen, selbst in einem solchen Haus zu wohnen.

Familien haben so die Möglichkeit, das Leben des anderen zu teilen, die Großeltern können mit den Enkelkindern mehr Zeit verbringen, und die finanzielle Belastung für einzelne Familienmitglieder reduziert sich.

Zwar gibt es Vorteile für diese Art zu leben, doch glauben einige Menschen, dass es zu viel des Guten sein kann. Vor allem wird die mangelnde Privatsphäre kritisiert.

Könnt ihr euch vorstellen mit mehreren Generationen eurer Familie zusammen zu leben? Glaubt ihr, dass es eine gute Möglichkeit ist, um Familienerinnerungen zu teilen, oder würdet ihr lieber getrennt von Eltern, Großeltern oder euren erwachsenen Kindern wohnen?

Teilt mit uns eure Meinung und schreibt unten ein Kommentar. Wir sind gespannt auf eure Antworten!

Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. Nein Danke ;-)
    Natürlich hat das ein paar interessante Aspekte. Wenn man in diese Art des Familienlebens hineinwächst, mag das sicherlich für die meisten Familienmitglieder stimmig sein.
    Ich als Städter kann mir das nicht vorstellen. Klar, waren die Familientreffen immer wieder schön (die meisten wenigstens ;-) und wenn dann mal die Oma oder eine Tante zu Besuch war, hatten wir Kinder auch unseren Spass. Aber alle, speziell die Eltern, waren dann doch wieder froh, wenn sie auch wieder gegangen sind. Wir sind so aufgewachsen, dass man sich immer mal wieder gerne besucht hat, aber sich ohne Unterbruch im selben Orbit aufzuhalten, wäre für alle Beteiligten ziemlich - sagen wir mal - schwierig geworden.

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