31    Mai 2013Ein Kommentar

Arbeitsmigration – Anwerbung von Arbeitskräften im 19. Jahrhundert

In dem heutigen Gastbeitrag erzählt uns Christina Rajkovic über die aktive Anwerbung von Arbeitskräften im 19. Jahrhundert. Viel Spaß beim Lesen!

"Der letzte Beitrag „Arbeitsmigration“ im vergangenen Monat, beschäftigte sich mit der Migration, die vor allem durch die Arbeitssuche ausgelöst wurde. Zu solchen Prozessen gehören immer zwei Seiten – die eine sucht Arbeit, die andere wiederum hält nach Beschäftigten Ausschau.

Schulung italienischer Gastarbeiter, die im Bergbau eingesetzt werden sollen, Duisburg 1962 - Wikipedia.de

„Anwerbung von Arbeitskräften“, sehr schnell fallen einem bei diesen Stichworten die Zuwanderungen der späten 1950er, 1960er und 1970er Jahre ein. Durch das Wirtschaftswunder der 50er Jahre in Deutschland und auch in Österreich, wuchs ebenso der Bedarf an Arbeitnehmern. Erste Einwanderer kamen etwa 1950 aus Italien, 1960 aus Griechenland und Spanien, ab 1961 kamen auch Arbeitskräfte aus der Türkei, Marokko , Portugal und Tunesien. Der letzte größere Schub an Arbeitern und Arbeiterinnen kam 1968 aus dem ehemalige Jugoslawien. Dies machte etwa bei der Bevölkerung in Deutschland einen Arbeiteranteil an ausländischen Arbeitnehmern von 11,9 % im Jahr 1973 aus[1].

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29    Mai 2013Ein Kommentar

Geister des Krieges

Was ist die Verbindung zwischen unserer Geschichte und der täglichen Realität?

Jeden Tag laufen wir durch die Gegend, zum Beispiel an den vertrauten Geschäften vorbei, oder wir gehen in einen Park oder eine Kirche, ohne richtig zu überlegen, dass all diese Orte möglicherweise eine Geschichte zu erzählen haben. Viele von diesen Orten sind ja älter als wir und haben schon vieles erlebt.

Manchmal denken wir an die Geschichte als etwas extrem altes, vielleicht sogar als etwas irrelevantes, da es so weit weg in der Vergangenheit liegt. Aber sie kann genauso gut mit unserem Alltag verflochten werden.

Stellt euch vor, es gäbe echte Geister und wir könnten die Geister des Zweiten Weltkrieges auf unseren heutigen Straßen sehen. Genau das zeigt uns die niederländische Historikerin Jo Hedwig Teeuwisse mit ihrer Fotoserie "Ghosts of War".

Geister des Krieges - Frankreich - Gefangengenommene Soldaten (mit freundlicher Genehmigung von Jo Hedwig Teeuwise)

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24    Mai 20130 Kommentare

Meine Familiengeschichte: Axel Bohl

Axel Bohl

Wir freuen uns, heute eine schöne Familiengeschichte von einem unseren Nutzer präsentieren zu dürfen: Heute erzählt uns Herr Axel Bohl, wie er durch einen Zeitungsartikel zu der Ahnenforschung gekommen ist!

Wenn ihr ebenfalls eurer Familiengeschichte oder ein Teil davon mit uns teilen möchtet, dann schreibt bitte eine E-Mail an: stories@myheritage.com.

Viel Spaß beim Lesen!

"Mein Name ist Axel Bohl, ich wurde im Jahr 1944 im damaligen Wesermünde geboren, dem heutigen Bremerhaven. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Witten/Ruhr, Düsseldorf und Stuttgart. Bedingt durch diverse Arbeitsstellen-Wechsel meines Vaters.

Seit 1958 lebe ich im Südwesten, bin aber nach wie vor sehr mit meiner eigentlichen Heimat dem Rheinland verbunden. Ich bin Einzelkind, im Gegensatz zu meinen Eltern und weiteren Vorfahren. Nach der Schule habe ich eine Lehre zum Baustoff-Kaufmann begonnen, und insgesamt nach 50 Jahren Tätigkeit in dieser Branche, meinen ‚wohlverdienten Ruhestand’ begonnen. Im Frühjahr 1975 lernte ich in Stuttgart meine aus Kärnten stammende Frau kennen, die ich im Oktober desgleichen Jahres dann geheiratet habe.

Zur Ahnenforschung kam ich im Jahr 1978 durch einen Artikel in der Stuttgarter Zeitung, in dem über ein Wappenarchiv berichtet wurde. Bei einem Besuch in deren Räumlichkeiten, lernte ich den Geschäftsführer kennen, der sich als ein Kunde meines Arbeitgebers entpuppte. Nach einem ausführlichen Gespräch, bekam ich Hinweise, wie ich am einfachsten eine Ahnenliste erstellen konnte. Da mein Vater immerhin 94 Jahre alt geworden ist, habe ich durch ihn schon einiges erfahren können.

Mein Vater hatte in den 30er Jahren mit einem seiner Brüder eine Ahnentafel erstellt, die wohl bis ca. 1550 reichte, jedoch leider im Krieg verloren ging, nachdem meine Eltern zweimal total ausgebombt worden sind, und nichts, aber auch gar nichts haben retten können.

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22    Mai 20130 Kommentare

MyHeritage im Genealogie-Podcast: Der Genealoge!

Vor einem Jahr haben wir hier im Blog davon berichtet, wie Timo Kracke den ersten deutschen Genealogie-Podcast in Deutschland gestartet hat. In seiner quasi "virtuellen Radiosendung" für Genealogen, Ahnenforscher, Familienforscher, Heraldiker, Geschichtsinteressierte und für alle, die einfach mal reinhören möchten, interviewt Timo Kracke verschiedene Personen und es wird über alle Themen rund um die Genealogie berichtet.

Wir waren alle sehr stolz darauf, dass auch MyHeritage eingeladen wurde mitzumachen!

Nun laden wir euch alle ein, die letzte Folge des Podcasts zu hören, um etwas mehr über MyHeritage zu erfahren.

Hier ist der Link dazu: DerGenealoge

Viel Spaß!

16    Mai 201314 Kommentare

Markteinführung Record Detective™: Eine bahnbrechende Technologie für die Familienforschung

MyHeritage gab die Markteinführung von Record Detective™ bekannt - die erste Technologie ihrer Art, die völlig automatisch die Datenspur von einer einzigen historischen Aufzeichnung auf andere verknüpfte Datensätze und Stammbaumübereinstimmungen ausbaut.

Record Detective™ erzeugt neue Spuren und Entdeckungen, indem es aus einer einfachen Aufzeichnung die Tür zu vielen anderen Möglichkeiten öffnet. Als Beispiel: Eine Aufzeichnung, die mithilfe von SuperSearch - dem digitalen Archiv von MyHeritage - gefunden wird, enthält ab sofort eine Zusammenfassung der betreffenden zusätzlichen gefundenen Datensätzen und Einzelpersonen. Dadurch erhalten die Nutzer neue Informationen und Hinweise, um neue Akzente zu setzen und neue Wege in ihrer Forschung zu finden.

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15    Mai 20132 Kommentare

Neue Funktion: Datenauszug aus Aufzeichnung

Wir freuen uns sehr, heute noch eine weitere tolle Funktion von MyHeritage bekannt geben zu können, die Informationen aus den historischen Daten entnimmt und sie direkt in den Stammbaum überträgt.

Letztes Jahr hat MyHeritage die Record Matches herausgebracht und wurde für ihre Leistung und Präzision hoch gepriesen. Nichtsdestotrotz werden die Nutzer praktisch auf sich alleine gestellt, was den Auszug von wertvollen Informationen von jedem Record Match betraf. Dieser Schritt musste für jede Übereinstimmung manuell erfolgen. Viele Nutzer haben die Übereinstimmungen einfach bestätigt, ohne Mehrwert für ihre Stammbäume durch die neue Informationen zu gewinnen, die sie über die Übereinstimmung erhalten haben. Andere wiederum haben die Information hinzugefügt, aber ohne Quellenangabe – was wichtig ist für andere Genealogen, um die Quelle der Information überprüfen zu können – weil das bedeutete eigenhändigen Mehraufwand.

Die neue Funktion – Datenauszug aus Aufzeichnung – ist eine dringend gebrauchte Lösung für die oben genannten Probleme. Sie erlaubt euch, Einzelheiten von jeder bestätigten Übereinstimmung zu entnehmen, und mit nur einem Klick könnt ihr diese Daten in das betreffende Profil eures Stammbaums übertragen. Diese  neue Funktion zeigt euch Seite an Seite die Informationen, die in der historischen Aufzeichnung gefunden wurden und vergleicht sie mit den Daten in eurem Stammbaum. Sie hebt neue Informationen aus der Aufzeichnung hervor, die besser sind als die Informationen, die ihr schon in dem Stammbaum habt. Somit könnt ihr von den leistungsstarken Record Matches profitieren und neue und nützliche Informationen mit Quellenangabe direkt in den Stammbaum übernehmen.

Habt ihr eine Übereinstimmung in unserer kanadischen Grabstein-Sammlung erhalten? Die neue Datenauszug aus Aufzeichnungen-Seite erlaubt euch, neue und verbesserte Informationen direkt in eure Familienseite zu übernehmen (zum Vergrößern bitte klicken)

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12    Mai 20130 Kommentare

Alles Gute zum Muttertag!

10    Mai 20133 Kommentare

Für unsere Mütter: Verlosung zum Muttertag

Kaum haben wir den Vatertag überstanden, steht schon der Muttertag vor der Tür. Aber für uns ist dieser Tag einfach perfekt. Wir möchten uns bei unseren Müttern bedanken, für all das, was sie für uns tun und getan haben, indem wir an alle Mütter da draußen denken.

Denn es ist einfach so: Jede Mutter ist eine Heldin. Mütter üben einen starken Einfluss auf unser Leben aus. Schließlich ist es die Mutter, die uns neun Monate lang austrägt, gebärt und meistens für unsere Erziehung zuständig ist.

Unabhängig davon, ob es unsere Großmütter, Tanten oder unsere eigenen Müttern, sie all haben die besten Ratschläge für uns.

Ich erinnere mich allzu gut an meine Großmutter... Sie war eine starke, aber sehr sanfte Frau. Sie überzeugte uns nicht nur mit ihren Wörtern, aber auch mit ihren Taten. Und sie verwöhnte uns, wo sie nur konnte. Meine Mutter hat uns beigebracht, wie wir für unsere Träume kämpfen sollen. Und dass sie immer, egal wann, egal wie, für uns da war und ist. Es ist schon erstaunlich, wie tiefgreifend die Liebe einer Mutter ist. Das habe ich erst erkannt, nachdem ich selber Mutter geworden bin.

Da wir wissen, wie wichtige eine Mutter für eine Familie ist, haben wir uns entschieden, einer Mutter eine kleine Freude zu machen, indem wir eine glückliche Mutter mit einem Blumenstrauß, einer Schachtel Pralinen und einem PremiumPlus-Abo von MyHeritage beschenken.

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9    Mai 20130 Kommentare

Vatertag: Eure Ratschläge

Letztes Jahr haben wir alle Nutzer von MyHeritage gefragt, welcher der beste Ratschlag war, den ihr von euren Vätern jemals bekommen habt oder den ihr selber euren Kindern gegeben habt.

Wir haben viele tolle Perlen der Weisheit erhalten und möchten nun die besten Ratschläge mit euch teilen.

  • Frances Lynch: Mein Vater sagte immer: "Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert." Das ist so wahr!
  • Debbie Baldwin: "Ein Freund ist wie ein Dollar in der Tasche".
  • Diana N Gary Dinsick: "Im Zweifelsfall tu das Richtige"
  • Ali Eltigani Mahmoud: "Du solltest dich mit Geld nicht anfreunden".
  • Susan Yeatman: "Lass dich von niemanden überzeugen, was zu tun, das du nicht tun möchtest".
  • A Phakade Mchunu: Unser Vater sagte immer: "Männer und Ehrlichkeit sind dein Schlüssel zum Erfolg".
  • Nancy Mendes: Mein Vater hat mir immer beigebracht, was Familie richtig bedeutet und dass wir nicht egoistisch sein sollen".
  • Lillian Heron: Papa pflegte zu sagen: "Denk niemals, jemand ist wichtiger als du selbst, aber auch nicht, dass du besser bist als die anderen. Behandle jeden mit Respekt und sei immer du selbst".
  • Barbara Pettard: Mein Vater hat mir mit seinem guten Beispiel vieles gelehrt: Ehre, Vertrauen, Ehrlichkeit und Wahrheit.
4    Mai 2013Ein Kommentar

Familiengeschichte: Günter Schröder

Günter Schröder

Nach langer Zeit haben wir heute wieder eine schöne Familiengeschichte für euch. Seit 2004 betreibt Günter Schröder Ahnenforschung und erst seit ein paar Wochen ist er bei MyHeritage tätig. Herr Schröder erzählt heute, wie er seine Forschung organisiert und wie er seine Familie über die Ergebnisse seiner Forschung informiert.

Viel Spaß beim Lesen!

"Mein Name ist Günter Schröder.  Mein Alter: 78 Jahre. Geboren bin ich in Weimar. Bei Carl Zeiss in Jena habe ich Feinmechaniker gelernt. Nach meinem Studium war ich im Vermessungswesen tätig.

Leider habe ich MyHeritage erst vor ein paar Wochen entdeckt. Nun freue ich mich auf weitere Forschungsergebnisse.

Unsere Familie erforsche ich seit 2004. Zu meinem Geburtstag schenkten mir meine 4 Söhne die Kopie der Geburtsurkunde meines Opas, also ihres Ur-Opas, mit der Bemerkung: Du bist Rentner und hast Zeit. Wir würden gern wissen, wer unsere Vorfahren waren.

Natürlich habe ich zugesagt, ohne zu ahnen, was daraus wird. Heute in 2013, also 9 Jahre später, haben wir eine Familienchronik von mehreren hundert Blättern und zum Teil eine Übersicht über die Familien von 9 Generationen.
Zu unsrer Chronik muss ich noch bemerken, dass sie nicht stammbaum-, sondern familien-orientiert ist.

Mein Ziel ist es, eine Familiendokumentation über das Leben unserer Ahnen und der heute lebenden Familien zu erstellen. So entsteht ein Einblick in die vergangenen ca. 300 Jahre. Sie wird weiter wachsen, denn meine Enkel sind schon sehr interessiert und helfen eifrig.

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