11    Jun 20130 Kommentare

Familiengeschichte: Mayflower und vieles mehr!

Es gibt verschiedene Wege, sich mit dem Virus der Ahnenforschung anzustecken. Die Nutzerin von MyHeritage Melva Jo Wright aus Florida (USA), übernahm die Forschung ihrer Tante mütterlicherseits (Geraldine Martinez), als sie im Jahre 2004 verstarb.

Die vier Schwestern ihrer Tante halfen mit der Forschung und sie bekamen jeweils eine Mappe der Familiengeschichte von ihrer Schwester.

Die mütterlichen Urgroßeltern von Melva Jo und ihre Familie: Norval Smith Channing (1878-1955) und Amanda Catherine (Pyle) Channing. Ihre Großmutter Rebecca (Channing) Lytle (ganz links).

"Die meisten haben schon ihre Fotos mit mir geteilt, aber ich warte immer noch darauf, von den anderen zu hören, um ihre Daten in unserem Stammbaum zu vervollständigen.  Ich hoffe, sie teilen mit mir einige Original-Bilder, da die meisten von denen, die ich besitze, Kopien sind."

Die 60-jährige Melva Jo hat drei Kinder und drei Stieftöchter. Ihre Mutter arbeitete im Pentagon und ihr Vater war ein Stockcar-Rennfahrer, der während eines Rennens 1951 getötet wurde. Ihre Mutter heiratete daraufhin einen Major der US-Armee und die Familie lebte in Deutschland und Frankreich.

Zu ihren spannenden Entdeckungen zählen: Zwei Personen, die an Bord der Mayflower waren, sind ihre direkten Urururururururururgroßeltern (9. Grad) John und Priscilla Alden. Sie ist auch mit folgenden Berühmtheiten verwandt: Dem Schrifsteller Henry Wadsworth, Longfellow, Präsident Abraham Lincoln, Clement Clark Moore (er schrieb "Die Nacht vor Weihnachten"), Orson Wells, Marilyn Monroe, Dick und Jerry van Dyke und Ricky Nelson.

MyHeritage lernte Melva Jo im November 2010 kennen. Die Seite gefällt ihr, weil die Bedienung so leicht ist.

"Ich erreiche alles mit nur einem Klick."

Obwohl sie auf Ihre engste Familienangehörige für die Forschung zählen kann, erhielt sie vor allem Hilfe von entfernten Verwandten, die sie nur wegen ihres Projekts kennengelernt hat.

"Wenn ich mit irgendjemanden verwandt bin, dann ist er auf meiner Familienseite als Familienmitglied herzlich willkommen."

Ihr Stammbaum erhält bereits stolze 22.600 Personen. Die noch lebenden Verwandten sind überall in den USA verteilt: New York, Ohio, Pennsylvania, Minnesota, Washington State, Texas, Virginia, Georgia und Florida.

Sehr oft erhält sie Smart Matches und falls sie Abweichungen in den Daten findet, forscht sie weiter. Sie gibt zu: "Ich habe nicht immer recht."

Wegen ihrer Forschung hat sie Familienmitglieder getroffen, die schon lange verschollen oder gar unbekannt waren. Zusätzlich zu Google nutzt sie gerne die Internetseiten von FamilySearch.org, um Daten zu recherchieren.

Annie Lou (Rhodes) Walters/Viars - geb. 1882 - 1960 - die Urgroßmutter von Melva Jo väterlicherseits. Mit freundlicher Genehmigung.

"Wir haben uns kennengelernt und unterstützen uns gegenseitig mit unseren Stammbäumen und teilen sogar Fotos miteinander. Ich hoffe, wir werden uns bald persönlich treffen."

Eins von den Geheimnissen ihrer Familiengeschichte betrifft den 200-jährigen Friedhof "Brockman" in Orange County, Virginia, wo ihre Ahnen gelebt haben.

"Irgendjemand hat die Grabsteine gestohlen, um sie auf einen verlassenen Kirchenhof aufzustellen, wo keine Grabsteine vorhanden waren. Die Gebeine wurden aber zurückgelassen. Wer macht so was?"

Um noch mehr Informationen zu erhalten, forderte Silvia einige Grabsteinfotos an. Ein Mann schrieb zurück und teilte mit ihr mit, dass die Grabsteine nicht mehr vorhanden seien und dass er nicht wüsste, wo sie sich jetzt befänden.

Danach besuchte Virginia Blosson den Friedhof und entdeckte dabei die Ellisville Kirche (wohin die Grabstein gebracht worden waren) und fotografierte die Grabsteinbilder und die Kirche. Virginia recherchierte weiter und fand ein Familienmitglied, das in der Nähe lebte und das die gleiche Geschichte gehört hat.

"Ich war im Kontakt mit einem gerade gefundenen Cousin - Paul Brockman, der mittlerweile verstorben ist, und Virginia erzählte, dass er versucht hat, die Grabsteine zurück zu ihren ursprünglichen Platz zu bringen."

Wir haben Melva Jo nach Tipps für Anfänger in der Forschung der Familiengeschichte gefragt:

  • Teil alles, was du hast, mit anderen, um die Forschung voranzutreiben: Fotos, Forschungsergebnisse, usw.
  • Vergiss niemals, dass es ältere Familienmitglieder gibt, die die neuen Technologien gar nicht kennen.
  • Stell sicher, dass du für alles, was du verwenden möchtest, Erlaubnis erhältst und dass du das demjenigen hoch anrechnest, wie es sich gehört.
  • Sei geduldig. Mehr und mehr Leute interessieren sich für die Ahnenforschung. Viele fangen gerade erst an. Vielleicht haben sie die Informationen, auf die du wartest.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Melva Jo dafür, dass sie ihre Geschichte mit uns geteilt hat.

Habt ihr Verwandte, die an Bord der Mayflower waren? Seid ihr auch mit Präsidenten, Kanzlern, Komikern, Schriftstellern, Schauspielern oder Musikern verwandt? Wir würden uns über eure Geschichten freuen, unten in den Kommentare, oder auf Facebook, Twitter oder Google+.

Teilt eure Geschichten mit uns: stories@myheritage.com!

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