12    Aug 2013Ein Kommentar

Umfrage: Was ist euer ältestes Familienfoto?

Bevor wir unsere nächste Umfrage präsentieren, möchten wir erstmals ein bisschen über Geschichte reden :-)

Wikipedia bringt uns bei, dass die erste Fotografie der Welt im Heliografie-Verfahren von Joseph Nicephore Niepce in den 1820er Jahren angefertigt wurde. Damit ist es ihm gelungen, das erste dauerhafte Bild zu erzeugen.

Niepces arbeitete ab 1829 mit Louis Daguerre zusammen. Sie entwickelten eine Fotografie auf einer spiegelglatt polierten Metalloberfläche. Am Anfang wurden für das Verfahren reine Silberplatten verwendet, später aber experimentierte Daguerre mit unversilbertem Kupfer oder dünner Silberfolie, um die Kosten zu senken - was aber andere Nachteile hatte.

Bereits 1835 hat der Engländer William Fox Talbot das Negativ-Positiv-Verfahren erfunden. Bei diesem Verfahren verändert sich das Material umgekehrt dem Helligkeitsgrad und der Farbe des Lichtes: Dunkles wird hell, Helles wird dunkel. Wichtig bei diesem Experiment war die Tatsache, dass die Negative, die Talbot erhielt, beliebig oft wieder auf lichtempfindliches Papier kopiert werden konnten, um tonwertrichtige Bilder zu bekommen. Bis dahin waren die Fotografien Unikate. Mit der Einführung des Negativ-Positiv-Verfahrens war eine Vervielfältigung erstmals möglich.

Anlässlich unserer Initiative "Familienfotos bewahren" möchten wir mehr über eure älteren Fotos erfahren und mehr über Fotos erzählen (falls ihr die ersten Posts verpasst haben, wir haben bereits über unsere Initiative "Familienfotos bewahren" berichtet und haben euch 10 Tipps gegeben, um perfekte Familienfotos zu schießen).

Und heute möchten wir von euch wissen:


Wir suchen noch das älteste Familienfoto, das eine Beratung mit der Foto-Detektivin gewinnen wird. Habt ihr ein altes Familienfoto? Dann schickt es uns: stories@myheritage.com. Ihr habt noch bis zum 13.08.2013 Zeit. Viel Glück!

Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. Bildliche Darstellungen sind natürlich wesentlich älter als die mit photographischer Technik erzeugten und anfangs schwer erkennbaren "Fotos". Man hat gemalt, in Kupfer gestochen, in Holz geschnitzt, in Stein gemeißelt, in Metall gegossen. Eines der ältesten erhaltenen Portraits ist das Relief des Pharao Narmer - auch Menes genannt - von Ägypten, der etwa von 3060 bis 3000 v. Chr. lebte.
    Aber der kann hier ja nur außer Konkurrenz mitmachen - und deswegen poste ich auch erst nach dem Absendeschluß.

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